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06.04.2008, 21:16
PFORZHEIM. Ende 2009, Anfang 2010 sollen die Bagger auf dem heutigen Parkplatz, dem früheren Daubschen Gelände zwischen Luisen- und Kiehnlestraße, vorfahren. Das neue Hilda-Gymnasium soll im Jahr 2011 bezogen werden.
Die Zeichen stehen auf Abriss des bestehenden Schulgebäudes, dessen älteste Teile 100 Jahre alt sind. Wenn in dieser Woche die Beratungen in den Ausschüssen des Gemeinderats beginnen, sind die Vorgaben klar: Obwohl sich die Denkmalpflege für den Erhalt des bestehenden Gebäudes eingesetzt hatte, wäre eine Sanierung mit Erweiterungsbau nicht nur teuerer, da rund sieben Millionen Euro zusätzlich investiert werden müssten. Auch der vorliegende Zuschnitt der Räume würde die Planungen erschweren. Sie sind mit bis zu vier Metern Höhe nach heutigen Verhältnissen überdimensioniert, auch Größe und Zuschnitt entsprechen nicht den Anforderungen einer modernen Schule.
Keine Container notwendigDadurch, dass der angrenzende Parkplatz für den Neubau des Hilda-Gymnasiums genutzt werden kann, ergibt sich ein weiterer Vorteil: Es muss kein Unterricht in Containern stattfinden. Zunächst wird der Neubau mit Tiefgarage (100 Plätze) erstellt, danach kann das alte Gebäude abgebrochen werden. An seiner Stelle wird eine Sporthalle entstehen, die nicht nur für den Schulbedarf konzipiert wird. Mit 2000 Sitzplätzen soll sie die Anforderungen für internationale Sportbegegnungen erfüllen.
Auf rund 13,5 Millionen Euro belaufen sich, grob geschätzt, die Kosten für den Bau der Sporthalle, die Anfang 2013 stehen soll. Zuschüsse hierzu werden erwartet. Die bestehenden Förderungsrichtlinien laufen zwar am 31. Dezember 2012 aus, doch nach dem vorliegenden Zeitplan soll das kein Problem darstellen. Für den Neubau des Gymnasiums (20 Millionen Euro) hat das Land bereits seine finanzielle Unterstützung zugesagt. Die Tiefgarage wird mit rund drei Millionen Euro kalkuliert.
In der Beschlussvorlage an die Mitglieder des Gemeinderats wird auch darauf verwiesen, dass der alternative Standort auf dem bisherigen Gelände der Alfons-Kern-Schule zu keinem befriedigenden Ergebnis führen würde. Das Grundstück ist kleiner, es könnte nach Abriss der bestehenden Gebäude erst 2011 bebaut werden. Zudem soll auf dem Parkplatz ein Regenüberlaufbecken (2010 bis 2012) entstehen.
Gelände als BushaltestelleUntersucht wurde auch die Möglichkeit, das Daubschen Gelände statt des Leopoldplatzes als zentrale Bushaltestelle zu nutzen. Doch die Pforzheimer Verkehrsbetriebe kommen zusammen mit dem Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis, der Stadtverkehr GmbH, dem Grünflächen- und Tiefbauamt sowie dem Amt für öffentliche Ordnung zum Schluss, dass eine Verlagerung nur Nachteile mit sich bringen würde – für den öffentlichen Nahverkehr wie auch für den Individualverkehr.
Der Gemeinderat wird am 22. April Abbruch und Neubau des Hilda-Gymnasiums nebst Sporthalle beschließen. In die Ausschreibung für einen Architektenwettbewerb wird mit aufgenommen, bei den Planungen das Integrieren von altem Mauerwerk mit zu berücksichtigen.
Bereits Mitte Oktober will das Preisgericht zusammentreten. Die Entscheidung des Gemeinderats ist dann für die Dezember-Sitzung vorgesehen. Die Zeit drängt, denn: „Der bauliche Zustand des Gebäudes mit einsturzgefährdeten Kellerdecken und akutem Sanierungsbedarf gestattet keinen weiteren Aufschub“, heißt es in einer Stellungnahme des städtischen Gebäudemanagements.
Die Zeichen stehen auf Abriss des bestehenden Schulgebäudes, dessen älteste Teile 100 Jahre alt sind. Wenn in dieser Woche die Beratungen in den Ausschüssen des Gemeinderats beginnen, sind die Vorgaben klar: Obwohl sich die Denkmalpflege für den Erhalt des bestehenden Gebäudes eingesetzt hatte, wäre eine Sanierung mit Erweiterungsbau nicht nur teuerer, da rund sieben Millionen Euro zusätzlich investiert werden müssten. Auch der vorliegende Zuschnitt der Räume würde die Planungen erschweren. Sie sind mit bis zu vier Metern Höhe nach heutigen Verhältnissen überdimensioniert, auch Größe und Zuschnitt entsprechen nicht den Anforderungen einer modernen Schule.
Keine Container notwendigDadurch, dass der angrenzende Parkplatz für den Neubau des Hilda-Gymnasiums genutzt werden kann, ergibt sich ein weiterer Vorteil: Es muss kein Unterricht in Containern stattfinden. Zunächst wird der Neubau mit Tiefgarage (100 Plätze) erstellt, danach kann das alte Gebäude abgebrochen werden. An seiner Stelle wird eine Sporthalle entstehen, die nicht nur für den Schulbedarf konzipiert wird. Mit 2000 Sitzplätzen soll sie die Anforderungen für internationale Sportbegegnungen erfüllen.
Auf rund 13,5 Millionen Euro belaufen sich, grob geschätzt, die Kosten für den Bau der Sporthalle, die Anfang 2013 stehen soll. Zuschüsse hierzu werden erwartet. Die bestehenden Förderungsrichtlinien laufen zwar am 31. Dezember 2012 aus, doch nach dem vorliegenden Zeitplan soll das kein Problem darstellen. Für den Neubau des Gymnasiums (20 Millionen Euro) hat das Land bereits seine finanzielle Unterstützung zugesagt. Die Tiefgarage wird mit rund drei Millionen Euro kalkuliert.
In der Beschlussvorlage an die Mitglieder des Gemeinderats wird auch darauf verwiesen, dass der alternative Standort auf dem bisherigen Gelände der Alfons-Kern-Schule zu keinem befriedigenden Ergebnis führen würde. Das Grundstück ist kleiner, es könnte nach Abriss der bestehenden Gebäude erst 2011 bebaut werden. Zudem soll auf dem Parkplatz ein Regenüberlaufbecken (2010 bis 2012) entstehen.
Gelände als BushaltestelleUntersucht wurde auch die Möglichkeit, das Daubschen Gelände statt des Leopoldplatzes als zentrale Bushaltestelle zu nutzen. Doch die Pforzheimer Verkehrsbetriebe kommen zusammen mit dem Verkehrsverbund Pforzheim-Enzkreis, der Stadtverkehr GmbH, dem Grünflächen- und Tiefbauamt sowie dem Amt für öffentliche Ordnung zum Schluss, dass eine Verlagerung nur Nachteile mit sich bringen würde – für den öffentlichen Nahverkehr wie auch für den Individualverkehr.
Der Gemeinderat wird am 22. April Abbruch und Neubau des Hilda-Gymnasiums nebst Sporthalle beschließen. In die Ausschreibung für einen Architektenwettbewerb wird mit aufgenommen, bei den Planungen das Integrieren von altem Mauerwerk mit zu berücksichtigen.
Bereits Mitte Oktober will das Preisgericht zusammentreten. Die Entscheidung des Gemeinderats ist dann für die Dezember-Sitzung vorgesehen. Die Zeit drängt, denn: „Der bauliche Zustand des Gebäudes mit einsturzgefährdeten Kellerdecken und akutem Sanierungsbedarf gestattet keinen weiteren Aufschub“, heißt es in einer Stellungnahme des städtischen Gebäudemanagements.