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23.09.2011

Lkw-Fahrer manipuliert mit Magnet die Aufzeichnung der Ruhezeiten

Wernau. Raffiniert ist manchmal nicht raffiniert genug. Beamte der Verkehrspolizei Esslingen stellten bei einer Geschwindigkeitsmessung am frühen Freitagmorgen einen 40-Tonner auf der B313 fest, der mit 84 statt der erlaubten 60 Stundenkilometer unterwegs war. Dabei stellten sie auch gleich noch eine raffinierte Täuschungsaktion fest.

Das Fahrzeug wurde von der Bundesstraße geleitet und in Wernau einer Kontrolle unterzogen. Hierbei entdeckten die Polizisten, dass der Fahrer einen Magnet am Getriebe angebracht hatte, so dass die Aufzeichnungen am digitalen Kontrollgerät manipuliert wurden. Das Gerät zeichnete zum Zeitpunkt der Kontrolle Ruhezeit statt Lenkzeit auf. Ein Staatsanwalt ordnete gegen den Fahrer, der von Holland herkommend Richtung Italien unterwegs war, eine Sicherheitsleistung in Höhe von 5000 Euro an. Die Ermittlungen dauern an. pol