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15.07.2011

Viele Schnittwunden: 14-Jährigen stark blutend aufgefunden

STUTENSEE. Noch völlig im Dunkeln liegen nach Angaben der Polizei die Hintergründe eines Vorfalls, der sich am Freitagmittag nördlich von Blankenloch nahe der Pferdekoppeln ereignet hat. Ein dortiger Anlieger hatte gegen 12.50 Uhr Hilferufe einer unbekannten Person vernommen und sofort die Polizei verständigt. Die Polizei rückte daraufhin mit mehreren Streifenwagen an und suchte den Bereich nördlich der L559 mit starken Kräften ab, ohne einen Grund für die Hilferufe zu finden.

Im Rahmen der Absuche des fraglichen Bereichs stellten die Beamten aber 13 aus Bruchsal stammende Jugendliche fest, die teils Sturmhauben und Handschuhe mit sich führten. Zeitgleich erreichte die Polizei die Meldung, dass auf der L559 zwischen Blankenloch und Leopoldshafen ein verletzter und stark blutender 14-jähriger Junge aufgegriffen und von einem Autofahrer zu seinen Eltern nach Eggenstein-Leopoldshafen gebracht worden war. Nach ersten Feststellungen der Polizei erlitt der Junge Schnittverletzungen am Arm und am Gesäß sowie eine Kopfplatzwunde. Er wurde zur Behandlung in die Kinderklinik gebracht, konnte bislang jedoch noch nicht näher zu den Geschehnissen befragt werden.

Auch die Befragung der 13 vorübergehend festgenommenen Jugendlichen aus Bruchsal brachte keine Klarheit in die Geschehnisse. So seien die bereits einschlägig polizeilich in Erscheinung getretenen 14- bis 17-Jährigen ihren Angaben zu Folge lediglich zum „Kicken“ in Blankenloch gewesen. Zur Klärung der genauen Umstände bitten die Beamten des Polizeipostens Stutensee unter Telefon 07244/740590 um die Meldung möglicher Zeugen. Insbesondere bitten die Beamten den Autofahrer, der den Jungen nach Hause gebracht hat, sich bei der Polizei zu melden.