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Humboldt-Pinguine stehen am 15.02.2017 in Mannheim (Baden-Württemberg) im Luisenpark in ihrem Gehege.
Humboldt-Pinguine stehen am 15.02.2017 in Mannheim (Baden-Württemberg) im Luisenpark in ihrem Gehege. © dpa
17.02.2017

Nach Tod von Pinguin: Polizei rechnet nicht mit schneller Aufklärung

Mannheim (dpa/lsw) - Nach dem Tod eines gestohlenen Pinguins in Mannheim hat die Polizei die Hoffnung auf eine schnelle Aufklärung der Tat gedämpft.

«Wir rechnen nicht mit baldigen Ergebnissen hinsichtlich einer Festnahme», sagte ein Behördensprecher am Freitag in Mannheim. Die Spurensicherung nach dem Fund des Tierkörpers am Rande eines Parkplatzes am Donnerstag sei noch nicht abgeschlossen.

«Die Stelle ist eher abgelegen. Soweit ausgebaut, dass dort etwa Kameras sind, ist der Ort nicht», meinte der Sprecher. Der Pinguin sei ohne Kopf gefunden worden. «Die Verletzungsmuster deuten auf Tierfraß hin.» Nähere Hinweise erhoffe sich die Polizei von einer Untersuchung des Pinguins durch das Chemische und Veterinäruntersuchungsamt in Karlsruhe. Für Tierfraß sind vor allem Ratten und Füchse bekannt.

Ein Passant hatte den toten Humboldt-Pinguin unweit des Luisenparks gefunden, wo das Tier am vergangenen Samstag aus seinem Gehege verschwunden war. Die Polizei geht von einem Diebstahl aus. Die Staatsanwaltschaft ermittelt gegen unbekannt. Die Behörden schließen aus, dass der fünf Kilo schwere und bis zu 60 Zentimeter große Pinguin im Park von einem Wildtier gerissen oder selbst entlaufen sein könnte. Humboldt-Pinguine gehören zu den gefährdeten Arten.

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