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Datum: 02.09.2010

Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

so kurz vor Weihnachten häufen sich die Hiobsbotschaften aus der Wirtschaft der Region. Insolvenzen, Kurzarbeit, Massenentlassungen – da werden viele Familien kein sehr fröhliches Weihnachtsfest haben.
Ob es immer nur an den Arbeitern liegt, die angeblich zu viel verdienen? Oft genug sind es wohl deren Chefs, die zu spät Weichen gestellt oder zu früh die falschen Entscheidungen getroffen haben.

Von Trixie Trubel
 
Trixie Logo
Wenn ich da an deutsche Banken denke, die trotz vieler Warnungen in den Medien vor den US-Pleiten weiter Geld nach Amerika geschickt haben. Oder an deutsche Autohersteller, die seit Jahren wissen, dass das Öl immer knapper und das Benzin immer teurer wird, und trotzdem keine echten Sparautos für jedermann gebaut haben. Wo war da die Vernunft bei Nadelstreifen-Trägern und Topmanagern, die mal eben Tausende entlassen, um vom steigenden Aktienkurs zu profitieren?

Die Folgen der großen Fehlentscheidungen und der noch viel größeren Gier bekommen wir jetzt in der Region zu spüren. Kein Arbeitsplatz scheint mehr sicher zu sein. Und obendrein müssen wir mit unseren Steuern Banken und Konzerne unterstützen. Hoffentlich zahlt sich das am Ende für uns auch wirklich aus. Ich will nicht schon wieder die Dumme im Spiel der Großen sein.

Manchmal habe ich dieses Gefühl auch bei Themen abseits der großen Politik, die tief im lokalen Kleinkrieg von Vereins- und Machtinteressen wurzeln. Ein Beispiel: Die Diskussion um eine gemeinsame Leitstelle für Feuerwehren und Rettungsdienste in der Region.

Das klingt jetzt etwas abstrakt, ist aber eine ganz einfache Geschichte: Im Notfall ruft jeder zwischen Nordsee und Zugspitze 110 für die Polizei und 112 für die Feuerwehr. Dann hat man gleich die richtigen Ansprechpartner für den Notfall.

In Pforzheim aber muss man die 19 222 vom Deutschen Roten Kreuz wählen, wenn man direkt zu den Verwaltern der Notarzt-Einsätze kommen will. Typisch Goldstadt: Hier muss man wieder eine Extrawurst braten. Noch dazu irgendwie sinnlos, denn wer weiß denn schon, dass man zu den Notärzten über 19 222 kommt? Im Kindergarten lernt doch jeder, dass die Notrufnummern 110 und 112 heißen. Das ist ja sogar in sehr vielen Ländern Europas so.

Natürlich kann man weiterhin die 112 wählen, aber die Feuerwehr muss dann verbinden. Und der Unfug geht noch weiter: In der Feuerwehr-Hauptwache gibt es eine Zentrale, von der aus seit vielen Jahren die Notrufe bearbeitet werden. Zuverlässig und kompetent. Warum muss man sich dann in Pforzheim noch Überlegungen zu einer neuen gemeinsamen Leitstelle machen, wo man doch diese Leitstelle nutzen kann?

Ich bin ja nur eine einfache Hausfrau und Mutter, aber ich halte es für einen großen Blödsinn, wenn man sich dann in der Kommunalpolitik am Ende auch noch Gedanken macht, wo man denn eine neue Leitstelle unterbringen kann. Wohl am besten in einem Neubau? Ja, klar. Und die Stadt und der Enzkreis finanzieren mit, weil Kommunen so viel Geld übrig haben. Der Gipfel des Ganzen: Der Streit um die Leitstelle wird schon seit vielen Jahren geführt. Bislang ohne jegliches Ergebnis. Typisch Pforzheim.

Nun ist aber Schluss. Muss mich beeilen mit dem Kochen, denn mein Bruno hat gleich Feierabend. Bleibe gesund und munter. Alles Gute und bis bald.

Küsschen, Küsschen

Deine Trixie



Frühere Folgen
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

zurzeit finden ja gerade die Haushaltsberatungen im Pforzheimer Gemeinderat statt. Hier wird beschlossen, für was die Stadt in Zukunft Geld ausgeben soll. Oder eben auch nicht. Eigentlich dürften da ja gar keine neuen Vorhaben beschlossen werden, denn die Stadt ist pleite. Auf der anderen Seite: Wenn man nichts investiert, nichts Neues schafft, geht alles vielleicht noch viel schneller den Bach runter. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

denkt Dir noch der berühmte Satz, den Galileo Galilei angeblich bei seinem Prozess mit der katholischen Kirche vor rund 400 Jahren gesagt haben soll? „Und sie bewegt sich doch“, soll er trotzig behauptet haben. Gemeint hat er damit, dass die Erde um die Sonne kreist. „Und sie bewegt sich doch“, hat gestern Morgen mein Bruno gesagt, als er in der „Pforzheimer Zeitung“ den Artikel über die neuen Werbeständer-Richtlinien der Stadtverwaltung gelesen hat. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

zur Zeit beraten der Enzkreis und die Stadt Pforzheim ihren Haushalt. Im Prinzip geht es darum, zu planen, wie viel Geld man für welche Zwecke ausgibt. Zum Beispiel für die Sozialhilfe oder den Straßenbau, für Zuschüsse für den Betrieb von Kindergärten oder Kulturtreffs. Möglichkeiten, Geld auszugeben, gibt es ja genug. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

im Rathaus wird ja oft recht viel gequasselt, und nicht immer erscheint mir das alles sehr sinnvoll. Aber hin und wieder erkennen auch Kommunalpolitiker, dass es manchmal besser ist, ein Thema nicht endlos auszudiskutieren. Vor allem dann, wenn von Anfang an fest steht, dass sich die Mehrheit frühzeitig auf eine Linie festgelegt hat. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

schön, dass Du am Sonntag Zeit hast. Dann können wir ja noch einmal so richtig Powershopping machen. Diesen Sonntag geht das auf der Wilferdinger Höhe. Da wird so richtig was los sein. mehr...
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Liebe Mama,

es gibt Dinge und Menschen, an die hat man sich so gewöhnt, dass man sich eine Welt ohne sie nicht mehr vorstellen kann. So geht es mir mit der CDU-Stadträtin Hella Marquardt. Für mich ist sie das soziale Gewissen der Stadt. mehr...
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Liebe Mama,

das scheint ja gerade noch einmal gut gegangen zu sein. 18 Millionen Euro hat die Stadt Pforzheim nämlich bei der deutschen Tochter der pleite gegangenen US-Investmentbank Lehman Brothers angelegt. Das war natürlich noch bevor die Finanzhaie jenseits des Atlantiks die Hosen herunterlassen mussten. Aber bei der Stadt hat man die Ruhe weg. Angeblich ist das Geld sicher. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

jetzt ist es wohl so gut wie amtlich: Einige Pforzheimer Stadträte scheinen entweder Einkaufsmuffel, weltfremd oder ahnungslos zu sein. Und das sehe nicht nur ich als kleine Hausfrau so, das weiß die ganze Republik, denn in vielen deutschen Zeitungen war nachzulesen, dass der Gemeinderat beschlossen hat, 2009 keine verkaufsoffenen Sonntage zu genehmigen. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

am Mittwoch war ich wieder einmal auf dem Wochenmarkt. Das ist einfach schön, wenn man dort auf dem Turnplatz an den Ständen entlang bummelt, weil ich da so viele Bekannte treffe. Das Kuriose: Während man von der Stadtverwaltung immer mal wieder hört, dass der Wochenmarkt einen Probelauf auf dem Marktplatz vor dem Rathaus machen soll oder gar definitiv machen wird, sagen die Händler dagegen, dass sie das überhaupt nicht wollen. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

manchmal frage ich mich, ob es wirklich sein kann, dass zwei Gruppen ein und dieselbe Angelegenheit so unterschiedlich sehen und bewerten können, dass man glauben könnte, sie reden von zwei verschiedenen Dingen. Jüngstes Beispiel: die Auseinandersetzung um den Umzug des Wochenmarkts vom Turn- auf den Marktplatz.
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Ein Brief von Trixie

Liebe Mama,

langsam mache ich mir ein bisschen Sorgen um unsere Sicherheit auf den Straßen. Zur Zeit kracht es ja fast täglich irgendwo in der Region so schwer, dass es Verletzte und auch Tote gibt. In Pforzheim und im Enzkreis gab es im ersten Halbjahr 2007 fünf Unfalltote. Jetzt haben wir im ersten Halbjahr mit elf Toten schon mehr als doppelt so viel. Im Kreis Calw ist es genau so. mehr...
Ein Brief von Trixie

Liebe Mama,

manche Dinge im Leben werden erst im Alter so richtig schön. Das gilt zum Beispiel für Autos. Die müssen dann aber richtig alt sein, nicht so wie unser Golf. Der ist bloß rostig. Aber er fährt! Wenn die Autos schon ganz arg alt sind, dann findet sie jeder wieder schön. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

heute ist alles nichts mehr so wie es früher einmal war. Heute steht zwar auf vielen Etiketten drauf, was da an seltsamen Zusatzstoffen drin ist, aber erstens wissen die wenigsten, was das „E“ vor den Zahlen bedeutet, und welche Des-, Anti-, Oxy- oder Sonstwie-Säuren was genau im Körper bewirken. Und zweitens ist es den meisten doch ohnehin egal, was sie essen. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

manchmal kann ein Schweigen mehr sagen als viele Worte. So ein beredtes Schweigen gab es am Dienstag im Pforzheimer Gemeinderat bei der Wahl des neuen Ersten Bürgermeisters. Landes-Tourismusmanager Roger Heidt war der einzige Kandidat, von der CDU ins Rennen geschickt als Ersatz für den nach Berlin gewechselten Andreas Schütze. Gerade hatte Oberbürgermeisterin Christel Augenstein das Ergebnis der Wahl des neuen Ersten Bürgermeisters verlesen, da war es plötzlich still.
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Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

Du kennst das ja auch von Deinem Altenwohnheim. Da gibt es immer eine Ecke am Straßenrand, wo einer achtlos Müll hingeworfen hat, oder wo ein paar dumme Jungs mal eine Straßenlaterne umknicken. Aber bei uns in Pforzheim nimmt das langsam Ausmaße an, die nicht mehr zu tolerieren sind. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

was bin ich froh, dass ich im Internet surfen kann. Vor allem seit die „Pforzheimer Zeitung“ ihre Homepage auf www.pz-news.de neu gestaltet hat. Da fühle ich mich doch gleich viel schneller und noch besser informiert. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

diese Jubelkorso scheinen in Pforzheim ja schon eine richtige Tradition zu haben. Waren es vor kurzem noch die Fußballfans, die zur EM ihre beflaggten Familienkutschen um die Innenstadt herumgerollt haben, so sind es jüngst die Abiturienten gewesen, die mit ihrem Abi-Move einen Umzug gemacht haben, der mir ausnehmend gut gefallen hat. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

jetzt wird es aber bald wirklich Zeit, dass der EM-Spuk ein Ende hat. Diese vielen Siegesfeiern bis weit nach Mitternacht, das dauernde Hupen, das Gröhlen einiger spät noch durch die Straßen ziehender Fans - das alles nervt mich jetzt doch sehr. Gut, wenn Deutschland gewinnt, ist es nicht so schlimm, aber auf die Dauer ...

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Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

jetzt kommt endlich einmal etwas Bewegung in die leidige Angelegenheit mit den Auswüchsen auf der Wilferdinger Höhe. Der Gemeinderat hat sich bewegt und einem Bebauungsplan-Verfahren zugestimmt, mit dem erreicht werden soll, dass auf der Wilferdinger Höhe keine weiteren Vergnügungsstätten, Discos, Spielotheken, Sex-Betriebe sowie kirchliche Einrichtungen genehmigt werden. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

da braut sich etwas zusammen bei uns, das schmeckt mir gar nicht. Dass man zum Volltanken vorher das Sparbuch plündern muss, ist ja nicht mehr zu übersehen. Wenn jetzt selbst ein Tank voll Diesel schon ein halbes Vermögen kostet, ist doch etwas nicht mehr normal. Das Öl wird knapper und knapper und damit auch teurer. Aber warum müssen wir kleinen Leute darunter leiden? mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

bist Du auch schon im EM-Fieber? Na ja, so richtig nervös sind wir alle noch nicht, aber Bruno hat schon ein paar Vorbereitungen getroffen. Du kennst ihn ja. Seine erste Sorge galt seinem Biervorrat. Seine Kästen hat er gestern Abend persönlich eingekauft, damit auch ja das richtige Pils zum Anpfiff auf dem Beistelltischchen neben seinem Fernsehsessel steht. Seitdem habe ich kaum noch einen freien Platz im Kühlschrank. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

schon seit ein paar Wochen scheint es ruhig zu sein in der Disco-Szene auf der Wilferdinger Höhe. Na ja, Ärger wird es dort garantiert immer geben, weil sich da die jungen Halbstarken im Suff eben gerne einmal prügeln oder weil die alkoholisierten Randalierer eben gerne einmal Außenspiegel von parkenden Autos abtreten.
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Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

in Pforzheim kann man ja schon eine ganze Menge machen. Zuweilen ist ja für Kinder und Jugendliche richtig etwas geboten. Da war zum Beispiel diese Glaskubus-Geschichte beim Reuchlinhaus, wo sich das Schmuckmuseum in Kooperation mit Kupferdächle, Haus der Jugend und Stadtjugendring mal überraschend jung präsentiert hat. Gut zu wissen, dass Museen nicht immer nur elitäre Kulturtempel sein müssen. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

jetzt sieht es also doch noch so aus, als würde es bald eine neue Alfons-Kern-Berufsschule geben. Die alte ist ja schon so marode, dass man dort nicht mehr mit gutem Gewissen unterrichten konnte. Aber bis 2010 – vorausgesetzt, alles läuft gut mit den Bauarbeiten und der Finanzierung – müssen Berufsschüler noch auf den Neubau warten und hoffen, dass ihnen nicht der bröckelnde Putz oder die undichten Fenster um die Ohren fliegen. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

denkt Dir noch, wie wir Anfang April einmal zusammen auf dem Wochenmarkt einkaufen waren? Damals habe ich Dir ja von den gescheiterten Markthallen-Plänen erzählt. Aber irgendwie will man in der Stadt die Markthändler nicht zur Ruhe kommen lassen.

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Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

jetzt wollen sich die Rechtsextremen auch schon im schönen Enzkreis treffen. Stell Dir mal vor, die haben das Birkenfelder Kleintierzüchterheim für ein Konzert gemietet. Angeblich hätte es ja eine Geburtstagsfeier werden sollen, aber der wahre Grund war ein Konzert von Bands aus der Skinhead-Szene. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

im Rathaus geht es in der Bürgermeister-Riege gerade wieder etwas ruhiger zu. Der Sturm im Wasserglas hat sich gelegt. Baubürgermeister Alexander Uhlig bleibt Baubürgermeister, auch wenn er in seiner Partei, der CDU, nicht nur Freunde hat. Und so wie es jetzt aussieht, wird es für den nach Höherem strebenden Andreas Schütze einen neuen Ersten Bürgermeister geben, der von außerhalb kommt. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

manchmal zweifle ich wirklich an der Lernfähigkeit unserer Kommunalpolitiker und Verwaltungschefs. Da geht es zuweilen drunter und drüber. Da werden die gleichen Fehler gern mehrmals gemacht, weil es ja keine Folgen hat.

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Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

sei froh, dass Du nie den Führerschein gemacht hast und Dein Leben lang mit der Straßenbahn oder dem Bus gefahren bist. Da hast Du Dir einen Haufen Geld eingespart und jede Menge Ärger vermieden. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

die von der „Pforzheimer Zeitung“ sind manchmal ganz schön kess. In der PZ hatten sie am 1. April zwei Geschichten veröffentlicht, auf die ich reingefallen bin. Zum einen, weil die erste Geschichte so absurd klang, dass ich sie sofort nicht geglaubt habe, obwohl sie tatsächlich wahr gewesen ist. Zum anderen, weil die eine Geschichte so vernünftig klang, dass ich sie geglaubt habe, obwohl das ein Aprilscherz war.

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Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

ich habe Dir ja schon oft einmal vom Karl Röckinger geschrieben. Das ist unser Landrat. Eigentlich ein netter Typ, umgängig, nicht so unnahbar und oberlehrerhaft wie so manche Herren aus der Kommunalpolitik. Und der ist nicht nur ein geselliger Kerl, der hat seinen Enzkreis ganz hervorragend im Griff. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

das war vielleicht eine Überraschung, als mir mein Bruno gestern Abend gesagt hat, dass er bei der „Pforzheimer Zeitung“ im Internet gelesen hat, dass der Erste Bürgermeister der Stadt sein Amt abgibt und nach Berlin wechselt. Auf PZ-news steht ja vieles schon früher drin als in der Tageszeitung, aber ich lese sie trotzdem unheimlich gern am Frühstückstisch, und da hätte ich dann fast den Kaffee verschüttet. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

ich weiß ja, wie sehr Du mit Fernbedienungen für den Fernseher und Geld- oder Fahrkarten-Automaten zu kämpfen hast. Da sind Computer für Dich natürlich ein Unding. Leider, Mama, leider, denn im Internet gibt es so viel zu erleben. Vor allem seit die „Pforzheimer Zeitung“ ihre Internetseiten auf www.pz-news.de neu aufgebaut hat. mehr...
Ein Brief von Trixie

Liebe Mama,

ich habe Dir ja schon so oft von den Querelen an der Waldschule in Büchenbronn geschrieben, aber jetzt scheint es amtlich und endgültig zu sein, dass das Problem eine Lösung gefunden hat. Vielleicht nicht die beste, aber eine, mit der jetzt wieder Ruhe in der Schule eintreten kann. Cornelia Frech-Becker, die umstrittene Rektorin, muss jetzt doch zum Landeslehrerprüfungsamt wechseln. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

wenn man Verwaltungsspezialisten ungebremst planen lässt, kommt selten etwas Gutes dabei heraus. Ganz deutlich wird das bei der Reform der Verwaltungsreform im Ländle. Allein schon die Tatsache, dass man erst vor kurzem eine Reform gemacht hat, die so schlecht gewesen ist, dass man sie jetzt wieder reformieren muss, ist doch ein Armutszeugnis für die Landesbeamten. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

was habe ich mich damals aufgeregt, als der Pforzheimer Gemeinderat beschlossen hatte, bei den Schülerbeförderungskosten zu sparen. Seit dieser Zeit trägt mein kleiner Tim seinen wirklich extrem schweren Ranzen – das sind so zwischen fünf bis acht Kilogramm! – jeden Tag bis zur Schule und wieder zurück. Das sind fast drei Kilometer. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

Pforzheim steht wieder einmal im Blickpunkt. Sogar im Fernsehen war zu verfolgen, wie der Streit um die Rektorin der Waldschule in Büchenbronn eskaliert. Ich habe Dir ja schon oft darüber geschrieben, aber heute bin ich der Meinung, dass es dabei nur Verlierer gibt, und dass Schulamt, Regierungspräsidium und das Kultusministerium dieses Theater in hohem Maße zu verantworten haben. mehr...
Ein Brief von Trixie Trubel

Liebe Mama,

bei uns in Pforzheim werden gerade wieder große Pläne geschmiedet. Da geht es einmal mehr um den Leopoldplatz und um unsere Fußballvereine. Das sind so Themen-Dauerbrenner, von denen ich nicht weiß, ob sie jemals eine befriedigende Lösung finden werden. mehr...

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