NEULINGEN. Es hat fast etwas klischeehaftes, dieses Atelier des amerikanischen Malers Dean Glandon: Dutzende von Bildern auf dem Boden, an die Wand gepinnte Fotos und Zeichnungen, Farben, Pinsel, Tassen, Gläser, Flaschen – ein altes Gemäuer, das Jahrhunderte alte Geschichte atmet. Eine Arbeitsatmosphäre, in der sich der Wahl-Pforzheimer offensichtlich wohlfühlt. Und das seit zwölf Jahren. „Als ich damals gemeinsam mit Stephan Wolter hier auf dem Katharinentaler Hof einzog, war ich mir nicht sicher, wie lange das gut geht“, erzählt er im Rückblick. Aber es ging und geht gut: Inzwischen sind die beiden Maler gute Freunde geworden, die sich gegenseitig unterstützen.
„Schritt für Schritt“, sagt Glandon habe er sich hier sein neues Leben aufgebaut. Ein Leben, in dem seine Kunst endlich im Mittelpunkt steht. 1952 in Seattle als Sohn eines Lehrers geboren, verbringt er seine Kindheit in Deutschland. Der Vater unterrichtet in der Armee, wird von Gießen, über Augsburg, und München nach Würzburg versetzt. Bewegte Stationen einer Kindheit und Jugend. 1971 zieht es Dean Glandon in die USA. An der University of Washington in Seattle studiert er Kunst, schließt mit dem Bachelor of Arts ab. „Das Zeichnen und die Figur standen in dieser Zeit im Vordergrund“, erinnert er sich.
SALMBACH. Als „absolut großartig“ empfindet der Altsaxofonist Julian Bossert seine Erfahrungen, die er bei der ersten Arbeitsphase und den darauf folgenden Konzerten des Bundesjazzorchesters (BJO) machen konnte. „Zehn Tage lang haben wir am Programm und mit hervorragenden Dozenten gearbeitet“ sagt der gebürtige Salmbacher, der in Nürnberg Jazzsaxofon studiert. mehr »
PFORZHEIM. Dass Christoph Graupner Bedeutung als einer der wichtigen deutschen Barockkomponisten ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt ist, hat auch mit den Einspielungsaktivitäten des von dem Pforzheimer Cembalisten Siegbert Rampe geleiteten Ensembles „Nova Stravaganza“ zu tun. Graupner, der über 50 Jahre als Kapellmeister am Darmstädter Hof wirkte, hat zwar zu Lebzeiten sein Schaffen auf den landgräflichen Dienst konzentriert, dennoch wurde er zu einer europäischen Berühmtheit. mehr »
KARLSRUHE. Der Künstler Stephan von Huene war vor allem für seine Klangskulpturen bekannt. Aber er war ein vielseitiger Künstler, wie die in Kooperation mit der Hamburger Kunsthalle entstandene Ausstellung „The Song of the Line“ im ZKM Zentrum für Kunst und Medientechnologie Karlsruhe jetzt zeigt. mehr »
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