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03.05.2011

Tödlicher Arbeitsunfall auf Gütermotorschiff in Karlsruhe

KARLSRUHE. An Bord eines im Stadthafen Karlsruhe liegenden Gütermotorschiffes ist es zu einem tödlichen Arbeitsunfall gekommen. Am Dienstagmittag wurde die Leiche eines 45-jährigen ungarischen Leiharbeiters im Laderaum des in Deutschland beheimateten Schiffes gefunden. Dieser war nach den bisherigen Feststellungen der Polizei offenbar schon am Montagabend von einer Leiter gestürzt und hatte sich dabei tödlich verletzt.

Der Arbeiter war den Ermittlungen zufolge damit beschäftigt, alleine den Laderaum des seit Samstag im Becken 6 liegenden Schiffes zu streichen. Um in den fünf Meter tiefen Laderaum zu gelangen, hatte der Mann eine lange Stehleiter aufgestellt. Nach Spurenlage fiel der 45-Jährige im Verlauf der Malerarbeiten von der Leiter und schlug mit dem Kopf auf dem Boden des Schiffes auf. Dabei trug er starke Kopfverletzungen davon, an deren Folgen er verstarb. Der Rettungsdienst sowie ein ebenfalls alarmierter Notarzt konnten dem Mann nicht mehr helfen. Zur Bergung des Leichnams aus dem Laderaum war in der Folge auch die Berufsfeuerwehr im Einsatz. Zur Klärung des genauen Unfallhergangs sind weitere Ermittlungen erforderlich. Diese führt die Wasserschutzpolizeistation Karlsruhe.