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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : OechsleFest-Wirte pochen auf bestehenden Vertrag



Webmaster
22.04.2008, 14:07
PFORZHEIM. Noch sind es vier Monate bis zum Beginn des OechsleFests, doch den Wirten drängt die Zeit. Sie wollen zurück auf den Marktplatz, den traditionellen Standort des OechsleFestes. In der Stadtverwaltung favorisiert man jedoch den Waisenhausplatz.

„Es sind ja nicht nur wir, die sich darauf langfristig und rechtzeitig einstellen müssen. Wir müssen auch nach Personal schauen, das wiederum selbst für diesen Zeitraum von anderen Beschäftigungen freigestellt sein muss“, erklärt Dietmar Weiß, der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands Pforzheim-Enzkreis. Doch derzeit hängen die Wirte „in der Luft“.

„Auf den Marktplatz zurück“Wie berichtet, hatte sich Citymanager Rüdiger Fricke bei einer Besprechung für den Standort Waisenhausplatz ausgesprochen, auf dem im vergangenen Jahr das OechsleFest wegen des Umbau des Marktplatzes stattfand. Doch die Wirte wollen auf den Marktplatz zurück. Dabei verwiesen sie auf einen mit der Pforzheim Kongress- und Marketing GmbH im Juli 2006 abgeschlossenen Vertrag, der beinhaltet, dass das Wein- und Spezialitätenfest bis zum Jahr 2010 auf dem Marktplatz und Teilen der Fußgängerzone veranstaltet wird. Den Vertrag hat sich der Verband nun nochmals gutachterlich überprüfen lassen und fühlt sich in seiner Auffassung gestärkt.

Nachdem die PKM mittlerweile unter das Dach des Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) gelangt ist, hat sich Weiß jetzt an dessen Geschäftsführer Christoph Dickmanns gewandt. Der Wirte-Chef verweist unter anderem darauf, dass der Standort Waisenhausplatz unter anderem wegen geringerer Umsätze und höherer betriebswirtschaftlicher Kosten für viele Kollegen ungünstig gewesen sei. Die OechsleFest-Wirte haben an Dickmanns die Bitte gerichtet, er solle bis spätestens 2. Mai verbindlich erklären, dass das OechsleFest 2008 vor dem Rathaus stattfinden wird.

Schreiben an Stadt-SpitzeZudem hat der Hotel- und Gaststättenverband an die Oberbürgermeisterin, die Bürgermeister und die Gemeinderatsfraktionen geschrieben. Er verweist dabei nicht nur auf den bestehenden Vertrags sondern auch darauf, „dass das OechsleFest seit 1986 eine große Tradition hat, die nicht durch falsche Alternativstandorte gefährdet werden sollte.

Des Weiteren wird die Bereitschaft signalisiert, „Hinweise und Anregungen aufzunehmen, um die Attraktivität dieses Festes weiter zu steigern – im Interesse der gesamten Stadt und ihrer Bürgerschaft sowie zur Stärkung der Zentralität Pforzheims“.

Detlef von Seggern
22.04.2008, 14:07
Zu recht kann man die Verärgerung, der Wirte des Öchsle-Festes verstehen, welche nach den Willen, bzw.dem Gedankengut des einen wie auch anderen Gemeinderats, in der Stadtverwaltung Pforzheims, und hier auch besonders, des ersten Bürgermeisters Andreas Schütze,auf dem Waisenhausplatz bleiben sollen,und der Wochenmarkt vom Turnplatz auf den Markplatz verlegt werden soll, zur "Belebung" der Innenstadt!

Was sollen diese "Planspiele" in der Stadtverwaltung???

Das Öchsle-Fest, seit Jahren ein fester Bestandteil in der Pforzheimer Innenstadt, sollte seinen Standort da behalten,wo es schon immer war,auf dem Marktplatz, wo es auch von den umliegenden Händlern (Geschäften) angenommen wurde, aber auch von dem größten Teil der Bevölkerung, akzeptiert wird!

Aber auch der in der Woche zweimal stattfindente Wochenmarkt, sollte wie bisher auf dem Turnplatz bleiben.

Der aus'm Enzkreis
22.04.2008, 15:34
Zitat von Hr. Weiß:

Es sind ja nicht nur wir, die sich darauf langfristig und rechtzeitig einstellen müssen. Wir müssen auch nach Personal schauen, das wiederum selbst für diesen Zeitraum von anderen Beschäftigungen freigestellt sein muss“, erklärt Dietmar Weiß, der Vorsitzende des Hotel- und Gaststättenverbands Pforzheim-Enzkreis. Doch derzeit hängen die Wirte „in der Luft“.

Also das verstehe wer will, was hat das Personal mit dem Standort zu tun? Das Personal muss am Marktplatz genauso schaffen, wie an der Enz. Das ist doch schnurzegal, ob es für da oder dort freigestellt wird, oder etwa nicht!?
Was ist denn das für eine Einstellung, für den Marktplatz ja, an der Enz nicht?

Zitat vom Detlef von Seggern:

Das Öchsle-Fest, seit Jahren ein fester Bestandteil in der Pforzheimer Innenstadt, sollte seinen Standort da behalten,wo es schon immer war,auf dem Marktplatz, wo es auch von den umliegenden Händlern (Geschäften) angenommen wurde, aber auch von dem größten Teil der Bevölkerung, akzeptiert wird!

Aber auch der in der Woche zweimal stattfindente Wochenmarkt, sollte wie bisher auf dem Turnplatz bleiben.

Auf der einen Seite fordern die Bürger immer von ihrem Stadtrat und ihrer Bürgermeisterin Kreativität und Veränderungen, und wenn es dann soweit ist, heißt es lapidar:"das haben wir schon seit...........und so soll es bleiben"!
Die paar Schritte weiter, kann doch nicht "sooo Viiiel Umsatzverlust" bringen. Ihr Wirte seid doch Geschäftsleute, dann müsst ihr halt bei den Bedingungen bessere Ergebnisse aushandeln. Z. B., bei der Platzmiete, Platzgröße (mehr Sitzplätze) oder den sonstigen Kosten, auf die die Stadt Einfluss hat. Geben und Nehmen, komprende??? "Wer will, muss auch geben, das ist eine alte Binsenweisheit!" Und ich bin sicher, am Enzufer, hinter'm Theater, wird es auf Sicht besser als am Marktplatz. Man kann doch auch eine Testphase unter bestimmten Bedingungen mit der Stadt vereinbaren, einen Bonus "für den alten Vertrag, am Marktplatz" und so fort. usw Also redet und werdet kreativ, nicht nur immer auf das Alte beharren.

Und was den Wochenmarkt anbelangt, wenn die Stadt(Verwaltung) ihn unbedingt am Marktplatz haben will, muss sie halt vernünftige Bedingungen schaffen. Auch da gibt es Möglichkeiten, es heißt nicht umsonst:"wenn man will, kann man viielll"! Einer der wichtigsten Voraussetzungen sind auf alle Fälle die Parkgebühren und die kostenlosen Abstellmöglichkeiten der Fahrzeuge der Marktfahrer. Man könnte doch für die Zeit die Preise hierfür senken. Aber ich will jetzt nicht hierzu auch noch kostenlose Vorschläge einbringen, ich bin schließlich kein Manager der Marktfahrer oder des Stadtmarketings. Aber miteinander reden ist besser als übereinander.
Man muss auch die Stadtverwaltung verstehen, jetzt haben sie für viel Geld aus dem "Beton-Marktplatz" etwas "Ansehnlicheres" gemacht, das natürlich auch genutzt werden soll.
Aber jetzt höre ich auf, bevor es ein Roman wird.

MfG :( :) :D