

STUTTGART. Mit zwei Dönerbuden hat eine 44-jährige alleinerziehende Mutter dreier schulpflichtiger Kinder in Ludwigsburg eine Million Euro Steuern hinterzogen. Dafür wurde sie am Montag zu einer Bewährungsstrafe verurteilt. Sie lebt nach eigenen Angaben von Hartz IV.
In der Neuauflage des Prozesses vor dem Stuttgarter Landgericht setzten die Richter das Strafmaß auf ein Jahr und acht Monaten zur Bewährung fest. Nach dem ersten Urteil von 2009, das später vom Bundesgerichtshof aufgehoben wurde, sollte sie ins Gefängnis. Von der Steuerschuld hat sie bereits 700 000 Euro beglichen. dpa





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Leserkommentare (17)
Mehr KommentareDeutschland ist so schön ! mehr...
Wie kann man mit zwei Dönerbuden 1 Mio. € Steuern hinterziehen? Dazu müssen wohl aber hunderttausende von Dönern verkauft werden in einem Zeitraum von zehn bis fünfzehn (?) Jahren? Warum denke ich bloß, daß dies kein Einzelfall ist und die Dunkelziffer dieses "Geschäftsmodells" beträchtlich höher liegt? Wie kann eine Hartz-IV-Bezieherin bereits 700.000 € der Steuerschuld zurückgezahlt haben? Dieser Artikel läßt mehr Fragen offen, als er beantwortet. mehr...
[SIZE=2]Bin am überlegen eine Dönerbude aufzumachen. 3 Mio. Steuern, wieviel Umsatz oder Gewinn muss man dafür machen ? :confused:[/SIZE] mehr...