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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zu wenig Geld für die Waldwege



Webmaster
28.03.2008, 09:38
ENZKREIS. Heftige Kritik am Land übt Landrats-Stellvertreter Wolfgang Herz „wegen der Kürzung der Mittel für den Staatsforstbetrieb“. Von Jahr zu Jahr gebe es weniger Geld für die Aufgaben des Kreisforstamtes. So sei es kaum mehr möglich, für eine angemessene Wege-Instandhaltung zu sorgen. „Irgendwann wird man das merken“, ist der Kreis-Dezernent für Infrastruktur und Forsten überzeugt.

„Einheitsforstamt vorteilhaft“Auch in anderer Sache ist Herz mit dem Land unzufrieden: „Große Unruhe kam in das Personal durch Überlegungen, insbesondere von Minister Hauk, zur Neuordnung des Forstbetriebes.“ Von einer Herauslösung des Staatswaldes aus den erst zum 1. Januar 2005 neu geschaffenen Kreisforstämtern sei die Rede gewesen. Inzwischen sei jedoch klar, dass die Strukturen mit der Zuordnung des Personals zu den Landratsämtern erhalten bleiben. „Das Einheitsforstamt ist sicherlich vorteilhaft für die Bewirtschaftung des Kommunalwaldes“, meint er. Wie knapp die Personaldecke ist, macht Herz deutlich: „Das Interesse und die Nachfrage nach Führungen oder Spaziergängen mit dem Förster sind sehr groß. Die drei Forstbezirksleiter und 21 Revierförster stoßen hierbei allerdings an die Grenzen ihrer zeitlichen Verfügbarkeit. Bei einer weiteren Personalreduzierung werden nicht mehr alle Wünsche in diesem eigentlich sehr wichtigen Bereich erfüllt werden können.“ Froh ist Herz darüber, dass das Thema Waldbenutzungsgebühr vom Tisch ist: „Hoffentlich hören wir nichts mehr davon.“

1000 Wildschweine erlegtNoch lange nicht das letzte Wort gesprochen ist dagegen in Sachen Wildschweinplage, wenngleich der Landrats-Vize beruhigt: „Die Kontakte zwischen allen Beteiligten haben sich verbessert. Es wird jedoch einer dauerhaften Anstrengung bedürfen, um die Problematik in den Griff zu bekommen.“

Doch schon jetzt zollt der Forst-Dezernent allen Jägern im Enzkreis ein Lob „für die seit Herbst 2007 zahlreichen groß angelegten, zum Teil revierübergreifenden Drückjagden.“

Dadurch seien rund 1000 Wildschweine erlegt worden. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum, also im Herbst und Winter 2006/2007 , seien lediglich 650 Wildschweine zur Strecke gebracht worden. Herz bilanziert: „Die Förster sind, ebenso wie alle privaten Jäger, ihrer Verpflichtung nachgekommen, die intensive Schwarzwildbejagung fortzuführen.“

Hengstberg
28.03.2008, 09:38
Viele Waldwege werden durch die schweren Holzmaschinen unbegehbar gemacht. Hier sollten die Verursacher für die Wiederherstellung verantwortlich gemacht werden!

BadnerBube
01.04.2008, 22:55
Bei mir sind auch viele Waldwege stellenweise total aufgeweicht, da braucht man fast Gummistiefel. Andere Wegstücke dagegen sind recht gut und laufen zum Wandern ein. Schade ist dass man dabei immer wieder auf die schlechten Wegstrecken kommt die man nicht umgehen kann.