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16.03.2009, 18:10
Bei der Kommunalwahl 2004 ließ er sich noch als „Stimmenkönig“ in Ettlingen feiern. In diesem Jahr tritt Winfried Schäfer, einst Coach des Karlsruher SC, nicht mehr an. Er verzichte „aus beruflichen Gründen“, wie Schäfer mitteilen ließ, auf eine erneute Nominierung für die Liste „Für Ettlingen“, die Anfang März 33 Kandidaten für die Gemeinderatswahl und sieben für die Kreistagswahl am 7. Juni aufstellte.
Das „Gemeinderad drehen“, das wollten die Bürger „Für Ettlingen“ – vorne dran der Stimmenfänger Schäfer. Doch zuletzt hatte es mehr und mehr Unmut über den blonden Hünen gegeben, der sich wegen seiner Trainertätigkeit im Ausland kaum noch bei Gemeinderatsitzungen blicken ließ. Noch im Januar hatte Ettlingens Oberbürgermeisterin Gabriela Büssemaker – „nach bundesweiten Medienberichten“ – ein mögliches Ausschlussverfahren gegen die Trainerlegende wegen häufiger Fehlzeiten prüfen lassen. Auch wurde bekannt, dass Schäfer weiter die monatliche Aufwandsentschädigung für das Stadtratsmandat bezieht. Doch rechtlich hatte die OB wenig Handhabe gefunden.Stefan Jehle
Das „Gemeinderad drehen“, das wollten die Bürger „Für Ettlingen“ – vorne dran der Stimmenfänger Schäfer. Doch zuletzt hatte es mehr und mehr Unmut über den blonden Hünen gegeben, der sich wegen seiner Trainertätigkeit im Ausland kaum noch bei Gemeinderatsitzungen blicken ließ. Noch im Januar hatte Ettlingens Oberbürgermeisterin Gabriela Büssemaker – „nach bundesweiten Medienberichten“ – ein mögliches Ausschlussverfahren gegen die Trainerlegende wegen häufiger Fehlzeiten prüfen lassen. Auch wurde bekannt, dass Schäfer weiter die monatliche Aufwandsentschädigung für das Stadtratsmandat bezieht. Doch rechtlich hatte die OB wenig Handhabe gefunden.Stefan Jehle