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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Rettungskräfte vergessen Müll



Webmaster
15.04.2008, 11:41
PFORZHEIM. Von Rettungskräften nach einem Einsatz zurückgelassene Einweghandschuhe und sterile medizinische Verpackungen liegen am Enzvorland beim FCP-Stadion. Dort hatte sich ein Unfall mit einem Kleintransporter ereignet, dessen Fahrer schwer verletzt wurde und vom Notarzt behandelt wurde (die PZ berichtete). Die „Pforzheimer Zeitung“ fragte nach, wer solchen Müll entsorgen muss.

Wolf-Dietmar Kühn, Leiter des Ordnungsamts, betonte, dass er so etwas noch nie erlebt habe und es auch für gefährlich halte, wenn zum Beispiel blutverschmiertes Material frei zugänglich für jedermann liegen bleibe. „Normalerweise nehmen die Rettungskräfte ihren Müll wieder mit“, sagt er.

Rüdiger Scheffelmaier, Leiter des Rettungsdienstes beim Deutschen Roten Kreuz (DRK) erklärte, dass laut Dienstanweisung beim DRK die Helfer eine Unfallstelle stets ordentlich hinterlassen.

„In diesem Fall war nicht das DRK, sondern der Arbeiter-Samariter-Bund im Einsatz“, erklärte er. Er vermute, dass es sich um ein Versehen handle.

Auch Bernd Breig, Rettungssanitäter beim Arbeiter-Samariter-Bund (ASB), betont, normalerweise ließen seine Helfer die Unfallstelle sauber zurück. „Selbstverständlich nehmen auch die ASB-Kräfte ihren Müll wieder mit, aber ich kann mir vorstellen, dass in der Hektik des Einsatzes, bei dem auch ein Rettungshubschrauber beteiligt war, der Müll schlichtweg vergessen wurde.“ Er wolle dafür sorgen, dass die Verpackungen und Einweghandschuhe schnellstens entsorgt werden.

miri33
15.04.2008, 11:41
was ist denn hier los? ist das denn ein aprilscherz? wer um himmels willen hat denn hier ein problem mit überresten von einsätzen bei denen leben gerettet werden? ein rettungshubschrauber kommt ja schliesslich nicht bei ein paar kratzern, oder irre ich mich? wie viele menschen haben denn dem rettungsdienst ihr leben zu verdanken und waren um jede minute dankbar? sollen sie denn mit einem mülleimer vor der fahrt noch durch die wiesen streunen? meiner meinung nach muss hier die stadtreinigung tätig werden oder der abschleppdienst. ich kann nur hoffen dass diejenige/derjenige passantin/passant oder reportererin/reporter zur besinnung kommt und sich überlegt, ob dieser artikel das papier wert ist auf dem er steht und ob denn bei allen gesunden menschenverstand der rettungsdient, der notarzt oder die hubschrauberbesatzung die zeit zum einsammeln des mülls aufbringen sollen auf kosten der Patientinnen/Patienten.

Ortsblatt
15.04.2008, 12:26
was ist denn hier los? ist das denn ein aprilscherz? wer um himmels willen hat denn hier ein problem mit überresten von einsätzen bei denen leben gerettet werden?

Die Pforzheimer Zeitung anscheinend. Es ist mir aufgefallen, dass die Pforzheimer Zeitung immer mehr in Richtung Boulevardjournalismus geht. Nicht zum Erstenmal werden Berichte unnötig sensationsorientiert aufgemacht.

Ok, ich finde etwas Sensation kann nicht schaden, bin selbst ein Fan davon, aber in manchen Berichten sollte man es einfach lassen. Wie in diesem Bericht beispielsweise. Hier werden nur irgendwelche Hilfssheriffs alamiert, die dann nichts Besseres zu tun haben, als zu schauen das Rettungskräfte ihren Müll beseitigen. :eek:

Der aus'm Enzkreis
15.04.2008, 13:25
Also ich bin auch der Meinung, dass der Sanitäter, diesen "Müll" in der Hektik vergessen hat und eigentlich kein Thema für einen Zeitungsartikel ist.

Ich bin aber nicht der Meinung, dass das Wegräumen des Mülls, Sache der Stadtreinigung ist. Das kann, falls deswegen wirklich die Polizei gerufen wurde, auch von dieser in eine Plastiktüte gesteckt und entsorgt werden. Oder auch vom Redakteur, der diese spannende Sensation recherchiert hat!
Sonst würden zu den Kosten für die Rettung, ja auch noch die Kosten für die Entsorgung von der Stadtreinigung hinzukommen, pfffff!!!

MfG :confused: :rolleyes: :o

Gabi Kusterer
15.04.2008, 13:27
was ist denn hier los? ist das denn ein aprilscherz? wer um himmels willen hat denn hier ein problem mit überresten von einsätzen bei denen leben gerettet werden? ein rettungshubschrauber kommt ja schliesslich nicht bei ein paar kratzern, oder irre ich mich? wie viele menschen haben denn dem rettungsdienst ihr leben zu verdanken und waren um jede minute dankbar? sollen sie denn mit einem mülleimer vor der fahrt noch durch die wiesen streunen? meiner meinung nach muss hier die stadtreinigung tätig werden oder der abschleppdienst. ich kann nur hoffen dass diejenige/derjenige passantin/passant oder reportererin/reporter zur besinnung kommt und sich überlegt, ob dieser artikel das papier wert ist auf dem er steht und ob denn bei allen gesunden menschenverstand der rettungsdient, der notarzt oder die hubschrauberbesatzung die zeit zum einsammeln des mülls aufbringen sollen auf kosten der Patientinnen/Patienten.

Da muß ich doch in allen Punkten rechtgeben. Bin selber in der Branche und Menschenleben retten ist allemal wichtiger . Den Müll einsammeln können doch diejenigen, die drumrumstehen und zuschauen. Soll ein Notarzt oder Rettungssanitäter den Verletzten, wo vielleicht Minuten das Leben retten können, liegen lassen, weil er erst noch den Müll entsorgen muß.
Unmöglich, diese Sache so aufzubauschen.

abpforzheim
16.04.2008, 08:19
Bravo, toller Artikel. Herr Rosendahl beweist mit so einem Artikel nur Eines: Langeweile macht empfänglich für allerhand fragwürdige Ausflüsse! Er möchte den Lesern eine Meinung suggerieren: Der Rettungsdienst verschmutzt die Umwelt und gefährdet Menschen... Da ich selbst in einem Krankenhaus tätig bin, und zuvor meinen Zivildienst bei einem Rettungsdienst abgeleistet habe, kenne ich beide Seiten der Versorgungspraxis von Unfallopfern aus. Es wird immer vermieden, bereits aus einem professionellen Arbeitssinn, jegliche unnötige "Verschmutzung" zu vermeiden. Dies ist innerhalb von Wohnung oder Krankenwagen kein großes Problem. Bei Notfällen auf "der Strasse" jedoch stößt man hier aber besonders im Hinblick auf schwer verletzte Personen auf ein gewisses Problem des "Zeitmanagements". Im Klartext: die schnellstmögliche Versorgung des Verunglückten sowie dessen zügiger Transport in eine Klinik, ich schäme mich dies tatsächlich erwähnen zu müssen, stehen im absoluten Vordergrund! Vergessene Papierchen oder Handschuhe sind hier de facto nicht immer zu vermeiden und deren Erwähnung in einer Zeitung einfach nur lächerlich. Wenn Herr Rosendahl also auf der Suche nach möglichem Unrat ist kann er bei jedem schweren Unfall, welche täglich mehrmals vorkommen, fündig werden. Bei dem Müll auf den Bildern handelt es sich augenscheinlich um Verpackungsmaterial und Handschuhe. Leeres Verpackungsmaterial ist nun wirklich völlig ungefährlich. Handschuhe werden beim Ausziehen automatisch "auf Links gedreht", somit besteht eindeutig so gut wie keine Gefahr sich mit irgendetwas zu infizieren, wenn man sie nicht gerade absichtlich darin herumwühlt. Jeder Hundehaufen ist da gefährlicher.
Wurde denn auch darauf geachtet ob nicht vielleicht Benzin oder Öl ausgelaufen ist? Vielleicht gibt es dort noch Teile des Autos die auf ihre Entsorgung warten? Wo bleibt hier der investigative Journalismus? Folgt diesbezüglich noch ein weiterer Artikel? Es wäre doch sicherlich sinnvoll gleich der gesamten Verschmutzung auf deren Ursprung zu folgen... Ich kann mich meinen Vorrednern nur anschließen: Schnell ist eine Meinung in Gang gesetzt die tatsächlich "jedem gesunden Menschenverstand entbehrt". ...und tatsächlich hat sich nach der Entlassung aus dem Krankenhaus noch nie jemand erkundigt, ob seine Rettung auch im Sinne des Recycling war.
PS: holt nun der Rettungshubschrauber den Müll ab oder spart man sich dann doch das Kerosin und der Notarzt holt es mit seinem Fahrrad? Oder Der "Rettungssanitäter", vermutlich doch eher Rettungsassistent, nach seinem wohlverdienten Feierabend...

Müller M.
16.04.2008, 13:32
Lange habe ich mich nicht so geärgert, wie über diesen unnötigen und meiner Meinung nach unverschämten Bericht der PZ. Vor wenigen Monaten wurde einem Familienmitglied in höchster Not vom Rettungsdienst und dem Notarzt professionell, schnell und äußerst freundlich das Leben gerettet. Der dabei entstandene Müll ist nichts, im Vergleich zur Rettung eines Menschenleben!
Solchen Menschen, die sich täglich bei geringem Lohn aufopfern, ihre eigene Gesundheit riskieren um anderen zu helfen wird durch die Berichterstattung der Klatschpresse aus Sensationsgier das Leben schwer gemacht. Es müssen unzählige Stellungsnahmen geschrieben werden, was die Retter von Ihrer eigentlichen Arbeit abhält. Anstatt kleine Missgeschicke groß in Szene zu setzen, sollten diese Menschen viel öfter Lob und Zuspruch erhalten. Aber dafür ist sich diese Zeitung und besonders Herr Rosendahl und Herr Bechtle "zu fein".
Meiner Meinung nach sollte die Zeitung eine Entschuldigung abdrucken. Ich habe nun endgültig die Konsequenz aus dieser zahllosen Reihe niveauloser Artikel gezogen und habe mein Abonnement bei der PZ gekündigt.

Bärentreiber
16.04.2008, 15:37
BRAVO PZ! BRAVO HERR ROSENDAHL!

Haben Sie jetzt schon mit einem Sommerloch zu kämpfen?! Das journalistische Niveau der PZ ähnelt immer mehr der BILD-Zeitung.

Dass die PZ bzw. einige ihrer so genannter Berichterstatter dem Rettungsdienst im allgemeinen und dem DRK im besonderen nicht wohlgesonnen sind, ist ja nicht nur allgemein hin bekannt, sondern hat sich mit diesem Artikel wieder auf ganzer Linie bestätigt. Wohl nicht wissend, dass die Kollegen vom ASB den Einsatz bedienten, meinte Rosendahl wohl hier eine Chance gesehen zu haben, um dem DRK mal so richtig gegen den Karren fahren zu können. Wenn ich mir die anderen Kommentarre so anschaue, ist dieser Versuch zum Glück nach hinten los gegangen.

Auch ich fordere von der PZ bzw. Rosendahl eine entsprechende Entschuldigung gegenüber dem Rettungsdienst (DRK/ASB)!

Marcel
16.04.2008, 19:20
Aber immerhin hat es die PZ geschafft einen ganzen Artikel OHNE Rechtschreib- und Grammatikfehler zu veröffentlichen! Dem sollte man Respekt zollen! Sowas kommt dann doch eher selten vor :D

Nur weil eine Zeitung bunter wird, wird sie noch lange nicht gut. Aber das scheint man bei der PZ die letzten Jahre irgendwie vergessen zu haben...Also zurück zur Süddeutschen und FAZ!

lovo
17.04.2008, 09:28
Dem ist nichts mehr hinzuzufügen.
Falls dies noch als Arbeitszeit honoriert werden sollte,
werde ich auch Redakteur bei der PZ.

BadnerBube
17.04.2008, 09:43
Normalerweise bin ich schon dafür dass jede seinen Müll wieder mitnehmen muß. Aber in einer solchen Situation ist es schon verzeihlich wenn sie es vergessen haben.
Das Wichtigste dabei ist doch den Patienten nicht zu vergessen.
Den Müll könnten auch die mitnehmen die eh die Unfallstelle sauber machen, nach einem solchen Unfall ist sicher noch mehr zu entsorgen.
Oder einer der sicherlich auch vor Ort gewesenen Gaffer, dann hat er zuhause nicht nur was zum Erzählen sondern auch was zum Vorzeigen.

gallenbach
17.04.2008, 16:40
Es zeigt sich wieder einmal, dass es, um sich Journalist nennen zu können, keinerlei Nachweis irgendeiner auch nur geringsten Qualifikation bedarf. Dieser Artikel macht deutlich weshalb das so ist und rechtfertigt diesen eigentlichen Missstand. Alleine die Idee eine derartige Recherche anzustellen ist jenseits des guten Geschmacks.
Herr Rosendahl , hier eine kurze Information: Die richtige Bezeichnung des Berufsbildes nennt sich Rettungsassistent (Staatsexamen), während Rettungssanitäter lediglich eine Hilfstätigkeit im Rahmen eines 520 Stunden umfassenden Lehrganges darstellt.
Vergleichsweise kann man das "Berichterstatten" auch durch einen Wochenendkurs bei der VHS lernen. Aufgrund oben genannter Gründe sei Ihnen dass entschuldigt.
Um Missverständnisse in Zukunft zu vermeiden: Personal in diesem Bereich pauschal als Sanis zu deklarieren ist schlichtweg falsch, irreführend und noch am ehesten dem allgemeinen Volksmund gerecht, sprich: den Adressaten der PZ. Sie wollen ja schließlich auch nicht „Gossenschreiber“ genannt werden.
Für weitere Informationen können Sie sich sicherlich an die beiden Hilfsorganisationen oder auch Wikipedia wenden, "wo Sie geholfen wird".
Um o.g. Ansicht zu kommentieren: das DRK und der ASB mögen zwei konkurrierende Verbände sein, das Personal des Rettungsdienstes, deren tagtäglich Brot Dinge sind, die Ihnen auch nicht einmal im Ansatz geläufig sind und Ihnen viele schlaflose Nächte bereiten würden, kann auf gegenseitige Ausspielungsversuche oder Diffamierungen nun wirklich verzichten.
Unter uns Kollegen herrscht ein berufliches und zwischenmenschliches Miteinander dass von Hilfsbereitschaft und absoluter Kollegialität geprägt ist. Oft genug betreiben wir bei Notfällen gemeinsame Anstrengungen für die Menschen dieses Kreises und setzen dabei Hebel in Bewegung die in keiner Zeitung stehen, was vermutlich auch besser so ist.
Denken sie im Ernst uns interessieren die Sticker auf unseren Dienstjacken?
Bei allem Respekt, Herr Rosendahl, wir sind hier nicht beim Hasenzüchterverein XY!
Wir betreiben Notfallrettung! Dazu Bedarf es ein Bisschen mehr als sich „Medicopter“ anzusehen um am Stammtisch Heldengeschichten zu erzählen. Das finden Sie vielleicht beim Ehrenamt aber nicht bei Menschen die so etwas beruflich machen.
Die Zeit der Fahrer, Beifahrer und Krankenträger ist nun wirklich schon lange vorbei. Willkommen in der neuzeitlichen Realität.
Über die Zuständigkeiten der Müllbeseitigung zu reden lasse ich an dieser Stelle, meine Vorredner haben dies schon zu Genüge getan.
Herr Rosendahl, Sie sollten sich schämen auch nur den Gedanken gehegt zu haben einen solch absurden Bericht zu schreiben. Scheinbar ist dieses Thema für Sie von wichtiger Bedeutung für den Leser, der, wenn wir mal ehrlich sind, nur das liest, was er vorgesetzt bekommt. Vom Schreiben über Dinge die die Menschen interessieren können Sie nun bei aller Glaubwürdigkeit wirklich nicht sprechen.
Die Bewohner des Enzkreises haben Sinn und Verstand genug sich nicht über derartiges aufzuregen, um Ihrerseits solch ein Geschreibsel rechtfertigen zu können.
Mein Tip: werden Sie Mitglied! So ein Werbeslogan. Bei DRK oder ASB bleibt Ihnen überlassen. Dann absolvieren Sie einen Lehrgang zum „Sanitäter“ und Sie sehen den Opfern schwerer Unfälle direkt in deren Augen. Nur diesmal nicht durch ein Alibi-Objektiv sondern mit der tatsächlichen Möglichkeit, durch ausnahmsweise aktives Zutun, einem Menschen zu helfen und diesem die Möglichkeit zu geben in den Kreis seiner Familie zurückzukehren.
Dann, Herr Rosendahl, werden Sie verstehen, dass uns unser Müll manchmal einen feuchten Sch…. interessiert!!!
Ich hoffe für Sie, dass Ihr Büro sauber genug ist um sich in Zukunft erst einmal Gedanken machen zu können bevor SIE einen solchen Müll verursachen.
Wie Sie sehen gehört zum Tippen eines Textes nicht sehr viel Geschick, entscheidend ist die Thematik und nicht die Anzahl der Buchstaben. Ich werfe Ihnen nicht vor wenn Begriffe wie Fairness oder Kollegialität für Sie nur Worte sind, für uns Rettungsdienstler sind es jedoch Werte und diese kann man grammatikalisch nicht trennen.

Liebes_Dr.Sommer-Team
17.04.2008, 17:34
Liebes Dr.Sommer-Team
Sandra 13 (Name von der Redaktion geändert), als ich neulich mit meinem Freund auf der Parkbank gesessen habe, bemerkte ich einen Flaschenähnlichen Gegenstand in seiner Hose. IST mein Freund ein Trinker.??
In dieser Rubrik wäre Ihr abgedruckter Artikel wohl besser aufgehoben gewesen, denn das war wirklich kalter Kaffee, sich über die Banalitäten im Rettungsdienst Gedanken zu machen und diese in einem Sensationsgierigen Stile in der PZ zu veröffentlichen.
Vom Vorredner haben Sie Herr Rosendahl schon den kleinen aber feinen Unterschied zwischen einem Rettungssanitäter ( Sani) und einem Rettungsassistenten erfahren. Ich möchte Ihnen hier kurz und knapp einen Infektionsweg darstellen.
Eben dieser besteht aus mehreren Parameter sprich Faktoren die im einzelnen da wären.

Infektionszeit ( Erreger benötigen einen Nährboden, können nicht ewig an der Luft überleben)
Infektionsweg ( unterschiedliche Erreger benötigen unterschiedliche Infektionswege)
Anzahl der Erreger ( in dem Infektiösem Material müssen genügend Erreger überlebt haben)Sollten alle drei Faktoren zusammen passen, kann eine Infektion mit einem Erreger möglich sein.
Auf dem Bild war steriles Verpackungsmaterial zu sehen, wie der Name schon sagt ist steril Keimfrei sprich Erregerfrei. Dieses wird extra dafür benutzt um Patienten nicht mit Keimen oder Erregern in Kontakt zu bringen. Also wie sollete man sich an diesem Verpackungsmaterial Infizieren.??

Die meisten Mitarbeiter haben in Ihrer Dienstzeit mit allen bekannten Infektionskrankheiten zu tun gehabt und werden es noch haben, sind nun alle Rettungsdienstler infiziert-/infektiös.? Dieses bezweifle ich doch sehr.

Und meist sind immer genügend "Gaffer" an einem Unglücksort, sollte sich einer dieser Leute die Ihre Sensationslust befriedigen möchten auch mal nützlich machen, wird jeder so kann ich es mir vorstellen, von einem Rettungsdienstmitglied ein paar Handschuhe bekommen, mit denen es dann möglich wäre den Müll zu entsorgen.
Und wäre z.B. der Berichterstatter diese Person gewesen.... Ein Tag später Schlagzeile in der PZ.
Berichterstatter unterstützt Rettungsdienst tatkräftig... und der Tag wird gut, so war doch der Slogan...
Nun man könnte noch so einiges schreiben aber ich möchte es mal dabei belassen und hoffe dass sich die PZ ernsthaft Gedanken über Ihren Artikel macht und die weiteren Berichterstattungen überlegter angeht.

Ihr Liebes Dr. Sommer-Team

lovo
17.04.2008, 19:27
s wird jo immer besser, hätt ich net gedacht dass es so viele PZ Leser gibt !!!

Der aus'm Enzkreis
17.04.2008, 20:18
Zitat von lovo:
s wird jo immer besser, hätt ich net gedacht dass es so viele PZ Leser gibt !!!

Gell do schaugst un des sen no net olle, do fehle emmer no a poar!

:rolleyes: :p ;)

Marcel
18.04.2008, 14:26
Es zeigt sich wieder einmal, dass es, [...] Ich werfe Ihnen nicht vor wenn Begriffe wie Fairness oder Kollegialität für Sie nur Worte sind, für uns Rettungsdienstler sind es jedoch Werte und diese kann man grammatikalisch nicht trennen.
Deinem Beitrag ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Da ich während meiner Zivildienstzeit auch in der Notfallaufnahme einer Klinik gearbeitet habe, bekam ich täglich die Arbeit der Notärzte und Rettungsassistenten mit. Bei jedem schweren Unglück wollte ich nicht mit ihnen tauschen, denn ich wollte dann nicht Ersthelfer sein. Der Druck ist nämlich enorm, sowohl zeitlich als natürlich auch fachlich. Wenn der Patient dann bei "uns" in der Notaufnahme ankam war der schwerste Teil oft schon überstanden und wir konnten in Ruhe unsere Arbeit machen und waren nicht in einer ähnlich hektischen Situation wie die Erthelfer.
Meinen Respekt haben diejenigen, die diesen Job tagein, tagaus machen und dabei leider nichtmal das verdienen was ihnen meiner Meinung nach zustehen sollte.
Sich dann über ein paar Handschuhe und Verpackungen am Einsatzort aufzuregen ist da absolut fehl am Platz!

Wie wäre es denn wenn der betreffende Reakteur einfach mal eine Schicht lang einen Notarzt begleitet und eine kleine Reportage darüber schreibt? Das wäre bestimmt interessant zu lesen, der Redakteur merkt unter welchem Stress man an einem Unfallort steht und evtl. kommen ja noch ein paar Spenden von Lesern für DRK/ASB/Johanniter/etc. zusammen :)

Badenser
20.04.2008, 12:18
Habe die ganzen Beiträge mit sehr großem Interesse gelesen und habe mich sehr über die einhellige Meinung gefreut.
Ganz klar ein Menschenleben ist einfach das Wichtigste.:)
Und der sich an dem Müll stört, soll ihn entsorgen. :(Da hätte ich kein Wort darüber verloren.
Auch die PZ hätte sich von solch einem Artikel distanzieren sollen.:confused:
Wie wäre es wenn im Gegenzug nun diese Geschichten erzählt werden, wo den Rettungskräften das Leben schwer gemacht wird.
Vielleicht mit ein paar professionellen Tipps wie man als als Augenzeuge seinen Teil dazu beitragen kann um zu helfen. :rolleyes:(Möglich, dass es noch etwas gibt außer natürlich Platz zu machen und nich als blöder Gaffer rumzustehen).

Marcel
20.04.2008, 12:24
Vielleicht mit ein paar professionellen Tipps wie man als als Augenzeuge seinen Teil dazu beitragen kann um zu helfen. :rolleyes:(Möglich, dass es noch etwas gibt außer natürlich Platz zu machen und nich als blöder Gaffer rumzustehen).
Sobald Rettungskräfte vor Ort sind sollte man eigentlich Platz machen. Man kann als "Amateur" eigentlich nichts tun und steht eigentlich nur im Weg da die Rettungsteams sehr gut eingespielt sind und keine Hilfe benötigen. Man sollte allerdings bevor die Rettungskräfte kommen das richtige tun; dazu sollte man einigermaßen gut in Erster Hilfe geschult sein und das was man vor Jahren beid er Führerscheinprüfung gelernt hat öfter mal auffrischen und sich neue Methoden aneignen. Vielleicht auch einen Kurs beim DRK oder sonstwo besuchen :)

BadnerBube
20.04.2008, 14:49
Ich denke man sollte nicht so auf dem Redakteur rum hacken. Ich kann mit gut vorstellen dass der Auslöser für das Ganze irgend ein Bürger war der sich durch den Müll gestört fühlt und sich beschwert hat.

lovo
20.04.2008, 17:23
Ach, der arme Herr Rosendahl...
der sollte mal durch die Nordstadt schlappen, mit Foto natürlich,
da reicht sein Arbeitsspeicher aber gar nicht aus !!!

Badenser
21.04.2008, 20:48
Ach, der arme Herr Rosendahl...
der sollte mal durch die Nordstadt schlappen, mit Foto natürlich,
da reicht sein Arbeitsspeicher aber gar nicht aus !!!

Ja die Nordstadt ist krass, da hab ich schon wüste Ecken gesehen. Aber auch die Bleichstrasse lohnt sich.

Gabi Kusterer
22.04.2008, 09:35
Ganz zu schweigen von den Bahnhofsunterführungen, besonders nach irgendwelchen Verstanstaltungen, aber auch sonst. Da wirds einem übel von den vielen undefinierbarn Flecken und Schmierereien.
Aber das wäre natürlich schon wieder ein Thema für sich.:(

Lurchi
22.04.2008, 11:38
Tja, wie heißt es so schön? Der Schuss ging nach hinten los. Klassisches Eigentooooor....:eek:

sanitoeter
29.04.2008, 08:07
Also ganz ehrlich. Ich bin auch Rettungssanitäter, aber beim Einsatz ist es mir hübsch egal ob ich da einen Handschuh liegen lasse. Keine Frage. Ich versuche es zu vermeiden, aber wenn ein Notfall (http://www.deineinsatz.com/rechtsgrundlagen) ist,dann geht dieser vor.

Lehninger
29.04.2008, 10:26
...freuen wir uns zunächst einmal darüber, das Menschen geholfen wurde von den Rettungskräften. Das hatte Priorität beim Einsatz!

Warum nicht die Überschrift: "Redakteur der PZ macht Putzede und ünterstützt Rettungskräfte..." Wäre doch prima gewesen - oder?