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14.09.2011

Misshandlungsprozess gegen 49-jährigen Familienvater vertagt

HEILBRONN. Der Prozess gegen einen 49 Jahre alten Familienvater wegen körperlicher und seelischer Misshandlung von mehreren Kindern ist vertagt worden. Eine Zeugin und Mutter eines Opfers sei psychisch labil und nicht vernehmungsfähig, erklärte der Staatsanwalt am Mittwoch vor dem Amtsgericht Heilbronn.

Laut Anklage soll der 49-Jährige unter anderem seiner damals 13 Jahre alten Tochter Chili in den Mund gesteckt und ihr auf den Kopf geschlagen haben. Die Nase eines damals vierjährigen Sohnes einer Mitbewohnerin soll er zwischen Zeige- und Mittelfinger geklemmt und anschließend den Jungen mehrmals mit dem Kopf gegen eine Wand geschlagen haben. Zwei weitere Jungen im Alter von damals elf und sieben Jahren zählen zu den Opfern. Sie alle erlitten durch die Vorfälle zwischen dem Sommer 2008 und August 2009 erhebliche Schäden, hieß es weiter.

Die Verhandlung solle innerhalb der nächsten drei Wochen fortgesetzt werden, erklärte der Staatsanwalt. dpa