PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : „Ein herber Verlust“



Webmaster
20.03.2008, 11:33
PFORZHEIM. Der 1. FC Pforzheim hat turbulente Tage hinter sich: Nachdem zunächst Trainer Stefan Sartori am Montag seinen Abschied bekanntgegeben hatte, erreichte den „Club“ gestern bereits die nächste Hiobsbotschaft. Am Ende der Saison verliert der Fußball-Verbandsligist in Julian Jaizay einen der Leistungsträger.

Nach drei Jahren mit allen Höhen und Tiefen kehrt der Stürmer dem Brötzinger Tal den Rücken und wechselt in der Sommerpause zu Oberligist FC Astoria Walldorf. „Ich denke, dass ich dort eine sehr gute Möglichkeit habe, mich weiter zu entwickeln. Nach der Zeit hier beim FCP war der Wechsel einfach der nächste logische Schritt für mich“, erklärt der 22-Jährige. Jaizay, der 82 Verbandsspiele für den „Club“ absolviert und 23 Tore geschossen hat, freut sich auf die neue Aufgabe: „Walldorf ist eine gute Adresse. Die haben ein tolles Sportgelände – und den Trainer kenne ich auch schon.“

Die richtige EntscheidungIn den verbleibenden Spielen will sich der Stürmer für den FCP nochmal voll reinhängen. Und wer ihn kennt, der weiß, dass er das auch mit großer Hingabe tun wird. „Julian hat immer alles gegeben – sein Abgang ist ein herber Verlust für den 1. FC Pforzheim“, weiß Coach Stefan Sartori. Dennoch sei der Wechsel die richtige Entscheidung, weil sich der Stürmer beim „Club“ richtig gut entwickelt habe. „Ich habe Julian als A-Jugendlichen vom FC Germania Brötzingen geholt, wo er bereits in der ersten Mannschaft gespielt hat. Er musste jetzt einfach diesen Schritt nach vorne machen“, sagt Sartori, der den FCP ebenfalls am Saisonende verlassen wird (die PZ berichtete).

„Ich studiere jetzt noch ein Jahr und möchte den Sprung nach oben einfach wagen. Selbst wenn es nicht klappen sollte, muss ich mir künftig nicht vorwerfen, dass ich es nicht versucht habe“, nennt Jaizay die Gründe für seinen Wechsel zum FCA Walldorf.

Abeits dieser Personalien bereitet sich der 1. FC Pforzheim auf die enorm wichtige Partie bei der Spielvereinigung Oberhausen vor. Der FCP hat mit dem Tabellen-Neunten noch eine Rechnung aus dem Hinspiel offen – damals setzte es eine ganz bittere 2:3-Niederlage. „Gegen Oberhausen haben wir vollkommen verdient verloren“, nimmt Sartori kein Blatt vor den Mund. Aus diesem Grund ist der Pforzheimer Coach vor der Partie am Ostersamstag (16.00 Uhr) gewarnt. „Es wäre fatal die Spielvereinigung an ihrem aktuellen Tabellenplatz zu messen. Obwohl die Oberhausener schlecht in die Rückrunde gestartet sind, ist es ganz schwer und unangenehm gegen sie zu spielen“, weiß Sartori. Vor allem die Bühler-Brüder seien durch ihre Aggresivität stets in der Lage die Mannschaft mitzuziehen.

Alle Mann an BordPersonell kann der FCP wieder aus dem Vollen schöpfen. Michael Schrammel ist nach seiner Rückenverletzung ins Mannschaftstraining zurückgekehrt und aller Voraussicht nach im Kader stehen. Dasselbe gilt für Dominik Bernecker, der noch bis morgen aus privaten Gründen verhindert ist. „Dabei wird Dominik auf jeden Fall sein, ob es aber für einen Einsatz von Beginn an reicht, kann ich noch nicht sagen“, wollte Sartori noch keine Details verraten.

Mike
20.03.2008, 11:33
Das war echt ein Guter!

massimo
20.03.2008, 21:18
Schade, ja. Aber er war halt auch ein Chancentod. Vor allem aber: Wenn er in Walldorf erfolgreich sein will, muss er beim Spielen seinen Kopf nach oben nehmen.