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Datum: 02.09.2010

Udo schreibt wieder Panikpreis für junge Musiker aus

PFORZHEIM/CALW. Zum zweiten Mal schreibt Rocker Udo Lindenberg den „Panikpreis“ für junge Musiker aus. Gefragt sind wie im Vorjahr Talent, Individualität und die Inspiration durch den Rocker oder sein Vorbild Hermann Hesse.

Von Kristin Bauer

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Sechs Bands stehen im Endausscheid um den ersten Panikpreis der Udo-Lindenberg-Stiftung. Sie spielen auf dem Calwer Marktplatz. Am Ende gewinnt Angelas Park aus Berlin und Dresden. (Archiv-Video)
Vor einem Jahr war es ein voller Erfolg, den Kultrocker Udo Lindenberg nun wiederholen möchte: Der „Panikpreis“ soll auch in diesem Jahr jungen Musikern die Chance geben, sich und ihre Musik zu präsentieren.

Die Texte und Lieder sollen vom Panikrocker persönlich oder seinem großen Vorbild und Bruder im Geiste Hermann Hesse inspiriert sein. Der „Panikpreis“ bietet allen, die nicht mit dem Mainstream schwimmen, ein Forum und die Chance auf professionelle Unterstützung. Experten geben Tipps für den sicheren und nachhaltigen Einstieg in eine Musikerkarriere.

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Schlapphut, Sonnenbrille, Eierlikör - so präsentiert sich Udo Lindenberg in Calw. Dort verlieh der Nachwuchsband-Förderer den ersten Panikpreis an die Band "Angelas Park" und gab selbst ein Konzert. (Archiv-Video)
Mit der Teilnahme am Wettbewerb eröffnet sich jungen Musikern die lohnende Aussicht, ihr Können im Juli 2010 beim Hermann-Hesse-Festival in Calw live unter Beweis zu stellen – gemeinsam mit Udo Lindenberg und dem Panikorchester. Darüber hinaus winken Preisgelder und Lehrgänge.

Keine Grenzen

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Die Fans von Udo Lindenberg sind treu. Sie fahren 600 Kilometer nach Calw, um den Star zu hören, oder kleiden sich wie er und lesen dazu Hesse-Gedichte. (Archiv-Video)
Alles ist möglich, musikalische und textliche Grenzen gibt es nicht. „Experimentell neue Wege gehen, hab ich von Hermann gelernt, du gehörst nicht zur stummen Armee der Normalos. Wir feiern das highlige Unikat. Kein Massen-Gesäusel wie bei ,Superstars & Co‘. Das wollen wir hören beim Panikpreis“, so Udo Lindenberg über seine Intention, den Wettbewerb auszuschreiben. Die Bewerbungsphase läuft vom 15. Oktober 2009 bis 31. März 2010. Eine mit hochkarätigen Persönlichkeiten aus Musik und Medien besetzte Jury unter Vorsitz von Udo Lindenberg wählt aus allen Einsendern zehn Halbfinalisten, die dann erneut eine Live-DVD einschicken müssen. Nach Überprüfung der Live-Fähigkeiten bestimmt das Gremium dann die sechs Finalisten, die im Juli 2010 beim großen „Panikpreis“-Finale auf dem Marktplatz in Calw live gegeneinander antreten.

Für den ersten Platz gibt es 3000 Euro und einen Auftritt noch am selben Tag gemeinsam mit Udo Lindenberg und dem Panikorchester. Die Zweitplatzierten werden zu einem „Panikkurs“ mit Udo Lindenberg und seinen Experten nach Hamburg eingeladen und bekommen 2000 Euro. Ein Lehrgang an der Popakademie in Mannheim, sowie 1000 Euro winken den Dritten. Für die beste Hermann-Hesse-Vertonung schreibt die Sparkasse Pforzheim Calw einen Sonderpreis aus, der mit 750 Euro dotiert ist.

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