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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kohl (80) will hübsche 45erin heiraten! Ist das eine Versorgungsheirat?



Der aus'm Enzkreis
16.04.2008, 11:19
Heute scheint es in zu sein dass "alte Seckel" junge Frauen heiraten. Bei dem Altersunterschied - von immerhin 35 Jahren - kann man, glaube ich davon sprechen. Man denke nur an Walter Scheel (ehemaliger Bundespräsident für 4 Jahre). Ebenso an den "Rentenerhöhungs-Kritiker" und auch ehemaligen Bundespräsident (auch 4 Jahre) und ehemaliger Bundesrichter. Und nun auch noch Hr. Kohl! Alle haben ihrem Alter gegenüber, relativ junge Frauen geheiratet.
Es bleibt zwar jedem seine eigene Sache, wann und wen er heiratet, aber ein bißchen interessiert es einem dann doch. Vor allem, wenn man an die Pensionen denkt, die Kohl z.B. als ehemaliger Ministerpräsident und für 16 Jahre als Bundeskanzler bekommt. Bei den anderen beiden Herren ist es ähnlich.
Verstehen Sie mich bitte nicht falsch, aber als "Steuerzahler" darf es einem doch interessieren, was mit meinen Steuern gemacht wird und wohin sie fließen. Oder dienen sie etwa gar zur Versorgung der Damen verschiedener hochgestellter Persönlichkeiten in öffentlichen Ämtern, die in hohem Alter noch einmal den Bund der Ehe eingehen.
Wer kann mir bitte sagen, wie bei solchen Herrschaften dies geregelt ist? Das würde mich stark interessieren!!!

In Erwartung erschöpfender Auskünfte verbleibe ich "Der aus'm Enzkreis"
;) :rolleyes: :cool:

Der aus'm Enzkreis
18.04.2008, 00:21
Eigenzitat:
Wer kann mir bitte sagen, wie bei solchen Herrschaften dies geregelt ist? Das würde mich stark interessieren!!!

In Erwartung erschöpfender Auskünfte verbleibe ich "Der aus'm Enzkreis"

Entweder ich habe mich bei der Fragestellung zu vage ausgedrückt oder es ist tatsächlich ein"Tabu-Thema", über das man einfach nicht spricht. Ich will niemand zu nahe treten, die meisten Bürger wissen natürlich darüber ebenso wenig Bescheid wie ich. Aber unsere Administratoren von der PZ müssten in solchen Dingen doch Bescheid wissen bzw. etwas darüber in Erfahrung bringen können. Man sollte darauf vielleicht Hr. Rosendahl darauf ansetzen, der hätte sowieso etwas gutzumachen, wenn man den "Sanitäts-Müll-Thread" im Forum so liest.
Aber zum Thema, niemand soll glauben, dass ich unseren langjährigen ehemaligen Bundespräsidenten (4 Jahre können ganz schön lang sein) und anderen Politikern "ihre wohlverdiente(n) Pensione(n)" nicht gönne. Ich will ja nur wissen, wieviel davon und wie lange die werten Damen an ihren Seiten, nach deren Ableben an ihren Seiten, bekommen. Vor allem Damen die, (vielleicht) erst sehr spät aus diesen Gründen geehelicht wurden.
Ich denke dabei immer an die "horrenden Witwenrenten" die bei vielen zum Leben zu wenig, zum Sterben aber gerade noch viel sind.
Also Leute und vor allem Redakteure rafft Euch auf und sagt, was Ihr wisst!

Ich warte mfG :):):)

Interessierter
18.04.2008, 06:09
[quote=Der aus'm Enzkreis;1180]Eigenzitat:
Wer kann mir bitte sagen, wie bei solchen Herrschaften dies geregelt ist? Das würde mich stark interessieren!!!

In Erwartung erschöpfender Auskünfte verbleibe ich "Der aus'm Enzkreis"

Entweder ich habe mich bei der Fragestellung zu vage ausgedrückt oder es ist tatsächlich ein"Tabu-Thema", über das man einfach nicht spricht. Ich will niemand zu nahe treten, die meisten Bürger wissen natürlich darüber ebenso wenig Bescheid wie ich. Aber unsere Administratoren von der PZ müssten in solchen Dingen doch Bescheid wissen bzw. etwas darüber in Erfahrung bringen können. Man sollte darauf vielleicht Hr. Rosendahl darauf ansetzen, der hätte sowieso etwas gutzumachen, wenn man den "Sanitäts-Müll-Thread" im Forum so liest.

Bei den Renten (RV) sieht es so aus:

Wenn der Ehemann stirbt, so hat die hinterbliebene Ehefrau einen Anspruch auf eine Witwenrente. Bei der Witwenrente wird zwischen der großen und der kleinen Witwenrente unterschieden.


Einen Anspruch auf die große Witwenrente hat die Ehefrau, wenn der verstorbene Ehemann die allgemeine Wartezeit von fünf Jahren erfüllt hat. Zudem muss die Witwe noch eine der folgenden Bedingungen erfüllen:
- Sie muss erwerbsgemindert sein
- Sie muss ein minderjähriges waisenrentenberechtigtes Kind erziehen
- Sie muss bereits das 45. Lebensjahr vollendet haben


Wenn keine dieser Bedingungen erfüllt werden, hat die Witwe einen Anspruch auf die kleine Witwenrente, wenn der verstorbene Ehepartner die allgemeine Wartezeit erfüllt hat. Die kleine Witwenrente wird nur für zwei Jahre gezahlt.


Ob überhaupt ein Anspruch auf eine Witwenrente besteht hängt unter anderem auch von der Dauer der Ehe ab. Wenn die Ehe nicht mindestens ein Jahr bestanden hat besteht kein Anspruch auf eine Witwenrente, es sei denn es kann ausgeschlossen werden, dass die Ehe nicht nur zu dem Zweck geschlossen wurde, um eine Hinterbliebenenrente zu sichern.
Wurde ein Rentensplitting durchgeführt, so besteht auch kein Anspruch auf Witwenrente.


Die Höhe der Witwenrenten ist in den ersten drei Monaten unabhängig davon ob es eine kleine oder eine große Witwenrente ist, immer gleich. Sie wird in Höhe einer Versichertenrente gezahlt. Man spricht auch vom Sterbevierteljahr.

Quelle: Renten Fakten

Die Info über "die Pensionen" - folgt noch!

Gabi Kusterer
18.04.2008, 09:19
Unabhängig davon wieviel Rente Herr Kohls hefrau bekommen wird, ich kenne mich da wirklich nicht aus, war mein erster Gedanke schon der, daß es da wirklich nur um die Versorgung der Frau geht. Die beiden sind ja schon einige Jahre zusammen und hätten schon längst heiraten können, wenn es nur der Liebe wegen wäre. Da Herr Kohl nun aber in diesem Alter ist, wo Krankheiz, Gebrechen und Tod nicht mehr so weit entfernt sind, ist eine Ehe eigentlich eine ganz vernünftige Tat, damit die Frau an seiner Seite alle Rechte und Pflichten erhält. Es wird von Herrn Kohl sicher ein Bedürfnis sein , sie abzusichern.

Detlef von Seggern
18.04.2008, 09:29
Ich finde es völlig überflüssig, auf diese Thema einzugehen, überhaupt schon deswegen,
weil es diejeigen, welche es betrifft, überhaupt nicht reagieren werden!
Die "Bild" Zeitung, titelte bereits über diese sogenannte "Liebesbeziehung",bevor andere
"Regional-wie Überregionale" Zeitungen, darüber berichteten!
Laßt ihnen das Vergnügen, vielleicht besteht doch eine innige Zuneigung zueinander,
man weiß es nicht?
In dieser Hinsicht Denken und Handeln Politiker, egal wo auf der Welt anders, als das "normale" Volk!
Man sieht es jetzt auch wieder beim russischen Präsidenten Wladimir Putin (55Jahre) welcher sich von seiner Frau Ljudmila scheiden lassen will, um die 24 jährige Alina Kabajewa zu ehelichen?

Man kann all denen, welche mit einer weitaus "jüngeren" Partnerin ein "neues" und erfüllteres Leben beginnen wollen, nur das beste Wünschen, wie dieses Leben, auch immer aussehen mag???

BadnerBube
18.04.2008, 13:06
Da fällt mir ganz spontan Anna Nicole Smith ein.
Das war sicher auch eine Liebes-Ehe.

Der aus'm Enzkreis
18.04.2008, 14:04
Zitat von Detlef von Seggern:

Die "Bild" Zeitung, titelte bereits über diese sogenannte "Liebesbeziehung",bevor andere
"Regional-wie Überregionale" Zeitungen, darüber berichteten!
Laßt ihnen das Vergnügen, vielleicht besteht doch eine innige Zuneigung zueinander,
man weiß es nicht?

Nichts gegen die Bildzeitung, aber die lese ich nur im Urlaub, und da ich z. Zt. keinen habe, bin ich im Augenblick leider "unge(Bild)det".
Ich laß ihnen ja gerne das Vergnügen, nur wenn es halt auf Kosten der Steuerzahler geht, ist's doch verständlich, dass es hierüber auch unterschiedliche Meinungen gibt. Hier geht es schließlich um keine Peanuts, genau so wie bei den anderen aufgeführten Herrschaften. Ich bin Gott sei Dank kein neidischer Mensch, aber da bin ich dann doch der Meinung, dass für solche Privilegien von hohen Beamten und Politikern unnötig sehr viel Geld beim Fenster hinausgeworfen wird. Und bei anderen Dingen, die oft mehr als nötig wären, wird gespart. Man muss die Masse der vielen Empfänger und die Höhe dieser Leistungen bedenken.

zur Info vom Interessierten:

Die Info über "die Pensionen" - folgt noch!

Erst mal schönen Dank für die "Rentner-Info"! Das dachte ich doch, dass es für Pensionisten (Staatsdiener) wieder Extrawürste gibt, die bestimmt großzügiger ausgelegt sind als bei kleinen Rentnern!

zum Zitat von Gabi Kuster:

Die beiden sind ja schon einige Jahre zusammen und hätten schon längst heiraten können, wenn es nur der Liebe wegen wäre.

Eben, das habe ich mir auch gedacht. Nur, Frau Richter ist aufgrund ihrer bisherigen Tätigkeit, als promovierte Volkswirtin, die bisher bestimmt auch gut "Kohle" gemacht hat und selbst bereits erhebliche Pensionsansprüche angesammelt hat. Oder liege ich da falsch. Sie wird somit bestimmt nie eine "Arme Witwe" werden, selbst ohne dicker Witwenrente.

Zitat vom BadnerBuben:

Da fällt mir ganz spontan Anna Nicole Smith ein.
Das war sicher auch eine Liebes-Ehe.

War das nicht der Greis, der immer sagte - wenn sie ihn am Ohr kraulte - " da gab's doch noch was anderes, was war das denn noch mal "? :(

MfG :rolleyes: :D

Interessierter
19.04.2008, 22:36
[quote]zur Info vom Interessierten:

Die Info über "die Pensionen" - folgt noch!

Erst mal schönen Dank für die "Rentner-Info"! Das dachte ich doch, dass es für Pensionisten (Staatsdiener) wieder Extrawürste gibt, die bestimmt großzügiger ausgelegt sind als bei kleinen Rentnern!
Nachtrag zur Versorgung einer "Beamtenwitwe":

Hinterbliebene eines verstorbenen Beamten erhalten Witwen- bzw. Witwergeld, Kindern wird Waisengeld gezahlt. Für Witwen bzw. Witwer
beträgt die entsprechende Leistung 60 Prozent, bei nach dem 31. Dezember 1961 geborenen nur noch 55 Prozent der Pension, wobei auch hier
die kinderbezogenen Teile des Familienzuschlages ungekürzt erhalten bleiben. Für Halbwaisen beträgt das Waisengeld 12 Prozent des Ruhe-
gehaltes, für Vollwaisen sind es 20 Prozent. Haben die Hinterbliebenen eigene Einkünfte, so werden diese teilweise angerechnet, bei Witwen
und Waisen kann dies auch zur kompletten Zahlungseinstellung führen. Waisen erhalten das Waisengeld bis zur Vollendung des 27. Lebensjahres,
soweit sie der Zahlung bedürfen (also kein eigenes Einkommen haben), danach nur noch dann, soweit sie zu einer eigenständigen Erwerbstätig-
keit zur Deckung ihres Lebensunterhaltes nicht in der Lage sind (Behinderte).
Bestand die Ehe zum Zeitpunkt des Ablebens des Versorgungsempfängers weniger als ein Jahr oder wurde erst nach dem 65. Geburtstag des
Versorgungsempfängers geschlossen und ist kinderlos geblieben, so wird regelmäßig von einer Versorgungsehe ausgegangen, was zur Verwei-
gerung einer Leistung an die Witwe führt.

Quelle: HMV

Der aus'm Enzkreis
20.04.2008, 19:26
zur Antwort vom Interessierten:

Vorerst einmal recht schönen Dank für die prompte Auskunft.
Deine eingeholten Auskünfte hören sich ausnahmsweise einmal ganz vernünftig und akzeptabel an, wenn es denn keine Hintertürchen gibt, die gern bei solchen Dingen eingebaut werden. Da müssen wirklich einmal ordentliche und gewissenhafte Leute aus dem Finanzministerium mitgewirkt haben, die ihre Kassen dabei nicht aus dem Auge verloren haben. Deshalb den Herrschaften nachträglich ein Kompliment! Man darf nämlich nicht nur kritisieren, nein, wenn es angebracht ist, soll man dies durchaus auch einmal loben! Ich bin echt überrascht, "es geschehen noch Zeichen und Wunder"!

MfG :):):)