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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tariferhöhungen belasten Etat mit 1,2 Millionen



Webmaster
02.04.2008, 15:52
PFORZHEIM. Die von Arbeitgebern und Gewerkschaft ausgehandelte Gehaltserhöhung für die Angestellten und Arbeiter im öffentlichen Dienst werden den städtischen Haushalt mit einem Millionenbetrag belasten. Nachdem im städtischen Haushaltsplan für 2008 nur zwei Prozent mehr vorgesehen waren, schlagen die jetzt erzielten 3,1 Prozent nebst des Sockelbetrags von jeweils 50 Euro mit zusätzlich 1,2 Millionen Euro zu Buche. Nach Angaben des städtischen Pressesprechers Michael Strohmayer muss für 2009 bei einer weiteren Gehaltserhöhung von 2,8 Prozent von insgesamt drei Millionen Euro ausgegangen werden. Für die Beamten gibt es noch keine neuen Tarifverträge. Bei der Stadt Pforzheim sind rund 1400 Stellen für Arbeitnehmer sowie 400 für Mitarbeiter im Beamtenverhältnis ausgewiesen.

Der städtische Personalhaushalt beträgt 85 Millionen Euro im 400-Millionen-Gesamt-Etat. Wie Strohmayer betonte, wird davon ausgegangen, dass die zusätzlichen Ausgaben im Laufe des Jahres auch mit Blick auf die positven Signale aus der Wirtschaft, ausgeglichen werden können. Dazu sei aber „die geballte Verwaltungsintelligenz“ gefordert. An Gebührenerhöhungen werde derzeit nicht gedacht.ef-te

Detlef von Seggern
02.04.2008, 15:52
Besonders in Zeiten einer starken Inflationsrate, ist jeder Beschäftigte im öffentlichen Dienst froh, wenn er oder sie mehr Geld im Portmone haben!

In Zeiten leerer Kassen, bei den Kommunen, wird es auch die Stadt Pforzheim schwer haben,sich dieser "neuen" finanziellen Belastung zu stellen,welche zu Gunsten aller im öffentlichen Dienst beschäftigten Damen und Herren,seitens der Gewerkschaft Verdi, ausgehandelt wurde!

Aber was wird langfristig gesehen, das Ergebnis dieser Erhöhung sein?

Geplante Projekte (seitens der Stadt) wie der Straßenbau (Ausbesserung) oder, Instandsetzung bzw. Erneuerung von öffentlichen Einrichtungen usw. sind gefährdet, da schlicht gesagt,das Geld fehlt nach den ausgehandelten Erhöhungen im öffentlichen Dienst!
Hier werden sich dann "irgendwann" die Verantwortlichen der Stadt Pforzheim Gedanken machen, diese "außerplanmäßigen" Ausgaben, an die Bevölkerung weiter zu geben!?

Außerdem könnten auch gewisse Damen und Herren im Stadtrat, auf den "Gedanken" kommen, Arbeitnehmer(innen), der mittleren wie auch untersten Gehaltsstufe, durch Mitarbeiter von Fremdfirmen ersetzen zu lassen, welche dann für eine "geringere" Bezahlung, die gleiche Leistung bringen und den Haushalt der Stadt Pforzheim, nicht mehr "so stark" belasten?

Die Leidtragenden bei diesem "Spiel", sind immer die im öffentlichen Dienst Beschäftigten, beiderlei Geschlechts!

BadnerBube
03.04.2008, 12:58
Jeder will mehr Geld haben, ich selber ja auch. Nur ist es ja so dass durch die ständigen Gehaltserhöhungen auch die Inflation steigt so dass im Endeffekt gar nichts gewonnen ist. Nur dass dadurch die Ersparnisse die man auf der Bank hat immer weniger wert werden.

Und was die Stadt Pforzheim betrifft so denke ich auch dass die das Geld zunächst an anderer Stelle einsparen müssen, eventuell sogar freie Stellen nicht neu besetzen können. Und wahrscheinlich dies auch als Vorwand für Gebührenerhöhungen nehmen, so müssen alle wieder mehr bezahlen.

Bin mal gespannt wieviel mehr an Gehalt ich dieses Jahr bekomme.