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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Erfolgreiche Testesser



Webmaster
12.03.2008, 08:30
PFORZHEIM. Die PZ/AOK-Frühjahrskur ist nach drei Wochen vorbei und das Ergebnis kann sich sehen lassen. Jeder der zehn Testesser hat rund vier Kilogramm abgenommen. Dank der Mischung aus Sport und gesunder Kost.

Angesichts dieses tollen Resultats war AOK-Ernährungsberaterin Simone Mühling etwas überrascht: „Haben Sie sich vor der Aktion sehr viel anders ernährt?“ Vielleicht lag es daran , dass die Testesser bis zum Schluss von den angebotenen Rezepten begeistert und deshalb besonders engagiert bei der Sache waren, wie sie betonten. Und ein nicht unwesentlicher Teil für den Erfolg dürfte auch die sportliche Betätigung gewesen sein. Summa summarum also wieder eine gelungene Aktion von PZ und AOK.

Erfolgreich waren die Testesser nicht allein beim Abnehmen, sondern auch bei der Reduzierung des Körperfettanteils. „Die Werte sind bei allen verbessert“, freute sich Mühling. Auch hier hatte das angebotene Sportprogramm seinen Anteil.

Keine Frage, dass die Probanden Ernährung und Bewegung auch in Zukunft an den Vorgaben der Frühjahrskur anlehnen wollen. Keinen Hehl machte der eine und andere beim letzten Treffen allerdings aus der Absicht, ab und zu wieder Fleisch oder Fisch in den Speiseplan einzubauen.

In diesem Zusammenhang wollte etwa Peter Niemczyck wissen, auf was denn künftig beim Fleischeinkauf geachtet werden solle. „Es muss nicht immer ganz mageres Fleisch sein, es darf ruhig etwas marmoriert sein“, so die AOK-Ernährungsberaterin. Man solle lieber über die Menge einsparen, vor allem auch bei der Soße. „Nehmen Sie das Fleisch, das Ihnen schmeckt.“ Allgemein gab Mühling den Rat, einen Speiseplan für die Woche aufzustellen und gezielt einzukaufen.

hegro
12.03.2008, 08:30
Sehr geehrter Herr Kronenwett,

nun sind Sie also auch auf diesen, zugegebenermaßen sehr eingängigen und trotzdem falschen, Slogan hereingefallen! Vor 8 Jahren bin ich auch darauf hereingefallen! Obwohl zu diesem Zeitpunkt schon seit über 5 Jahren eine amerikanische, wissenschaftlich anerkannte, Studie vorlag, die diese Aussage Lügen straft (gerne gebe ich Ihnen nähere Auskünfte, schreiben Sie an die PZ)! Ein ortsansässiger Internist hat mir auch eingeredet, dass ich, wenn ich nicht mehr als 60 Fettpunkte täglich zu mir nehme, rasant abnehmen werde! Doch mein Körper hat gnadenlos zurückgeschlagen, nachdem ich ihn damit 9 Monate gequält hatte! Im Ergebnis war der Internist um 600 DM reicher und ich bin heute 20 kg gewichtiger!

Im Jahre 2001 gab es dazu im SWR-Fernsehen („Die Diätenfalle“) eine sehr aufschlussreiche Sendung, die genau diese Aussage („Fett macht Fett“) widerlegt! Ich kann Sie nur davor warnen, diesem falschen Slogan Gehör zu schenken!

Leider sind aber nicht alle Ernährungsfachleute auf dem aktuellen Stand der Wissenschaft, was man u. a. auch an der immer noch propagierten alten Ernährungspyramide sieht! Das zählen der Fettpunkte in der Ernährung hat mich 20 kg meines Lebens gekostet! Aber nach oben! Denn viel wichtiger als Fett sind Kohlenhydrate! Und auch da nicht alle gleichermaßen schlimm. Da muss man sich informieren.

Die Erkenntnis aus meiner jahrzehntelangen Reise ins Übergewicht ist die, dass es relativ egal ist was Sie essen, solange es nur möglichst abwechslungsreich ist! Zunehmen werden Sie immer nur dann, wenn Sie zum einen dieses verdammte Gen haben und zum anderen mehr Kalorien zu sich nehmen, als Sie verbrennen. Alles andere dient nur der Mehrung des monetären Bestands derjenigen, die Ihnen etwas anderes einreden!

In diesem Sinne: Guten Appetit und viel Bewegung!

Herbert Grom

MartinK
12.03.2008, 12:27
Wer mehr Sport treibt verbraucht mehr Kalorien und reduziert dadurch sein Gewicht. Das dürfte doch wohl bekannt sein, dafür braucht man keine AOK-Studie.

Außerdem sagt das Körpergewicht nichts aus über die Fettmenge. Als ich mal eine Magen-Darm-Iinfektion hatte war ich nach 2 Tagen einige kg leichter ohne Fett abgebaut zu haben, einfach nur weil der Magen-Darm Bereich richtig entleert war.

Gabi Kusterer
30.03.2008, 18:54
:)Martin, trinke nicht so viel Kaffee, und passe auf deinen Darm auf.
Gruß Gabi

MartinK
30.03.2008, 23:13
:)Martin, trinke nicht so viel Kaffee, und passe auf deinen Darm auf.
Gruß Gabi

Keine Sorge, dem gehts wieder gut. Und ich kümmere mich schon darum dass der nicht mehr leer wird weil ich ständig von oben für Nachschub sorge.
Aber irgendwelche Krankheitserreger kann man leicht bekommen.

Aber was hat das mit Kaffee zu tun ? Ein oder zwei Tassen am Tag werden dem schon nicht schaden. Und wenn man auf Milch und Zucker verzichtet kann man sogar Kalorien sparen.

BadnerBube
30.03.2008, 23:20
Kaffee soll bei empfindlichem Mägen auch abführend wirken.

NewsUser
31.03.2008, 21:00
In diesem Sinne: Guten Appetit und viel Bewegung!

Herbert Grom

So weit, so gut.
Man sagt, Übergewichtige gab es schon immer, sicher, das ist nicht abzustreiten, aber seit ein großer Teil der, uns angebotenen Nahrungsmittel, unter industriellen Bedingungen erzeugt wird, steigt die Rate der Übergewichtigen in der Bevölkerung der Industriestaaten eklatant.

Wo liegt der Unterschied?
Zum einen haben die Generationen vor uns härter körperlich gearbeitet, auch längere Arbeitstage und Wochen, (60 Std. Woche war normal).
Also dadurch weniger Freizeit, weniger Bequemlichkeit oder andersherum, mehr Bewegung. Die Bewegung, dieses Kriterium ist auch heute noch ein wichtiger Faktor wenn man sich fit und schlank halten will.

Stellen sich natürlich die Fragen: Was ist fit? Was ist schlank?
Darauf muß sich jeder selbst die Antwort geben, obwohl wohl jemand der 160 cm lang ist und 90 kg wiegt sicher nicht von sich behaupten kann er sei schlank; und fit? sicher nicht, so jemand spürt dies sicher schon nach 10 Treppenstufen am deutlich höheren Puls.

Weit größeren Anteil für die Zunahme der übergewichtigen Bevölkerung haben die so genannten Nahrungszusatzstoffe wie Antioxydantien, Stoffe dieser Art gibt es viele in Halbfertig und Fertigprodukten, die einen dienen lediglich dem guten Aussehen der Produkte, die anderen wiederum sollen die Haltbarkeit der Lebensmittel verlängern
ich möchte hier nur einen Stoff nennen um den Rahmen dieses Forums nicht zu sprengen:

E 471

Mono- und Diglyceride von Speisefettsäuren
Emulgator, Mehlbehandlungsmittel

Erläuterung
Mono- und Diglyceride sind Spalt- bzw. Abbauprodukte von Speisefettsäuren, die aus Triglyceriden bestehen. In Verbindung mit warmem Wasser haben sie http://www.zusatzstoffe-online.de/images/icons/icon_lexikon_11x11.gifemulgierende (http://www.biosicherheit.de/de/lexikon/172.emulgator.html) Eigenschaften, die durch den Zusatz von Salzen der http://www.zusatzstoffe-online.de/images/icons/icon_maindb_11x11.gifSpeisefettsäuren (http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/183.e470a_salze_speisefetts%E4uren.html) (E 470 a) verstärkt werden. In Backwaren gehen Mono- und Diglyceride Wechselwirkungen mit der enthaltenen Stärke ein, die dazu führen, dass diese ihre Wasserbindungsfähigkeit länger aufrecht erhält und die Backwaren weniger schnell altbacken werden. Bei der Herstellung von Konfitüren oder Gelees werden die entschäumenden Eigenschaften der Mono- und Diglyceride genutzt.
Herstellung
Mono- und Diglyceride werden in einer chemischen Reaktion (Veresterung) aus http://www.zusatzstoffe-online.de/images/icons/icon_lexikon_11x11.gifFettsäuren (http://www.biosicherheit.de/de/lexikon/175.fetts%E4uren.html) und http://www.zusatzstoffe-online.de/images/icons/icon_maindb_11x11.gifGlycerin (E 422) (http://www.zusatzstoffe-online.de/zusatzstoffe/159.e422_glycerin.html) hergestellt. Die Herstellung von Speisefettsäuren aus tierischen Fetten ist möglich, üblicherweise werden jedoch pflanzliche Fette wie etwa Sojaöl eingesetzt. Der Einsatz gentechnisch veränderter Organismen ist möglich.
Einsatz
Mono- und Diglyceride der Speisefettsäuren sind ohne Höchstmengenbeschränkung (quantum satis) für Lebensmittel allgemein zugelassen. Ausgenommen sind lediglich unbehandelte und solche Lebensmittel, die nach dem Willen des Gesetzgebers nicht durch Zusatzstoffe verändert werden sollen. Mono- und Diglyceride sind unter anderem zugelassen für:
Schokoladenerzeugnisse
Konfitüre, Marmelade, Gelee
Sahneerzeugnisse
Schnellkochreis
Brot und Backwaren
Wurstwarenqs = quantum satis (wörtlich etwa: ausreichende Menge). Eine Höchstmenge ist nicht vorgeschrieben. Es darf jedoch nur soviel eingesetzt werden, wie für die gewünschte Wirkung unbedingt notwendig ist.

Dieser Stoff geht wie viele andere in den Fettstoffwechsel ein und erschweren einen natürlichen Stoffwechsel insgesamt, das dazu führt, daß der Körper Fettzellen erzeugt in denen er das im Blut angeschmemmte Fett einlagert.