PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alles klar mit Klaus Fischer



Webmaster
09.04.2008, 22:06
PFORZHEIM. Klaus Fischer wird neuer Trainer beim 1. FC Pforzheim. Gestern Nachmittag einigte sich das Präsidium des Fußball-Verbandsligisten mit dem 44-Jährigen auf eine Zusammenarbeit für zunächst ein Jahr.

Der Name des ehemaligen FCP-Kapitäns war öffentlich gehandelt worden, seit dieser am 29. März als Gast beim Heimspiel des Club gegen den FV Lauda gesichtet worden war. Wenige Tage zuvor hatte der FCP Kontakt zu Fischer aufgenommen, weil der aktuelle Trainer Stefan Sartori am Ende der Saison aufhört. Er beginnt in Köln mit der Ausbildung zum Fußball-Lehrer.

„Klaus Fischer hat das beste Konzept präsentiert“, erklärte Michael Rosanowski vom FCP-Präsidium gestern auf die Frage, was den Ausschlag zugunsten des Schwaben gegeben habe. „Es war in erster Linie die alte Liebe zum FCP“, antwortet Fischer auf dieselbe Frage.

Fusion im HinterkopfFischer, der noch bis zum Saisonende den württembergischen Landesligisten TSV Köngen trainiert, ist davon überzeugt, dass es in Pforzheim nach wie vor gute sportliche Perspektiven gebe. Und hat dabei auch eine mögliche Fusion im Hinterkopf. „Wenn das klappt, denke ich, wäre noch mehr herauszuholen.“

Erste Aufgabe für den neuen Coach wird es sein, Kontakt mit den Spielern aufzunehmen. Am kommenden Samstag wird Fischer beim Heimspiel des FCP gegen den ASV Durlach im Brötzinger Tal sein und Gespräche führen. „Ich muss wissen, was die Spieler wollen. Klar ist, dass wir zunächst zweigleisig planen müssen“, bedauert der Industriekaufmann, dass die Frage über den Aufstieg wohl erst sehr spät in der Saison fallen wird.

Als Trainer legt der in Frickenhausen wohnhafte Coach großen Wert auf Disziplin. „Köngen hat in dieser Saison noch keine Rote oder Gelb-rote Karte gesehen.“ Angesichts des aktuellen Strafenregisters der FCP-Spieler hätte Fischer derzeit wohl wenig Spaß im Brötzinger Tal.

Klaus Fischer war während seiner aktiven Zeit beim FCP zwischen 1986 und 1994 als humorvoller, ruhiger Typ mit großem Kämpferherzen bekannt. Diese Mischung ist es auch, die den FCP bewogen hat, ihn zu verpflichten. „Er kann sehr gut mit Spielern umgehen, mit jungen und erfahrenen. Ich denke, dass er den Verein und unsere Spieler weiter voran bringen kann“, sagt Michael Rosanowski und fügt hinzu: „Ich glaube, die Spieler werden auch sehr viel Spaß mit ihm haben.“

Freak
09.04.2008, 22:06
Dass es noch Trainer gibt, die freiwillig zum FCP gehen. Trotzdem: Klaus Fischer kann man nur viel Glück wünschen.