
MANNHEIM. Kurz nach dem Auftakt ist ein Prozess gegen ein Ehepaar wegen millionenschweren Betrugs mit Telefonkarten ausgesetzt worden. Die beiden Angeklagten lehnten am Dienstag eine Verständigung mit dem Landgericht Mannheim ab.
Für ein Geständnis waren ihnen Bewährungsstrafen von zwei und eineinhalb Jahren zugesichert worden. Die Angeklagten lehnten den Deal auch deshalb ab, weil kurzfristig zwei Verteidiger ausgewechselt worden waren und diese deshalb nicht genügend Zeit gehabt hätten, sich einzuarbeiten.
Die Staatsanwaltschaft wirft dem Betrüger-Duo vor, zwischen September 2003 und Oktober 2006 manipulierte Telefonkarten an Callshops in ganz Deutschland verkauft zu haben. Dabei soll ein Schaden von rund 1,45 Millionen Euro entstanden sein.





Das lesen Abonnenten am Donnerstag in Ihrer "Pforzheimer Zeitung":