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05.02.2010

Bauarbeiter finden Phosphor-Bombe

KARLSRUHE. Eigentlich sollten es nur gewöhnliche Baggerarbeiten am Gehweg sein, die am Freitag in Karlsruhe vorgenommen wurden. Ganz nebenbei machten die Bauarbeiter jedoch einen spektakulären Fund: eine Phosphor-Bombe aus dem zweiten Weltkrieg.

Es war gegen 10.30 Uhr, als die Bauarbeiter ihre Arbeit an der Einmündung Südendstraße/ Lorenzstraße mit einem Male stoppten. Nicht für die Frühstückspause, sondern wegen eines spektakulären Fundes. Eine Phosphor-Brandbombe, 15 Kilogramm schwer, 40 Zentimeter breit, 15 Zentimeter lang.

Die Bauarbeiter verständigten die Polizei. Diese sperrte die Südendstraße zwischen der Brauer- und Steinhäuserstraße sowie die Lorenzstraße bis zur Römhildstraße in einem Radius von 200 Meter ab.Der Busverkehr musste deshalb örtlich umgeleitet werden. Vorsorglich informierte die Polizei auch die umliegenden Schulen. Eine Evakuierung war wegen dem niedrigen Gefährdungspotential der Bombe jedoch nicht nötig.

Der Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Baden-Württemberg traf um12 Uhr ein. Die Spezialisten nahmen das aus dem zweiten Weltkrieg stammende Relikt mit und entsorgen es fachgerecht