Web PZ-news
trenner  Kontakt trenner  RSS
Datum: 02.09.2010
Alternativ
Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es am Donnerstag in Karlsruhe gekommen, als zwei S-Bahnen frontel zusammen stießen.
Foto: dpa

Straßenbahn-Crash: Fahrer in Tram Fuß amputiert

KARLSRUHE. Bei einem schweren Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen in der Nähe vom "Ettlinger Tor" sind in Karlsruhe 27 Menschen verletzt worden, zwei von ihnen lebensgefährlich. Einem Fahrer musste noch in der Bahn ein Fuß amputiert werden. Über den Gesundheitszustand gab es auch am Abend keine neuen Erkenntnisse. Mitten in der Innenstadt stießen die Bahnen ungebremst zusammen, die Führerkabinen bohrten sich ineinander. Auch die Feuerwehr Pforzheim leistete Hilfe in Karlsruhe.

Sie haben leider nicht die nötige Flash-Version installiert um sich das Video anzusehen. Bitte laden Sie sich die neueste Flash-Version hier herunter.
Bei einem schweren Unfall mit zwei Straßenbahnen in Karlsruhe wurden am Donnerstag 27 Menschen verletzt, zwei davon schweben in Lebensgefahr. (Archivvideo vom 14.01.10)
Während einer der beiden Fahrer schnell aus seiner demolierten Kabine befreit werden konnte, musste die Feuerwehr schweres Gerät zur Hand nehmen, um den anderen aus den Trümmern zu schneiden. Ihm wurde noch in der Bahn ein Fuß amputiert. Beide Männer schwebten nach Angaben der Rettungsdienste in Lebensgefahr. Während vier Fahrgäste schwere Verletzungen erlitten, wurden weitere 21 leicht verletzt noch am Unfallort in einem Notfallzelt betreut. Danach wurden die Männer und Frauen auf die verschiedenen Krankenhäuser in Karlsruhe verteilt.

Sie haben leider nicht die nötige Flash-Version installiert um sich das Video anzusehen. Bitte laden Sie sich die neueste Flash-Version hier herunter.
Eine kaputte Weiche führte in Karlsruhe zu einem Zusammenstoß von zwei Straßenbahnen. 15 Menschen wurden verletzt, vier von ihnen schwer. Der Sachschaden: rund 600.000 Euro. Einer Fahrer wurde im Führerhaus eingeklemmt. (Archiv-Video 17.10.08)
Die Signale an den Weichen haben nach Erkenntnissen der Verkehrsbetriebe funktioniert. „Menschliches Versagen kann nicht ausgeschlossen werden“, meint Straßenbahnchef Walter Casazza. Zeugen sagen aus, die eine Bahn sei nach der Haltestelle zunächst angefahren, dann habe ein starker Ruck die Fahrgäste von ihren Sitzplätzen gerissen. Ungebremst seien die Bahnen zusammengeprallt, teilt die Polizei später mit. Es entstand ein Schaden von 500.000 Euro. „Es ist der schlimmste Straßenbahnunfall in den letzten Jahren“, sagte ein Polizeisprecher.

Nach Angaben des Karlsruher Verkehrsverbundes war an dem Unfall im Kreuzungsbereich ein Straßenbahn-Eilzug beteiligt. Als Folge fielen mehrere Bahnen aus, es kam zu Verspätungen.

Mehr als 200 Polizisten, Feuerwehrleute und Sanitäter sind im Einsatz, auch ein Rettungshubschrauber kommt zum Ort des Unfalls. Zunächst werden die Leichtverletzten in einem Straßenbahnwaggon versorgt, damit Schaulustige keine Chance haben, etwas zu sehen. Kurze Zeit später steht ein Notfallzelt für die Verletzten bereit. Hierbei hilft die Feuerwehr Pforzheim. Seit der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 gibt es eine Kooperation mit der Karlsruher Feuerwehr bei Unfällen mit einer großen Menge verletzter Menschen.

Aufgrund der vielen Verletzten wurde durch die Feuerwehrleitstelle Karlsruhe das Einsatzstichwort "Massenanfall von Verletzten" (MANV) ausgegeben. Bei solch einem Einsatz wird ein mobiler Behandlungsplatz für bis zu 50 verletzte Personen aufgebaut. Der Aufbau dieser mobilen Ambulanz wird gemeinsam von den Feuerwehren Karlsuhe und Pforzehim durchgeführt. Sieben Feuerwehrmänner aus Pforzheim waren bis 14.20 Uhr in der Karlsruher Innenstadt im Einsatz.

Verhagelt Stuttgart 21 Schwarzgelb die Landtagswahl?

STUTTGART. Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) steckt in der Klemme: Stuttgart 21 könnte ihn und seine Regierung die Wahl kosten. Der jüngsten Umfrage zufolge käme Rot-Grün im nächsten Jahr auf 48 Prozent. mehr »

Grünen-Chef Kretschmann: "Weg zur Umkehr ist offen"

In Sachen Stuttgart 21 ist für Winfried Kretschmann, den Grünen-Fraktionschef im Landtag, das letzte Wort noch längst nicht gesprochen. Der 62-Jährige sieht das umstrittene Milliarden-Bahnprojekt noch immer als umkehrbar an, auch wenn die Abrissarbeiten am Hauptbahnhofs fortschreiten. Als Signal für die jetzt ins Auge gefassten Gespräche zwischen S21-Befürwortern und -Gegnern forderte Kretschmann im Interview mit den PZ-Redakteuren Andreas Fiegel und Magnus Schlecht allerdings einen Abrissstopp. mehr »

Modellprojekt: Elektronische Fußmanschetten

STUTTGART. Am bundesweit einmaligen Modellprojekt mit elektronischen Fußfesseln wird sich neben Ulm, Stuttgart, Heimsheim und Rottenburg auch das Gefängnis in Heimsheim beteiligen. Insgesamt 75 Gefangene erhalten vom 1. Oktober an eine Manschette mit einem Minisender: Sie können damit metergenau geortet werden und sitzen damit in einer Art Hausarrest. Gleichzeitig wird gewährleistet, dass der Gefangene bestimmte Zonen nicht betritt. mehr »

PZ-Archiv
Alle Seiten, alle Artikel aus der "Pforzheimer Zeitung" seit dem 1. Oktober 1949 finden Sie im PZ-Archiv. zum Archiv »

Rund um die PZ | Kontakt | Hilfe | Sitemap | Impressum

Copyright © 2010 Pforzheimer Zeitung / PZ-news.de

Pforzheim | Region | Sport | Wirtschaft | Kultur | Politik | Panorama | Südwest | Service | Magazin