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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der große Hoffnungsträger



Webmaster
10.04.2008, 23:15
Es ist gewiss kein Zufall, dass Klaus Fischer auf dem Jubiläumsbuch zum 100-Jährigen Bestehen des 1. FC Pforzheim die Titelseite ziert. Der Fußballer, der von 1986 bis 1994 für den Club spielte, hat Spuren hinterlassen im Brötzinger Tal. Fans und Mitspieler erinnern sich ausnahmslos gerne an den sympathischen Schwaben mit dem großen Kämpferherzen.

Massenhaft ZuschauerDie Zeit Ende der 80er-, Anfang der 90er-Jahre mit der Oberliga-Meisterschaft im Jahre 1991 und sensationellen Erfolgen im DFB-Pokal zählt zu den glanzvollsten in der Club-Historie. Die Zuschauer strömten noch massenweise, die Oberliga war drittklassig, der FCP klopfte zart ans Tor zur 2. Liga. Und immer mitten drin: Klaus Fischer, der als Kapitän entschlossen vorne weg marschierte.

„Und jetzt schließt sich der Kreis“, sagt Fischer, der im Sommer als Trainer ins Brötzinger Tal zurückkehrt. Wenn der 44-Jährige allerdings Pech hat, trainiert er den FCP dann in der sechsten Liga, weil die Verbandsliga mit Einführung der 3. Liga nur noch sechstklassig sein wird. Ehemalige Weggefährten sind trotzdem begeistert über die Entscheidung des 1. FC Pforzheim, Klaus Fischer zum neuen Trainer zu machen. „Es war in der aktuellen Situation das Beste, was der Club hat machen können. Klaus Fischer verkörpert die erfolgreiche Zeit. Er war ein Vorbild und eine Führungsfigur“, sagt Jürgen Geigle, der Fischer als Trainer und Co-Trainer kennengelernt und den Kontakt zu ihm nie hat abreißen lassen.

„Wenn er als Trainer so gut ist wie als Spieler, dann ist er ein sehr Guter. Ich freue mich sehr, ihn wieder zu sehen“, sagt Dietmar Dierlamm, ebenfalls ein FCP-Urgestein aus den guten Zeiten der Fischer-Ära.

Sofort nach Bekanntwerden der Verpflichtung Fischers haben sich die ehemaligen FCP-Abwehrrecken Bernd Kirchstetter und Gerhard Woltersdorf verabredet. „Jetzt lassen wir uns mal wieder im Stadion Brötzinger Tal sehen“, freut sich Kirchstetter auf ein Treffen mit Klaus Fischer. Kirchstetter war ein wenig irritiert von Fischers Aussage, er lege vor allem Wert auf Fußball spielen und weniger auf Fußball kämpfen. „Der Klaus war doch vor allem ein Kämpfer. Das hat ihn stark gemacht“, erinnert sich Kirchstetter, der von 1987 bis 1992 im Brötzinger Tal spielte.

„Verbandsliga – das ist traurig“

Positiv sieht auch Achim Roos die Verpflichtung von Klaus Fischer. „Die Suche nach Sponsoren aus Pforzheim könnte durch ihn vielleicht etwas einfacher werden. Der FCP in der Verbandsliga – das ist doch traurig“, sagt Roos, der als Trainer des TuS Bilfingen gerade an die Tür der Kreisklasse A klopft.

Über die Qualitäten seines Nachfolgers kann der aktuelle FCP-Trainer Stefan Sartori nichts sagen. „Ich kenne ihn nur flüchtig, habe nur ein Mal mit ihm gesprochen. Er ist auf jeden Fall ein feiner Kerl“, sagt Sartori. Der FCP-Coach, der am 1. Juni mit der Ausbildung zum Fußballlehrer beginnt, glaubt, dass es ein guter Zug vom Verein war, Fischer zu verpflichten. „Ich bin zuversichtlich, dass er beim FCP etwas bewegen kann.

Martin Mildenberger

provinzfussballer
10.04.2008, 23:15
Die Entscheidung für Klaus Fischer ist gut und sollte endlich mal ein Zeichen für die Sport-Trauerstadt Pforzheim sein.Wir wünschen für den neuen Trainer natürlich die Oberliga!Dafür sollte die Stadtverwaltung vielleicht mal das Spielfeld in einen bespielbaren Zustand bringen!Was in dieser "Provinz-Hauptstadt"abläuft ist nur noch ein Skandal!Da braucht man kein Marketing,sondern den gesunden Menschenverstand!