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Derivate-Debakel in Pforzheim

Pforzheim

Rathaus erwägt Schadenersatz von Augenstein

Pforzheim. Kaum ein Satz war je so falsch wie dieser, dass für Pforzheim das Derivate-Debakel durch den Vergleich mit der Deutschen Bank ausgestanden ist – angesichts eines ab August 2017 vor dem Landgericht Mannheim terminierten, auf über 30 Tage angesetzten Strafprozesses, Angeklagt sind Ex-Oberbürgermeisterin Christel Augenstein, Ex-Stadtkämmerin Susanne Weishaar (wegen schwerer Untreue), der damalige stellvertretende Kämmerer Konrad Weber (wegen Beihilfe) und zwei Mitarbeiter von J.P. Morgan (wegen Betrugs). ... mehr

7,7 Millionen Euro erhält die Stadt Pforzheim aus einem Vergleich mit der Deutschen Bank. Das im Derivate-Streit vor Gericht erkämpfte Geld darf allerdings nicht ausgegeben werden. Es muss der Schuldendezimierung dienen. Foto: dpa
Pforzheim

Derivate-Vergleich mit Deutscher Bank mildert die Verschuldung

Pforzheim. Ungefähr würden die 7,7 Millionen Euro, die Pforzheim in Folge des am Dienstag beschlossenen Vergleichs im Derivate-Fall von der Deutschen Bank erhält, fürs geplante Zentrum für Präzisionstechnik (ZPT) reichen, für das die Stadt nach Ablehnung durchs Regierungspräsidium Karlsruhe einen erneuten Anlauf genommen hat.Das Geld darf dafür aber nicht verwendet werden, und auch für sonst keine Ausgabe. ... mehr

Pforzheim

Derivate-Vergleich bedarf genauer Abwägung

Pforzheim. Der Finanzausschuss des Gemeinderats hat sich am Montagabend in nicht-öffentlicher Sitzung mit dem im Raum stehenden Vergleichsvorschlag des Landgerichts Frankfurt zum Derivate-Debakel befasst. Dieser sieht eine Zahlung der Deutschen Bank in Höhe von 7,7 Millionen Euro an die Stadt Pforzheim vor. ... mehr

Pforzheim

Strafprozess um Derivate wohl erst ab August 2017

Pforzheim/Mannheim. Mit einer Zustimmung des Pforzheimer Gemeinderats zum Vergleichsvorschlag im Rechtsstreit zwischen der Deutschen Bank und der Stadt Pforzheim könnte am 20. September die zivilrechtliche und finanzielle Auseinandersetzung um das Pforzheimer Derivate-Debakel enden. ... mehr

Die internen Gremien der Deutschen Bank in Frankfurt haben entschieden, den Vergleichsvorschlag des Gerichts zu akzeptieren. Dieser sieht eine Zahlung von 7,7 Millionen Euro an Pforzheim vor.
Pforzheim

Ja der Deutschen Bank zu Derivate-Vorschlag erst gründlich prüfen

Am Tag, nachdem die Deutsche Bank ihre Bereitschaft zur Akzeptanz der vom Landgericht Frankfurt vorgeschlagenen Zahlung von 7,7 Millionen Euro bekannt gab, herrscht in der Stadtpolitik verhaltene Freude. Zur Annahme oder auch Ablehnung des Vergleichs mochte sich aber keiner der Befragten bekennen. Käme er zustande, blieben nach der vorangegangenen Einigung mit der anderen beteiligten Bank J.P. Morgan von ursprünglich 57 Millionen Euro Verlust noch rund zwölf Millionen Euro an Pforzheim hängen. ... mehr

Die internen Gremien der Deutschen Bank in Frankfurt haben entschieden, den Vergleichsvorschlag des Gerichts zu akzeptieren. Dieser sieht eine Zahlung von 7,7 Millionen Euro an Pforzheim vor.
Pforzheim

Deutsche Bank zu Derivate-Vergleich bereit - Rathaus muss nun entscheiden

Konsequent bis zum möglichen Ende: Mit Worten ist die Deutsche Bank immer äußerst sparsam gewesen, was das Pforzheimer Derivate-Debakel anbelangt. „Die Deutsche Bank ist bereit, den Vergleichsvorschlag des Gerichts zu akzeptieren, um die Angelegenheit auf dieser Basis endgültig beizulegen“, erklärte ein Sprecher des Bankhauses am Dienstag auf Anfrage der „Pforzheimer Zeitung“. Mehr nicht, auch nicht auf Nachfrage. ... mehr

Pforzheim

Der Stadt drohen harte Zeiten

Pforzheim stehen harte finanzielle Einschnitte bevor. Das dringt seit Wochen aus dem Rathaus nach draußen, erste Anzeichen sind unübersehbar. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat der Stadt angesichts ihrer Finanzlage jüngst verboten, ins Zentrum für Präzisionstechnik zu investieren, für die Rasenpflege im Holzhof-Stadion ist kein Geld mehr da, erste Vorbereitungen für ein Haushaltssicherungskonzept sind getroffen. ... mehr

Unsichere Lage: Ob Pforzheim mit seiner Klage Erfolg hat, ist noch offen.
Pforzheim

Derivate-Debakel: Pforzheim gegen Deutsche Bank im Juli vor Gericht

Zwei Prozesse stehen im Streit um die hochspekulativen Derivategeschäfte der Stadt Pforzheim noch aus: Am 13. Juli 2016 beginnt der Prozess der Stadt gegen die Deutsche Bank, im Jahr 2017 stehen die ehemalige Oberbürgermeisterin Christel Augenstein, Ex-Kämmerin Susanne Weishaar und der kommissarische Kämmerer Konrad Weber vor Gericht. Aber auch Gemeinderäte verschiedener Fraktionen stritten sich zuletzt wegen der Zinswetten: Wer wusste wann von welchen Geschäften, von welchem Risiko? ... mehr

Immer mehr Zeit verrinnt in der gerichtlichen Aufarbeitung des Derivate-Debakels. Fotomontage: PZ
Pforzheim

Gericht vertagt Derivate-Fall – Fortsetzung erst im nächsten Jahr

Der ab April auf 34 Verhandlungstage angesetzte Strafprozess um das Derivate-Debakel wird nicht dieses Jahr stattfinden. Dies bestätigte das Landgericht Mannheim. Grund: Einer der in die komplizierte Materie eingearbeiteten Richter lässt sich nach PZ-Informationen aus privaten Gründen beurlauben. Angeklagt sind unter anderem Ex- Oberbürgermeisterin Christel Augenstein und Ex-Kämmerin Susanne Weishaar. Sie waren 2009 angezeigt worden. ... mehr

Hans-Ulrich Rülke,  FDP-Fraktionschef im Pforzheimer Gemeinderat. Foto: Ketterl
Panorama+

Stadtrat Rülke zum Derivate-Debakel: „Mehrheit hat diese Geschäfte begrüßt“

Das wird sich in die Länge ziehen: Mit 34 Verhandlungstagen müssen Ex-Oberbürgermeisterin Christel Augenstein, Ex-Kämmerin Susanne Weishaar, ihr damaliger Stellvertreter Konrad Weber sowie zwei J.P.- Morgan-Banker im Strafprozess in Sachen Pforzheimer Derivate-Debakel vor dem Landgericht Mannheim rechnen. Doch trifft nur sie alleine die Schuld? Wer wusste wann wie viel? Die PZ hat dazu Hans-Ulrich Rülke, FDP-Fraktionschef im Pforzheimer Gemeinderat, befragt. ... mehr

Zwischen diesem Bild von der Hausdurchsuchung im Rathaus und der Beschlagnahme der Derivate-Akten durch die Staatsanwaltschaft Ende November 2009 (Zweiter von links: der damals neue OB Gert Hager) und dem Prozessauftakt am 11. April liegen fast sieben Jahre. Eine Hängepartie für die Beteiligten, finden unisono die Fraktionen des Gemeinderats.   Foto: Ketterl
Pforzheim

Mega-Prozess um Derivate-Debakel wirft fürs Rathaus Fragen auf

Auf 34 Verhandlungstage ist der Strafprozess in Sachen Pforzheimer Derivate-Debakel gegen Ex-Oberbürgermeisterin Christel Augenstein, Ex-Kämmerin Susanne Weishaar, ihren damaligen Stellvertreter Konrad Weber sowie zwei J.P.- Morgan-Banker vor dem Landgericht Mannheim angesetzt. Damit rückt nun auch die Leistungsfähigkeit der städtischen Finanzverwaltung in ihrer jetzigen Struktur in den Blick – der landesweit einzigen in einer Großstadt ohne eigenen Finanzbürgermeister. Denn der Leitungsposten der Stadtkämmerei ist formal unbesetzt, der frühere stellvertretende Leiter Konrad Weber hat ihn kommissarisch übernommen und wurde nicht offiziell ernannt. ... mehr

Susanne Weishaar
Pforzheim

Mega-Prozesse sollen Derivate-Fall klären

Das kommende Jahr steht für Pforzheim im Zeichen zweier großer Prozesse, die beide das Derivate-Debakel behandeln. Die Stadtverwaltung hatte bekanntlich in den Jahren 2005 bis 2008 ohne Wissen des Gemeinderats spekulative Zinsgeschäfte erst mit der Deutschen Bank, dann zum vermeintlichen Ausgleich von Verlusten mit der Investmentbank J.P. Morgan abgeschlossen, die unterm Strich 2009 mit einem Verlust von rund 57 Millionen Euro endeten. ... mehr

Die damalige Stadtkämmerin Susanne Weishaar erläutert 2007 die drohenden Derivate-Verluste.
Pforzheim

Derivate: Die Deutsche Bank schweigt nach Klage-Ankündigung

Die Deutsche Bank bleibt sich treu: Das Kreditinstitut gibt keinerlei Stellungnahme zum Derivate-Debakel der Stadt Pforzheim ab. Das hatte 2005 mit spekulativen Zinstausch-Papieren der Deutschen Bank seinen Anfang genommen und 2006 in weitere, ähnliche Derivate-Geschäfte mit der Investmentbank J.P. Morgan Chase (JPM) mit einem Verlust von rund 57 Millionen Euro gemündet. ... mehr

Pforzheim

Derivate: Brisanz unterschätzt

Pforzheim/Mannheim. Er wäre eher überrascht gewesen, wenn die zuständige Wirtschaftsstrafkammer des Landgerichts Mannheim die Anklage der Staatsanwaltschaft gegen seine Mandantin nicht zugelassen hätte, sagt der Anwalt der ehemaligen Pforzheimer Stadtkämmerin Susanne Weishaar. ... mehr

Ende November 2009 beschlagnahmte die Staatsanwaltschaft die Akten über die Derivate-Geschäfte. Das Bild zeigt Staatsanwalt Uwe Siegrist (links) mit dem wenige Monate zuvor gewählten Oberbürgermeister Gert Hager. Foto: Ketterl/PZ-Archiv
Pforzheim

Derivate-Debakel: Gericht lässt Anklage gegen Ex-Oberbürgermeisterin zu

Die frühere Pforzheimer Oberbürgermeisterin Christel Augenstein und Ex-Kämmerin Susanne Weishaar müssen sich in Folge der hohen Millionenverluste der Stadt bei spekulativen Derivate-Geschäften wegen schwerer Untreue vor Gericht verantworten. Das Landgericht Mannheim hat die Anklage gegen sie zugelassen. Das bestätigte ein Sprecher des Gerichts gestern auf PZ-Nachfrage. ... mehr

Pforzheim

Derivate-Anklagen gegen Ex-OB und Bank werden ein Fall

Pforzheim/Frankfurt. Das Landgericht Frankfurt hat die Prüfung der Anklagen im Derivate-Fall gegen die frühere Führungsspitze des städtischen Finanzdezernats um die damalige Oberbürgermeisterin Christel Augenstein wegen schwerer Untreue einerseits und gegen Vertreter der beteiligten Bank J.P. Morgan wegen Beihilfe zu schwerer Untreue andererseits zusammengezogen. Das sagte Christian Hirsch als Sprecher des Landgerichts Frankfurt auf PZ-Nachfrage. ... mehr

Ein Mann aus Bretten steht vor Gericht, weil er seine hochschwangere Freundin erstochen haben soll.
Pforzheim

Derivatehandel in Pforzheim: Anklage gegen Bankmitarbeiter erhoben

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat im Zusammenhang mit dem Bankderivatehandel der Stadt Pforzheim gegen zwei Mitarbeiter einer amerikanischen Investmentbank Anklage zum Landgericht Mannheim - Wirtschaftsstrafkammer - erhoben. Den Angeschuldigten wird Beihilfe zur schweren Untreue in mehreren Fällen vorgeworfen. ... mehr

Pforzheim

Derivate-Debakel: Deutsche Bank soll zahlen

Die Stadt Pforzheim bestätigt, sich nach der Schadensersatzzahlung von J.P. Morgan im Derivate-Debakel auch an die Deutsche Bank halten zu wollen. Geschäfte mit der Deutschen Bank hatten das Fiasko ausgelöst. Insgesamt hatte die Stadt Pforzheim 55,9 Millionen Euro verloren, durch einen Vergleich mit J.P. Morgan im Dezember 2014 diese Verluste aber um rund 37 Millionen Euro verringert. ... mehr

Rund zwei Drittel des Derivate-Verlustes von über 55 Millionen Euro sind wieder auf das Konto der Stadt Pforzheim zurückerstattet worden.
Pforzheim

28,1 Millionen Euro von J.P. Morgan an Stadt überwiesen

Die Investmentbank J.P. Morgan hat die 28,1 Millionen Euro an die Stadt Pforzheim überwiesen, auf die sich beide Parteien als Schadensersatzzahlung für Verluste aus Zinsderivatgeschäften in einem Vergleich vor dem Landgericht Frankfurt Anfang Dezember geeinigt hatten. ... mehr

Wie beim Tötungsdelikt an der Bertholdstraße hängt der Abschluss von Ermittlungen häufig von langwierigen wissenschaftlichen Untersuchungen ab. Foto: Seibel/PZ-Archiv
Pforzheim

Mehrere Ermittlungsverfahren stehen vor dem Abschluss

Wohl kaum einen Satz hören Journalisten beim routinemäßigen Nachhaken bei Polizei und Staatsanwaltschaft so oft wie: „Die Ermittlungen laufen noch.“ Punkt. Kein weiterer Kommentar. Ist es noch ein Stochern im Nebel? Ist man kurz vor dem Ziel? Man will weder den (möglichen) Ermittlungserfolg gefährden, Mitwisser oder Mittäter warnen. Die PZ hat zusammengestellt, in welchen Fällen dieses oder vergangenen Jahres die Ermittlungen noch nicht abgeschlossen sind. ... mehr

Pforzheim

Gemeinderat sagt „Ja“ zum Derivate-Vergleich

Der Gemeinderat hat am Mittwochabend dem zwischen der Stadt Pforzheim und der Investmentbank J.P. Morgan am 1. Dezember vor dem Landgericht Frankfurt ausgehandelten Vergleich ohne Gegenstimme zugestimmt. Das teilte die Stadtverwaltung im Anschluss an die nicht-öffentliche Sitzung mit. Vertreter der Gemeinderatsfraktionen hatten bereits am Tag des Vergleichs gegenüber der PZ eine große Zustimmung erkennen lassen, auch wenn sich der eine oder andere mehr erhofft hatte. ... mehr

Der Derivate-Prozess zwischen der Stadt Pforzheim und J.P. Morgan ist aktuell unterbrochen. Von Rechts im Bild: Oberbürgermeister Gert Hager, die Anwälte der Stadt Christian Kirchberg, Marco Röder, dann die Kammer um Richter Daniel Köhler.
Pforzheim

Vergleich mit J.P. Morgan: 37,2 Millionen weniger Verlust für Pforzheim

Die Dienstreise nach Frankfurt hat sich für Pforzheims Oberbürgermeister Gert Hager, seine Mitarbeiter und die Anwälte der Stadt gelohnt: Die Stadt Pforzheim und die Investmentbank J.P. Morgan haben sich bei dem als Verhandlungstermin angesetzten Treffen am Landgericht Frankfurt auf einen Vergleich bei der Haftung für 55,9 Millionen Euro Verluste der Stadt aus Zinsderivatgeschäften der Jahre 2005 und 2006 geeinigt. Pforzheim kann die Verluste nun um 37,2 Millionen Euro verringern. ... mehr