
STUTTGART. Die Zahl Ertrunkener ist in Baden-Württemberg im vergangenen Jahr entgegen dem Bundestrend deutlich gestiegen. 61 Menschen verloren im Wasser ihr Leben, wie die Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) am Mittwoch in Hannover bekanntgab.
2008 waren es 47. Bundesweit blieb die Zahl mit 474 Badetoten nahezu stabil. Unter den Bundesländern belegte der Südwesten 2009 den dritten Platz nach Bayern und Niedersachsen und vor Nordrhein-Westfalen. Unter den Badetoten waren 43 Männer und 18 Frauen. Mit 29 ertranken die meisten in Bächen und Flüssen. 25 Schwimmer starben in Seen und Teichen. Der Rest entfällt auf Unfälle in Schwimmbädern und Gartenteichen.
Zugleich setzte sich 2009 der Trend fort, wonach immer mehr ältere Badegäste ertrinken. In baden-Württemberg bezahlten 24 Menschen ab 61 Jahren den Badespaß mit dem Leben. 2008 waren es elf. Als Gründe dafür nannte DLRG-Präsident Klaus Wilkens mangelnde Schwimmfähigkeit der Senioren. In einer repräsentativen Studie hätten bundesweit nur 44 Prozent der über 60-Jährigen angegeben, sie könnten schwimmen .lsw





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