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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zum Bogenschießen in den Urlaub



Webmaster
01.04.2008, 14:07
Tina Schucker aus Büchenbronn hat ein ausgefallenes Hobby: Bogenschießen. „Mit vier Jahren habe ich angefangen“, erzählt die Neunjährige. Zuvor habe sie Vater und Schwester häufig zu Turnieren oder zum Training begleitet.

Heute geht sie selbst einmal in der Woche zum Trainieren, in den Ferien meist öfter. In Schömberg findet das statt.

Es gibt verschiedene Arten des Bogenschießens, Tina sich im „Jagdbogenschießen. Es entwickelte sich aus Schießübungen der Bogenjäger und wird der Jagd nachempfunden. Meistens schießen die Schützen auf Schaumstofftiere. Tina erzählt: „Es gibt aber auch Bilder mit Tieren, die auf Scheiben gehängt werden“. Solche Tiere oder Bilder mit Tieren werden bei Turnieren im Wald als Parcours aufgebaut. 28 Tiere sind für so einen Parcours üblich.

Und was passiert, wenn ein Schütze ein solches Tier als Ziel entdeckt? Tina erklärt es: „Zuerst hebe ich den Bogen vorne am Griff. Dann lege ich den Pfeil auf und nocke ihn am Nockpunkt ein. Jetzt ziehe ich die Sehne bis zum Ankerpunkt unterhalb vom Auge, nehme das Ziel ins Visier und lasse den Pfeil los“.

Da die Parcours immer draußen sind, muss Tina ganz schön wetterfest sein. Selbst bei Schnee, Regen oder großer Hitze nimmt die Schützin am Abenteuer teil.

Vier bis zehn Mal pro Jahr gehen Tina, ihr Vater und ihre Schwester zu Turnieren. Dort werden Gruppen mit fünf bis zehn Schützen eingeteilt, die von Ziel zu Ziel den Parcours ablaufen, das Tier versuchen zu treffen und weitergehen. Mit Pausen kann so ein Trip zwischen fünf und acht Stunden dauern. „Die meisten Turniere gehen zwei Tage lang. Das Pfingstturnier in Glat (Schweiz) ist bei uns fast schon eine Tradition.“ Tina und ihre Familie fahren sogar zum Bogenschießen in den Urlaub. „Es ist toll, dort meistens die gleichen Leute wie im Vorjahr wieder zu sehen“, freut sich die Bogenschützin schon jetzt.

nico.nischwitz
01.04.2008, 14:07
Dieser Arteikel gefällt mir, weil es eine seltene Sportart ist, weil Tina Schucker in meiner Klasse ist und den Artickel meine Schwester geschrieben hat.