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06.04.2008, 17:04
HANNOVER. In Zeiten hoher Benzinpreise wollen Autofahrer nur noch eines: Spritsparen. Mit einiges Tricks funktioniert es: Profis raten beispielsweise vom sanften Beschleunigen ab, schwören aber auf früh Schalten.
Die Theorie sitzt: Um möglichst wenig Kraftstoff zu verbrauchen, wird im Auto rechtzeitig hochgeschaltet, vorausschauendes Fahren ist ebenfalls hilfreich, um häufiges Bremsen und kraftstofffressendes Beschleunigen zu verhindern. Mit diesem Wissen im Hinterkopf wird das Auto im Rahmen eines sogenannten Eco-Trainings bewegt. Bleibt die Frage, warum Fahrtrainer Sascha Schmidt Auskünfte des Teilnehmers über derlei Vorkenntnisse nur mit einem wissenden Lächeln quittiert.
Nach Abschluss der ersten Testfahrt stehen die Werte fest: Durchschnittsverbrauch laut Bordcomputer 8,3 Liter, Durchschnittsgeschwindigkeit 42 Stundenkilometer (km/h). Schmidt wirkt mit Blick auf die Zahlen zufrieden. Sie bieten nach seiner Meinung noch reichlich Raum für Verbesserungen. Einer der wichtigsten Standardtipps: „Wer früh schaltet, spart Energie“, sagt Jochen May vom TÜV Nord in Hannover. Die Erläuterungen von Trainer Schmidt dürften jedoch auch manchen geübten Spritspar-Theoretiker überraschen: „Der erste Gang wird nur zum Anrollen auf etwa einer Wagenlänge genutzt.“ Den Grund dafür nennt er gleich mit: Ein Durchschnittsauto verbraucht bei etwa 10 km/h im ersten Gang minimal 16 Liter auf 100 Kilometer. Es ist also ratsam, diesen Gang schnell hinter sich zu lassen. Apropos schnell: Der Profi rät nicht zum Beschleunigen mit sanftem Gasfuß. „Im zweiten Gang wird mit Vollgas bis etwa Tempo 30 beschleunigt.“ Weiter geht es im dritten Gang mit Vollgas bis Tempo 40, dann im vierten Gang bis Tempo 50 – dann wird das Tempo im fünften oder sechsten Gang mit wenig Gas gehalten. Grund für die Vollgasbeschleunigung ist, schnell die spritzehrende Beschleunigungsphase zu verlassen, das Tempo zu erreichen und dann möglichst lange die niedrigen Drehzahlen im hohen Gang auszunutzen. Ähnlich wichtig ist der viel benutzte Begriff des vorausschauenden Fahrens. „Anfahren und Beschleunigen verbrauchen mehr Kraftstoff als eine Fahrt mit konstanter Geschwindigkeit“, sagt Jochen May. Zu einer solchen Fahrweise zählt ein ausreichender Pufferabstand zum Vordermann, um zum Beispiel bei dessen Bremsmanövern nicht bremsen zu müssen, sondern auf die Situation mit dem Anheben des Gasfußes reagieren zu können.
Eine zweite Fahrt nach der Einweisung durch den Trainer zeigt den Spareffekt deutlich: Der Wagen rollt im hohen Gang nahezu lautlos durch die Stadt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt unverändert bei 42 km/h, der Verbrauch dagegen sinkt von 8,3 auf 7,0 Liter.
Informationen zu Kursen gibt es im Internet unter: www.spritsparstunde.de (dann weiter unter „Eine Stunde, die sich rechnet“ und „Fahrschule suchen“).
Die Theorie sitzt: Um möglichst wenig Kraftstoff zu verbrauchen, wird im Auto rechtzeitig hochgeschaltet, vorausschauendes Fahren ist ebenfalls hilfreich, um häufiges Bremsen und kraftstofffressendes Beschleunigen zu verhindern. Mit diesem Wissen im Hinterkopf wird das Auto im Rahmen eines sogenannten Eco-Trainings bewegt. Bleibt die Frage, warum Fahrtrainer Sascha Schmidt Auskünfte des Teilnehmers über derlei Vorkenntnisse nur mit einem wissenden Lächeln quittiert.
Nach Abschluss der ersten Testfahrt stehen die Werte fest: Durchschnittsverbrauch laut Bordcomputer 8,3 Liter, Durchschnittsgeschwindigkeit 42 Stundenkilometer (km/h). Schmidt wirkt mit Blick auf die Zahlen zufrieden. Sie bieten nach seiner Meinung noch reichlich Raum für Verbesserungen. Einer der wichtigsten Standardtipps: „Wer früh schaltet, spart Energie“, sagt Jochen May vom TÜV Nord in Hannover. Die Erläuterungen von Trainer Schmidt dürften jedoch auch manchen geübten Spritspar-Theoretiker überraschen: „Der erste Gang wird nur zum Anrollen auf etwa einer Wagenlänge genutzt.“ Den Grund dafür nennt er gleich mit: Ein Durchschnittsauto verbraucht bei etwa 10 km/h im ersten Gang minimal 16 Liter auf 100 Kilometer. Es ist also ratsam, diesen Gang schnell hinter sich zu lassen. Apropos schnell: Der Profi rät nicht zum Beschleunigen mit sanftem Gasfuß. „Im zweiten Gang wird mit Vollgas bis etwa Tempo 30 beschleunigt.“ Weiter geht es im dritten Gang mit Vollgas bis Tempo 40, dann im vierten Gang bis Tempo 50 – dann wird das Tempo im fünften oder sechsten Gang mit wenig Gas gehalten. Grund für die Vollgasbeschleunigung ist, schnell die spritzehrende Beschleunigungsphase zu verlassen, das Tempo zu erreichen und dann möglichst lange die niedrigen Drehzahlen im hohen Gang auszunutzen. Ähnlich wichtig ist der viel benutzte Begriff des vorausschauenden Fahrens. „Anfahren und Beschleunigen verbrauchen mehr Kraftstoff als eine Fahrt mit konstanter Geschwindigkeit“, sagt Jochen May. Zu einer solchen Fahrweise zählt ein ausreichender Pufferabstand zum Vordermann, um zum Beispiel bei dessen Bremsmanövern nicht bremsen zu müssen, sondern auf die Situation mit dem Anheben des Gasfußes reagieren zu können.
Eine zweite Fahrt nach der Einweisung durch den Trainer zeigt den Spareffekt deutlich: Der Wagen rollt im hohen Gang nahezu lautlos durch die Stadt. Die Durchschnittsgeschwindigkeit bleibt unverändert bei 42 km/h, der Verbrauch dagegen sinkt von 8,3 auf 7,0 Liter.
Informationen zu Kursen gibt es im Internet unter: www.spritsparstunde.de (dann weiter unter „Eine Stunde, die sich rechnet“ und „Fahrschule suchen“).