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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ohrfeige der Parteifreunde: Uhligs Beförderung bleibt aus



Webmaster
16.04.2008, 10:58
PFORZHEIM. Bürgermeister Alexander Uhlig wird nicht als Erster Bürgermeister der Stellvertreter der Oberbürgermeisterin. Er verzichte auf eine Kandidatur, so die CDU. Im Hintergrund heißt es, er sei dazu gedrängt worden

Die Pforzheimer CDU-Gemeinderatsfraktion hat sich entschieden: In der Stellenausschreibung der Stadt für die Nachfolge des scheidenden Andreas Schütze wird von vorneherein nicht nur ein Fachbürgermeister für das Dezernat IV gesucht, sondern gleich ein Erster Bürgermeister (siehe „Zum Thema“).

„Teamspielerische Qualitäten“Zuvor habe Baubürgermeister Alexander Uhlig auf eine Kandidatur für diese Position verzichtet. Das verdiene Respekt, lässt der Fraktionsvorsitzende Florentin Goldmann per Pressemitteilung verlauten. „Uhlig hat sich mit dieser für ihn nicht einfach zu treffenden Entscheidung in den Dienst der Sache gestellt und einmal mehr seine teamspielerischen Qualitäten bewiesen“, so Goldmann.

Nach PZ-Informationen ist Uhlig allerdings zu diesem Schritt gedrängt worden, indem ihm die Mandatsfindungskommission der CDU signalisierte, die Entscheidung werde gegen ihn ausfallen. Ein entsprechender Beschluss soll auf einer Sitzung am Samstagmittag gefallen sein. Nach PZ-Informationen nahmen daran die Fraktionsspitze um Florentin Goldmann und seine Stellvertreter Hermann Meyer und Christine Stavenhagen wie auch der Bundestagsabgeordnete Gunther Krichbaum und der Landespolitiker Stefan Mappus als Vorsitzender des CDU-Kreisverbands teil.

Vor allem die beiden letzteren sollen darauf hingewirkt haben, dass Uhlig nicht Erster Bürgermeister wird. Stefan Mappus dementiert: „Ich habe Herrn Uhlig nicht zu einem Verzicht auf die Stelle bewegt“. Dies entspreche alleine schon dem Umstand, dass Entscheidungen in dieser Sache generell nur durch Mitglieder des Gemeinderates beziehungsweise durch die Betroffenen selbst getroffen würden. Zu Personalien äußere er sich generell nicht. „Nur so viel: Dass ein Kreisvorsitzender beziehungsweise dass Abgeordnete in zentrale Personalentscheidungen ihres Wahlkreises eingebunden sind, hat in der CDU Tradition und ich sage ausdrücklich, ich halte dies auch für richtig“, so Mappus.

Der Betroffene schweigtUhlig selbst wollte gestern keinen Kommentar abgeben. Er hatte sich der Presse gegenüber bereits vor Wochen auf die Position zurückgezogen, nichts zu sagen und seine Wiederwahl als Baubürgermeister in den Mittelpunkt zu stellen, die am 22. April im Gemeinderat ansteht. In derselben Gemeinderatssitzung, in der auch über die Stellenausschreibung für die Schütze-Nachfolge entschieden wird.

„Es ist guter Brauch und Sitte, dass die CDU-Fraktion als stärkste politische Kraft im Gemeinderat traditionell das Vorschlagsrecht auf die Position des Ersten Bürgermeisters hat“, heißt es in der Pressemitteilung weiter. Solche Entscheidungen sollten zuerst in den zuständigen Gremien diskutiert werden. „Leider entbrannte in den letzten Tagen aber eine von anderen politischen Kräften initiierte sowie von Medien begleitetete Diskussion über die Frage, wer zukünftig die Position des Ersten Bürgermeisters innehaben soll“, so die CDU-Fraktion weiter.

sebio_313
16.04.2008, 10:58
hat wieder zugeschlagen . . . Teil 717, Fortsetzung folgt, sicherlich

Der aus'm Enzkreis
16.04.2008, 11:12
zu sebio_313

Du meinst bestimmt den Paten "mit den dicken Backen"

MfG :D:D:D