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Datum: 02.09.2010
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Bei Hoheit zu Tisch: Sängerin Jessica Wahls, Lisa Bund, Marcus Eberhardt und Markus Becker (von links) bekochten sich gegenseitig für die VOX-Serie "Das perfekte Promidinner".
Foto: VOX/Kathrin Mordani

"Promidinner": Schlagersternchen bei Prinz Marcus

PFORZHEIM. Wenn ein Prinz zum Dinner einlädt – wer kann da schon Nein sagen? Das mögen sich auch die Macher der sonntäglichen Vox-Sendung „Das Perfekte Promidinner“ gedacht haben, denn diese waren vergangene Woche zu Gast bei Marcus Eberhardt, auch bekannt als Prinz Marcus Eberhard Edward von Anhalt, Herzog zu Sachsen und Westfalen, Graf von Askanien.

Und wie es sich für die Show gehört, kam das Team nicht alleine, sondern hatte drei weitere, mehr oder weniger bekannte Promis im Schlepptau: die 21-jährige Sängerin Lisa Bund (bekannt geworden als Drittplatzierte bei „Deutschland sucht den Superstar“ 2007), der Mallorca-Schlagerstar Markus Becker sowie „No Angels“-Sängerin Jessica Wahls. Wie großartig die Kochkünste von Eberhardt sind, bleibt wohl vorläufig noch ungeklärt, denn allzu viel hat der Adoptivprinz nicht selbst gekocht, gleichwohl er sich mit Fleisch auskennt. Eberhardt ist nämlich gelernter Metzger. Das richtig große Geld verdient hat er jedoch als Bordellbesitzer.

Der Mann aus dem Rotlicht-Milieu, der inzwischen Dauergast auf allen Fernsehkanälen ist, servierte beim „Promidinner“ als Vorspeise Kokos-Curry mit Riesengarnelen, als Hauptgang Kalbshaxe am Stück mit Morchelrahmsoße und hausgemachten Spätzle, dazu Rahmwirsing mit Speck und zum Nachtisch flambierte Crêpes Suzettes mit Vanilleparfait. Für die Bewirtung seiner Gäste hatte sich Hoheit als Verstärkung den Koch-Azubi Julien Frisch – normalerweise arbeitet er in Pfinztal in der Küche der „Villa Hammerschmiede“, und sein Vater Jean Jacques Frisch ist einer der Wirte der „Grenzsägmühle“ – sowie zwei Kellner als Unterstützung geholt.

Sich selbst stärkte und entspannte er vorab bei einer Massage von Heinz Klima, genannt „Magic Hands“. Und während seine Gäste auf die verschiedenen Gänge warteten, durften sie sich in des Prinzen Gemächern umschauen, die Ahnengalerie studieren oder den Deko-Totenkopf bestaunen, der mit 8000 Swarovski-Steinen besetzt ist. Was dabei auffällt: Die Aufzeichnung fand nicht in seiner Residenz in Niefern statt – die hat er verkauft –, sondern in einer ganz neuen, gediegenen und nicht ganz so pompösen Atmosphäre im Pforzheimer Rodgebiet.

Den genauen Sendetermin des „Promidinners“ will Vox noch nachreichen. Am Valentinstag, dem 14. Februar, wird Eberhardt aber wahrscheinlich anderes zu tun haben, als sich möglicherweise im Fernsehen anzuschauen: Diesen Tag hat der Arzt seiner Lebensgefährtin Gia als Geburtstermin für das gemeinsame Töchterchen festgelegt. Den Schnulli für die kleine Prinzessin hat Hoheit in Monaco gekauft: für 5000 Euro standesgemäß aus Gold und mit Swarovski-Kristallen besetzt.

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