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Der in Lahr vor dem Hitzekollaps befreite Airedale-Terrier musste mit einer feuchten Decke gekühlt und mit Wasser versorgt werden.
Der in Lahr vor dem Hitzekollaps befreite Airedale-Terrier musste mit einer feuchten Decke gekühlt und mit Wasser versorgt werden. © Polizei
31.07.2012

Hitzekollaps drohte: Mit Vorschlaghammer Hund befreit

Am Dienstag wurde um die Mittagszeit ein Polizeibeamter von einer Passantin darauf aufmerksam gemacht, dass auf einem Parkplatz in Lahr ein Terrier in einem Auto dem Hitzekollaps nahe sei. Im hinteren Fahrzeugteil saß ein Airdale-Terrier, der ohne Frischluftzufuhr und Wasser in der Hitze des Autos zu verenden drohte. Am Ende musste ein von einer Baustelle ausgeliehender Vorschlaghammer den Weg zur Rettung des Hundes ebnen.

Da es sich um ein Auto mit Zulassung aus dem Bodensee-Raum handelte, gestaltete es sich schwierig, den Autobesitzer ausfindig zu machen. Als die Beamten schließlich an die Handynummer des Besitzers gelangen konnten, war nur dessen Mailbox eingeschaltet. Durch die Mittagshitze war der Terrier jedoch schon so geschwächt, dass ein weiteres Abwarten nicht mehr zu verantworten war. Mit einem Vorschlaghammer, den ein Arbeiter von einer nahegelegenen Baustelle zur Verfügung stellte, wurde schließlich die hintere Seitenscheibe eingeschlagen und das Auto geöffnet.

Nachdem der Hund von einer Beamtin mit Wasser versorgt und mit einer angefeuchteten Decke gekühlt worden war, sollte er in das Tierheim überstellt werden. Zu diesem Zeitpunkt traf dann der Hundebesitzer ein. Er hatte einen Gerichtstermin wahrgenommen. pol

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