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29.07.2011

Wegen Hausverbot Wirt fast getötet

ELLWANGEN/ SCHWÄBISCH GMÜND. Ein 28-Jähriger ist nach einem Messerangriff auf einen Gastwirt in Schwäbisch Gmünd wegen versuchten Totschlags angeklagt worden. Die Staatsanwaltschaft Ellwangen wirft dem Mann vor, Ende Mai den Kneipier angegriffen zu haben. Der Wirt soll dem Verdächtigen und seinem 27 Jahre alten Bruder zuvor Hausverbot erteilt haben. Wie die Anklagebehörde am Freitag mitteilte, wollte das Duo den Gastwirt zur Rede stellen.  

Der 28-Jährige habe dem Kneipenbetreiber dann mit einem Messer zunächst in die Seite und dann in den Hals gestochen. Den Angriff überlebte das Opfer nur knapp. Der jüngere Bruder soll einen Gast der Kneipe geschlagen und den Wirt mit einem Barhocker traktiert haben. Nachdem beide geflüchtet seien, so die Staatsanwaltschaft, fuhr der 27-Jährige nachts betrunken zum örtlichen Polizeirevier.

 

Der mutmaßliche Haupttäter sitzt seit Anfang Juni in Untersuchungshaft. Er behauptet, der Wirt habe den Streit angefangen und sein Bruder habe auf diesen eingestochen. Beide sind wegen Körperverletzungsdelikten polizeibekannt. Der 28-Jährige saß deswegen auch schon einmal eine Haftstrafe ab. dpa