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10.12.2010

Autofahrer von Pech verfolgt: Ein Malheur jagt das andere

KARLSRUHE. Ein Unglück kommt selten alleine. Aber dass so viele Unglücke direkt hintereinander passieren, damit hätte ein Autofahrer in Karlsruhe-Durlach sicher nicht gerechnet.Der Mann war gegen Mitternacht in Durlach unterwegs und wollte auf die Südtangente fahren – dabei landete er nach Polizeiangaben in einem Grünstreifen und versank mit seinem Wagen im aufgeweichten Untergrund.

Alle Versuche, sich selbst aus der misslichen Situation zu befreien, schlugen fehl. Also verständigte der Mann zur Hilfe seinen Vater, welcher sich sofort auf den Weg machte. Doch der Vater verfuhr sich und kam erst nach einer Stunde vor Ort an. Dann wollte der Vater das Abschleppseil anbringen und stellte fest, dass der Abschlepphaken nicht am Seil war, sondern daheim war. Vater und Sohn gerieten deshalb so stark in Streit, dass der Vater entnervt davon fuhr.

Deshalb verständigte der Mann nun einen Abschleppdienst, der das Fahrzeug aus dem Morast zog. Doch die Pannenserie war damit nicht zu Ende: Als das Auto wieder auf der Fahrbahn stand, sprang der Motor nicht mehr an. Eine Überbrückung durch den Abschleppdienst sorgte für Abhilfe. Aber nur kurz. Denn dann ging der Wagen wegen der Wegfahrsperre wieder aus.

Erst nach einem weiteren Versuch und insgesamt rund zwei Stunden nach dem Malheur mit dem Grünstreifen konnte der Autofahrer seinen Weg endlich fortsetzen – und der Tag konnte nur noch besser werden, als er angefangen hatte. pol