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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Niedrigere Steuern für Energie



Webmaster
27.03.2008, 09:53
Der Staat ist Schuld an den hohen Energiepreisen, nicht die Energieversorger. Für diese Schuldzuweisung hat E.on-Chef Ulf Bernotat unlängst verbale Prügel bezogen. Sicher: Deutschlands Energiekonzerne sind ganz bestimmt nicht die Heilsarmee. Aber was in der aktuellen Diskussion um Spritpreise und Stromtarife vollkommen untergeht, ist folgende Tatsache: Rund zwei Drittel dessen, was der Bürger da berappt, fließt in die Taschen des Staates.

Allein der Preisschock an der Zapfsäule ist für den Finanzminister schätzungsweise zusätzliche drei Milliarden Euro im Jahr wert. Deshalb liegt FDP-Chef Guido Westerwelle mit seiner Forderung genau richtig, für Energie einen reduzierten Mehrwertsteuersatz von nur noch sieben Prozent zu erheben.

Dass ausgerechnet der blasse Quoten-Wirtschaftsminister Michael Glos (CSU) die Gegenrede hält, gibt ein bezeichnendes Bild politischer Kompetenz ab: Die horrenden Energiekosten in Deutschland haben sich längst zum Hemmschuh für das Wachstum in unserem Land entwickelt. Der „Brotpreis des 21. Jahrhunderts“, wie Westerwelle die Energiekosten bezeichnet hat, muss für die gesamte Nation bezahlbar bleiben – und darf nicht nur den Staat satt machen.

Detlef von Seggern
27.03.2008, 09:53
Wahlen stehen vor der Tür!
Dies macht sich immer mehr bemerkbar, durch Vorschläge "gewisser" Politiker! So diesmal der FDP-Chef Guido Westerwelle, mit seinen Vorschlag, die Mehrwertsteuer für Energie,abzusenken!

Beim "Otto-Normalverbraucher" mag dieser Vorschlag, des FDP-Chefs auf Zustimmung gestoßen sein,aber bei der Großen Koalition!?

Als "Profi-Politiker" sollte auch ein Herr Westermann wissen, das Vorschläge, zu Gunsten des "Volkes" und zu "Ungunsten" des Staates, niemals die Zustimmung der "etablierten" Parteien hervorrufen wird!

Dies ist schlicht gesagt, "Bauernfängerei", vor den in diesem, wie im nächsten Jahr, anstehenden Wahlen?!!

BadnerBube
02.04.2008, 13:03
Ich bin auch für eine Reduzierung des Steuersatzs auf Energie. Das gehört zu den Grundbedürfnissen genau so wie das Essen.
Lebensmittel haben den reduzierten Mehrwertsteuersatz schon ewig, sofern man sie im Laden kauft und mitnimmt, isst man im Lokal gilt der normale Steuersatz:confused:.

Bücher und Zeitschriften haben auch einen reduzierten Steuersatz, warum das heute noch so ist weiß ich auch nicht. Das Grundbedürfniss auf Information wird doch heutzutage anders gedeckt.

Aber auch wenn Energie preiswerter werden sollte durch eine Steuersenkung (an die ich nicht glaube) gilt trotzdem noch dass Energie gespart werden muß.

NewsUser
02.04.2008, 13:58
Wahlen stehen vor der Tür!
Dies macht sich immer mehr bemerkbar,

Das ist wohl bekannt und deshalb auch einzuordnen.


... auf Zustimmung gestoßen sein,aber bei der Großen Koalition!?

Die sind hier ja nicht gefragt, und deshalb ist dieser Vorschlag nicht schlechter geworden.


Als "Profi-Politiker" sollte auch ein Herr Westermann wissen, das Vorschläge, zu Gunsten des "Volkes" und zu "Ungunsten" des Staates, niemals die Zustimmung der "etablierten" Parteien hervorrufen wird!

In unserem Grundgesetz steht:
"Die Macht geht vom Volke aus"
Nutzen wir unsere Macht, klagen wir doch mal gegen den Gesetzgeber unsere Rechte ein.


Dies ist schlicht gesagt, "Bauernfängerei", vor den in diesem, wie im nächsten Jahr, anstehenden Wahlen?!!

Das sehe ich nicht so. Mit seinem Vorschlag rennt Herr Westerwelle, nicht Westermann, offene Türen ein.
Wir sollten nicht nur rum maulen und schelten sondern uns wehren.

Der aus'm Enzkreis
02.04.2008, 18:17
Das wäre nur gerecht, weil Strom ist heutzutage (mit) den Grundnahrungsmittel gleich zu setzen. Deshalb wäre es nur gerecht. Ohne Strom keine Kühlung, in der Regel.
Gleichzeitig sollten sich die Bürger=Wähler aber auch überlegen, wem sie hauptsächlich diese hohen Energiepreise zu verdanken haben. Den Grünen, die die Sozis unter der Ära Rot/Grün genötigt haben bei diesem Schwachsinn mit zu machen mit ihrer bescheuerten Ökosteuer.

MfG :mad::mad::mad: