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Detlef von Seggern
22.04.2008, 13:55
:oDies kann es nur in dieser Republik geben, mit all seinen "Fadenscheinigen" Gegebenheiten!?
Hier macht doch die ehemalige Familienministerin Schmidt (SPD) den Vorschlag,ein
"Wahlrecht" schon von Geburt an einzuführen! Unterstützung für diesen "absurten"
Vorschlag (Idee) erhält diese Frau noch von ca. 50 Parlamentariern!

Haben wir denn in Deutschland, nicht genügend andere und viel wichtigere Probleme,
um sich überhaupt mit so einen "abwägigen" Vorschlag zu befassen???

Hier sollen nach den Vorstellungen von dieser (SPD) Frau, die Eltern das Wahlrecht ausüben, nichtwissend ob ihre Kinder jemals von diesem Wahlrecht Gebrauch machen,geschweige denn,was für eine "politische" Laufbahn, sie jemals einschlagen werden?!

Hier sollten Renate Schmidt, wie auch Herzog und der Staatsrechtler Paul Kirchhof,
sowie alle anderen Mitstreiter, sich auf den Boden der Ralität zurückbegeben, und sich um Themen und Gegenwarts bezogene Probleme kümmern, als in einer "fernen" unrealistischen Welt zu schweben!

Der aus'm Enzkreis
22.04.2008, 15:42
Zustimmung, Zustimmung zu dieser Meinung!
Gerade diese Herrschaften, die uns mit ihren horrenden Pensionen abzocken, bis zum geht nicht mehr. Eine Neuregelung der Pensionen für Politiker und hohe Beamte wäre viel notwendiger und sinnvoller. Sprich doch einmal eine/n von diesen Herrschaften diesbezüglich an, ich habe es erlebt, Fr. Simonis z. B., die wurde gleich ganz böse.

Aber ich kann mir schon vorstellen um was es hier geht. Die Kinder werden vorgeschoben, in Wirklichkeit ist es die Vergütung pro Stimme, die sie pro Wähler bekommen. Das würde wieder Millionen zusätzlich kosten. Also eine erneute unverschämte Abzocke des Wahlbürgers letzten Endes. Es ist eigentlich eine echte Unverschämtheit, den Wähler für so dumm zu verkaufen. Die glauben wohl, sie haben die Weisheit mit dem Löffel gefressen, und wir haben nur Matsch in der Birne. Man sollte sich diese Leute notieren und beim nächsten mal gleich abwählen, sofern das noch geht. Wahrscheinlich um das zu verhindern schicken die Parteien ihre alten Zausel in der Sache vor, um das Thema salonfähig zu machen. "Aber nicht mit uns, bitte weitersagen!"

MfG :mad: :mad: :mad:

Lehninger
26.04.2008, 00:58
...wenn es mehr Wahlberechtigte gibt, dann erhalten die Parteien nach der Wahl mehr Geld! Für jede Stimme gibt es Geld - ich meine von fünf Euro gelesen zu haben!?! Diese Parteienfinanzierung wird nicht etwa nach den tatsächlich an die Wahlurne gegangenen Bürgern berechnet, sondern nach dem Gesamtpotential. Würden auch nur 20% der Wahlberechtigten zur Wahl gehen, dann erhielt die gewählte Partei für jede Stimme trotzdem 100% und das würde bedeuten, für 1 Stimme gäbe es nicht 5,-, sondern 25,- Euro. Da die Parteien - die neue Diktatur in Deutschland - immer mehr Geld für ihre blöden Wahlplakate benötigen, kommen sie mit den absurdesten Vorschlägen daher, um die Berechnungsgrundlage für ihre Finanzierung zu erhöhen. Es geht immer nur ums Geld und Parteien sind wirtschaftliche aber keine politischen Organisationen. Die Politik ist lediglich ein Vehikel, um Menschen, die ansonsten keinen Arbeitsplatz fänden, unterzubringen...

Interessierter
26.04.2008, 04:58
Schon die Absenkung des "Wahlalters" von 21 Jahre auf 18 Jahre war falsch.

Die seinerzeit von der SPD betriebene Herabsetzung Senkung des Wahlalters, hatte - ausschließlich - den Hintergedanken mehr Wählerstimmen zu bekommen; in der SPD war man nämlich der Meinung die Jugend würde überwiegend SPD wählen.

Es soll übrigens keiner sagen mit 18 Jahren hätte man die notwendige (geistige) Reife entsprechende Entscheidungen zu treffen - auch wir hatten sie damals (noch) nicht.

BadnerBube
26.04.2008, 09:37
Es soll übrigens keiner sagen mit 18 Jahren hätte man die notwendige (geistige) Reife entsprechende Entscheidungen zu treffen - auch wir hatten sie damals (noch) nicht.
Und die heutige Jugend hat sie, bis auf wenige Ausnahmen, auch mit 21 Jahren noch nicht :(.

Der aus'm Enzkreis
26.04.2008, 11:30
Zitat vom Interessierten:

Schon die Absenkung des "Wahlalters" von 21 Jahre auf 18 Jahre war falsch.

Zitat vom BadnerBuben:

Und die heutige Jugend hat sie, bis auf wenige Ausnahmen, auch mit 21 Jahren noch nicht

Beide Zitate treffen den Nagel auf den Kopf. "Der Dornkat-Willy" wäre halt ohne diese Absenkung des Wahlalters nicht mehr dran gekommen, deshalb war es des "Macht-erhaltens-Willen" erforderlich. Ich hätte allerdings gerne darauf verzichtet.

Ich weiß nicht genau ob "Lehninger" richtig liegt, aber ich glaube, es waren 5,- DM pro Stimme, die die Parteien erhalten. Dann müssten es nach "Adam Riese" jetzt 2,50 € sein, wenn sie nicht erhöht haben, das durchaus möglich wäre.

MfG :rolleyes: :confused: ;)