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08.06.2011

Polizisten mit Schreckschusswaffe bedroht

LUDWIGSBURG. Eine lebensgefährliche Verhaltensweise legte ein 40-jähriger Mann in der Nacht zum Mittwoch an den Tag, nachdem eine Polizeistreife um 2.15 Uhr zu einem Hausstreit gerufen worden war. Während sich die Polizisten mit einer Beteiligten bei starkem Regen unter das Dach der Anlieferzone eines dortigen Betriebes gestellt hatten, kam der völlig unbeteiligte 40-Jährige plötzlich auf sie zu, zog einen Revolver und richtete die Waffe wortlos auf die Beamten.

Diese griffen sofort zu ihren Dienstwaffen und forderten den Mann auf, den Revolver abzulegen. Dieser Aufforderung kam er nur zögerlich nach. Er wurde schließlich unter Einsatz von Pfefferspray zu Boden gebracht und mit einer Handschließe gefesselt. Nach der Festnahme, bei der der Tatverdächtige leicht verletzt wurde, stellte sich heraus, dass es sich bei der Schusswaffe um einen täuschend echten, nicht geladenen Schreckschussrevolver handelte. Der 40-Jährige russische Staatsangehörige wurde zur Feststellung seiner Identität zum Polizeirevier gebracht und von dort um 4.00 Uhr wieder auf freien Fuß gesetzt. Zur Motivationslage liegen bislang keine Erkenntnisse vor. dpa