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Datum: 08.09.2010

Ausgelassene Rockparty zu 20 Jahre "Live at the Grenz"

KELTERN-NIEBELSBACH. Eine berauschende Geburtstagsparty wurde bei „Live at the Grenz“ an der Grenzsägmühle gefeiert. Nunmehr seit zwei Jahrzehnten genießen hier Fans aus nah und fern eine stimmungsvolle Open-air-Fete.

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Gute Musik und gute Laune bei Live at the Grenz. Das Musikfestival bei der Niebelsbacher Grenzsägmühle gibt es seit 20 Jahren.
Tausende Freunde der Frischluftmusik strömten an die einstmalige Trennlinie zwischen Badenern und Schwaben, um „Live at the Grenz“ dabei zu sein. „Viele Mitmenschen, die man nur einmal im Jahr sieht“, konnten Nordin Dekkar und Jean-Jacques Frisch, die hier seit 20 Jahren die Fäden ziehen, die zahlreichen Stammgäste begrüßen. Aber auch viele Neulinge wollten das lustvolle Miteinander in zünftiger Biergarten-Atmosphäre kennen lernen. „Unser erstes Mal“, gestehen Sandra und Rüdiger Erler aus Tiefenbronn vor der Niebelsbacher Grenzsägmühle gerne ein, die schon in den 1930er Jahren zum Mekka vieler Ausflugslustiger heranwuchs. Da waren allerdings die jungen Musiker von „6th Element“ noch nicht dabei, die als Konzert-Opener die Stimmung mit Trompetensolos und gefühlvollem Sound einheizten.

So gut eingestimmt konnte das Lustwandeln auf der Parkavenue zwischen verlängertem Bühnen-Laufsteg und Landgasthof einsetzen, um spätestens an der Sonnen-Bar einen Zwischenstopp einzulegen. Schon bei den ersten rockigen Klängen lässt sich die Biergarten-Gemeinschaft zur Bühne locken, um gemeinsam in den Melodien zu wiegen. Längst hat das jüngste Publikum den Spielplatz für sich erobert und entdeckt, wie viel Spaß es bereiten kann, in einer lauen Sommernacht zu schaukeln, während rundherum bei Rock ’n’ Roll oder aktueller Partymusik für pure Stimmung gesorgt ist. Recht ausgelassen wird die Nacht zum Tage gemacht, wobei beim Genuss der kulinarischen Köstlichkeiten das frisch Gezapfte nicht fehlen darf. „Nach langer Zeit das erste Mal“, gesteht Nicole Kälber. Die Unternehmerfrau aus Pforzheim ist nach der freudvollen Mutterpause nun gemeinsam mit ihrem Sohn Nicolas zu „Live at the Grenz“ zurück gekehrt und erfreut sich vor allem an der Beständigkeit des Festivals.

„Auf zwei Paletten als Bühne hat alles begonnen“, können Nordin Dekkar und Jean-Jacques Frisch auf das Jahr 1989 zurück blicken, als die beiden ihre Biergarten-Atmosphäre beleben wollten. „Schließlich gab es weit und breit außer ein paar kleinen Sportfesten kaum die Möglichkeit zum lustvollen Miteinander“, begründen die beiden Macher das erste Festival vor 20 Jahren. Da konnte „Route 66“ schon von einem LKW-Anhänger aus das Publikum auch auf den hinteren Plätzen begeistern. „Mittlerweile geht das Festival recht routiniert über die Bühne“, so Frisch und Dekkar, obwohl nach den starken Regenfällen der letzten Tage mehrere Tonnen Kies geordert werden mussten, um den Untergrund des zusätzlichen Biergartens in der Nähe der Bühne zu befestigen. „Damit auch wir Frischlinge festen Boden unter den Füßen haben“, freuen sich Sandra und Rüdiger Erler schon auf das nächste „Live at the Grenz“.

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