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09.06.2010

Polizei geht erfolglos dem Hinweis einer Neunjährigen nach

KIRCHHEIM. Ein neun Jahre altes Mädchen schilderte am Dienstagabend der Polizei in Kirchheim, das sie beobachtet habe, wie ein älterer Mann zwei Kinder angegriffen und in den Neckar gestoßen habe. Das löste einen Großeinsatz von Wasserschutzpolizei, DLRG und Feuerwehr aus.

Der Einsatz dauerte bis 22.50 Uhr an. Zur Suche nach den Kindern und der Fahndung nach dem älteren Mann waren acht Streifenwagenbesatzungen und ein Polizeihubschrauber im Einsatz. Auf dem Neckar wurde mit mehreren Booten der Wasserschutzpolizei, DLRG sowie der Feuerwehr gesucht. Weiterhin hatten die Rettungskräfte auch Taucher im Wasser, weshalb der Schiffsverkehr für die Dauer der Suche gesperrt werden musste.

Bei der Befragung des Mädchens durch die Polizei blieb dieses auch in Anwesenheit des Vaters bei ihren Angaben. Da bei der Befragung jedoch nicht alle Zweifel ausgeräumt werden konnten, vor Ort keine objektiven Spuren feststellbar waren und letztlich auch keine entsprechenden Vermisstenanzeigen vorliegen, hält die Polzei das Vorliegen eines Verbrechens für unwahrscheinlich.

Bei der Suche waren vom Rettungsdienst ein Notarzt und zwei Rettungswagen im Einsatz. Das DLRG Ludwigsburg und das DLRG Heilbronn mit 49 Mann, 10 Fahrzeugen und vier Booten vor Ort.

Die Freiwilligen Feuerwehren Kirchheim, Besigheim, Walheim und Gemmrigheim waren mit 66 Kameraden, 10 Fahrzeugen und 3 Booten an der Suche beteiligt. Die Berufsfeuerwehr aus Heilbronn war mit 25 Beamten, 5 Fahrzeugen und 1 Boot im Einsatz.