Webmaster
13.04.2008, 20:50
PFORZHEIM. Blauer Himmel am Samstag über dem Wochenmarkt auf dem Turnplatz. Doch die Händler sehen dunkle Wolken aufziehen. Sie sollen vors Rathaus auf den neu gestalteten Marktplatz umziehen.
„Wir haben es am Samstagmorgen aus der Zeitung erfahren. Mit uns hatte zuvor niemand gesprochen“, erklärte Jörg Müller, der Sprecher der Wochenmarkt-Beschicker, zu Aussagen des Ersten Bürgermeisters Andreas Schütze nach einer internen Besprechung im Rathaus. Wie berichtet, prüft die Verwaltung eine Verlagerung des Wochenmarkts auf den Marktplatz, um die Innenstadt zu beleben und weiter aufzuwerten.
„Überlegungen ergebnisoffen“„Unsere Überlegungen sind ergebnisoffen“, hatte Schütze betont, doch davon sind die Händler nicht überzeugt. „Schon als es um die private Markthalle von Herrn Wellendorff ging, hatten wir schlechte Karten, was unseren Standort auf dem Turnplatz betrifft“, so Müller. Der wäre dann für die bisherigen Stände zu klein gewesen. Schon damals war daher ein Verlagern in die Innenstadt in der Diskussion. Durch den Beschluss des Gemeinderats, der sich im Dezember 2007 mit knapper Mehrheit gegen die Markthalle aussprach, war dann wieder Ruhe eingekehrt. Aber nur für kurze Zeit.
„Ich bin schon überrascht, dass die Stadt jetzt nicht auf uns zugekommen ist, wenn gewünscht wird, dass der Wochenmarkt in der City stattfinden soll“, sagte Müller gegenüber der PZ. Denn auch von Seiten der Marktverwaltung habe es im Vorfeld keinerlei Hinweise gegeben. Im Gegenteil. „Wir sind wöchentlich mit Marktmeister Pfrommer im Gespräch und haben die Situation rund um den Turnplatz recht gut im Griff.“ Dabei gehe es, so Müller, vor allem um die Parksituation. Gerade die Möglichkeit, kurz vorzufahren und seine Einkäufe einzupacken, ist ein Vorteil des Turnplatzes.“ Die meisten Leute wollten nicht mit vollen Körben in eine Tiefgarage gehen, sondern ihre Einkäufe ebenerdig verstauen. Zudem: „Auch die Parkgebühren sind eher abschreckend.“
„Nicht gut fürs Geschäft“Kann die Stadt den Marktbeschickern vorschreiben, wo sie ihre Stände aufstellen? „Sie muss uns eine Fläche zur Verfügung stellen“, erläuterte Müller, „und das ist seit sechs Jahrzehnten der Turnplatz.“ Er selbst ist über 30 Jahre dabei und wolle nicht mehr auf einen anderen Platz gehen. „Auch deshalb nicht, weil das Rein-raus nicht gut fürs Geschäft ist.“ Womit er ansprach, dass der Marktplatz ja nicht durchgehend zur Verfügung stünde. Sicher, die Verwaltung überlege, das OechsleFest auf den Waisenhausplatz zu verlegen, wogegen sich die Wirte bereits ausgesprochen hätten. Aber vor dem Rathaus fänden ja noch andere Veranstaltungen wie der Gruschtelmarkt statt. Vor allem werde ja wieder über Wochen hinweg eine Eisbahn aufgebaut.
„Wir brauchen einen Platz, den wir durchgehend 52 Wochen im Jahr benutzen können. Wir müssen in unmittelbarer Nähe 60 Lastwagen abstellen. Wir müssen zentral liegen, wie es beim Turnplatz auch wegen der direkt anliegenden Bushaltestellen der Fall ist“, forderte Müller. Und abschließend: „Freiwillig gegen wir nicht vom Turnplwatz weg. Ich denke unsere Kundschaft auch nicht.“
„Wir haben es am Samstagmorgen aus der Zeitung erfahren. Mit uns hatte zuvor niemand gesprochen“, erklärte Jörg Müller, der Sprecher der Wochenmarkt-Beschicker, zu Aussagen des Ersten Bürgermeisters Andreas Schütze nach einer internen Besprechung im Rathaus. Wie berichtet, prüft die Verwaltung eine Verlagerung des Wochenmarkts auf den Marktplatz, um die Innenstadt zu beleben und weiter aufzuwerten.
„Überlegungen ergebnisoffen“„Unsere Überlegungen sind ergebnisoffen“, hatte Schütze betont, doch davon sind die Händler nicht überzeugt. „Schon als es um die private Markthalle von Herrn Wellendorff ging, hatten wir schlechte Karten, was unseren Standort auf dem Turnplatz betrifft“, so Müller. Der wäre dann für die bisherigen Stände zu klein gewesen. Schon damals war daher ein Verlagern in die Innenstadt in der Diskussion. Durch den Beschluss des Gemeinderats, der sich im Dezember 2007 mit knapper Mehrheit gegen die Markthalle aussprach, war dann wieder Ruhe eingekehrt. Aber nur für kurze Zeit.
„Ich bin schon überrascht, dass die Stadt jetzt nicht auf uns zugekommen ist, wenn gewünscht wird, dass der Wochenmarkt in der City stattfinden soll“, sagte Müller gegenüber der PZ. Denn auch von Seiten der Marktverwaltung habe es im Vorfeld keinerlei Hinweise gegeben. Im Gegenteil. „Wir sind wöchentlich mit Marktmeister Pfrommer im Gespräch und haben die Situation rund um den Turnplatz recht gut im Griff.“ Dabei gehe es, so Müller, vor allem um die Parksituation. Gerade die Möglichkeit, kurz vorzufahren und seine Einkäufe einzupacken, ist ein Vorteil des Turnplatzes.“ Die meisten Leute wollten nicht mit vollen Körben in eine Tiefgarage gehen, sondern ihre Einkäufe ebenerdig verstauen. Zudem: „Auch die Parkgebühren sind eher abschreckend.“
„Nicht gut fürs Geschäft“Kann die Stadt den Marktbeschickern vorschreiben, wo sie ihre Stände aufstellen? „Sie muss uns eine Fläche zur Verfügung stellen“, erläuterte Müller, „und das ist seit sechs Jahrzehnten der Turnplatz.“ Er selbst ist über 30 Jahre dabei und wolle nicht mehr auf einen anderen Platz gehen. „Auch deshalb nicht, weil das Rein-raus nicht gut fürs Geschäft ist.“ Womit er ansprach, dass der Marktplatz ja nicht durchgehend zur Verfügung stünde. Sicher, die Verwaltung überlege, das OechsleFest auf den Waisenhausplatz zu verlegen, wogegen sich die Wirte bereits ausgesprochen hätten. Aber vor dem Rathaus fänden ja noch andere Veranstaltungen wie der Gruschtelmarkt statt. Vor allem werde ja wieder über Wochen hinweg eine Eisbahn aufgebaut.
„Wir brauchen einen Platz, den wir durchgehend 52 Wochen im Jahr benutzen können. Wir müssen in unmittelbarer Nähe 60 Lastwagen abstellen. Wir müssen zentral liegen, wie es beim Turnplatz auch wegen der direkt anliegenden Bushaltestellen der Fall ist“, forderte Müller. Und abschließend: „Freiwillig gegen wir nicht vom Turnplwatz weg. Ich denke unsere Kundschaft auch nicht.“