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07.03.2008, 21:06
PFORZHEIM. Für 1035 Pforzheimer Viertklässler wird es bald ernst: Vor wenigen Tagen haben sie ihre Empfehlungen für die weiterführenden Schulen bekommen. Mit der Entscheidung für G 8 tun sich manche Eltern jedoch schwer.
PFORZHEIM. Für 1035 Pforzheimer Viertklässler wird es bald ernst: Vor wenigen Tagen haben sie ihre Empfehlungen für die weiterführenden Schulen bekommen. Mit der Entscheidung für G 8 tun sich manche Eltern jedoch schwer.
PFORZHEIM. Für 1035 Pforzheimer Viertklässler wird es bald ernst: Vor wenigen Tagen haben sie ihre Empfehlungen für die weiterführenden Schulen bekommen. Mit der Entscheidung für G 8 tun sich manche Eltern jedoch schwer.
geschäftsführender Schulleiter der beruflichen Schulen
Einverstanden mit der Empfehlung der Lehrer sind laut Schulamtsdirektor Klaus Blisch rund 90 Prozent der Eltern. Die restlichen zehn Prozent nutzen entweder das sogenannte „Beratungsverfahren“ oder eine zweite Notenkonferenz mit dem Beratungslehrer, aus der dann eine „gemeinsame Bildungsempfehlung“ resultiert. Als dritte Möglichkeit lassen Eltern ihre Kinder eine zentrale Aufnahmeprüfung am Ende des Schuljahres machen.
Beispielsweise in der Buckenbergschule gibt es derzeit 49 Viertklässler. Von ihnen erhielten zehn eine Empfehlung für die Hauptschule, 25 für die Realschule und zwölf fürs Gymnasium. Zwei Schüler konnten das Klassenziel nicht erreichen. Doch nicht nur Helmut Schmitt, Rektor der Buckenbergschule, bekam die rückläufigen Zahlen zu spüren. Beim Schulamt sind in letzter Zeit mehrere Rückmeldungen eingegangen, dass sich Eltern schwertun würden, sich für das achtjährige Gymnasium „G8“ zu entscheiden. Wohl auch aus Angst vor zu viel Lernstress. „Eltern wollen einen sicheren Weg wählen und schicken ihre Kinder lieber auf die Realschule“, erläutert Blisch.
Nach wie vor wollen viele Schüler nach der mittleren Reife ihr Abitur auf einer beruflichen Schule wie der Heinrich-Wieland- oder der Johanna-Wittum-Schule machen. Einen Zusammenhang mit G 8 sieht er dabei nicht und erwartet dessen Auswirkungen auch erst in mehreren Jahren. „Die Schulen sind überlaufen wie schon seit Jahren“, sagt Rolf Becker, geschäftsführender Schulleiter der beruflichen Schulen in Pforzheim. Als Grund nennt er, dass die Anzahl der Schulabgänger nicht der Anzahl der Ausbildungsplätze entsprechen. „Die Betriebe verlangen von ihren Azubis außerdem oft zusätzliche Qualifikationen beispielsweise im sprachlichen Bereich und schicken sie wieder in die Schule“, ergänzt Becker.
Keine fünfte Klasse möglichEin ganz anderes Problem hat da die Buckenbergschule: „Die Akzeptanz der Hauptschule geht weiterhin zurück“, merkt Schmitt an. Nachdem vor zwei Jahren in der Haidachschule keine fünfte Klasse möglich wurde, hat es nun auch die Buckenbergschule erwischt. „Erstmals in ihrer 62-jährigen Geschichte können wir mit großer Wahrscheinlichkeit keine fünfte Klasse bilden“, erzählt der Rektor. Die Haidachschule hat im laufenden Schuljahr wieder eine fünfte Klasse, und auch die Buckenbergschule kann laut Schmitt vielleicht im Schuljahr 2009/10 wieder eine fünfte Klasse bilden, da dort 2008/09 wieder drei vierte Klassen entlassen werden.
PFORZHEIM. Für 1035 Pforzheimer Viertklässler wird es bald ernst: Vor wenigen Tagen haben sie ihre Empfehlungen für die weiterführenden Schulen bekommen. Mit der Entscheidung für G 8 tun sich manche Eltern jedoch schwer.
PFORZHEIM. Für 1035 Pforzheimer Viertklässler wird es bald ernst: Vor wenigen Tagen haben sie ihre Empfehlungen für die weiterführenden Schulen bekommen. Mit der Entscheidung für G 8 tun sich manche Eltern jedoch schwer.
geschäftsführender Schulleiter der beruflichen Schulen
Einverstanden mit der Empfehlung der Lehrer sind laut Schulamtsdirektor Klaus Blisch rund 90 Prozent der Eltern. Die restlichen zehn Prozent nutzen entweder das sogenannte „Beratungsverfahren“ oder eine zweite Notenkonferenz mit dem Beratungslehrer, aus der dann eine „gemeinsame Bildungsempfehlung“ resultiert. Als dritte Möglichkeit lassen Eltern ihre Kinder eine zentrale Aufnahmeprüfung am Ende des Schuljahres machen.
Beispielsweise in der Buckenbergschule gibt es derzeit 49 Viertklässler. Von ihnen erhielten zehn eine Empfehlung für die Hauptschule, 25 für die Realschule und zwölf fürs Gymnasium. Zwei Schüler konnten das Klassenziel nicht erreichen. Doch nicht nur Helmut Schmitt, Rektor der Buckenbergschule, bekam die rückläufigen Zahlen zu spüren. Beim Schulamt sind in letzter Zeit mehrere Rückmeldungen eingegangen, dass sich Eltern schwertun würden, sich für das achtjährige Gymnasium „G8“ zu entscheiden. Wohl auch aus Angst vor zu viel Lernstress. „Eltern wollen einen sicheren Weg wählen und schicken ihre Kinder lieber auf die Realschule“, erläutert Blisch.
Nach wie vor wollen viele Schüler nach der mittleren Reife ihr Abitur auf einer beruflichen Schule wie der Heinrich-Wieland- oder der Johanna-Wittum-Schule machen. Einen Zusammenhang mit G 8 sieht er dabei nicht und erwartet dessen Auswirkungen auch erst in mehreren Jahren. „Die Schulen sind überlaufen wie schon seit Jahren“, sagt Rolf Becker, geschäftsführender Schulleiter der beruflichen Schulen in Pforzheim. Als Grund nennt er, dass die Anzahl der Schulabgänger nicht der Anzahl der Ausbildungsplätze entsprechen. „Die Betriebe verlangen von ihren Azubis außerdem oft zusätzliche Qualifikationen beispielsweise im sprachlichen Bereich und schicken sie wieder in die Schule“, ergänzt Becker.
Keine fünfte Klasse möglichEin ganz anderes Problem hat da die Buckenbergschule: „Die Akzeptanz der Hauptschule geht weiterhin zurück“, merkt Schmitt an. Nachdem vor zwei Jahren in der Haidachschule keine fünfte Klasse möglich wurde, hat es nun auch die Buckenbergschule erwischt. „Erstmals in ihrer 62-jährigen Geschichte können wir mit großer Wahrscheinlichkeit keine fünfte Klasse bilden“, erzählt der Rektor. Die Haidachschule hat im laufenden Schuljahr wieder eine fünfte Klasse, und auch die Buckenbergschule kann laut Schmitt vielleicht im Schuljahr 2009/10 wieder eine fünfte Klasse bilden, da dort 2008/09 wieder drei vierte Klassen entlassen werden.