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Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) betritt 27.06.2013 in Bethlehem (Palästinensische Gebiete) durch eine niedrige Tür einen Raum in der Geburtskirche Jesu Christi. Winfried Kretschmann bereist mit einer politischen Delegation Israel und die Palästinensischen Gebiete.
Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Bündnis 90/Die Grünen) betritt 27.06.2013 in Bethlehem (Palästinensische Gebiete) durch eine niedrige Tür einen Raum in der Geburtskirche Jesu Christi. Winfried Kretschmann bereist mit einer politischen Delegation Israel und die Palästinensischen Gebiete. © dpa
20.03.2017

Kretschmann reist nach Israel: Besuch von Start-ups geplant

Der Ministerpräsident und die Wirtschaftsministerin fliegen nach Israel. Sie wollen sich über die dortige Gründerszene informieren.

Stuttgart (dpa/lsw) - Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) reist mit einer rund 80-köpfigen Delegation nach Israel, um sich über die dortige Kultur von Unternehmensgründungen zu informieren. Das Land ist für seine Start-up-Szene bekannt. An der fünftägigen Reise nehmen auch Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut (CDU) sowie Wirtschaftsvertreter teil. Die Delegation startet am Sonntag (26. März). Der Trip, der auch einen Abstecher in die Palästinensischen Gebiete umfasst, sieht am Montag (27. März) in Jerusalem einen Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem vor.

Danach geht es weiter zu dem Zulieferer Mobileye, der Roboterwagen das Sehen beibringt. Der amerikanische Chip-Gigant Intel zahlte kürzlich für das Start-up aus Jerusalem insgesamt 15,3 Milliarden Dollar. Mobileye stellt mit seinen Kameras die Augen für heutige Assistenzsysteme und künftige selbstfahrende Autos her. Außerdem stattet am Dienstag Hoffmeister-Kraut dem Mutterkonzern von Ratiopharm, Teva, einen Besuch ab. Am Mittwoch reist Kretschmann mit einer Delegation dann nach Betlehem und Jerusalem weiter. Am Donnerstag steht ein Abstecher nach Ramallah auf dem Programm und ein Treffen mit dem palästinensischen Ministerpräsidenten Rami Hamdallah. Danach geht es zurück nach Deutschland.

Als Bundesratspräsident war Kretschmann 2013 bereits in Israel und in den Palästinensischen Gebieten.