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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Nieferner beobachtet himmlische Begegnung



Webmaster
03.04.2008, 11:35
NIEFERN-ÖSCHELBRONN. Ein außergewöhnliches Himmelsphänomen, eine Extrem-Sternschnuppe, hat ein Anwohner aus Niefern beobachtet. Sie war von Hessen bis Bayern am Sonntag gegen 20.15 Uhr als greller Lichtblitz sichtbar. Der Nieferner meldete seine Sichtung an das Centrale Erforschungsnetz außergewöhnlicher Himmelsphänomene (CENAP) nach Mannheim weiter. Die CENAP wurde 1976 als private und ehrenamtliche Organisation gegründet, um angeblichen Himmelsbeobachtungen von Flugobjekten nachzugehen.

„Der Nieferner war der einzige unter den vielen Anrufern, der eine genaue Richtungsangabe machen konnte, denn er sah den Feuerball aus Richtung Osten kommen, wobei er noch einen schwachen Donnerhall hörte“, erklärt CENAP-Amateurastronom Werner Walter (50). Er betonte, dass es sich um keinen Aprilscherz handle.

„Vor allem der schwache Donner könnte darauf schließen lassen, dass von dem Meteoriten noch etwas übrig geblieben ist und Teile davon möglicherweise in irgend einem Garten gelandet sind“, so Walter. Er sucht jetzt weitere Augenzeugen, die vielleicht wie der Nieferner beim Beobachten der Internationalen Raumstation (ISS) am südwestlichen Horizont ein weitaus auffälligeres Objekt aus der Gegenrichtung bemerkt habe. Die himmlische Begegnung zwischen der Extrem-Sternschnuppe und der ISS hatten Beobachter bis tief in die Nacht zwischen Baunatal, Heidelberg und Niefern gesehen.

„Das Schauspiel wurde auch von der Kachelmann-Wetterstation am Bodensee gefilmt“, berichtet Walter. Er habe sich am Sonntagabend einen Film im Fernsehen ansehen wollen und es sich schon gemütlich gemacht, als bis nachts um zwei Uhr sein Telefon heiß lief. Am anderen Ende der Leitung waren Sternschnuppen-Beobachter aus drei Bundesländern. „Da konnte ich natürlich die ganze Nacht nicht mehr schlafen“, erklärt Walter. An diesem Abend habe alles mitgespielt: das Wetter sei super gewesen und wegen der Umstellung auf die Sommerzeit hätten sich viele Menschen noch im Freien aufgehalten .

Telefonisch unter (06 21) 70 13 70 können Himmels-Beobachtungen gemeldet werden.

www.cenap.de

BadnerBube
03.04.2008, 11:35
Ich geb's zu, an der Lichterscheinung am Himmel war ich schuld. Über die heiligen Tage um Ostern ist mein Heiligenschein so aufgebläht worden dass Teile davon abgeplatzt sind und sich am Himmel verteilt haben. War so nicht gewollt von mir, kann zu solchen Zeiten aber schon mal vorkommen ohne dass man es bewußt verhindern kann.
Oder hab ich da was verwechselt und es war nicht der Heiligenschein sondern die Scheinheiligkeit ???