nach oben
20.05.2011

Lebensgefahr: Mann mit Schnittverletzungen nicht ansprechbar

KARLSRUHE. Mit zunächst lebensgefährlichen Stichverletzungen wurde am Donnerstag um 17.20 Uhr, in der Königsberger Straße in Karlsruhe ein Mann aufgefunden. Anwohner hatten laute Stimmen und Flaschengeklirr gehört. Kurz darauf war ein Mann erschienen und bat um Hilfe.

Der Rettungsdienst fand dann einen 30-jährigen Mann aus Karlsruhe mit Schnitt- beziehungsweise Stichverletzungen auf. Er wurde ins Krankenhaus gebracht, wo akute Lebensgefahr festgestellt wurde. Der Mann wurde notoperiert und ist derzeit außer Lebensgefahr - aber nicht ansprechbar. Nach ersten Ermittlungen der Kriminalpolizei kam es im Bereich einer Parkbank in der Nähe der Königsberger Straße 17 zu lautstarken Streitigkeiten von russisch sprechenden Personen.

Eine Zeugin beobachtete beim Warten auf den Rettungsdienst einen vollkommen weiß gekleideten Mann, dessen Kleidung vorne mit Blut beschmiert war und der selbst eine blutende Verletzung an der linken Wange hatte. Dieser Mann -  vermutlich Russe, maximal 30 Jahre als, 170-175 cm groß, schlank, kurze blonde Haare, blasse Haut - entfernte sich zu Fuß.

Eine genaue Klärung der Geschehnisse war bislang, wegen mangelnder Zeugen und Vernehmungsunfähigkeit des Geschädigten, nicht möglich. Zeugen werden dringend gebeten sich beim Kriminaldauerdienst, 0721/939-5555, zu melden. pol/de