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27.03.2008, 09:55
PFORZHEIM. Celina Schwochow ist am Dienstag gestorben. Das zehn Jahre alte Mädchen, das an der unheilbaren Schmetterlingshaut-Krankheit litt, erlag in den Armen ihrer Mutter Christine ihren Leiden. Die PZ-Aktion „Menschen in Not“ unterstützte die Familie bereits seit sechs Jahren. Seitdem berührt ihr Schicksal die ganze Region. Denn die Situation um Celina war noch nie einfach.
Mutter Christine, Bruder Ersin und Celina teilten sich eine kleine Wohnung in Dillweißenstein. Das Mädchen besuchte, wann immer es die Krankheit zuließ, das Heilpädagogische Zentrum der Caritas. Durch die Schmetterlingskrankheit, einer genetisch bedingten Hautkrankheit, war die Familie stark gefordert. Das Mädchen war auf eine ständige Versorgung angewiesen. Und so konnte die alleinerziehende Mutter keiner Tätigkeit nachgehen. Dadurch, dass die Haut des Mädchens immer wieder aufplatzte und blutete, bildeten sich dicke Krusten. Ständig brauchte Celina neue Verbände. Ihre Hände waren jedoch so stark verletzt, dass ihre Finger und Zehen nicht mehr ausgebildet waren.
Celina verlor aber trotzdem nie den Lebensmut. Und durch „Menschen in Not“ gingen so manche Träume des Mädchens in Erfüllung. So gab es ein Benefizkonzert der Band „Cover Up“ und das nötige Geld für ein dringend benötigtes Auto für Mutter Christine, damit sie mit dem Kind mobiler ist. Außerdem wurde so viel Geld gesammelt, dass die Schwochows ins Disneyland Paris fahren konnten. Von dieser Reise erzählte die aufgeweckte Celina bis zum Schluss. Vor zwei Jahren wurde sie zum großen Fan der Band „Tokio Hotel“. Durch die Aktion „Herzenswünsche“ ging dann sogar noch ihr größter Wunsch in Erfüllung: Sie war beim Konzert der Band in Berlin und traf die Jungs danach im privaten Rahmen.
Diagnose: LungenentzündungAm Dienstag nun brachte Christina Schwochow ihre Tochter ins Krankenhaus. Sie hatte kein gutes Gefühl. Die Ärzte diagnostizieren eine Lungenentzündung, so wie schon unzählige Male zuvor in den vergangenen Jahren. Gerne hätten die Mediziner das Mädchen in der Klinik behalten, doch Celina rebellierte lautstark. Sie wollte unbedingt nach Hause. Dort schlief sie kurze Zeit später in den Armen ihrer Mutter ein.suk
Mutter Christine, Bruder Ersin und Celina teilten sich eine kleine Wohnung in Dillweißenstein. Das Mädchen besuchte, wann immer es die Krankheit zuließ, das Heilpädagogische Zentrum der Caritas. Durch die Schmetterlingskrankheit, einer genetisch bedingten Hautkrankheit, war die Familie stark gefordert. Das Mädchen war auf eine ständige Versorgung angewiesen. Und so konnte die alleinerziehende Mutter keiner Tätigkeit nachgehen. Dadurch, dass die Haut des Mädchens immer wieder aufplatzte und blutete, bildeten sich dicke Krusten. Ständig brauchte Celina neue Verbände. Ihre Hände waren jedoch so stark verletzt, dass ihre Finger und Zehen nicht mehr ausgebildet waren.
Celina verlor aber trotzdem nie den Lebensmut. Und durch „Menschen in Not“ gingen so manche Träume des Mädchens in Erfüllung. So gab es ein Benefizkonzert der Band „Cover Up“ und das nötige Geld für ein dringend benötigtes Auto für Mutter Christine, damit sie mit dem Kind mobiler ist. Außerdem wurde so viel Geld gesammelt, dass die Schwochows ins Disneyland Paris fahren konnten. Von dieser Reise erzählte die aufgeweckte Celina bis zum Schluss. Vor zwei Jahren wurde sie zum großen Fan der Band „Tokio Hotel“. Durch die Aktion „Herzenswünsche“ ging dann sogar noch ihr größter Wunsch in Erfüllung: Sie war beim Konzert der Band in Berlin und traf die Jungs danach im privaten Rahmen.
Diagnose: LungenentzündungAm Dienstag nun brachte Christina Schwochow ihre Tochter ins Krankenhaus. Sie hatte kein gutes Gefühl. Die Ärzte diagnostizieren eine Lungenentzündung, so wie schon unzählige Male zuvor in den vergangenen Jahren. Gerne hätten die Mediziner das Mädchen in der Klinik behalten, doch Celina rebellierte lautstark. Sie wollte unbedingt nach Hause. Dort schlief sie kurze Zeit später in den Armen ihrer Mutter ein.suk