PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Der Hausarzt wird zum Lotsen



Webmaster
28.04.2008, 15:15
STUTTGART. Die AOK Baden-Württemberg sowie die Ärzteorganisation Medi und der Hausärzteverband haben sich auf einen Vertrag zu hausarztzentrierter Versorgung verständigt. Der Hausarzt erhält dadurch eine Lotsenfunktion.

Statt wie bisher mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg (KVBW) zu verhandeln, nutzte die mit 3,9 Millionen Versicherten größte gesetzliche Krankenkasse im Land Spielräume der Gesundheitsreform. Demnach kann sie auch direkt mit Ärzteverbänden verhandeln. Der bisherige Verhandlungspartner KVBW hatte sich neben anderen Organisationen vergeblich um einen Zuschlag beworben.

Grundprinzip der hausarztzentrierten Versorgung ist die Lotsenfunktion des Hausarztes. Das bedeutet, dass der Patient zuerst einen Hausarzt seines Vertrauens konsultiert und dann von diesem möglicherweise an einen Facharzt überwiesen wird. Dadurch werden Doppeluntersuchungen, -medikationen und zeitraubende Besuche unterschiedlicher Ärzte vermieden. Der Patienten hat die Wahl, sich für diese Form der Versorgung einzuschreiben. Die AOK Baden-Württemberg strebt an, die Qualität der Behandlung zu steigern, ohne die Beiträge für die Versicherten zu erhöhen. Gemäß der Ausschreibung müssen die Hausärzte unter anderem ein Qualitätsmanagement einführen, sich an Leitlinien orientieren und an Fortbildungen teilnehmen.

Abendliche SprechstundenDie Mediziner müssen sich unter anderem verpflichten, werktäglich Sprechstunden und eine Abendsprechstunde pro Woche anzubieten. Auch die Ärzte nehmen freiwillig an diesem Projekt teil. Bei Medi und im Hausärzteverband sind nach Angaben des letzteren rund 4500 Hausärzte im Südwesten organisiert. Nach früheren Angaben des Hausärzteverbandes war angestrebt, die Honorare von derzeit 55 Euro pro Fall und Quartal auf 75 Euro zu erhöhen. Vor allem die Hausärzte hatten die KV kritisiert, weil sie sich von ihr im Vergleich zu den Fachärzten benachteiligt sehen. Die Honorare, die die Ärzte von der AOK im Rahmen des neuen Vertrages erhalten, fehlen dann dem Honorartopf, den die KV unter den Ärzten verteilt.

Neben den direkten Verhandlungen mit der AOK treibt die niedergelassenen Ärzte im Land auch noch eine weitere Initiative um: Medi ruft zu einem Ausstieg aus dem KV-System auf. Dabei geben die Praxisärzte ihre Kassenzulassung zurück, die sie zur Behandlung von Kassenpatienten berechtigt.

Detlef von Seggern
28.04.2008, 15:15
Nun, immer mehr "praktische" Ärzte und nicht nur diese, gehen dazu über, Patienten(innen),"nur noch" auf privater Basis, zu behandeln, da in ihren Augen, die Gewinnspanne für sie, dann größer ist!?
Es zeigt sich doch auch hier, das der Aufruf der Ärzteorganisation Medi, bei bereits "vielen" Ärzten(innen) Wirkung zeigte und diese nur noch "privat" Patienten(innen) behandeln!
Man sieht es bereits auch in Pforzheim, wo immer mehr niedergelassene Ärzte, nur noch privat Patienten, behandeln!

Bei der Dichte, der Kassenärztlich berechtigten niedergelassenen Ärzte, in Pforzheim, sowie auch in anderen Großstädten dieser Republik, wo "quasi" ein Hausarzt neben dem anderen , sowie auch andere Fachärzte, ihren Beruf ausüben und dies seit Jahren, können doch die wenigsten kurz davor stehen,ihre Praxis,wegen zu wenig (Patienten)und Gewinn, aufgeben zu müssen?
Auf dem Land, mag dies "vielleicht" anders aussehen, aber dort besteht ja wiederum das Problem ,junge Fachlich, qualfizierte Ärzte(innen) hinzubekommen, da die "Alten" irgendwann in den Ruhestand gehen!?

Aber auch Medi sollte bedenken, das der Großteil, der Bundesdeutschen Bevölkerung, sich keine "privat" Behandlung leisten kann und auf die Behandlung, Kassenärztlich zugelassener Ärzte(innen) angewiesen ist!
Hier hat es den Anschein,die Ärzteorganisation , wolle ein "Keil" zwischen die Ärzteschaft treiben, eine Aktion,welche sich als Schuss, nach hinten erweisen kann, in einer bereits existierenden "zweiklassen" Medizin, in Deutschland!

Und, über die Lotsenfunktion des Hausarztes, kann man auch geteilter Meinung sein!?
Hier kommt es auch auf das Krankheitsbild,eines jeden einzel Betroffenen, drauf an!

Der aus'm Enzkreis
28.04.2008, 16:19
Zitat des Detlef von Seggern:

Nun, immer mehr "praktische" Ärzte und nicht nur diese, gehen dazu über, Patienten(innen),"nur noch" auf privater Basis, zu behandeln, da in ihren Augen, die Gewinnspanne für sie, dann größer ist!?
Es zeigt sich doch auch hier, das der Aufruf der Ärzteorganisation Medi, bei bereits "vielen" Ärzten(innen) Wirkung zeigte und diese nur noch "privat" Patienten(innen) behandeln!
Man sieht es bereits auch in Pforzheim, wo immer mehr niedergelassene Ärzte, nur noch privat Patienten, behandeln!

Wenn "Medi" der Ärzteschaft empfiehlt, möglichst nur "Privatpatienten" zu behandeln ist das populistisch und ketzerisch, da es nur begrenzt möglich ist, weil in der BRD lediglich ca. 10%, der Bürger privat versichert sind.
Dass mit denen ein ganzes Stück mehr verdient wird, kann ich nur bestätigen, wenn ich meine Abrechnungen, der einzelnen Ärzte ansehe, wenn ich denn welche aufgesucht habe. Da wird schon verdient, da war man noch gar nicht dort. Alleine für einen Termin steht schon "telefonische Beratung usw." mit drauf, das mit bis zu 20,- € zu Buche schlägt.

Aber der Sinn und Zweck dieses "Hausarzt-Modells" ist es zu verhindern, dass sich AOK-Mitglieder doppelt und dreifach untersuchen lassen, bzw. Ärzte konsultieren. Das trieb selbstverständlich die Kosten unnütz in die Höhe. Auch das viele röntgen und ähnliches wurde oft doppelt und dreifach gemacht, speziell in Krankenhäusern, wenn man in verschiedene Abteilungen muss (wie z. B., medizinische und chirurgische Abteilungen), jeder röntgte! Wenn es denn wenigstens gesund wäre, aber es dient nur einen guten Maschinen-Auslastungsgrad zu erreichen. Das ist zwar für die Arztpraxis betriebswirtschaftlich gesehen gut, für Krankenkasse hingegen Abzocke.

MfG :( :confused: ;)

hexxe
29.04.2008, 09:46
Ja ja, die liebe GKV. Dieses System, übertrieben gesagt, hält keine 100 Jahre mehr stand. Entweder ummöbeln in eine absolute Bürgerversicherung oder ganz abschaffen.

Wenn dann noch die meisten ihre Kassenzulassung, wie im Artikel beschrieben, abgeben, wo kommen wir dann noch hin?

Du wirst, wenn du nicht die gesetzlichen Voraussetzungen erfüllst, gezwungen, in die zweite Klasse einzusteigen, obwohl du dir die erste leisten könntest.

Bei uns bzw. bei meinem Partner ist es doch auch nicht anders. Wegen ein paar Hunderten zu wenig in der Gehaltstüte darf er nicht in die PKV. Es ist eine Unverschämtheit, was er für seinen Beitrag (inkl. AG) bekommt. Als PKV´ler hätte er Luxus-First-Class-Status.

Ich bin "Gott-sei-Dank" privatversichert. Ich habe es früher nie geglaubt, das Private besser behandelt werden. Jetzt erfahre ich den Vorteil am eigenen Leib. Unser Kind haben wir ebenfalls Privat versichert. Vorteile: Es erspart sich später eine Menge Ärger und wir sitzen anderen nicht auf den Taschen. Stichwort Familienversicherung (gehört in jetziger Form abgeschafft).

Und dann noch ein Hausarztmodell. Zu dem, zum Facharzt und wieder zurück inkl. laaaaange Wartezeiten (natürlich eine kostenlose Leistung extra nur für gesetzlich Versicherte).

Um doppelten Röntgenaufnahmen und co. vorzubeugen brauchts nur einen gesunden Menschenverstand. Jeder sollte doch für sich in der Lage sein, zu wissen, wann und wo was gemacht wurde und die Unterlagen, falls nötig, zum nächsten Arzttermin einfach mitzubringen.

Der aus'm Enzkreis
29.04.2008, 12:29
Zitat von hexxe:

Um doppelten Röntgenaufnahmen und co. vorzubeugen brauchts nur einen gesunden Menschenverstand. Jeder sollte doch für sich in der Lage sein, zu wissen, wann und wo was gemacht wurde und die Unterlagen, falls nötig, zum nächsten Arzttermin einfach mitzubringen.

Das ist ja alles richtig und schön was Du schreibst, ich bin auch privat versichert. Aber glaube bitte nicht, dass bei den "Privaten" alles Gold ist was glänzt. Ich kenne beide Seiten, denn ich war bis in die 80er auch GKV-Mitglied. Da mußte ich mich in einer Uni-Klinik operieren lassen, wo Patienten von überall herkamen, Eingeborene hat man hingegen keine gesehen. Da wurde ich erst mal in der medizinischen Abteilung 14 Tage lang von oben bis unten untersucht was das Zeug hielt. Als ich dann nach 3 Wochen zu der Operation einbestellt wurde, wollte die chirurgische Abteilung in dem Bereich wo die OP gemacht wurde von neuem zu röntgen usw. angefangen. Als ich das monierte und Widerspruch einlegte, sagte man mir nur kurz:"wenn ich nicht einverstanden bin, könne ich gerne wieder nach Hause gehen"! Was macht man dann als kleiner Patient, wenn man unbedingt operiert werden muss? Maulen oder Kuschen?

Wenn ich das damals gewußt hätte was ich heute weiß, wäre ich, obwohl ich mich seinerzeit so über die AOK geärgert habe, dabei geblieben und hätte eine vernünftige Zusatzversicherung abgeschlossen, das ich auch so jedem rate, der mich frägt.

MfG :( :confused: ;)

hexxe
29.04.2008, 13:15
Zitat von hexxe:

Um doppelten Röntgenaufnahmen und co. vorzubeugen brauchts nur einen gesunden Menschenverstand. Jeder sollte doch für sich in der Lage sein, zu wissen, wann und wo was gemacht wurde und die Unterlagen, falls nötig, zum nächsten Arzttermin einfach mitzubringen.

Das ist ja alles richtig und schön was Du schreibst, ich bin auch privat versichert. Aber glaube bitte nicht, dass bei den "Privaten" alles Gold ist was glänzt. Ich kenne beide Seiten, denn ich war bis in die 80er auch GKV-Mitglied. Da mußte ich mich in einer Uni-Klinik operieren lassen, wo Patienten von überall herkamen, Eingeborene hat man hingegen keine gesehen. Da wurde ich erst mal in der medizinischen Abteilung 14 Tage lang von oben bis unten untersucht was das Zeug hielt. Als ich dann nach 3 Wochen zu der Operation einbestellt wurde, wollte die chirurgische Abteilung in dem Bereich wo die OP gemacht wurde von neuem zu röntgen usw. angefangen. Als ich das monierte und Widerspruch einlegte, sagte man mir nur kurz:"wenn ich nicht einverstanden bin, könne ich gerne wieder nach Hause gehen"! Was macht man dann als kleiner Patient, wenn man unbedingt operiert werden muss? Maulen oder Kuschen?

Wenn ich das damals gewußt hätte was ich heute weiß, wäre ich, obwohl ich mich seinerzeit so über die AOK geärgert habe, dabei geblieben und hätte eine vernünftige Zusatzversicherung abgeschlossen, das ich auch so jedem rate, der mich frägt.

MfG :( :confused: ;)

Maulen!:D

Ich weiß was du meinst! Das Problem ist einfach das, dass der Patient sich als Patient fühlt. Der Patient ist aber Kunde! Er entscheidet nicht der Arzt. Wenn ich als einzelner Maule, klar, dann heißt es, der nächste bitte. Wenn aber jeder Patient sich selbst als zahlende Kundschaft sieht, dann müssen diese Scharlatane umdenken.

Ich hab als Kind schon gegenüber Ärzten "a freche Gosch" gehabt. Der Kinderarzt hat sich immer gefreut mich zu sehen. Oder erst die ganzen Idioten die an meinem Bruder rum geschraubt haben (hatte eine Entwicklungsstörung, keiner wusste aber so recht, was es ist, also von Untersuchung zu Untersuchung), man hab ich die gehasst, wehe sie haben mein Brüderchen angefasst, wurde ich hysterisch. Das ging so weit, das ich als Grundschulkind (!) des Hauses verwiesen wurde (mein Vater wurde "höflich" gebeten mit mir zu gehen)!

Und so bin ich heute auch noch, wenn wir was nicht passt, dann... lernen sie mich kennen. Bis jetzt habe ich immer meinen Willen durchgesetzt.
Ich zahle schließlich dafür. Es gibt kaum noch Ärzte, die Arzt aus Berufung, aus Leidenschaft sind. Es geht nur noch um Wirtschaftlichkeit. Von der Pharmaindustrie brauche ich erst gar nicht anfangen.

Der aus'm Enzkreis
29.04.2008, 15:50
Zitat von hexxe:

Und so bin ich heute auch noch, wenn wir was nicht passt, dann... lernen sie mich kennen. Bis jetzt habe ich immer meinen Willen durchgesetzt.

Dann sind wir uns diesbezüglich recht ähnlich, auch ich habe mir nie groß etwas gefallen lassen. Bin meist gegen Ungerechtigkeiten und dergleichen vorgegangen und selten klein beigegeben. Es war zwar nicht immer nachhaltig von Vorteil, aber man hat auch seinen Stolz, der der Pflege bedarf.
Die Bezeichnungen, die mir dafür oft nachgesagt wurden brauche ich ja wohl nicht anzuführen, das war mir ohnehin egal. Heute würde ich vielleicht auf das eine oder andere verzichten, aber wie heißt es so schön, jeder zahlt sein Lehrgeld, ob er will oder nicht.

Aber was ich noch erwähnen wollte, eine gute PKV bewährt sich normalerweise erst im Alter, wenn die Beiträge immer mehr steigen und die Zipperlein kommen. Die PKVs haben zwar immer schon für eine gewisse Altersrückstellungen gesorgt, aber seit den 90ern ist das Gott sei Dank, gesetzlich vorgeschrieben. Mit 10%igem Aufschlag monatlich, degressiv, sodaß, solange man jung ist und den Doktor wenig braucht, der Aufschlag nicht so schmerzt, weil man doch meist weniger zahlt. Ab einem gewissen Alter senkt sich dann dieser ab, wenn die Beiträge steigen, damit es für den Versicherten dann nicht zu teuer wird. Und ab dem 60. fällt er ganz weg, bezahle aber trotzdem noch "mit Pflege" fast 600,- € pro Monat.
Auf was Du noch achten solltest, damit Du Dir nicht alles gefallen lassen musst, rechtzeitig eine gute Rechtsschutzversicherung abzuschließen, die Dich im Notfall unterstützt. Weil, das ist z. B., der große Unterschied zur GKV, falls du einmal etwas länger krank bist, schickt Dich die PKV zu einem Arzt ihres Vertrauens, der Dich ganz schnell berufsunfähig schreibt, wenn irgendwie eine Möglichkeit dazu besteht. Ich habe einen Bekannten, den haben sie schon nach ein paar Monaten zu einem solchen geschickt und bereits nach insgesamt 7 Monaten die Krankengeldzahlungen eingestellt. Die GKV hingegen schickt Dich erst nach 18 Monaten zum Vertrauensarzt zwecks einer Aussteuerung.
Das solltest Du Dir merken und rechtzeitig dagegen steuern, bzw. die Weichen hierfür stellen. Das ist ein kostenloser Rat, der Dir vielleicht einmal sehr nützlich sein könnte. In diesem Sinne wünsche ich Dir noch einen schönen Tag!

MfG :) :cool: :)

mailerin
03.05.2008, 16:13
Dieses System scheint mir als erster Anlaufpunkt für Familien vielleicht nicht schlecht (Hals-, Bauchweh, Erkältung bei Kinder usw.)
:(Jeder erwachsene Mensch ist aber sicher in der Lage, seine Gebrechen selbst festzustellen und wird sich einen dafür zuständigen (Fach)Arzt auch suchen können.
Dies ginge schnell und unkompliziert. Kaum Wartezeit nach telefonischem Termin.
Aber dann----"Wir brauchen eine Überweisung von Ihrem Hausarzt, sonst können wir Sie nicht behandeln".
Hier wird unnötige Zeit vertan und dem praktischen Arzt zusätzliche Arbeit aufgeladen.
Gut verständlich, dass für Hausbesuche dann die Zeit (und Lust) fehlt.
Diese Hausarzbestimmung, wie immer, von Theoretikern erdacht, ist als Sparmittel ungeeignet und sollte schon lange widerrufen bzw. neu geregelt werden.

Badenser
05.05.2008, 20:01
Maulen!:D

Ich weiß was du meinst! Das Problem ist einfach das, dass der Patient sich als Patient fühlt. Der Patient ist aber Kunde! Er entscheidet nicht der Arzt. Wenn ich als einzelner Maule, klar, dann heißt es, der nächste bitte. Wenn aber jeder Patient sich selbst als zahlende Kundschaft sieht, dann müssen diese Scharlatane umdenken.

Und so bin ich heute auch noch, wenn wir was nicht passt, dann... lernen sie mich kennen. Bis jetzt habe ich immer meinen Willen durchgesetzt.
Ich zahle schließlich dafür. Es gibt kaum noch Ärzte, die Arzt aus Berufung, aus Leidenschaft sind. Es geht nur noch um Wirtschaftlichkeit. Von der Pharmaindustrie brauche ich erst gar nicht anfangen.


Haben Sie ein Medizinstudium damit Sie selbst entscheiden können wenn Sie zum Arzt gehen ?? Ich denke wenn man so wenig Vertrauen zu seinem Arzt hat und die Ärzteschaft als Scharlatane beschimpft sollte man der Natur ihren Lauf lassen. :(

In erster Linie geht man ja wohl zum Arzt weil man krank ist und wenn man so fit ist, dass man noch groß die Goschn aufreißen kann braucht man keinen Arzt.

Ich kenne viele Ärzte die sich aufopfern für Ihre Patienten und nach den Praxiszeiten noch Hausbesuche machen . Dazu kommt jede Menge Schriftkram, nicht zu vergessen die vielen Nachfragen der Krankenkassen bei jedem arbeitsunfähig geschriebenen Patient.
Übrigens inzwischen auch von den Privaten, die auch nicht mehr bereit sind jede Kosten zu übernehmen.