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10. März 2010
Weil sie den Straßenverkehr gefährdeten, haben Polizisten in Karlsruhe mehrere große Eiszapfen mit Hilfe von Besenstielen abgeschossen.
Weil sie den Straßenverkehr gefährdeten, haben Polizisten in Karlsruhe mehrere große Eiszapfen mit Hilfe von Besenstielen abgeschossen.
© dpa-Archiv

Polizisten werfen mit Besen auf gefährliche Eiszapfen

KARLSRUHE. Außergewöhnliche Situationen erfordern außergewöhnliche Maßnahmen. Gemäß diesem Grundsatz haben Polizeibeamte des Reviers Marktplatz am frühen Mittwochmorgen mehrere große Eiszapfen an den beiden Unterführungen der Kriegsstraße entfernt. Einige Bürger hatten zuvor mitgeteilt, dass durch die mit etwa einem Meter recht groß geratenen Zapfen erhebliche Gefahr für den Fahrzeugverkehr auf der Kriegsstraße bestehen würde.

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Die vor Ort geeilten Polizeibeamten bestätigten nicht nur die Größe der Eisgebilde, sondern sahen ebenso eine Gefahr für die Sicherheit des Verkehrs. Durch die „Zweckentfremdung des im Streifenwagen befindlichen dienstlichen Besens“, wie im Bericht des Polizeireviers zu lesen war, und gezielten Würfen mit dem Kehrutensil konnten die Beamten rasch und treffsicher zumindest die großen Vertreter der "Eisstalaktiten" beseitigen. Weil an der Decke der Unterführungen weitere kleinere Zapfen zu sehen waren, informierten die Beamten vorsorglich die Straßenverkehrsbehörde der Stadt Karlsruhe. pol

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