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08.04.2011

Motorradfahrer rast durch die Fußgängerzone

KARLSRUHE. Mit den Verkehrsregeln scheint er sich nicht auszukennen. Dafür hat er bei der Wahl seines Motorrads den richtigen Typnamen gewählt. Mit einer Ninja von Kawasaki verhielt sich ein Biker wie ein todesverachtender, rücksichtslos agierender japanischer Ninja-Krieger. Zuerst fuhr er schnell durch die belebte Karlsruher Fußgängerzone, dann lieferte er sich eine Verfolgungsjagd mit der Polizei und wäre dabei fast gegen einen Lastwagen gerast.

Am Freitag gegen 15.45 Uhr fuhr ein Motorradfahrer mit Erfurter Kennzeichen mit 50 bis 60 Stundenkilometern durch die Fußgängerzone, in der die vielen Passanten von dem Fahrzeug überrascht wurden. Eine Polizeistreife nahm die Verfolgung auf. Trotz Anhaltezeichen der Polizei setzte der Motorradfahrer seine Fahrt fort. Hierbei kam es zu mehreren Gefährdungen und beinahe zu einem Unfall mit einem Fußgänger.

Um der Polizei zu entkommen, fuhr der Biker mit hoher Geschwindigkeit auf dem Gleiskörper. Hierbei missachtete er rücksichtslos mehrere rote Lichtzeichenanlagen. Dabei verursachte der Motorradfahrer beinahe einen Unfall mit einem abbiegenden Lastwagen. Anschließend flüchtete er auf die L605 in Richtung Ettlingen.

Der Flüchtige war mit einer Kawasaki Ninja mit Erfurter Kennzeichen unterwegs. Es handelte sich um einen Mann im Alter von etwa 20 bis 25 Jahren. Er trug einen dunklen Motorradkombi und einen dunklen Helm mit offenem Visier. pol