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09.09.2011

Unfall auf der A 8: Erhebliche Auswirkungen auf den Verkehr

KARLSRUHE. Ein Unfall mit einem Sachschaden von rund 75.000 Euro auf der Autobahn A 8 zwischen der Anschlussstelle Karlsbad und dem Autobahndreick Karlsruhe hatte am frühen Freitagmorgen erhebliche Auswirkungen auf den westwärts führenden Fernverkehr.

Laut Beamten des Autobahnpolizeireviers Karlsruhe war ein serbischer LKW-Fahrer gegen 2.40 Uhr auf dem Wolfartsweierer Hang abwärts unterwegs gewesen, als er infolge von zu hoher Geschwindigkeit auf regennasser Fahrbahn ins Schleudern kam. Das schwere Fahrzeug geriet quer über die Fahrstreifen, prallte in die Mittelleitplanken und kam schließlich auf den beiden linken Spuren zum Stehen.

Aufgrund von auslaufendem Diesel aus dem LKW-Tank, musste die Polizei eine Vollsperrung der westlichen Fahrtrichtung vornehmen. Zuvor war für wenige Minuten die Autobahn komplett gesperrt worden, da Trümmerteile des Fahrzeugs auch auf die Gegenfahrbahn geschleudert wurden.

Die Reinigung aller drei Fahrspuren dauerte insgesamt bis 8.50 Uhr an. Allerdings konnte bereits ab 5.30 Uhr zunächst ein Fahrstreifen freigegeben werden.

Die maximale Staulänge auf der Autobahn lag bei knapp fünf Kilometern, wobei sich der geringere Verkehr zur Nachtzeit positiv auswirkte. pol