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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Christ oder Atheist - brauchen wir Gott, Religion, Kirche



Interessierter
16.05.2008, 09:15
Im Thread „Scientology Werbung in der Fußgängerzone - ist dass den zulässig? " ----->

hat sich eine Diskussion entwickelt, die sich überwiegend nicht mehr mit der Scientology (den Scientologen) beschäftigt, sondern mit den christlichen Kirchen, den Atheisten und Gott überhaupt.


Dieses Thema ist (meiner Meinung nach) zu bedeutend, um beim Thema „Scientology Werbung in der Fußgängerzone - ist dass den zulässig?“ unterzugehen oder evtl. von der Mehrzahl der Forums-Teilnehmer gar nicht wahrgenommen zu werden; deshalb hier ein eigener Thread.

Als Diskussionsgrundlage einfach (noch mal – der letzte Beitrag) des „Scientology-Thread“:



Zitat von Marcel
Wie gesagt, ich habe nichts gegen Glauben an sich. Ob man nun an Gott und Jesus als seinen Sohn glaubt oder seinen Gott Allah nennt ist mir persönlich egal. Solange dabei niemand zu Schaden kommt ist es jedem frei woran er glaubt (mir ist ja auch egal ob jemand SPD oder CDU wählt - auch eine Frage der Einstellung jedes Einzelnen).
Soweit - sind wir uns zunächst einmal einig.:)

Letztlich bleibt es jeder/jedem selbst überlassen was er glauben will.

Menschen, die an (einen) Gott glauben, egal wie sie ihn (Gott) sich vorstellen (als bildliche Gestalt oder eine "Art Energie", oder irgendwie anders - werden sicherlich "leichter mit ihrem Leben" fertig; zumal sie ja auch an ein Leben nach dem Tod glauben.

Viele, auch bekannte Persönlichkeiten (Nobelpreisträger, u.a.), waren zunächst Atheisten - gegen Ende Ihres Lebens, oft noch auf dem Totenbett, haben sie doch noch "zum Glauben" gefunden. Ein Atheist ist eigentlich ein "armer Wicht" - er muss eigentlich jede Minute um sein Leben fürchten, da für ihn mit dem Tode ja "Alles vorbei ist".


Zitat: von Marcel
Nur was mich stört ist, wenn Institutionen den Glauben ausnutzen um sich zu bereichern oder eben, wie im Mittelalter, Kriege aus Glaubensgründen führen, oder zumindest unter dem Deckmäntelchen des Glaubens. Und auch heutzutage gibt es leider viele, die Religionen ausnutzen um ihre Ziele zu erreichen: Terrorismus, verblendete katholische Geistliche die meinen Exorzismus machen zu müssen und es gibt noch viel mehr Beispiele vom Verbrechen mit religiösen Hintergünden. Das - hat alles mit Glauben (an Gott) und mit Gott selbst nichts zu tun. Es sind Menschen, Herrscher und Regierende - die die Schandtaten ausführen; natürlich auch Atheisten; wie sich Atheisten verhalten - sehen wir gerade (aktuell) in Birma.


Zitat: von Marcel
Ich persönlich glaube an keinen Gott, der die Welt erschaffen hat und auch nicht an seinen Sohn, Wiederauferstehungen, Wunder, Wein zu Blut und allem was das Christentum sonst so auszeichnet. Wie schon gesagt, das bleibt Dir überlassen; aber ich würde "mich zurücknehmen" - gläubige Menschen zu verunklimpfen.:mad:

Auf Deine unsinnigen "Zahlenspiele" hinsichtlich der "ungerechtfertigten Subventionen und Steuermittel", sei nur erwähnt - solche Aufstellungen kann man nun auch für alle andere Organisation, Gruppierungen und Menschen(-Gruppen) unseres Staates (Landes) machen; auch für Deine Gruppierung "Studenten" oder die Bundesliga, u .a.;
je nach "Standpunkt" ist man dann dafür oder dagegen.


Zitat: von Marcel
Dieses soziale Getue der Kirchen ist nichts als Augenwischerei und es ist mehr als erschreckend wie wenigen Leuten klar ist dass alle kirchlichen "sozialen" Einrichtungen (Diakonie, katholische/evangelische Kindergärten, Krankenhäuser) zu 90% vom Staat bezahlt werden. Du vergisst völlig die (vielen) Menschen, die auf Grund ihres Glaubens - ehrenamtlich - in den von Dir angesprochenen Einrichtungen tätig sind; ohne sie "Geld hin oder her" könnte "Vieles" gar nicht ausgeführt werden - viele Menschen wären "hilflos" verloren.

Ich (selbst ehrenamtlich tätig) habe noch keinen Atheisten angetroffen - der schwerkranken, ja sterbenden Menschen die Hand gehalten und sie getröstet hat; hier könnten viele weitere Beispiele angeführt werden.

Moritz Homann
16.05.2008, 10:59
Ich habe dieses Thema mal ins Forum "Plauderecke" verschoben, damit sich nicht alles nur in "Aktuelles" abspielt. Viel Spaß beim Diskutieren!

Marcel
16.05.2008, 11:12
Ich fass das mal etwas zusammen:

1. Es gibt auch viele ehrenamtliche in Kirchen-fremden Organisationen: Feuerwehr, Die Tafel, THW, Ärzte ohne Grenzen, etc. Soziales Engagement und Religion haben also miteinander nichts zu tun.

2. Meine Zahlenspielereien sind keine Spielereien sondern Fakt. Was die Kirche sich für Rechte rausnimmt ist schlicht verfassungsfeindlich wird aber vom Staat toleriert: keine Betriebsräte; Kündigungen wegen Scheidung, unehelicher Schwangerschaft, Austritt aus der Kirche etc.; Löhne weit unter Tarif ...

3. Ich selbst habe schon schwer Kranken und auch Sterbenden die Hand gehalten und kenne noch dutzende Menschen, die nicht religiös sind und diese Arbeit täglich ausüben. (s. Ärzte ohne Grenzen)

4. Ich verunglimpfe ja niemanden. Ich kritisiere die Religion nur, das ist für mich als würde ich die Politik der CDU kritisieren oder Der Linken oder den Kommunismus - alles Einstellungssache.

5. Es gibt keinen Gott, hat es nie gegeben, wird es nie geben. Wer das Gegenteil beweist darf mich sehr gerne überzeugen. Es gibt exakt 0 Beweise für einen Gott, der diese Welt geschaffen hat, seinen Sohn auf die Erde geschickt hat der für uns am Kreuz gestorben ist (gruselige Geschichte übrigens). Dagegen gibt es ungefähr 127625*10^50 (geschätzt) Belege für andere Wege der Entstehung der Welt in der wir leben. Wieso sollte ich also an etwas glauben das nicht existiert? Das ist, man verzeihe mir den Ausdruck, Schwachsinn oder zumindest unlogisch.
Ich glaube lieber an Dinge von denen man zu 99,999...999% ausgehen kann, dass sie wahr sind: Evolution, die Enstehung der Welt aus der Singularität für die es Belege gibt (Rotverschiebung der Galaxien, die Hintergrundstrahlung ...), usw.
Das alles ist einfach um einiges wahrscheinlicher als ein göttliches Wesen. Zudem ist natürlich die Frage welches Wesen denn nun das richtige ist?! Der christliche Gott? Der islamische? Zeus?
Im Endeffekt sind wir alle Atheisten was Zeus, Anubis, Re, Thor etc. angeht, ich bin nur schon eine Gott weiter ;)

Interessierter
16.05.2008, 13:58
Ich habe dieses Thema mal ins Forum "Plauderecke" verschoben, damit sich nicht alles nur in "Aktuelles" abspielt. Viel Spaß beim Diskutieren!

Dieses Thema in die "Plauderecke" zu schieben - zeigt eigentlich nur, dass dem (jungen) Administrator (noch) die (entsprechende ) "Reife und Weisheit des Alters" fehlt.:mad:

Oder - sympathisiert er gar mit den Atheisten!?

Das Thema könnte jedenfalls eines der bedeutendsten im Forum werden und gehört mit Sicherheit nicht in "die Plauderecke". Da - gehörten übrigens viele andere (auch von der Redaktion) eingestellte Themen hin.:rolleyes:

Moritz Homann
16.05.2008, 14:13
Hallo Interessierter,

als Hintergrund: Sobald jemand einen Artikel über unser Kommentarsystem kommentiert, wird automatisch vom Forums-User "Redaktion" (der also überhaupt nicht von einer Person genutzt wird, geschweige denn ein Sammelaccount für unsere Redaktion ist) ein Thema mit dem Titel des Artikels im Forum "Aktuelles" erstellt.

Das heißt, alle Kommentare, die zu Artikeln auf PZ-news abgegeben werden, haben ihr eigenes Thema im "Aktuelles"-Forum. Daher lautet die Beschriebung dieses Forums auch "Aktuelle Berichte aus der Zeitung, von Ihnen kommentiert".

Und da eine Religionsdebatte nichts mit einem aktuellen Bericht zu tun hat und weder zu Pforzheim/Region, Sport, Wissenschaft oder Kultur gehört, habe ich es hierher verschoben.

Auch wenn ich zugeben muss, dass der Oberbegriff "Plauderecke" einer Diskussion über Religion und Atheismus nicht gerade gerecht wird. ;)

Der aus'm Enzkreis
16.05.2008, 14:34
Frage vom Interessierten:

http://www.pz-news.de/forum/images/icons/icon1.gif Christ oder Atheist - brauchen wir Gott, Religion, Kirche

Ich finde schon, dass der Mensch an Gott oder so was in der Art glauben soll bzw. sich etwas religiös orientiert.

In vielen, speziell kommunistischen Ländern, wo der Glaube oder die Kirche überhaupt keine Rolle spielt oder gar verboten ist/war, hat der Mensch einen sehr kleinen Stellenwert. Da ist das menschliche Wesen nicht viel wert, musste ich feststellen.

Wobei man natürlich auch wieder differenzieren muss, wenn man den Islam gegenüberstellt. Was ist dann besser, der oder kein Glaube?
Ich weiß natürlich auch, dass der Koran sehr unterschiedlich ausgelegt wird, das ist von Land zu Land verschieden. Ich gehe aber einmal von Ländern, wie dem Jemen aus, wo die Scharia auf's strikteste angewendet wird.

MfG :( :( :(

Marcel
16.05.2008, 15:21
In vielen, speziell kommunistischen Ländern, wo der Glaube oder die Kirche überhaupt keine Rolle spielt oder gar verboten ist/war, hat der Mensch einen sehr kleinen Stellenwert. Da ist das menschliche Wesen nicht viel wert, musste ich feststellen.
Gleichzeitig muss man aber auch über die religiöse Rechte in den USA nachdenken. Diese befürwortet und macht immerhin eine Politik in der Menschen gefoltert werden und ohne Anklage in Lagern wie Guantanamo wie Tiere gehalten werden.
Und bei den Befürwortern handelt es sich nicht einmal um eine Minderheit der Bevölkerung. In den USA ist der Irak Krieg auch ein Krieg gegen den Islam, denn die Median haben es dort geschafft ein Bild aufzubauen das heißt: Christen gut - Islam böse und terroristisch.
Das ist natürlich ein einfaches Weltbild das jeder kapiert und so gut beim Volk ankommt.
Noch heute wird man in den USA sogar als Atheist stark diskriminiert. So darf man in vielen Staaten bestimmte öffentliche Ämter nicht ausüben. Hier ist man als "Ungläubiger" somit weniger wert als als Gläubiger.

Zudem sind kommunistische Länder nicht unbedingt weit entfernt von der Religion. Die Verfolgung von Juden in der Sowjetunion zu Zeiten Stalins wurde von der Führung auch dadurch begründet, dass die "Juden an allem Schuld sind", sie haben ja immerhin Jesus auf dem Gewissen. Ob Stalin nun selbst gläubig war ist fraglich, aber sein Volk hatte er mit diesen Behauptungen hinter sich. Durch Religion lassen sich Menschen sehr schnell von manchen Dingen überzeugen, da wohl der Verstand aussetzt sobald die Religion ins Spiel kommt. So ist es wohl auch bei Selbstmordattentätern, die durch ihren Glauben (oder das was manche aus ihm machen) verblendet sind und blind Dinge tun, die man nach einer Minute nachdenken nie tun würde.

Und so ist nicht nur der Koran Auslegungssache, sondern auch die Bibel. Man kann sich natürlich aus beiden Büchern die tollen Stellen mit viel Liebe und Mitgefühl rauspicken, aber es gibt auch Stellen in denen Gott Moses befiehlt tausende Menschen zu schlachten, weil sie einen anderen Glauben haben. An so einen Gott möchte ich persönlich nicht glauben.
Der Islam ist dem Christentum auch nicht so fern wie man glauben mag. Beide gründen auf den selben Ursprüngen (das Judentum somit auch). Die Geschichten ähneln sich in allen Büchern sehr. Viele dieser Geschichten sind heidnischen Ursprungs, bzw. haben ihren Ursprung in anderen Kulturen (z.B. Adam & Eva im Paradies, die Sintflut, ...).

Warum aber glauben so viele Menschen an Dinge, die gegen jede Vernunft sprechen? Viele Forscher gehen deshalb davon aus, dass Kinder, die glauben, was Führungspersönlichkeiten (Eltern, Stammesälteste...) an Warnungen aussprechen, eine längere Lebenszeit haben. Zum Beispiel kann man kleinen Kindern sagen (vereinfacht): Es gibt Etwas, das beobachtet dich, egal was du tust und wenn du was verbotenes machst (Diebstahl ...) dann sieht er das und merkt es sich und wenn du stirbst dann wirst du auf ihn treffen und für all das bestraft werden.
Somit hätten wir hier eine evolutionäre Idee warum Menschen "glauben": Es hatte Vorteile zu glauben, da man vorsichtiger war und sich nicht in Gefahren begab. Zusätzlich stärkt ein gemeinsamer Glaube ein Zusammengehörigkeitsgefühl, führte aber auch dadurch zu Unstimmigkeiten mit dem Nachbarstamm, der vielleicht anders glaubte. So entstanden schon in der Frühzeit der Menschheit Glaubenskämpfe.

Das ist nur eine Idee wieso Menschen glauben KÖNNTEN. Es ist kein Beleg dafür, warum manche glauben. Fakt ist jedoch auch, dass es keinen Beweis für die Existenz eines Gottes gibt. Genauso kann nie ein Mensch beweisen, dass es "Russells Teekanne" nicht gibt. Es ist auch nicht der Auftrag von Skeptikern zu beweisen, dass es Gott gibt, sondern der Auftrag der Gläubigen.

[edit]
Russells Teekanne für alle die sie nicht kennen sollten:

„Wenn ich behaupten würde, dass es zwischen Erde und Mars eine Teekanne aus Porzellan gäbe, welche auf einer elliptischen Bahn um die Sonne kreise, so könnte niemand meine Behauptung widerlegen, vorausgesetzt, ich würde vorsichtshalber hinzufügen, dass diese Kanne zu klein sei, um selbst von unseren leistungsfähigsten Teleskopen entdeckt werden zu können. Aber wenn ich nun weiterhin auf dem Standpunkt beharrte, meine unwiderlegbare Behauptung zu bezweifeln sei eine unerträgliche Anmaßung menschlicher Vernunft, dann könnte man zu Recht meinen, ich würde Unsinn erzählen. Wenn jedoch in antiken Büchern die Existenz einer solchen Teekanne bekräftigt würde, dies jeden Sonntag als heilige Wahrheit gelehrt und in die Köpfe der Kinder in der Schule eingeimpft würde, dann würde das Anzweifeln ihrer Existenz zu einem Zeichen von Exzentrizität werden. Es würde dem Zweifler, in einem aufgeklärten Zeitalter, die Aufmerksamkeit eines Psychiaters oder, in einem früheren Zeitalter, die Aufmerksamkeit eines Inquisitors einbringen.“

Der aus'm Enzkreis
16.05.2008, 16:02
Zitate von Marcel:

1) - Gleichzeitig muss man aber auch über die religiöse Rechte in den USA nachdenken. Diese befürwortet und macht immerhin eine Politik in der Menschen gefoltert werden und ohne Anklage in Lagern wie Guantanamo wie Tiere gehalten werden.

2) - Noch heute wird man in den USA sogar als Atheist stark diskriminiert. So darf man in vielen Staaten bestimmte öffentliche Ämter nicht ausüben. Hier ist man als "Ungläubiger" somit weniger wert als als Gläubiger.

3) - Man kann sich natürlich aus beiden Büchern die tollen Stellen mit viel Liebe und Mitgefühl rauspicken, aber es gibt auch Stellen in denen Gott Moses befiehlt tausende Menschen zu schlachten, weil sie einen anderen Glauben haben.

zu 1: Drum hat es "Tschordschi Bush" ja auch in Kuba errichtet, weil Kuba kommunistisch ist!

zu 2: Jetzt weiß ich endlich warum Du auf die USA und allen voran "Tschordschi Bush" so sauer bist. Da habe ich sogar Verständnis, weil das gleicht ja fast einem Berufsverbot!

zu 3: Du zitierst da bestimmt das alte Testament, nach dem kein Mensch mehr, außer ein paar "Altkatholiken", lebt. So vergleicht man Äpfel mit Birnen, oder !?

Den Rest schenke ich mir, weil diesbezüglich bist Du ohnehin nicht zu bekehren, und "Menschenfischer", wie manche die 12 Apostel nannte bin ich keiner!

MfG :rolleyes: :confused: :(

Marcel
16.05.2008, 16:47
zu 1: Drum hat es "Tschordschi Bush" ja auch in Kuba errichtet, weil Kuba kommunistisch ist!

zu 2: Jetzt weiß ich endlich warum Du auf die USA und allen voran "Tschordschi Bush" so sauer bist. Da habe ich sogar Verständnis, weil das gleicht ja fast einem Berufsverbot!

zu 3: Du zitierst da bestimmt das alte Testament, nach dem kein Mensch mehr, außer ein paar "Altkatholiken", lebt. So vergleicht man Äpfel mit Birnen, oder !?

Den Rest schenke ich mir, weil diesbezüglich bist Du ohnehin nicht zu bekehren, und "Menschenfischer", wie manche die 12 Apostel nannte bin ich keiner!
Du hast Recht, das steht natürlich im alten Testament; das Neue ist wirklich eine moralische Revolution und um einiges liebenswürdiger als das Alte. Aber auch im Neuen Testament ist nicht alles eitel Sonnenschein, alleine wie Jesus mit seiner eigenen Mutter umgeht kann aus heutiger Sicht nicht als sehr nett bezeichnet werden. Auf jeden Fall war Jesus (wenn es ihn denn gab) zur damaligen Zeit bestimmt ein sehr bemerkenswerter Mensch(!). Moralisch war er sicher seiner Zeit weit voraus. Nur macht ihn das zu Gottes Sohn?
Übigens leben nicht nur Altkatoliken nach dem Alten Testament, das gesamte Judentum besteht ausschließlich aus diesem...

Guantanamo ist übrigens US-Gebiet, auch wenn es auf Kuba liegt. Damit gilt in dem Landstrich die Verfassung der USA und nicht kubanisches Recht. Errichtet wurde der Foltertempel auf jeden Fall nicht von kommunistischen Kubanern sondern von den US Militärs. Dass der Bau nicht mitten in den USA steht ist ja klar: Wer möchte sowas schon vor der Haustür haben? Lieber weit weg, dann sieht man schon nicht so viel davon und das Militär kann mehr geheimhalten.

Der aus'm Enzkreis
16.05.2008, 17:21
Zitate, Feststellungen und Fragen von Marcel:

1) - Guantanamo ist übrigens US-Gebiet, auch wenn es auf Kuba liegt. Damit gilt in dem Landstrich die Verfassung der USA und nicht kubanisches Recht.

2) - alleine wie Jesus mit seiner eigenen Mutter umgeht kann aus heutiger Sicht nicht als sehr nett bezeichnet werden

3) - Nur macht ihn das zu Gottes Sohn?

zu 1) Ob Du es glaubst oder nicht, das weiß ich. Ich dachte noch, soll ich das in einem Nebensatz anführen. Du bist aber auch was von kleinlich!

zu 2) Du darfst nicht vergessen, damals gab es noch keinen Muttertag, weil es auch noch keine Amerikaner gab!

zu 3) Ich könnte jetzt sagen, wie der Vater so der Sohn. Nur das wäre wieder zu einfach, alleine schon wegen der Dreifaltigkeit. Die gibt es allerdings auch im Islam, nur unter einem anderen Sinn, den ich so verstehe:

"Der Koran ist Religion, Gesetz und Politik", also die Dreifaltigkeit auf islamisch. Stimmt's oder habe ich Recht?


MfG :( :D :eek:

Marcel
16.05.2008, 17:44
zu 2) Du darfst nicht vergessen, damals gab es noch keinen Muttertag, weil es auch noch keine Amerikaner gab!
Na da fühlen sich nun aber ein paar Indianer aber sehr benachteiligt! ;)
Es gab zwar keinen Muttertag, setzt das biblische Frauenbild aber sehr gut fort...

Interessierter
16.05.2008, 20:21
Dieses Thema in die "Plauderecke" zu schieben - zeigt eigentlich nur, dass dem (jungen) Administrator (noch) die (entsprechende ) "Reife und Weisheit des Alters" fehlt.:mad:

Oder - sympathisiert er gar mit den Atheisten!?

Das Thema könnte jedenfalls eines der bedeutendsten im Forum werden und gehört mit Sicherheit nicht in "die Plauderecke". Da - gehörten übrigens viele andere (auch von der Redaktion) eingestellte Themen hin.:rolleyes:

Das Thema des Threads ist mir zu "bedeutungsvoll" - um hier darüber nur zu plaudern :mad:; hierfür ist mir die Zeit zu schade.

Das PZ-Forum bleibt halt (sooo)- mit den vielen banalen Themen der Redaktion, die ihr wichtiger erscheinen - doch nur ein Provinz-Forum. Schaut mal in Foren von ARD, ZDF, Spiegel, usw., dann seht ihr was Sache ist.

Schade - denn unserem "jungen Freund" (Marcel) hätte ich gerne noch einige (seiner Behauptungen) richtig gestellt und widerlegt.

Glaub mir (lieber Marcel) - Dein Atheismus ist auch eine Frage des Alters und der "geistigen Reife".

Übrigens - wenn Gott (für uns) sichtbar wäre, könnte ihn ja niemand leugnen (wie Du), sondern müsste an ihn glauben, ob er wollte oder nicht; so wäre "Glauben" ja einfach.

An Gott zu glauben, obwohl niemand seine Existenz beweisen kann - zeichnet eben einen gläubigen Christen (Juden, Moslem) aus.

Marcel
16.05.2008, 23:28
Glaub mir (lieber Marcel) - Dein Atheismus ist auch eine Frage des Alters und der "geistigen Reife".
Dann müssten ja vielen wichtigsten Personen der Geschichte "geistige Reife" fehlen: Einstein, Darwin, George Washington, Kafka, Kant....
Da machst du es dir zu einfach mein alter Freund.

Dann glaub ich lieber an das Fliegende Spaghettimonster, die Religion ist lustiger und man muss nicht dauernd auf sogenannte "Sünden" achten. Wer die Nichtexistenz des Fliegenden Spaghettimonsters leugnet lügt, denn ER war es, der alles erschuf, was wir sehen und fühlen. Außerdem gibt es einen direkten Zusamenhang zwischen der Erderwärmung und der sinkenden Zahl von Piraten auf der Erde.
Oder ich "glaube" an die Teekanne.

Oder einfach an das was ich sehe und nicht was sich jemand anderes mal ausgedacht hat aus wechem Grund auch immer...

Interessierter
17.05.2008, 06:50
[quote=Marcel;1878]Dann müssten ja vielen wichtigsten Personen der Geschichte "geistige Reife" fehlen: Einstein, Darwin, George Washington, Kafka, Kant....

Wie schon (mal) gesagt - die wurden (fast)alle im Alter gläubig, wenn sie es nicht vorher schon waren.


Dann glaub ich lieber an das Fliegende Spaghettimonster, die Religion ist lustiger und man muss nicht dauernd auf sogenannte "Sünden" achten. Wer die Nichtexistenz des Fliegenden Spaghettimonsters leugnet lügt, denn ER war es, der alles erschuf, was wir sehen und fühlen. Außerdem gibt es einen direkten Zusamenhang zwischen der Erderwärmung und der sinkenden Zahl von Piraten auf der Erde.
Oder ich "glaube" an die Teekanne.Also - glaube Du weiter an "das Fliegende Spaghettimonster"; ich glaube an Gott!:)

Marcel
17.05.2008, 15:18
[quote]Wie schon (mal) gesagt - die wurden (fast)alle im Alter gläubig, wenn sie es nicht vorher schon waren.

Von den genannten wurde überhaupt keiner im Alter gläubig :confused: Wie kommst du denn darauf? Das wäre ja als ob man sagen würde Papst Paul II wurde im Alter Atheist. Da passt was nicht ;)

Um zur Überschrift des Themas zurückzukommen: brauchen wir Gott, Religion, Kirche?

zu Kirche: Nein, brauchen wir nicht. Wenn man schon an etwas glaubt wieso dann an etwas uraltes, tausendfach überholtes, von (aus heutiger Sicht) ungebildeten Menschen erdachtes? Nur aus Tradition?

zu Religion: Jein, es kommt darauf an wie man Religion definiert. Ich könnte von mir auch sagen meine Religion wäre der Glaube an die Wissenschaft, das Greifbare, das Beweisbare und an den aufgeklärten Humanismus. Vielleicht gibt christlicher/islamischer/... Glaube auch einigen Menschen Halt im Leben wobei ich mich dann frage was wohl passiert sein muss, dass man einen imaginären Freund braucht...

zu Gott: Die Existenz eines Gottes ist viel zu unwahrscheinlich als dass man einen bräuchte.


Übrigens ist das Spaghettimonster ja nur erfunden worden um zu zeigen was das Christentum so alles für Unsinn erdacht hat in seiner Geschichte; man darf das nicht zu Ernst nehmen, es ist ja "nur" Satire, aber eine sehr gelungene wie ich finde ;)

Interessierter
17.05.2008, 22:24
Marcel:
Von den genannten wurde überhaupt keiner im Alter gläubig :confused: Wie kommst du denn darauf? Das wäre ja als ob man sagen würde Papst Paul II wurde im Alter Atheist. Da passt was nicht ;)Welche bekannte Persönlichkeit "im Alter gläubig wurde" (oder vorher schon war) - kannst Du leicht im Internet (bei den Biografien) recherchieren.


Marcel:
zu Kirche: Nein, brauchen wir nicht. Wenn man schon an etwas glaubt wieso dann an etwas uraltes, tausendfach überholtes, von (aus heutiger Sicht) ungebildeten Menschen erdachtes? Nur aus Tradition

zu Religion: Jein, es kommt darauf an wie man Religion definiert. Ich könnte von mir auch sagen meine Religion wäre der Glaube an die Wissenschaft, das Greifbare, das Beweisbare und an den aufgeklärten Humanismus. Vielleicht gibt christlicher/islamischer/... Glaube auch einigen Menschen Halt im Leben wobei ich mich dann frage was wohl passiert sein muss, dass man einen imaginären Freund braucht...Offensichtlich brauchen wir sie (mehrheitlich) doch - denn immerhin gibt es über 52 Millionen (evangelische oder katholische) Christen in Deutschland; zuzüglich (noch) "Gläubige" - Muslime und Juden.


zu Gott: Die Existenz eines Gottes ist viel zu unwahrscheinlich als dass man einen bräuchte.Gnade Dir Gott - wenn es doch einen gibt!

Marcel
18.05.2008, 01:16
Welche bekannte Persönlichkeit "im Alter gläubig wurde" (oder vorher schon war) - kannst Du leicht im Internet (bei den Biografien) recherchieren.

Offensichtlich brauchen wir sie (mehrheitlich) doch - denn immerhin gibt es über 52 Millionen (evangelische oder katholische) Christen in Deutschland; zuzüglich (noch) "Gläubige" - Muslime und Juden.

Gnade Dir Gott - wenn es doch einen gibt!
1. Bitte um Belege wer gläubig war/wurde.
2. Wie viel der 52 Mio glauben wirklich sondern sind nur zu faul zum Austreten?
3. "Die Beweise sprachen gegen dich" wäre ne passende Antwort ;)

Interessierter
18.05.2008, 09:09
1. Bitte um Belege wer gläubig war/wurde.
2. Wie viel der 52 Mio glauben wirklich sondern sind nur zu faul zum Austreten?
3. "Die Beweise sprachen gegen dich" wäre ne passende Antwort ;)


Gott bezweifeln nur die Tauben,
denn wer hört, der wird auch glauben.
© Erwin Koch, (*1932), deutscher Aphoristiker Quelle : »Beim Denken abgefallen…«, edition fischer, Frankfurt/Main


Apropos Beweise - dass es Gott gibt:

man kann nicht beweisen, dass es Gott gibt - aber man (Du kannst) kann auch nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt!


Wir glauben an Gott, weil es so viel Unglaubliches gibt. Johannes Paul II., (1920 - 2005), eigentlich Karol Wojtyla, polnischer Theologieprofessor, Erzbischof von Krakau, Kardinal, wurde 1978 erster polnischer Papst


Hier hat der (ein) Papst recht - obwohl ich sonst nicht viel von den Päpsten halte.

Marcel
18.05.2008, 13:31
Gott bezweifeln nur die Tauben,

denn wer hört, der wird auch glauben.
© Erwin Koch, (*1932), deutscher Aphoristiker Quelle : »Beim Denken abgefallen…«, edition fischer, Frankfurt/Main


Apropos Beweise - dass es Gott gibt:

man kann nicht beweisen, dass es Gott gibt - aber man (Du kannst) kann auch nicht beweisen, dass es ihn nicht gibt!


Wir glauben an Gott, weil es so viel Unglaubliches gibt. Johannes Paul II., (1920 - 2005), eigentlich Karol Wojtyla, polnischer Theologieprofessor, Erzbischof von Krakau, Kardinal, wurde 1978 erster polnischer Papst


Hier hat der (ein) Papst recht - obwohl ich sonst nicht viel von den Päpsten halte.
Man kann das natürlich nicht beweisen, es ist aber eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Und die Wahrscheinlichkeit für die Existenz einer Gottheit ist fast gleich Null.

Es gibt wirklich sehr viel Unglaubliches auf dieser Welt, aber diese Dinge mit "Gott" zu erklären wäre sehr blindäugig. Vielmehr ist es doch der menschliche Drang herauszufinden, wie und warum die Dinge so sind wie sie sind. Ich finde die Menschheit befindet sich gerade in einer Phase in der so viele Dinge plötzlich technisch möglich sind die noch vor 25 Jahren Fantasie waren. Gerade die Wissenschaft kann uns Welten eröffnen die bisher nicht zugänglich waren: Vom Universum in seiner ganzen Größe bis hin zu den kleinsten Dingen der Welt, atomare Strukturen, und dass der Mensch eigentlich aus "Nichts" besteht und das was wir von der Wirklichkeit wahrnehmen ein so kleiner Ausschnitt der Wirklichkeit ist, dass es doch viel spannender ist diese Welten zu "erobern" anstatt es Gott "in die Schuhe zu schieben".

Interessierter
19.05.2008, 06:15
Marcel:Man kann das natürlich nicht beweisen, es ist aber eine Frage der Wahrscheinlichkeit. Und die Wahrscheinlichkeit für die Existenz einer Gottheit ist fast gleich Null.Eben - nur "fast" ; schreibst selbst Du.:)

Marcel
19.05.2008, 10:06
Eben - nur "fast" ; schreibst selbst Du.:)
Genauso wahrscheinlich ist aber auch die Teekanne im All, daran glaube ich ja auch nicht ;)

Freak
19.05.2008, 20:16
Genauso wahrscheinlich ist aber auch die Teekanne im All, daran glaube ich ja auch nicht ;)

Glaub doch an die Teekanne, niemand hindert Dich daran und vielleicht bringt es Dir ja was. Du sagst, es sei bewiesen, dass es Gott nicht gibt. Ist das Dein ernst? Wo steht das? Wer hat das bewiesen? Darwin? Nietzsche? Selbst atheistische Wissenschaftler beschränken sich lediglich darauf zu sagen, es gibt keinen Gottesbeweis.

Marcel
19.05.2008, 22:47
Glaub doch an die Teekanne, niemand hindert Dich daran und vielleicht bringt es Dir ja was. Du sagst, es sei bewiesen, dass es Gott nicht gibt. Ist das Dein ernst? Wo steht das? Wer hat das bewiesen? Darwin? Nietzsche? Selbst atheistische Wissenschaftler beschränken sich lediglich darauf zu sagen, es gibt keinen Gottesbeweis.
Nö ich habe nie behauptet es sei bewiesen, dass es Gott nicht gibt. Vielmehr habe ich gesagt Gott ist so wahrscheinlich wie die Teekanne; eben nicht völlig unmöglich aber doch extrem unwahrscheinlich. Das behaupten auch deine "atheistischen Wissenschaftler" wie du sie nanntest.

btw: Seit wann hat Nietzsche irgendetwas bewiesen? Nietzsche war kein Wissenschaftler.

Freak
19.05.2008, 23:20
Nö ich habe nie behauptet es sei bewiesen, dass es Gott nicht gibt. Vielmehr habe ich gesagt Gott ist so wahrscheinlich wie die Teekanne; eben nicht völlig unmöglich aber doch extrem unwahrscheinlich. Das behaupten auch deine "atheistischen Wissenschaftler" wie du sie nanntest.

btw: Seit wann hat Nietzsche irgendetwas bewiesen? Nietzsche war kein Wissenschaftler.

Unabhängig von der Frage, ob die Philosophie zur Wissenschaft gehört, Nietzsche war auf jeden Fall Sprachwissenschaftler.

Wenn ich Dich in Sachen Gottesbeweis missverstanden habe, sorry. :)

Der aus'm Enzkreis
20.05.2008, 01:00
Frage von Marcel:

btw: Seit wann hat Nietzsche irgendetwas bewiesen? Nietzsche war kein Wissenschaftler.

So viel ich weiß, hat er raus gefunden, dass man die Peitsche nicht vergessen soll, wenn man zum Weibe geht!
Allerdings bewiesen, hat er es nicht, weil es nicht auf alle Frauen zutrifft, bzw. erforderlich wäre.
Außerdem nützt diese Erkenntnis heute auch nichts mehr, weil es nämlich verboten ist.

MfG :p :confused: ;)

Interessierter
20.05.2008, 14:28
Marcel behauptet:
Religionen haben mit Ethik im Grunde nichts zu tun. Ethik entsteht auch nicht aus der Religion heraus, sie ist viel mehr ein menschlicher Instinkt. Oder um es mit den Worten von franz Buggle zu sagen: "Die Bibel - und zwar nicht nur das Alte, sondern auch das Neue Testament - ist in zentralen Teilen ein gewalttätig-inhumanes Buch, als Grundlage einer heute verantwortbaren Ethik ungeeignet."Wenn Ethik die Richtschnur für menschliches Handeln sein soll - ist dies doch eine sehr bedenkliche und fragwürdige Richtschnur. Es kommt doch dann sehr darauf an, wer (Menschen) "so eine Ethik" festlegt.

Die Ethik der Menschen (Ureinwohner) in Papua-Neuguinea - beinhaltet "Mord und Totschlag und das Menschenfressertum" als ethisches Handeln, und ist (war) für sie nicht verwerflich; auch die Ethik der Nazis und der Kommunisten (war) ist für diese nicht verwerflich, sondern der Religion vorzuziehen.

Die (monotheistische) Religion (der Christen, Juden, Muslime), von Gott gegeben - ist daher immer besser, als jede (von Atheisten) festgelegte Ethik.

Hier wird unser Marcel allerdings wohl wieder antworten "Gott gibt es nicht".

Marcel
21.05.2008, 00:18
Wenn Ethik die Richtschnur für menschliches Handeln sein soll - ist dies doch eine sehr bedenkliche und fragwürdige Richtschnur. Es kommt doch dann sehr darauf an, wer (Menschen) "so eine Ethik" festlegt.

Die Ethik der Menschen (Ureinwohner) in Papua-Neuguinea - beinhaltet "Mord und Totschlag und das Menschenfressertum" als ethisches Handeln, und ist (war) für sie nicht verwerflich; auch die Ethik der Nazis und der Kommunisten (war) ist für diese nicht verwerflich, sondern der Religion vorzuziehen.

Die (monotheistische) Religion (der Christen, Juden, Muslime), von Gott gegeben - ist daher immer besser, als jede (von Atheisten) festgelegte Ethik.

Hier wird unser Marcel allerdings wohl wieder antworten "Gott gibt es nicht".
Mord und Totschlag? Mhhh...klingt nach Evangelikalen irgendwie...
Übrigens treffen Menschen weltweit, unabhängig von konfession, selbst Naturvölker im tiefsten brasilianischen Regenwald, in Tests die selben ethischen Entscheidungen.
Diese von Gott gegebene sadistische, völkermordende, frauenfeindliche, fremdengehässige, angsteinflößende, folternde "Ethik" ist wirklich um einiges besser. Habt ihr jemals das gelesen was ihr da das Werk eure Ethik schimpft? Diese Bibel? Da ist der durchschnittliche Stephen King Kinderfasching dagegen.

Ihr solltet euch in Zukunft erstmal mit der Materie beschäftigen bevor ihr was kommentiert. Man merkt stark wie wenig Ahnung hier manche von ihrer eigenen Religion haben und den Machenschaften der Kirchen die dazugehören. Von der Entstehung der Ethik scheinen auch die wenigsten die geringste Ahnung haben. Also erstmal Literatur zum Thema besorgen (Das egoistische Gen, Handlungstheorie Bei Thomas Von Aquin in Ihrer Entstehung Aus Dem Problemkontext Der Aristotelischen Ethik, etc.) und dann kommentieren. Nicht erst was schreiben wovon man keinen Dunst hat.

Atheisten legen zudem keine Ethik fest. Sie lässt sich nicht festlegen, sie ist in unseren Genen eingebrannt und nicht eine "Erfindung" von irgendwelchen Leuten, denen auch ab und zu mal Engelchen erscheinen, aus dem Nichts schwanger werden oder sich Sonntags den Leib Christi reinpfeifen (übrigens ein schönes Beispiel zu Kannibalismus im Christentum, zumindest bei den Katholiken).

Interessierter
21.05.2008, 06:18
Mord und Totschlag? Mhhh...klingt nach Evangelikalen irgendwie...
Übrigens treffen Menschen weltweit, unabhängig von konfession, selbst Naturvölker im tiefsten brasilianischen Regenwald, in Tests die selben ethischen Entscheidungen.
Diese von Gott gegebene sadistische, völkermordende, frauenfeindliche, fremdengehässige, angsteinflößende, folternde "Ethik" ist wirklich um einiges besser. Habt ihr jemals das gelesen was ihr da das Werk eure Ethik schimpft? Diese Bibel? Da ist der durchschnittliche Stephen King Kinderfasching dagegen.

Ihr solltet euch in Zukunft erstmal mit der Materie beschäftigen bevor ihr was kommentiert. Man merkt stark wie wenig Ahnung hier manche von ihrer eigenen Religion haben und den Machenschaften der Kirchen die dazugehören. Von der Entstehung der Ethik scheinen auch die wenigsten die geringste Ahnung haben. Also erstmal Literatur zum Thema besorgen (Das egoistische Gen, Handlungstheorie Bei Thomas Von Aquin in Ihrer Entstehung Aus Dem Problemkontext Der Aristotelischen Ethik, etc.) und dann kommentieren. Nicht erst was schreiben wovon man keinen Dunst hat.

Atheisten legen zudem keine Ethik fest. Sie lässt sich nicht festlegen, sie ist in unseren Genen eingebrannt und nicht eine "Erfindung" von irgendwelchen Leuten, denen auch ab und zu mal Engelchen erscheinen, aus dem Nichts schwanger werden oder sich Sonntags den Leib Christi reinpfeifen (übrigens ein schönes Beispiel zu Kannibalismus im Christentum, zumindest bei den Katholiken).

Nach diesem Beitrag - ist jede weitere Diskussion mit Dir sinnlos.:mad::eek::mad:

Freak
21.05.2008, 09:35
Mord und Totschlag? Mhhh...klingt nach Evangelikalen irgendwie...
Übrigens treffen Menschen weltweit, unabhängig von konfession, selbst Naturvölker im tiefsten brasilianischen Regenwald, in Tests die selben ethischen Entscheidungen.
Diese von Gott gegebene sadistische, völkermordende, frauenfeindliche, fremdengehässige, angsteinflößende, folternde "Ethik" ist wirklich um einiges besser. Habt ihr jemals das gelesen was ihr da das Werk eure Ethik schimpft? Diese Bibel? Da ist der durchschnittliche Stephen King Kinderfasching dagegen.

Ihr solltet euch in Zukunft erstmal mit der Materie beschäftigen bevor ihr was kommentiert. Man merkt stark wie wenig Ahnung hier manche von ihrer eigenen Religion haben und den Machenschaften der Kirchen die dazugehören. Von der Entstehung der Ethik scheinen auch die wenigsten die geringste Ahnung haben. Also erstmal Literatur zum Thema besorgen (Das egoistische Gen, Handlungstheorie Bei Thomas Von Aquin in Ihrer Entstehung Aus Dem Problemkontext Der Aristotelischen Ethik, etc.) und dann kommentieren. Nicht erst was schreiben wovon man keinen Dunst hat.

Atheisten legen zudem keine Ethik fest. Sie lässt sich nicht festlegen, sie ist in unseren Genen eingebrannt und nicht eine "Erfindung" von irgendwelchen Leuten, denen auch ab und zu mal Engelchen erscheinen, aus dem Nichts schwanger werden oder sich Sonntags den Leib Christi reinpfeifen (übrigens ein schönes Beispiel zu Kannibalismus im Christentum, zumindest bei den Katholiken).

Ruhig, ruhig, Marcel. Warum echauffierst Du Dich so? Warum überhebst Du Dich gegenüber Menschen, die nicht so denken wie Du? Wie dem auch sei: Wenn Du das Christentum mit dem Verweis auf die Bibel als sadistisch, frauenfeindlich, fremdengehässig oder völkermordend bezeichnest, dann hast Du das Christentum nicht verstanden. Das, was Du dem Christentum vorwirfst, bezieht sich auf das Alte Testament. Jesus, aber, hat das alles in Frage gestellt, indem er sagte: Die Alten sagten...Ich aber sage euch...Jesus hat alles auf den Kopf gestellt, indem er sagte: Liebt eure Feinde, nehmt die Fremden bei euch auf und umarmt die Schwachen und Aussätzigen. Das soll nicht heißen, dass wir Christen das AT einfach ignorieren würden. Nein, das Gegenteil ist der Fall. Jesus ist nur mit dem Alten Testament möglich, eben indem er sagte: ABER!

P.S. Ich weiß, dass viele Christen nicht im Geiste Jesu leben. Aber bitte mach mich dafür jetzt nicht verantwortlich.

Marcel
21.05.2008, 11:26
Ruhig, ruhig, Marcel. Warum echauffierst Du Dich so? Warum überhebst Du Dich gegenüber Menschen, die nicht so denken wie Du? Wie dem auch sei: Wenn Du das Christentum mit dem Verweis auf die Bibel als sadistisch, frauenfeindlich, fremdengehässig oder völkermordend bezeichnest, dann hast Du das Christentum nicht verstanden. Das, was Du dem Christentum vorwirfst, bezieht sich auf das Alte Testament. Jesus, aber, hat das alles in Frage gestellt, indem er sagte: Die Alten sagten...Ich aber sage euch...Jesus hat alles auf den Kopf gestellt, indem er sagte: Liebt eure Feinde, nehmt die Fremden bei euch auf und umarmt die Schwachen und Aussätzigen. Das soll nicht heißen, dass wir Christen das AT einfach ignorieren würden. Nein, das Gegenteil ist der Fall. Jesus ist nur mit dem Alten Testament möglich, eben indem er sagte: ABER!

P.S. Ich weiß, dass viele Christen nicht im Geiste Jesu leben. Aber bitte mach mich dafür jetzt nicht verantwortlich.
Es gibt aber nunmal das AT und das macht euren Gott nicht gerade zu einer netten Person. Wenn er so wankelmütig handelt möchte ich ihm lieber nicht begegnen. Und wieso meinen Menschen überhaupt er würde sich auch nur einen Hauch für sie interessieren? Bei der Größe des Universums wären mir die Menschen ziemlich egal. Es gibt schöneres als eine Spezies die sich gegenseitig des öfteren mal die Köpfe einhaut obwohl sie es besser wissen müssten. Das ist ein unfassbar egoistisches Denken der Gläubigen Menschen.

Zudem echauffiere ich mich, weil hier behauptet wird dass Ethik und Moral etwas mit Religion zu tun hätte. Wer das behauptet kann auch gleich sagen die Erde sei eine Scheibe.

Wenn unsere Moral aus der Bibel kommen WÜRDE wieso nehmen wir dann nur das NT als "Leitfaden" und nicht das AT. Allein hieraus sieht man, dass Religion mit Moral nichts gemein hat, sonst könnten wir ja nicht unterscheiden was gut und was böse ist.

Freak
21.05.2008, 12:55
Marcel schreibt: "Es gibt aber nunmal das AT und das macht euren Gott nicht gerade zu einer netten Person."

Sorry, ich kann nur nochmals sagen: Du hast das Christentum und die Lehre Jesu nicht verstanden. Du musst ja nicht daran glauben, aber die Grundzüge des Christentums solltest Du schon kennen, bevor Du Dich dazu erhebst, Christen als blauäugige und nichtsnutzige Idioten hinzustellen.

Ich habe doch gesagt, wirkliche Christen dürfen das AT nicht ignorieren. Jesus und damit das Neue Testament ist ohne das Alte Testament gar nicht denkbar. Das ist ja terminologisch (alt/neu) gar nicht möglich. Doch Jesus hat das, was im Alten Testament steht, auf den Kopf gestellt: Bestes Beispiel: "Auge um Auge, Zahn um Zahn" im Alten Testamtent wird zu "Liebet eure Feinde" im Neuen Testament. Ist das sadistisch? Ist das feindselig? Ist das blutrünstig? Oder ist es nicht einfach ein wichtiger moralischer Imperativer, der die Welt besser machen könnte?

Der aus'm Enzkreis
21.05.2008, 15:11
Zitat vom (Scheich) Marcel:

Es gibt aber nunmal das AT und das macht euren Gott nicht gerade zu einer netten Person. Wenn er so wankelmütig handelt möchte ich ihm lieber nicht begegnen.

Leute das müsst ihr verstehen, unser Marcel ist halt lieber unter Moslems, weil er sie und den Koran einfach besser findet. Da ist Hopfen und Malz verloren, das verwende ich lieber zum Bier brauen.

Deshalb hat er auch seit einigen Post's den Beinamen "Scheich" in Klammern erhalten. Und wie es scheint, gefällt es ihm, beschwert hat er sich noch nicht.

MfG :p ;) :eek:

Freak
21.05.2008, 15:33
Zitat vom (Scheich) Marcel:

Es gibt aber nunmal das AT und das macht euren Gott nicht gerade zu einer netten Person. Wenn er so wankelmütig handelt möchte ich ihm lieber nicht begegnen.

Leute das müsst ihr verstehen, unser Marcel ist halt lieber unter Moslems, weil er sie und den Koran einfach besser findet. Da ist Hopfen und Malz verloren, das verwende ich lieber zum Bier brauen.

Deshalb hat er auch seit einigen Post's den Beinamen "Scheich" in Klammern erhalten. Und wie es scheint, gefällt es ihm, beschwert hat er sich noch nicht.

MfG :p ;) :eek:

Der aus'm Enzkreis, mit so einem überheblichen Geschwätz, tust Du den Christen keinen Gefallen.

Marcel
21.05.2008, 16:24
Marcel schreibt: "Es gibt aber nunmal das AT und das macht euren Gott nicht gerade zu einer netten Person."

Sorry, ich kann nur nochmals sagen: Du hast das Christentum und die Lehre Jesu nicht verstanden. Du musst ja nicht daran glauben, aber die Grundzüge des Christentums solltest Du schon kennen, bevor Du Dich dazu erhebst, Christen als blauäugige und nichtsnutzige Idioten hinzustellen.

Ich habe doch gesagt, wirkliche Christen dürfen das AT nicht ignorieren. Jesus und damit das Neue Testament ist ohne das Alte Testament gar nicht denkbar. Das ist ja terminologisch (alt/neu) gar nicht möglich. Doch Jesus hat das, was im Alten Testament steht, auf den Kopf gestellt: Bestes Beispiel: "Auge um Auge, Zahn um Zahn" im Alten Testamtent wird zu "Liebet eure Feinde" im Neuen Testament. Ist das sadistisch? Ist das feindselig? Ist das blutrünstig? Oder ist es nicht einfach ein wichtiger moralischer Imperativer, der die Welt besser machen könnte?

Die Zehn Gebote stehen auch im AT und die gelten weiterhin, anderes als "Auge um Auge...". Somit ist nicht alles aus dem AT "schlecht" wenn man gläubigen Christen glaubt. Denn die Zehn Gebote gehören ja zu den wichtigsten "Gesetzen" des Christentums.
Wir entscheiden also quasi mit Bauchgefühl welche Teile der Bibel wir als eigenen Leitfaden und moralisch einwandfrei erachten und welche nicht. Die Auslegung ändert sich auch ständig, da sich die Gesellschaft wandelt und es andere moralische Standards gibt als noch vor 100 Jahren.
Man muss auch sehen von wem die Bibel geschrieben wurde: Menschen, die vor knapp 2000 Jahren gelebt haben, alles aufgeschrieben Jahrzehnte nach Jesus Tod. Dazwischen war jahrelange "Stille Post" und was dabei passiert dürfet jedem klar sein. Die Bibel wird dadurch ein ganz nettes Buch, mehr aber nicht. Und schon gar nicht kann sie uns die Welt in der wir leben erklären. Die Menschen damals kannten noch nicht einmal die Form der Erde und veruchten sich die Welt natürlich so zu erklären wie man es sich mit diesem sehr beschränkten Wissen eben kann: Man glaubt natürlich sehr schnell, dass irgendwer das alles mal geschaffen haben muss. Immerhin waren es noch 2 Jahrtausende bis jemand herausfand dass es so etwas wie "natürliche Selektion" gibt und die daraus resultierende Evolution.

Jesus ist natürlich eine historisch wichtige Person (wenn es ihn denn gab). Nur der Glaube an ihn als Gottes Sohn ist doch nun wirklich sehr abstrus. Für mich ist er ein Philosoph unter sehr vielen, nicht wichtiger als sagen wir Seneca oder Sokrates. Nur dass sich um Jesus eben die erstaunlichsten Legenden ranken, die man, rational darüber nachgedacht, nur "fantasievoll" nennen kann.

@Der aus'm Enzkreis: Sehr gerne können wir uns auch über den Islam unterhalten, da wären wir sogar einer Meinung nehme ich an. Nur leider habe ich das Gefühl du hast den Koran nie gelesen und dann wäre eine ordentliche Diskussion darüber sinnlos. Hast du denn die Bibel mal komplett gelesen? Oder vielleicht die Summa theologica? Oder ein Buch der "Gegenseite" wie Das egoistische Gen oder das Manifest des evolutionären Humanismus?
Wenn nicht, dann diskutier ich lieber mit meinem ehemaligen Religionslehrer darüber, der weiß wenigstens wovon ich spreche...

Darfst mich übrigens gerne Scheich nennen, wenn du damit den Bootsmann auf einem Schiff meinst. ;)

Freak
21.05.2008, 16:47
Die Zehn Gebote stehen auch im AT und die gelten weiterhin, anderes als "Auge um Auge...". Somit ist nicht alles aus dem AT "schlecht" wenn man gläubigen Christen glaubt. Denn die Zehn Gebote gehören ja zu den wichtigsten "Gesetzen" des Christentums.
Wir entscheiden also quasi mit Bauchgefühl welche Teile der Bibel wir als eigenen Leitfaden und moralisch einwandfrei erachten und welche nicht. Die Auslegung ändert sich auch ständig, da sich die Gesellschaft wandelt und es andere moralische Standards gibt als noch vor 100 Jahren.
Man muss auch sehen von wem die Bibel geschrieben wurde: Menschen, die vor knapp 2000 Jahren gelebt haben, alles aufgeschrieben Jahrzehnte nach Jesus Tod. Dazwischen war jahrelange "Stille Post" und was dabei passiert dürfet jedem klar sein. Die Bibel wird dadurch ein ganz nettes Buch, mehr aber nicht. Und schon gar nicht kann sie uns die Welt in der wir leben erklären. Die Menschen damals kannten noch nicht einmal die Form der Erde und veruchten sich die Welt natürlich so zu erklären wie man es sich mit diesem sehr beschränkten Wissen eben kann: Man glaubt natürlich sehr schnell, dass irgendwer das alles mal geschaffen haben muss. Immerhin waren es noch 2 Jahrtausende bis jemand herausfand dass es so etwas wie "natürliche Selektion" gibt und die daraus resultierende Evolution.

Jesus ist natürlich eine historisch wichtige Person (wenn es ihn denn gab). Nur der Glaube an ihn als Gottes Sohn ist doch nun wirklich sehr abstrus. Für mich ist er ein Philosoph unter sehr vielen, nicht wichtiger als sagen wir Seneca oder Sokrates. Nur dass sich um Jesus eben die erstaunlichsten Legenden ranken, die man, rational darüber nachgedacht, nur "fantasievoll" nennen kann.

Marcel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mit jedem Beitrag, den Du schreibst, wird deutlicher, dass Du wirklich, entschuldige, keine Ahnung hast vom christlichen Glauben. Die zehn Gebote, ja, die sind elementar wichtig. Der christliche Glaube beruht aber auf dem so genannten elften Gebot, so lernen es Protestanten im Konfirmandenunterricht, und das lautet: Liebe Deinen nächsten wie dich selbst.

Marcel
21.05.2008, 17:03
Marcel!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! Mit jedem Beitrag, den Du schreibst, wird deutlicher, dass Du wirklich, entschuldige, keine Ahnung hast vom christlichen Glauben. Die zehn Gebote, ja, die sind elementar wichtig. Der christliche Glaube beruht aber auf dem so genannten elften Gebot, so lernen es Protestanten im Konfirmandenunterricht, und das lautet: Liebe Deinen nächsten wie dich selbst.
Deu meint wahrscheinlich aus Matthäus:
"Als aber die Pharisäer hörten, daß er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich.
Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte:
Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten"

Wenn man vor 2000 Jahren sagten "deinen Nächsten" meinte man nicht aber nicht alle Menschen sondern eher so etwas wie "deinen nächsten Glaubensbruder". Damalige gesellschaftliche Gruppen schlossen sich viel stärker nach außen ab als heutzutage.
Vor 2000 Jahren bedeutete also "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" nur dass man seinen Glaubensbruder, Stammesgenossen, ... lieben soll wie sich selbst. Es bedeutete NICHT dass man alle Menschen gleichwertig schätzt.
Das sieht man schon am einleitenden Satz "... er [=Jesus] den Sadduzäern das Maul gestopft hatte,...". Die Sadduzäer waren zum damaligen Zeitpunkt eine recht fortschrittliche religiöse Gruppierung, die nicht an Übersinnliches glaubte (Engel, Gott, Auferstehung) und auch nicht an mündliche Überlieferungen (wie es das Christentum fast ausschließlich macht), sondern lediglich an die schriftlichen(!) Gesetze von Mose.
Diese Saduzäer waren nicht "die Nächsten", sie waren außerhalb der Gruppe um Jesus; das Gebot galt deshalb nicht für sie, man musste sie nicht lieben wie sich selbst. Eigentlich konnte man mit ihnen alles machen, wurde letztlich auch gemacht, denn im Jahre 70, mit Zerstörung des Tempels, war das Ende der Bewegung auch besiegelt.

Heutzutage wurde daraus natürlich ein "liebe alle Menschen wie dich selbst". Ist ja auch nichts schlechtes, aber als die Bibel verfasst wurde war was anderes gemeint. Somit biegen sich Gläubige das eben weiter so hin wie es gerade gesellschaftlich akzeptabel ist. In Hundert Jahren ist das vielleicht ganz anders. Inzwischen werden ja auch die frauenfeindlichen Sprüche aus der Bibel nicht mehr so oft hervorgeholt.

Freak
21.05.2008, 17:15
Deu meint wahrscheinlich aus Matthäus:
"Als aber die Pharisäer hörten, daß er den Sadduzäern das Maul gestopft hatte, versammelten sie sich.
Und einer von ihnen, ein Schriftgelehrter, versuchte ihn und fragte:
Meister, welches ist das höchste Gebot im Gesetz?
Jesus aber antwortete ihm: »Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, von ganzer Seele und von ganzem Gemüt«
Dies ist das höchste und größte Gebot.
Das andere aber ist dem gleich: »Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst«.
In diesen beiden Geboten hängt das ganze Gesetz und die Propheten"

Wenn man vor 2000 Jahren sagten "deinen Nächsten" meinte man nicht aber nicht alle Menschen sondern eher so etwas wie "deinen nächsten Glaubensbruder". Damalige gesellschaftliche Gruppen schlossen sich viel stärker nach außen ab als heutzutage.
Vor 2000 Jahren bedeutete also "Liebe deinen Nächsten wie dich selbst" nur dass man seinen Glaubensbruder, Stammesgenossen, ... lieben soll wie sich selbst. Es bedeutete NICHT dass man alle Menschen gleichwertig schätzt.
Das sieht man schon am einleitenden Satz "... er [=Jesus] den Sadduzäern das Maul gestopft hatte,...". Die Sadduzäer waren zum damaligen Zeitpunkt eine recht fortschrittliche religiöse Gruppierung, die nicht an Übersinnliches glaubte (Engel, Gott, Auferstehung) und auch nicht an mündliche Überlieferungen (wie es das Christentum fast ausschließlich macht), sondern lediglich an die schriftlichen(!) Gesetze von Mose.
Diese Saduzäer waren nicht "die Nächsten", sie waren außerhalb der Gruppe um Jesus; das Gebot galt deshalb nicht für sie, man musste sie nicht lieben wie sich selbst. Eigentlich konnte man mit ihnen alles machen, wurde letztlich auch gemacht, denn im Jahre 70, mit Zerstörung des Tempels, war das Ende der Bewegung auch besiegelt.

Heutzutage wurde daraus natürlich ein "liebe alle Menschen wie dich selbst". Ist ja auch nichts schlechtes, aber als die Bibel verfasst wurde war was anderes gemeint. Somit biegen sich Gläubige das eben weiter so hin wie es gerade gesellschaftlich akzeptabel ist. In Hundert Jahren ist das vielleicht ganz anders. Inzwischen werden ja auch die frauenfeindlichen Sprüche aus der Bibel nicht mehr so oft hervorgeholt.

Ich glaube, Marcel, es ist mir zu müßig. Tut mir leid. Ich lebe meinen Glauben und Du Deinen.

Marcel
21.05.2008, 17:20
Ich glaube, Marcel, es ist mir zu müßig. Tut mir leid. Ich lebe meinen Glauben und Du Deinen.
Ich hab keinen, ich glaube nicht.
Das Problem ist wohl auch, dass sich hier keiner mit seinem Glauben wirklich auseinandersetzt und nicht nur die Bücher von Glaubensbrüdern liest sondern auch mal die Gegenseite betrachtet. Sonst holt man doch auch zwei Meinungen ein und wiegt gegeneinander ab, wieso nicht in der Religion?!

Freak
21.05.2008, 17:26
Ich hab keinen, ich glaube nicht.
Das Problem ist wohl auch, dass sich hier keiner mit seinem Glauben wirklich auseinandersetzt und nicht nur die Bücher von Glaubensbrüdern liest sondern auch mal die Gegenseite betrachtet. Sonst holt man doch auch zwei Meinungen ein und wiegt gegeneinander ab, wieso nicht in der Religion?!
Wenn das Deine Antwort ist auf unsere Korrespondenz, dann tut es mir leid und finde es ziemlich arrogant, ignorant und anmaßend. Ich kann von mir jedenfalls behaupten, dass ich mich tagtäglich mit dem Glauben auseinandersetze.

Marcel
21.05.2008, 17:43
Wenn das Deine Antwort ist auf unsere Korrespondenz, dann tut es mir leid und finde es ziemlich arrogant, ignorant und anmaßend. Ich kann von mir jedenfalls behaupten, dass ich mich tagtäglich mit dem Glauben auseinandersetze.
Ernsthaft auseinandergesetzt oder nur mit der Bibel und anderen Gebetsbüchern, Sprüchebüchern etc.? Also auch mal ein kritisches Buch gelesen auch wenn es "nur" Der Gotteswahn war? DAS ist für mich auseinandersetzen: Argumente aller Seiten zulassen und am Ende zu seinem Schluss kommen. Wer nur die eine Seite kennt kann sich kein Urteil bilden.

Der aus'm Enzkreis
26.05.2008, 17:27
@Freak:

Der aus'm Enzkreis, mit so einem überheblichen Geschwätz, tust Du den Christen keinen Gefallen.

Ich verstehe zwar nicht was Du damit sagen willst, mit: "überheblichen Geschwätz"! Ich kann Dich dazu nur fragen: woher weiß Du, dass ich Dir einen Gefallen damit tun wollte!

Ich war einige Zeit nicht mehr in dieser Rubrik, deshalb musstest Du auf mein Geschwätz leider etwas warten!!

:confused: :( :cool:

Interessierter
13.06.2008, 06:15
Gott ist der Kompaß, die Richtung bestimmen wir.
Franz Schmidberger, (*1942), deutscher Publizist

Marcel
13.06.2008, 12:16
Gott ist ein Wort, welches Menschen benutzen, wenn sie zu Müde zum Denken sind.
(Edward Abbey)

der vom Meirich
13.06.2008, 12:27
"Interessierter",
Ich kann Ihren Beitrag nur unterstützen. Ergänzend sollte man noch erwähnen, dass die Bibel auch als Geschichtsbuch dienen kann. Viele dieser "Geschichten" sind inzwischen belegbar. Auch archäologische Hinweise belegen das!
Marcel kann einem nur leid tun. Das gesamte Verhaltensmuster seiner Argumentation spiegelt das typische wieder, das einen Glaubensgegner auszeichent.
Tatsachen werden verdreht, manipuliert oder so lange beschnitten, bis sie einen völlig neuen Kontext bilden. Das sind keine Weltverbesserer, sondern Verdreher.
Das Benutzen des Glaubens, um sich persönlich zu bereichern oder seine wirren Phantasien durchzusetzen, ist schon so alt, wie der Glaube an sich. Das hat aber nichts mit dem Glauben zu tun. Sondern mit den Menschen. Das ist wie ein korrupter Polizist, der seine Position ausnutzt, um sich zu bereichern. Die Idee und Institution Polizei ist nicht schlecht, sondern der einzelne Polizist, der der Versuchung nicht widerstehen kann.
Seltsam ist nur, dass Gläubige unterschiedlicher Richtingen auch unterschiedlich Abhängig und unterschiedlich mündig sind. DAs Moslems oft blinder und unkritischer ihren Hasspredigern folgen, als es Christen tun, ist eine Tatsache. Woran es liegt, ist auch mir unerklärlich.

Marcel
13.06.2008, 14:10
Tatsachen werden verdreht, manipuliert oder so lange beschnitten, bis sie einen völlig neuen Kontext bilden. Das sind keine Weltverbesserer, sondern Verdreher.
Das zu behaupten ist leicht, Beweise wären aber auch schön. Oder muss ich "glauben", dass ich etwas verdreht hätte? Habs nicht so mit dem Glauben, mir sind Belege wichtiger. Da könnte ja sonst jeder kommen mit irgendwelchen Sachen...


Wenn die Vögel sich Götter erfinden, wie sie es höchstwahrscheinlich tun, sehen diese Götter sicher aus wie sie selbst.
(Michel Eyquem de Montaigne)

Interessierter
13.06.2008, 14:51
Gott ist der Kompaß, die Richtung bestimmen wir.
Franz Schmidberger, (*1942), deutscher Publizist



[QUOTE]Marcel:

Gott ist ein Wort, welches Menschen benutzen, wenn sie zu Müde zum Denken sind.
(Edward Abbey)



Ohne Kompass - wird man sich in einer "unbekannten Wildnis" hoffnungslos verirren.

Das Leben kann man mit einer "unbekannten Wildnis" gleichsetzen - keiner weis wo der (eigene) Lebensweg hinführt; auch der atheistische Marcel nicht.

Man kann jedem Menschen, der sich auf dem Irrweg befindet, nur wünschen - doch noch, vor dem Absturz - der jedem unausweichlich beschieden ist, "den Kompass" zu finden.

Der aus'm Enzkreis
13.06.2008, 15:17
@Marcel

Wenn die Vögel sich Götter erfinden, wie sie es höchstwahrscheinlich tun, sehen diese Götter sicher aus wie sie selbst.
(Michel Eyquem de Montaigne)

Deine ganzen Zitate und Argumente gegen den christlichen Glauben bringen gar nichts. Du kannst mit Deinen und anderer ihrer "Weisheiten" in Form von Zitaten nichts widerlegen. Es sind auch "nur" geglaubte Meinungen!

Verstehe endlich, es heißt "Glaube"! Und einem "Gläubigen" braucht und muss man nichts beweisen! Das wichtige am Glauben ist, dass derjenige im Glauben "Halt und Erfüllung" findet, indem er an was glaubt, wie in dem Fall, an Jesus Christus und alles was dazu gehört! Was ist denn in Deinen Augen so schlimm oder gar so verwerflich daran.

Mir ist jeder gläubige Christ lieber als ein Mensch ohne Gewissen und Anstand.

Da bringen die Vorwürfe, die vielleicht vor über 100, 500, 1000 oder 2000 Jahren passiert sind oder gewesen waren, Null Komma Josef. Ob es nun stimmt oder auch nicht, das könnte man sowieso nicht ändern, selbst wenn man wollte. Also gehe in Dich und versuche darüber nachzudenken, bevor Du wieder neue Zitate Deiner Philosophen bringst!

MfG :) :cool: :p

hellam2008
13.06.2008, 16:50
ich möchte mich Interessiertem voll anschließen, vielleicht noch ein Denkanstoß von
Max Plank : Als Physiker, also als Mann, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie diente, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms folgendes: Es gibt keine Materie an sich: Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Atoms zusammen hält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewig (abstrakte) Kraft gibt- es ist der Menschheit nie gelungen, das heiß ersehnte Perpetum Mobile zu erfinden-, so müßen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligentenGeist annehmen. Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, aber vergängliche Materie ist das Reale,Wahre, Wirkliche (denn die Materie bestünde, wie wir es gesehen haben, ohne diesen Geist überhaupt nicht), sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre. Da es aber Geist ansich nicht geben kann, und jeder Geist einem Wesen zugehört, so müßen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selbst sein können, sondern geschaffen worden sein müßen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu nennen, wie ihn alle alten Kulturvölker der Erde frühere Jahrtausende genannt haben: Gott.
Ich denke jeder muß seinen eigenen Zugang zu Gott suchen. Vielleicht kommt auch Marcel im Laufe seines Lebens noch zu ganz anderen Erkenntnissen, es hat ja auch mal Saulus der zu Paulus wurde gegeben.

Marcel
14.06.2008, 12:03
Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente noch eine ewig (abstrakte) Kraft gibt- es ist der Menschheit nie gelungen, das heiß ersehnte Perpetum Mobile zu erfinden-, so müßen wir hinter dieser Kraft einen bewußten intelligentenGeist annehmen.
Wir kennen diese "intelligente" Kraft inzwischen unter dem Namen "Quarks". Diese Teilchen besitzen exakt die Eigenschaften ein Atom ständig mit der selben Kraft zusammenzuhalten ohne diese Kraft zu verlieren (Perpetuum Mobile). Erreicht wird das durch die Gegenwirkung von Top- und Bottom-Quarks (Teilchen und Antiteilchen). Zudem gibt es noch Leptonen sowie die noch nicht experimentell nachgewiesenen Higgs-Bosonen, die diese Kräfte besitzen.

Doch das konnte der gute Planck nicht wissen. Dazu fehlten ihm (noch) die technischen Möglichkeiten.

Silvio Corvaglia
14.06.2008, 14:35
Ich bin kein Atheist und auch nicht Anhänger einer mosaischen Religion. Damit meine ich alle Religionen, die sich auf Moses berufen – Christentum, Islam, Zionismus und ihre unzähligen Abspaltungen.
Ich sympathisiere mit dem Buddhismus. Aber keine Angst, ich will hier nicht missionieren.

Jeder sollte seinen spirituellen Weg selbst finden!
Eine Empfehlung von Hellam 2008 der ich voll und ganz zustimme.
In anderen Äußerungen schwingt eine selbstgerechte Anmaßung mit:
Wer zum Christentum übertritt, „wandelt sich vom Saulus zum Paulus“.
Oder: „Mir ist jeder gläubige Christ lieber, als ein Mensch ohne Gewissen und Anstand“.
Wieso ist jemand der keiner mosaischen Religion angehört, in diesem Falle Christentum, ohne Gewissen, unanständig oder schlecht??
Anhand dieser beiden Äußerungen wird erkennbar, an welchen beiden Grundirrtümern alle mosaischen Religionen leiden.

Nicht das was in der Bibel, Koran und im Talmud geschrieben steht, ist entscheidend.
Es ist völlig unerheblich, wenn Moslems oder Christen, mit dem Verweis auf die jeweiligen Stellen in der Bibel oder im Koran, wechselseitig sich Intoleranz oder Toleranz attestieren.
Das ist das fatalen an den Buchreligionen, man findet eben für alles die jeweiligen Stellen und damit ist der Interpretation und der Schwerpunktbildung Tür und Tor geöffnet. Das ist die Ursache für immer wieder neue Abspaltungen und Neugründung von Glaubensrichtungen. Vergleichbar mit einem Kochbuch aus dem ich mir die Zutaten heraussuche, die nur mir schmecken, setze einige neue Akzente und gebe dem Gericht einen neuen Namen, schon ist die neue Glaubensrichtung fertig und ich kann dann noch immer behaupten, daß mein Gericht, obwohl neuer Interpretation, das einzige wirkliche Original ist, da es ja aus den Zutaten des Kochbuchs zusammengestellt wurde.
Wichtiger ist vielmehr, genau zu beobachten, was passiert sobald diese Religionen über die absolute politische Macht verfügen. Und diesbezüglich verfügen wir über genügend empirische Werte. Ich will jetzt nicht noch einmal die unzähligen Verbrechen der mosaischen Religionen aufzählen, die würden wahrscheinlich eine 20-bändige Enzyklopädie füllen und darüber gibt es mittlerweile genug seriöse Informationsquellen, die für jeden zugänglich sind.
Gottesstaaten waren für die betroffenen Menschen keine Erlösung, sondern ein Martyrium.
Und wenn Politiker ihre Entscheidungen mit dem Hinweis auf Gott begründen und rechtfertigen, gehen bei mir sämtliche roten Lampen an.
Zu oft endete das in einem Fiasko.
Entweder waren das religiöse Fanatiker oder die Religion wurde missbraucht um die tatsächlichen Motive zu verschleiern.
Die Zahl der "guten", nicht fanatischen religiösen „Führer“, die gleichzeitig über politischen Einfluß verfügten, beschränken sich auf sehr wenige und sind die berühmten Ausnahmen von der Regel. Mir fällt jetzt spontan nur Mahatma Gandhi ein, der allerdings kein Anhänger einer mosaischen Religion war und trotzdem mit Gewissen ausgestattet, anständig und kein Saulus war.

Das gleiche Phänomen, wenn auch auf einer niedrigeren Ebene, finden wir übrigens auch bei der Auslegung der roten Bibel (Das Kapital), wenn ich mir den Schlenker erlauben darf. Immer wieder neue gut gemeinte Interpretationen und Abspaltungen, die stets in denselben Katastrophen endeten, sobald sie über die politische Macht verfügten.

Ich will auf die beiden Grundirrtümer aller mosaischen Religionen, die selbst in dieser Runde hier deutlich werden, eingehen:

der Absolutheitsanspruch und
der AuserwähltenwahnDas impliziert:
Nur ich habe den richtigen Glauben und alle anderen wandeln sich vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt „vom Saulus zum Paulus“, notfalls auch mit Gewalt (z. B. Heiliger Krieg, Kreuzzug, Missionierung).
Nur ich gehöre der richtigen Religion an und wurde von Gott auserwählt. Alle anderen haben Gott nicht auf ihrer Seite, sie sind „ohne Gewissen, unanständig“, Ungläubige, Heiden Ketzer, usw..

Glaubt denn wirklich irgendein Mensch bei klarem Verstand, Gott sei katholisch, evangelisch, sunnitisch, schiitisch, zionistisch, usw.???
Gott hat kein Volk oder eine Religion auserwählt und keiner ist in Besitz der absoluten Wahrheit!
Nicht die Religion ist entscheidend, sondern die Lebensführung.
Schade ich während meines Lebens überwiegend bewusst anderen Mensch, bekomme ich früher oder später die Rechnung präsentiert. Nutze ich mein Leben zur eigenen seelischen Reifung, gebe ich meiner Umwelt auch etwas zurück und gebe ich meinem Leben einen höheren Sinn, beispielsweise eigenen Kindern!? Oder führe ich ein oberflächliches, verantwortungsloses, in unserem links-liberal-kapitalistischen Land übliches Ich-will-Spaß-haben-feiern-Party-Leben!?
Wie eingangs erwähnt, will ich hier nicht missionieren. Jeder soll seinen eigenen spirituellen Weg finden.

Marcel
14.06.2008, 15:36
Ich bin kein Atheist und auch nicht Anhänger einer mosaischen Religion. Damit meine ich alle Religionen, die sich auf Moses berufen – Christentum, Islam, Zionismus und ihre unzähligen Abspaltungen.
Ich sympathisiere mit dem Buddhismus. Aber keine Angst, ich will hier nicht missionieren.
Der Buddhismus ist in meinen Augen mehr eine Lebenseinstellung als eine Religion. Die Lehren kommen dort nicht "von oben herab" sondern wurden von Siddharta Gautama (der historische Buddha) selbst erlebt und beschrieben. Er selbst zog als Mensch(!!) seine Schlüsse aus seinem Handeln und den damit verbundenen Reaktionen seiner Umwelt.
Er sagte auch man solle nicht blind an etwas glauben nur weil es von anderen, durch welche Mittel auch immer (häufig Gewalt und Drohung), verbreitet wird, sondern er beruft sich auf die Selbstverantwortung jedes einzelnen.
So weit würde ich mich als Buddhisten sehen.

Leider gibt es allerdings auch im Buddhismus Dinge, die für mich einfach zu abstrus sind als dass ich dafür einstehen könnte. Seien es die Wiedergeburten oder der Glauben an das Nirvana und natürlich das recht merkwürdige Leben der Mönche. Zudem gibt es auch unter Buddhisten recht extreme Gruppierungen, die alles andere als gewaltlos sind.

Der aus'm Enzkreis
14.06.2008, 17:17
@Silvio Corvaglia

Oder: „Mir ist jeder gläubige Christ lieber, als ein Mensch ohne Gewissen und Anstand“.
Wieso ist jemand der keiner mosaischen Religion angehört, in diesem Falle Christentum, ohne Gewissen, unanständig oder schlecht??

Meine Aussage bezog sich nicht ausschließlich auf eine mosaische Religion, sie war mehr auf das "gläubige" gemünzt, das eine andere Religion nicht ausschließt. Ich kann auch mit dem Buddhismus sehr gut leben, weil auch dieser achtet seinen Nächsten, die Natur in all ihrer Vielfalt mit eingeschlossen. Würde mir sogar in vielen Teilen sehr zusagen. Ja ich habe mich etwas unpräzise ausgedrückt, das stimmt, ich hätte wenigstens "Christ" in Klammern setzen sollen, sorry.

Nur mit dem Islam kann ich rein gar nichts anfangen, der selbst in einem einzigen Land so unterschiedlich ausgelegt wird. Was Du dem einen sagst, ist bei dem anderen falsch, obwohl es wieder ein anderer genau so vorlebt und trotzdem alle streng nach dem Koran leben. In vielen Ländern, wie im Jemen u.a., wird streng die Scharia eingehalten, wo anders wieder nicht und so weiter und so fort. Der eine schmeißt dem anderen die Sure an den Kopf, der andere wiederum eine andere zurück,und am Ende ist beides wahr, nein nichts für mich!

Deshalb ist für mich auch eher dieser Satz entscheidend, den Du geschrieben hast: "Nicht die Religion ist entscheidend, sondern die Lebensführung".
Die Achtung vor dem Anderen und der Spruch, den man früher den Kleinen schon bei gebracht hat: "was du nicht willst,...........das füge keinen anderen zu"! Da sind alle Gläubige und Atheisten eingeschlossen. Das meinte ich mit Gewissen und Anstand, womit ich aber auch das Verhalten im Ausland oder von Ausländern allgemein, mit einbeziehe. Und da sieht es bei vielen nicht gut aus! Das gilt auch für Deutsche, das ich ausdrücklich betone!

MfG :) :o

Marcel
15.06.2008, 13:29
Nur mit dem Islam kann ich rein gar nichts anfangen, der selbst in einem einzigen Land so unterschiedlich ausgelegt wird. Was Du dem einen sagst, ist bei dem anderen falsch, obwohl es wieder ein anderer genau so vorlebt und trotzdem alle streng nach dem Koran leben. In vielen Ländern, wie im Jemen u.a., wird streng die Scharia eingehalten, wo anders wieder nicht und so weiter und so fort. Der eine schmeißt dem anderen die Sure an den Kopf, der andere wiederum eine andere zurück,und am Ende ist beides wahr, nein nichts für mich!
Aber auch das Christentum wird überall anders ausgelegt, zum Teil auch in einem Staat: evangelisch, katholisch, evangelikal, baptistisch, und viele weitere hunderte Splittergruppen mit eigenen Bibelausgaben und Auslegungen. Einige davon sind "gemäßigt", andere wiederum recht radikal. Man denke an den Katholizimus, der in Südamerika gelebt wird!
Das selbe gilt für den Islam, auch dort gibt es friedliche Gläubige, aber leider auch Menschen, die sich Bombengürtel umschnallen.


Deshalb ist für mich auch eher dieser Satz entscheidend, den Du geschrieben hast: "Nicht die Religion ist entscheidend, sondern die Lebensführung".
Die Achtung vor dem Anderen und der Spruch, den man früher den Kleinen schon bei gebracht hat: "was du nicht willst,...........das füge keinen anderen zu"! Da sind alle Gläubige und Atheisten eingeschlossen. Das meinte ich mit Gewissen und Anstand, womit ich aber auch das Verhalten im Ausland oder von Ausländern allgemein, mit einbeziehe. Und da sieht es bei vielen nicht gut aus! Das gilt auch für Deutsche, das ich ausdrücklich betone!

Somit gibst du selbst zu, dass Moral und Lebenseinstellung von der religiösen Einstellung absolut unabhängig sind. Wie sonst kann es sein, dass die ersten Demokraten Atheisten waren? Und noch so vieles mehr was Atheisten erfunden/begründet haben was die Menschheit vorangebracht hat.

der vom Meirich
16.06.2008, 10:09
Das zu behaupten ist leicht, Beweise wären aber auch schön. Oder muss ich "glauben", dass ich etwas verdreht hätte? Habs nicht so mit dem Glauben, mir sind Belege wichtiger. Da könnte ja sonst jeder kommen mit irgendwelchen Sachen...


Wenn die Vögel sich Götter erfinden, wie sie es höchstwahrscheinlich tun, sehen diese Götter sicher aus wie sie selbst.
(Michel Eyquem de Montaigne)

Beweise gibt es in Büchern wie: "Die Bibel hat doch recht" oder "Die Bibel als Geschichtsbuch". Nur 2 von vielen, die Belege für die Wahrheit liefern. Historisch und archäologisch belegt! Es genügt eben nicht, sich ein paar schlaue Sprüche von Gesinnungsgenossen zu klauen. Das sind keine Belege oder Beweise. Es zeugt doch vielmehr von geistiger Armmut, wenn man auf das Denken anderer angewiesen ist, weil man seine egenen Gedanken nicht so weit artikulieren kann, dass sie in einer Dikussion Bestand haben. Aber es ist eben gerade diese Einfachheit, die den Verführer ausmacht. Diese scheinheilige und simple Pseudologik geht nur deshalb vordergründig als Argumentation durch, weil sie keinen Hintergrund hat. Und weil sie simpel und einfach ist, glaubt sie jeder. Bis er genau 5 Minuten darüber nachdenkt. Dann ist die Überzeugung dahin!
Beweisen Sie doch, dass es KEINEN Gott gibt! Diesen Beweis sind Sie bislang schuldig geblieben! Von Jedem verlangen Sie Beweise. Ansonsten glauben Sie eh an nichts. Wenn dem so wäre, würden Sie nicht mal an das glauben, was Sie selbst von sich geben. Denn hierfür gibt es KEINEN Beweis!

der vom Meirich
16.06.2008, 10:13
Aber auch das Christentum wird überall anders ausgelegt, zum Teil auch in einem Staat: evangelisch, katholisch, evangelikal, baptistisch, und viele weitere hunderte Splittergruppen mit eigenen Bibelausgaben und Auslegungen. Einige davon sind "gemäßigt", andere wiederum recht radikal. Man denke an den Katholizimus, der in Südamerika gelebt wird!
Das selbe gilt für den Islam, auch dort gibt es friedliche Gläubige, aber leider auch Menschen, die sich Bombengürtel umschnallen.


Somit gibst du selbst zu, dass Moral und Lebenseinstellung von der religiösen Einstellung absolut unabhängig sind. Wie sonst kann es sein, dass die ersten Demokraten Atheisten waren? Und noch so vieles mehr was Atheisten erfunden/begründet haben was die Menschheit vorangebracht hat.

Noch einmal ganz klar: Man kann den Glauben nicht gleich setzen mit den Verfehlungen von Menschen, die den Glauben benutzen, um niedere Beweggründe zu realisieren, um sich zu bereichern, um sich Macht zu verschaffen, um ihre perfiden Phantasien auszuleben.
Der Glaube in seiner Reinheit steht jedem Frei zur "Benutzung". Verschmutzt wird er nur durch die Fehlbarkeiten der Menschen! Dieser Umstand lässt keinen Umkehrschluss zu!

Marcel
16.06.2008, 10:50
Beweisen Sie doch, dass es KEINEN Gott gibt! Diesen Beweis sind Sie bislang schuldig geblieben! Von Jedem verlangen Sie Beweise. Ansonsten glauben Sie eh an nichts. Wenn dem so wäre, würden Sie nicht mal an das glauben, was Sie selbst von sich geben. Denn hierfür gibt es KEINEN Beweis!
Wieso sollte ich das beweisen? Beweisen Sie, dass es einen gibt! Es ist doch eigentlich Ihr Job, wenn Sie schon an ihn glauben, diesen zu beweisen. Ich glaube an physikalische, chemische und biologische Gesetze, die kann ich Ihnen gerne beweisen, falls Sie an eine davon nicht "glauben".


Beweise gibt es in Büchern wie: "Die Bibel hat doch recht" oder "Die Bibel als Geschichtsbuch". Nur 2 von vielen, die Belege für die Wahrheit liefern. Historisch und archäologisch belegt!
Das erste habe ich tatsächlich gelesen, das Problem mit dem Buch: Werner Keller belegt darin nur die Dinge, die sich wirklich belegen lassen, der Rest bleibt Außen vor.Zudem stammt das Buch aus dem Jahr 1955, vieles was davon als belegt galt ist heute schlichtweg falsch. In der Zwischenzeit wurden viele Diskrepanzen zwischen biblischer Chronologie und tatsächlicher entdeckt; das liegt daran, dass inzwischen die C14-Methode zum Standard wurde in der Archäologie und bis 1955 kaum durchgeführt wurde.
Vielleicht sollten Sie lieber aktuelle Werke lesen. Das zweite von Ihnen genannte stammt aus dem Jahr 1958, also auch keinerlei neue Erkenntnisse darin zu finden.

Die Bibel mag stellenweise einigermaßen geschichtlich reale Begebenheiten enthalten, allerdings entstand das Buch durch das Stille-Post-Prinzip und hat nichts mit Wahrheit zu tun.

der vom Meirich
16.06.2008, 17:23
Wieso sollte ich das beweisen? Beweisen Sie, dass es einen gibt! Es ist doch eigentlich Ihr Job, wenn Sie schon an ihn glauben, diesen zu beweisen. Ich glaube an physikalische, chemische und biologische Gesetze, die kann ich Ihnen gerne beweisen, falls Sie an eine davon nicht "glauben".


Das erste habe ich tatsächlich gelesen, das Problem mit dem Buch: Werner Keller belegt darin nur die Dinge, die sich wirklich belegen lassen, der Rest bleibt Außen vor.Zudem stammt das Buch aus dem Jahr 1955, vieles was davon als belegt galt ist heute schlichtweg falsch. In der Zwischenzeit wurden viele Diskrepanzen zwischen biblischer Chronologie und tatsächlicher entdeckt; das liegt daran, dass inzwischen die C14-Methode zum Standard wurde in der Archäologie und bis 1955 kaum durchgeführt wurde.
Vielleicht sollten Sie lieber aktuelle Werke lesen. Das zweite von Ihnen genannte stammt aus dem Jahr 1958, also auch keinerlei neue Erkenntnisse darin zu finden.

Die Bibel mag stellenweise einigermaßen geschichtlich reale Begebenheiten enthalten, allerdings entstand das Buch durch das Stille-Post-Prinzip und hat nichts mit Wahrheit zu tun.
AHA, das ist aber interessant. Sie als kluges und allwissendes Köpfchen sollten doch bemerkt haben, dass es in der Wissenschaft zig unbewiesene Tatsachen gibt, die man auch ohne Beweis als gegeben akzeptiert. Je mehr Beiträge ich von Ihnen lese, um so mehr wird mir klar, dass Sie zu der Fraktion gehören, die sich immer genau die Rosinen zusammenpickt, die benötigt werden, damit sie ins eigene Bild passen. Immer nach dem Motto: Rauchen ist gesund: Gez. Dr. Marlboro. Dumm, wer Ihnen auf den Leim geht!
Es gibt genug Hinweise, dass es eine "Kraft" namens Gott gibt. Denn ein Wesen ist es nicht. Sich ein Bildnis zu machen, ist ja in den Geboten verboten. Also beweisen Sie, dass es KEINEN Gott gibt. Es wird Ihnen nicht gelingen. Auch wenn sie alle historischen und archäologischen argumente ignorieren oder platt quatschen. Es wird Ihnen nicht gelingen!

guri311
16.06.2008, 17:42
Ernsthaft auseinandergesetzt oder nur mit der Bibel und anderen Gebetsbüchern, Sprüchebüchern etc.? Also auch mal ein kritisches Buch gelesen auch wenn es "nur" Der Gotteswahn war? DAS ist für mich auseinandersetzen: Argumente aller Seiten zulassen und am Ende zu seinem Schluss kommen. Wer nur die eine Seite kennt kann sich kein Urteil bilden.

Das stimmt so nicht. Um es bildlich auszudrücken: Wer das echte Geld in allen Feinheiten kennt, muß sich mit dem Falschgeld nicht mehr beschäftigen. Er kann es immer erkennen. An den Abweichungen, die es zum echten Geld aufweist.

Jesus sagt von sich: "Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als nur durch mich"

Und es heißt folgerichtig (im Bild auf das echte Geld bezogen): "Die Wahrheit wird euch frei machen."

Ich habe diese Wahrheit kennengelernt und brauche keine Beweise. Oder besser gesagt: Der Friede und die Zuversicht, die ich bekomme, wenn ich im Vertrauen in Gottes Wort lese, ist mir Beweis genug.

Zu Thomas sagte Jesus: "Du glaubst, weil du siehst. Glückselig ist, wer nicht sieht und doch glaubt"

Denn wozu soll man glauben was man doch sieht?

"Glauben ist ein Überzeugtsein von Dingen, die man nicht sieht" (Hebräerbrief)

Wer nicht selbst den Schritt des Glaubens wagt, wird den Glauben niemals verstehen können. Das war auch bei mir nicht anders, bis ich kraft der Liebe Jesu diesen Schritt tun konnte.

Erst, wenn man Gott treu sein will, kann man erkennen, daß seine Worte die Wahrheit sind. Mit distanzierten Analysen im Zweifel wird kaum jemand den Glauben finden, auch wenn dies in einigen Fällen sogar der Fall ist.

Die Worte der Bibel haben sich mir jedenfalls durch den Heiligen Geist erst dann erschlossen, als ich begonnen hatte, mein Vertrauen auf Gott zu werfen. Vorher war auch für mich die Bibel ein Buch, welches mir nicht viel zu sagen hatte.

Liebe Grüße in die Runde von einem, der erst jetzt auf diese Diskussion aufmerksam wurde,

guri311

Marcel
17.06.2008, 00:51
AHA, das ist aber interessant. Sie als kluges und allwissendes Köpfchen sollten doch bemerkt haben, dass es in der Wissenschaft zig unbewiesene Tatsachen gibt, die man auch ohne Beweis als gegeben akzeptiert. Je mehr Beiträge ich von Ihnen lese, um so mehr wird mir klar, dass Sie zu der Fraktion gehören, die sich immer genau die Rosinen zusammenpickt, die benötigt werden, damit sie ins eigene Bild passen. Immer nach dem Motto: Rauchen ist gesund: Gez. Dr. Marlboro. Dumm, wer Ihnen auf den Leim geht!
Es gibt genug Hinweise, dass es eine "Kraft" namens Gott gibt. Denn ein Wesen ist es nicht. Sich ein Bildnis zu machen, ist ja in den Geboten verboten. Also beweisen Sie, dass es KEINEN Gott gibt. Es wird Ihnen nicht gelingen. Auch wenn sie alle historischen und archäologischen argumente ignorieren oder platt quatschen. Es wird Ihnen nicht gelingen!
Welche Dinge meinen Sie denn in der Wissenschaft, die einfach nur akzeptiert werden? Mir fällt sponatn nichts ein. Das einzige was Wissenschaft macht ist vermuten und darauf hinarbeiten dies auch zu beweisen und wenn es nicht bewiesen werden kann ist es in der Wissenschaft auch keine Tatsache.

Diese Hinweise auf Gott gibt es nicht. Beweisen Sie mir doch bitte dass es kein Fliegendes Spaghettimonster gibt. Wäre dasselbe als würden ich beweisen, dass es keinen Gott gibt. Das Spaghettimonster ist gleich wahrscheinlich wie Ihr Gott und zwar fast gleich 0.

Interessierter
18.06.2008, 06:27
Welche Dinge meinen Sie denn in der Wissenschaft, die einfach nur akzeptiert werden? Mir fällt sponatn nichts ein. Das einzige was Wissenschaft macht ist vermuten und darauf hinarbeiten dies auch zu beweisen und wenn es nicht bewiesen werden kann ist es in der Wissenschaft auch keine Tatsache.

Diese Hinweise auf Gott gibt es nicht. Beweisen Sie mir doch bitte dass es kein Fliegendes Spaghettimonster gibt. Wäre dasselbe als würden ich beweisen, dass es keinen Gott gibt. Das Spaghettimonster ist gleich wahrscheinlich wie Ihr Gott und zwar fast gleich 0.

Immerhin - benutzt der (All-)Wissende (doch noch) das Wörtchen "fast"!?:confused:

der vom Meirich
18.06.2008, 09:35
Welche Dinge meinen Sie denn in der Wissenschaft, die einfach nur akzeptiert werden? Mir fällt sponatn nichts ein. Das einzige was Wissenschaft macht ist vermuten und darauf hinarbeiten dies auch zu beweisen und wenn es nicht bewiesen werden kann ist es in der Wissenschaft auch keine Tatsache.

Diese Hinweise auf Gott gibt es nicht. Beweisen Sie mir doch bitte dass es kein Fliegendes Spaghettimonster gibt. Wäre dasselbe als würden ich beweisen, dass es keinen Gott gibt. Das Spaghettimonster ist gleich wahrscheinlich wie Ihr Gott und zwar fast gleich 0.
Es gibt unzählige Dinge in den Naturwissenschaften, mit denen Wissenschaftler arbeiten und als Fundament für Beweisführungen dienen, die aber selbst noch nicht bewiesen sind.
Ihre Argumentation wird allmählich etwas seicht. Das ist, als ob man folgende Behauptung aufstellen würde: Man kennt die Mechanismen im menschlichen Gehirn, die Gedanken und Daten speichern, nicht. Somit müsste man Ihrer Meinung nach bestreiten, dass Lebewesen in der Lage dazu sind, zu denken.
Noch ein weiteres beispiel aus der Galvanotechnik: Rein elektrochemisch ist es eigentlich nicht möglich, ein Teil zu verchromen. Trotzdem funktioniert es und das Verfahren wird angewandt. Die exakten elektrochemischen Vorgänge an Anode und Kathode sind aber unbekannt. Da man aber die Vorgänge nicht genau kennt, ist es leider nur schwer möglich, die Stromausbeute zu optimieren..
Wie gesagt: Beispiele gibt es unzählige..
Ihr Spaghettimonster versehen Sie bitte mit etwas Tomatensoße und Basilikum und verfrachten es dahin zurück, wo es wohl herkommt. In Ihren Kopf!

Marcel
18.06.2008, 12:53
Es gibt unzählige Dinge in den Naturwissenschaften, mit denen Wissenschaftler arbeiten und als Fundament für Beweisführungen dienen, die aber selbst noch nicht bewiesen sind.
Ihre Argumentation wird allmählich etwas seicht. Das ist, als ob man folgende Behauptung aufstellen würde: Man kennt die Mechanismen im menschlichen Gehirn, die Gedanken und Daten speichern, nicht. Somit müsste man Ihrer Meinung nach bestreiten, dass Lebewesen in der Lage dazu sind, zu denken.
Noch ein weiteres beispiel aus der Galvanotechnik: Rein elektrochemisch ist es eigentlich nicht möglich, ein Teil zu verchromen. Trotzdem funktioniert es und das Verfahren wird angewandt. Die exakten elektrochemischen Vorgänge an Anode und Kathode sind aber unbekannt. Da man aber die Vorgänge nicht genau kennt, ist es leider nur schwer möglich, die Stromausbeute zu optimieren..
Wie gesagt: Beispiele gibt es unzählige..
Ihr Spaghettimonster versehen Sie bitte mit etwas Tomatensoße und Basilikum und verfrachten es dahin zurück, wo es wohl herkommt. In Ihren Kopf!
Nur weil wir von etwas nicht wissen wie es genau funktioniert dürfen wir diesen Effekt ja trotzdem wohl ausnutzen. Und als Grundlage zu irgendeiner Beweisführung wird es doch gar nicht verwendet, nur technisch wird es ausgenutzt. Verwechseln Sie bitte Technik nicht mit Wissenschaft. Und im Falle von ihrer Verchromung wird man früher oder später auch noch dahinterkommen.

Das Spaghettimonster ist trotzdem gleich wahrscheinlich wie Ihr Gott. Ihr Gott wurde auch nur von Menschen erdacht, und das auch noch aus sehr niederen Beweggründen. Zudem von Menschen, die der Überzeugung waren die Erde sei eine Scheibe, Blitze sind eine Strafe Gottes und die Sonne dreht sich um die Erde. Sehr glaubwürdige Leute finden Sie nicht auch?!
Aber man darf natürlich glauben woran man will: Götter, Himmel&Erde, oder auch süße nudelige Spaghettimonster. Aber am besten man glaubt an gar nichts sondern vertraut lieber auf sich selbst und nicht auf unsichtbare Freunde :)

Ostwestfale
18.06.2008, 20:35
ich lasse dich in deinem Glauben zum Unglauben. Die Tatsache, dass du Gott leugnest, beweist für mich, dass du mehr über Gott nachdenkst, als manch anderer. Jesus waren die Zweifler auch lieber, als die Jasager.

Aber lass dir von einem alten Sack was sagen, nicht wünschen.

Die Not lehrt das Beten!

Und das Leben hält viele Überraschungen, gute, wie böse bereit.

Du glaubst gar nicht, wie schnell ungläubige Menschen auf die Knie fallen und ihren Herrn und Schöpfer anflehen.

In diesem Sinne
genieße deine Jugend, denn es ist das Privileg der Jugend, die Fehler zu machen, die die Alten auch schon gemacht haben.

In Hermann Hesses Siddhartha hat darüber der Fährmann Vasudeva sehr lehrreiche Worte an Siddhartha gerichtet.

>>>Hell strahlte des Faehrmanns Laecheln auf; er beruehrte zart Siddharthas
Arm und sagte: "Frage den Fluss darueber, Freund! Hoere ihn darueber
lachen! Glaubst du denn wirklich, dass du deine Torheiten begangen
habest, um sie dem Sohn zu ersparen? Und kannst du denn deinen Sohn
vor Sansara schuetzen? Wie denn? Durch Lehre, durch Gebet, durch
Ermahnung? Lieber, hast du jene Geschichte denn ganz vergessen, jene
lehrreiche Geschichte vom Brahmanensohn Siddhartha, die du mir einst
hier an dieser Stelle erzaehlt hast? Wer hat den Samana Siddhartha vor
Sansara bewahrt, vor Suende, vor Habsucht, vor Torheit? Hat seines
Vaters Froemmigkeit, seiner Lehrer Ermahnung, hat sein eigenes Wissen,
sein eigenes Suchen ihn bewahren koennen? Welcher Vater, welcher Lehrer
hat ihn davor schuetzen koennen, selbst das Leben zu leben, selbst
sich mit dem Leben zu beschmutzen, selbst Schuld auf sich zu laden,
selbst den bitteren Trank zu trinken, selber seinen Weg zu finden?

Glaubst du denn, Lieber, dieser Weg bleibe irgend jemandem vielleicht
erspart? Vielleicht deinem Soehnchen, weil du es liebst, weil du ihm
gern Leid und Schmerz und Enttaeuschung ersparen moechtest? Aber auch
wenn du zehnmal fuer ihn stuerbest, wuerdest du ihm nicht den kleinsten
Teil seines Schicksals damit abnehmen koennen."<<<

Marcel
18.06.2008, 20:51
Die Not lehrt das Beten!
Und genau das habe ich mir in der Not abgewöhnt, weils weder mir hilft noch sonst jemandem. Gerade in der Not muss man an sich selbst glauben und sich selbst helfen und nicht darauf vertrauen, dass einem imaginäre Wesen helfen.
Oder hat Beten jemals irgendwo irgendetwas verbessert? Selbst wenn es Gott gäbe, wer seid ihr, dass ihr euch rausnehmt ihn zu bitten euch zu helfen? Seid ihr etwa etwas besonderes in seinen Augen? Besser als der Rest des Universums? Wieso sollte ein Gott gerade euch erhören wenn es so viel interessaneteres auf der Welt gibt als ein paar lächerliche Menschen mit ihren lächerlichen Problemen?
Und dann behaupten so viele Gläubige immer noch wir Atheisten wären egoistisch. Dabei sind wir die einzigen, die selbst zugeben wie unwichtig und winzig wir doch sind im Angesicht des Universums. Und dass wir keine Sonderrolle einnehmen in der Welt, denn die wird auch ohne uns weiterexistieren.

Ostwestfale
18.06.2008, 21:00
Und genau das habe ich mir in der Not abgewöhnt, weils weder mir hilft noch sonst jemandem. Gerade in der Not muss man an sich selbst glauben und sich selbst helfen und nicht darauf vertrauen, dass einem imaginäre Wesen helfen.
Oder hat Beten jemals irgendwo irgendetwas verbessert? Selbst wenn es Gott gäbe, wer seid ihr, dass ihr euch rausnehmt ihn zu bitten euch zu helfen? Seid ihr etwa etwas besonderes in seinen Augen? Besser als der Rest des Universums? Wieso sollte ein Gott gerade euch erhören wenn es so viel interessaneteres auf der Welt gibt als ein paar lächerliche Menschen mit ihren lächerlichen Problemen?
Und dann behaupten so viele Gläubige immer noch wir Atheisten wären egoistisch. Dabei sind wir die einzigen, die selbst zugeben wie unwichtig und winzig wir doch sind im Angesicht des Universums. Und dass wir keine Sonderrolle einnehmen in der Welt, denn die wird auch ohne uns weiterexistieren.

hat dich deine Mutter erhört, als du in der Wiege gebrüllt hast. Warst du ein besonderes Kind. Gab es nicht schönere und leisere Kinder?

Der Herr erhalte uns die Atheisten, denn sie preisen Gott häufiger, als die Gleichgültigen.

Marcel
18.06.2008, 23:04
Ein sehr guter aber auch leider sehr kurzer Beitrag zum Thema:
http://www.youtube.com/watch?v=GPClXWr3tNw

der vom Meirich
19.06.2008, 17:31
Nur weil wir von etwas nicht wissen wie es genau funktioniert dürfen wir diesen Effekt ja trotzdem wohl ausnutzen. Und als Grundlage zu irgendeiner Beweisführung wird es doch gar nicht verwendet, nur technisch wird es ausgenutzt. Verwechseln Sie bitte Technik nicht mit Wissenschaft. Und im Falle von ihrer Verchromung wird man früher oder später auch noch dahinterkommen.

Das Spaghettimonster ist trotzdem gleich wahrscheinlich wie Ihr Gott. Ihr Gott wurde auch nur von Menschen erdacht, und das auch noch aus sehr niederen Beweggründen. Zudem von Menschen, die der Überzeugung waren die Erde sei eine Scheibe, Blitze sind eine Strafe Gottes und die Sonne dreht sich um die Erde. Sehr glaubwürdige Leute finden Sie nicht auch?!
Aber man darf natürlich glauben woran man will: Götter, Himmel&Erde, oder auch süße nudelige Spaghettimonster. Aber am besten man glaubt an gar nichts sondern vertraut lieber auf sich selbst und nicht auf unsichtbare Freunde :)

Zu Ihren Theorien über beweisbares oder nicht beweisbares möchte ich den Begriff axiom erwähnen. Ihnen, als Allwissender ist der Begriff sicher geläufig. Wenn nicht, nachfolgend eine kurze Beschreibung:

er klassische Axiombegriff wird auf Euklid (http://de.wikipedia.org/wiki/Euklid) und Aristoteles (http://de.wikipedia.org/wiki/Aristoteles) zurückgeführt. Axiom bedeutet klassisch ein unmittelbar einleuchtendes Prinzip. Diese Bedeutung war bis in das 19. Jahrhundert herrschend. Als evidentes Prinzip bedarf ein Axiom weder eines Beweises noch ist es einem Beweis zugänglich. In metaphysischer Interpretation ist es durch Evidenz, Gewissheit und ontologische (http://de.wikipedia.org/wiki/Ontologie) Priorität gekennzeichnet. Dies ist in der neuzeitlichen Axiomatik mit ihrer Formalisierung entfallen. Axiome unterscheiden sich von anderen Aussagen nur dadurch, dass sie nicht abgeleitet sind[1] (http://de.wikipedia.org/wiki/Axiom#cite_note-0).

Es gibt also wohl wissenschaftliche Tatsachen, die als solche gewertet werden, obwohl sie nicht bewiesen oder abgeleitet sind. wenn Ihnen die Galvanotechnik etwas zu hoch ist, tut es eventuell auch Wikipedia..

Ich stelle mir vor, Sie stehen auf der Strasse. Es regnet. Sie behaupten, die Sonne scheint. Es tropft Ihnen das Wasser aus den Haaren, Ihre Kleidung ist durchnässt. Sie frösteln. Und behaupten weiter, dass die Sonne scheint und es Ihnen Brühwarm ist. Das was tropft, sind die Schweißperlen.

Intelligente Diskussionen sind geprägt von fundierter Argumentation und kreativem Gedankenaustausch.
Ihre Argumentation ist nur borniert. Stehen Sie weiter im regen und erfreuen Sie sich Ihrer Schweißperlen. Es gibt auch psychologische Begriffe für Menschern mit einer übersteigerten Phantasie..
Aber da Sie allwissend sind, kennen Sie sicher auch diese Bezeichnungen!
Eventuell beginnen Sie nachzudenken, wenn sie einmal Schnupfen bekommen. Vielleicht war es doch nicht der Schweiss...

der vom Meirich
19.06.2008, 17:38
Und genau das habe ich mir in der Not abgewöhnt, weils weder mir hilft noch sonst jemandem. Gerade in der Not muss man an sich selbst glauben und sich selbst helfen und nicht darauf vertrauen, dass einem imaginäre Wesen helfen.
Oder hat Beten jemals irgendwo irgendetwas verbessert? Selbst wenn es Gott gäbe, wer seid ihr, dass ihr euch rausnehmt ihn zu bitten euch zu helfen? Seid ihr etwa etwas besonderes in seinen Augen? Besser als der Rest des Universums? Wieso sollte ein Gott gerade euch erhören wenn es so viel interessaneteres auf der Welt gibt als ein paar lächerliche Menschen mit ihren lächerlichen Problemen?
Und dann behaupten so viele Gläubige immer noch wir Atheisten wären egoistisch. Dabei sind wir die einzigen, die selbst zugeben wie unwichtig und winzig wir doch sind im Angesicht des Universums. Und dass wir keine Sonderrolle einnehmen in der Welt, denn die wird auch ohne uns weiterexistieren.

Welch ein armseliger Geist. Beten hat schon viel verbessert. Beten hat schon Menschenleben gerettet. Beten hat Verzweifelten noch einen Ausweg gezeigt. An dem Punkt, an dem ein Atheist von der Brücke springt, findet ein gläubiger Christ einen Weg. Sieht ein Licht am Ende des Tunnels. Das ist der Unterschied.
Christen sind bessere Menschen? Nein. Ein Christ wird sich nie über einen anderen erheben. Er wird dem anderen zeigen, was wahre Menschlichkeit und Nächstenliebe ist. Ein Christ ist ganz im Gegenteil nicht egoistisch.
Und ein Christ wächst an dem, das er teilt. Nicht an dem, was er rafft.
Junge, Junge, was sind Sie auf dem Holzweg!
Die Sonderrole liegt in der Verantwortung, die wir haben. Und die leider von vielen Menschen mißbraucht und mißachtet wird. Aber das sind menschliche Fehler, die nichts mit der Reinheit des Glaubens zu tun haben. Niemand ist unfehlbar. Aber man muß seine Fehler erkennen und daraus lernen.

Marcel
19.06.2008, 17:59
Welch ein armseliger Geist. Beten hat schon viel verbessert. Beten hat schon Menschenleben gerettet. Beten hat Verzweifelten noch einen Ausweg gezeigt.
Eine schöne Annahme, die wissenschaftlich allerdings widerlegt wurde...übrigens ironischerweise aus Versehen von der Templeton Foundation, die sehr bemüht sind ihren Gott endlich mal zu beweisen. Ging bisher aber immer nach hinten los und wurde auch oft schwer peinlich für die selbst ernannten Wissenschaftler Gottes :D
Hierbei wurde für einen Teil von schwer Kranken gebetet und für den anderen Teil nicht. Die für die gebetetet wurde sind sogar noch etwas schneller verstorben als die unbedachten. Allerdings in einer statistisch nicht relevanten Zeitdifferenz.
Ein sehr makabarer "wissenschaftlicher" Versuch, der mal wieder gezeigt hat wie unsinnig religiöse Rituale so sind. Wäre das ganze nicht so schrecklich unwürdig an Todkranken so einen Mist zu machen, man müsste eigentlich über die Naivität der Betenden herzhaft lachen :D

Marcel
19.06.2008, 18:04
Aber da Sie allwissend sind, kennen Sie sicher auch diese Bezeichnungen!
Eventuell beginnen Sie nachzudenken, wenn sie einmal Schnupfen bekommen. Vielleicht war es doch nicht der Schweiss...
Erst jetzt habe ich gesehen, dass Sie ja noch mehr geschrieben haben!

Ich bin nicht allwissend, wir alle sind das nicht. Aber ich gebe offen zu nicht genau zu wissen, wie die Welt entstand. Im Gegensatz zu religiösen Menschen: Sie "wissen", dass Gott das gebaut hat und damit ist alles für sie erledigt. Sie möchten es ja nicht einmal genau wissen, es reicht ihnen völlig aus den Erklärungen aus einem jahrtausende alten Buch zu glauben. Dann bitte lebt auch so wie die Menschen damals damit die Straßen endlich mal etwas leerer werden...

Was ich sage ist: Es ist HÖCHSTwahrscheinlich, dass das Universum aus einer Art "Urknall" heraus entstand. Zumindest ist diese Theorie um ein milliardenfaches wahrscheinlicher als die Schöpfung durch euren unsichtbaren Himmelskumpel, denn wir haben Beweise dafür *ätschibätsch* :D


[edit]
Wir könnten fast so eine Art Stammtisch bilden so langsam :)
"Der Atheist gegen den Rest der Welt" oder sowas...

guri311
19.06.2008, 21:04
Erst jetzt habe ich gesehen, dass Sie ja noch mehr geschrieben haben!

Ich bin nicht allwissend, wir alle sind das nicht. Aber ich gebe offen zu nicht genau zu wissen, wie die Welt entstand. Im Gegensatz zu religiösen Menschen: Sie "wissen", dass Gott das gebaut hat und damit ist alles für sie erledigt. Sie möchten es ja nicht einmal genau wissen, es reicht ihnen völlig aus den Erklärungen aus einem jahrtausende alten Buch zu glauben. Dann bitte lebt auch so wie die Menschen damals damit die Straßen endlich mal etwas leerer werden...

Bitte mal näher erklären, was Sie damit meinen! Warum sollten dann die Straßen leerer werden? Sie würden im Gegenteil voller werden, da es keine Abtreibung (=Mord im Mutterleib) mehr gäbe.
Die Straßen wären wieder belebter, weil man seine Mitmenschen lieben würde und sich deshalb für sie interessierte.



Was ich sage ist: Es ist HÖCHSTwahrscheinlich, dass das Universum aus einer Art "Urknall" heraus entstand. Zumindest ist diese Theorie um ein milliardenfaches wahrscheinlicher als die Schöpfung durch euren unsichtbaren Himmelskumpel, denn wir haben Beweise dafür *ätschibätsch* :D


Soso, "Beweise"... Dann mal frisch drauflos! Führen Sie ihre "Beweise" doch bitte mal explizit an, mit den dazugehörigen Versuchen oder Studien in allen Einzelheiten, damit man die Beweiskraft der Behauptungen auch gut nachvollziehen kann! Als Wissenschaftler, als der Sie sich hier ja darstellen, sollten sie sich mit Beweisführung ja bestens auskennen. :rolleyes:

Und: Warum sollte es milliardenfach wahrscheinlicher sein, daß ein Haus ein Produkt des Zufalls ist, als das es von einem denkenden Baumeister geplant und realisiert wurde? Bitte eine zwingende logische Begründung für diese Behauptung!
Wieviel mehr muß logischerweise hinter einem weitaus komplexerem Gebilde wie Ihnen oder mir, welches sogar ein Bewußtsein, einen Geist hat, ein weiser Schöpfer stehen? Kann eine logische, mit einem eigenen Willen und der Fähigkeit zu Liebe und Hass beseelte "Struktur" sich einfach so "entwickeln"?
Oder wollen Sie allen Ernstes behaupten, Sie seien ohne Geist, also geistlos?
Oder auch ohne Seele, also seelenlos und letztlich sinnlos?
Wenn aber nicht, woher kommt Ihr Bewußtsein, ihr "Ich"?
Wenn Sie "sind", warum sollte dann nicht auch Gott sein? Nur, weil Sie sich das nicht erklären können oder sich fragen, wo Gott denn seinerseits herkommt? Wo waren Sie vor Ihrer Geburt? Wo werden sie nach ihrem Ableben hier sein? Weg? Sinnlos? Alles Erlebte war sinnlos, da nach dem Tod dem, der es erlebte, nicht mehr zur Verfügung, da er ja (nach Atheistenmeinung) ja nicht mehr existiert?

Was bin ich froh, den lebendigen Gott kennengelernt zu haben, der mein Leben so unvergleichlich reich macht! Ich darf als von Gott neugezeugter Mensch lernen, sogar noch meinen Feinden zu vergeben und sie sogar zu lieben! Wenn ich keinen Menschen habe, bin ich doch niemals allein!
In allem, was mir zustößt, darf ich wissen, daß es mir dienen muß, weil mein Himmlischer Vater alles plant und ihm nichts aus den Händen gleitet, auch wenn man es oberflächlich betrachtet oft denken könnte.

Bevor ich (erst als Erwachsener; meine Eltern hatten mich zwar taufen lassen, aber ansonsten nicht besonders christlich erzogen) zum lebendigen Glauben an Jesus Christus kam, hatte auch ich keine Ahnung, welchen Reichtum des Herzens ich da verschmähte.

Vom Reichtum möchte ich Dir singen,
den man in Christus haben kann,
Und was es heißt, tief einzudringen
in Jesu Retterliebe dann!

Kein Reichtum ist auf dieser Welt,
der noch im Sterben etwas nützt,
weil weder Silber, Gold noch Geld
vor SEINER Heiligkeit uns schützt.

Das Blut des Lammes ists allein,
das alle uns're Schuld bezahlt.
Nur er wäscht uns von Sünden rein.
Darum war Jesus angepfahlt!

(von mir)

Wenn du wüßtest, wie groß Gottes Reichtum wär,
würdest du nichts anderes mehr wollen.

Aber selbst Gott kann (d)ein Herz nur dann umwenden, wenn ihm das sein Eigner erlaubt. Gott zwingt niemanden; Menschen versuchen das dagegen schon.


[edit]
Wir könnten fast so eine Art Stammtisch bilden so langsam :)
"Der Atheist gegen den Rest der Welt" oder sowas...

Naja, Sooo allein sind Sie ja mit Ihrer Mainung ja nun wieder auch nicht...

"Wohl dem, der eine Heimat hat"

Liebe Grüße,

guri311

Marcel
20.06.2008, 11:38
Bitte mal näher erklären, was Sie damit meinen! Warum sollten dann die Straßen leerer werden? Sie würden im Gegenteil voller werden, da es keine Abtreibung (=Mord im Mutterleib) mehr gäbe.
Die Straßen wären wieder belebter, weil man seine Mitmenschen lieben würde und sich deshalb für sie interessierte.
Tja, würden die Gläubigen in den Zeitaltern leben, in denen ihre tollen Bücher geschrieben wurden, dann hätten die keine Autos und dürften in Lehmhütten wohnen.
Von Abtreibungen möcht ich gar nicht anfangen, aber man sollte sich bewusst werden, dass die katholische Kirche gerne mal so etwas bezahlt wenn einer ihrer Priesterchen sich nicht so ganz an sein schwachsinniges Zölibat halten konnte und endlich mal Mensch wurde...


Soso, "Beweise"... Dann mal frisch drauflos! Führen Sie ihre "Beweise" doch bitte mal explizit an, mit den dazugehörigen Versuchen oder Studien in allen Einzelheiten, damit man die Beweiskraft der Behauptungen auch gut nachvollziehen kann! Als Wissenschaftler, als der Sie sich hier ja darstellen, sollten sie sich mit Beweisführung ja bestens auskennen. :rolleyes:
Und: Warum sollte es milliardenfach wahrscheinlicher sein, daß ein Haus ein Produkt des Zufalls ist, als das es von einem denkenden Baumeister geplant und realisiert wurde? Bitte eine zwingende logische Begründung für diese Behauptung!
Wieviel mehr muß logischerweise hinter einem weitaus komplexerem Gebilde wie Ihnen oder mir, welches sogar ein Bewußtsein, einen Geist hat, ein weiser Schöpfer stehen? Kann eine logische, mit einem eigenen Willen und der Fähigkeit zu Liebe und Hass beseelte "Struktur" sich einfach so "entwickeln"?
Oder wollen Sie allen Ernstes behaupten, Sie seien ohne Geist, also geistlos?
Oder auch ohne Seele, also seelenlos und letztlich sinnlos?
Wenn aber nicht, woher kommt Ihr Bewußtsein, ihr "Ich"?
Wenn Sie "sind", warum sollte dann nicht auch Gott sein? Nur, weil Sie sich das nicht erklären können oder sich fragen, wo Gott denn seinerseits herkommt? Wo waren Sie vor Ihrer Geburt? Wo werden sie nach ihrem Ableben hier sein? Weg? Sinnlos? Alles Erlebte war sinnlos, da nach dem Tod dem, der es erlebte, nicht mehr zur Verfügung, da er ja (nach Atheistenmeinung) ja nicht mehr existiert?
Unsere Beweise: Evolution, Entstehung von Materie aus Energie (oder "Nichts" wenn Sie so wollen) und vieles mehr. Vielleicht einfach mal ein paar Bücher darüber lesen?!

Und nochmal: Evolution hat rein gar NICHTS mit Zufällen zu tun. Vielmehr ist es doch verwunderlich etwas so komplexes wie z.B. einen Menschen dadurch zu erklären, dass es etwas noch viel komplexeres (Gott) gibt, der das erschaffen hat. Woher kommt denn dann Gott? Dann müsste es nochmal etwas komplexeres geben, dass Gott erschaffen hat, ad infinitum.
Evolution beginnt allerdings quasi bei null und Lebewesen passen sich einfach nach und nach den Begebenheiten an. Allerdings tun sie das nicht zufällig, sonder rein logisch. Wenn es von Vorteil ist zu sehen, dann entwickeln sich nach und nach Sehorgane über die Jahrtausende. Sehen Sie sich doch alleine unsere Vorfahren an: Je weiter Sie in die Vergangenheit zurückreisen, desto gebeugter ist deren Haltung. Es wurde nach und nach erforderlich aufrechter zu gehen, da man dadurch bei der Jagd Vorteile hatte, z.B. konnte man weiter sehen und auch schneller laufen.
Diese Prozesse lassen sich bei sehr vielen Dingen zurükverfolgen, deshalb ist das ganze einfach viel wahrscheinlicher als ein Schöpfer. Außerdem, wie oben gesagt, woher kommt dann dieser Schöpfer?!

Woher ein "Bewusstsein" kommt dürfen Sie hier:
http://www.lptw.de/archiv/vortrag/2001/roth.pdf
nachlesen.
Einige Grundlagen zur Evolution und auch Entstehung von Bewusstsein gibt es hier:
http://www.bertramkoehler.de/HP3.htm

Genug Beweisführung fürs erste? Aber bitte auch durchlesen, ich hab mir auch die Mühe gemacht die Bibel zu lesen.

der vom Meirich
20.06.2008, 12:53
Erst jetzt habe ich gesehen, dass Sie ja noch mehr geschrieben haben!

Ich bin nicht allwissend, wir alle sind das nicht. Aber ich gebe offen zu nicht genau zu wissen, wie die Welt entstand. Im Gegensatz zu religiösen Menschen: Sie "wissen", dass Gott das gebaut hat und damit ist alles für sie erledigt. Sie möchten es ja nicht einmal genau wissen, es reicht ihnen völlig aus den Erklärungen aus einem jahrtausende alten Buch zu glauben. Dann bitte lebt auch so wie die Menschen damals damit die Straßen endlich mal etwas leerer werden...

Was ich sage ist: Es ist HÖCHSTwahrscheinlich, dass das Universum aus einer Art "Urknall" heraus entstand. Zumindest ist diese Theorie um ein milliardenfaches wahrscheinlicher als die Schöpfung durch euren unsichtbaren Himmelskumpel, denn wir haben Beweise dafür *ätschibätsch* :D


[edit]
Wir könnten fast so eine Art Stammtisch bilden so langsam :)
"Der Atheist gegen den Rest der Welt" oder sowas...

Marcel,
Sie meinen also, dass gläubige Christen allesamt bekloppte Dösis sind, die die Schöpfung der Welt in 7 Tagen als bare Münze nehmen..
Sicher ist es ihnen entgangen, dass so manches in der Bibel metaphorisch zu betrachten ist. Ansonsten ist diese fade Ausrede einfach billig und dumm.
Selbt mir ist bekannt, dass die Kinder nicht der Storch bringt... Super, gelle?
Danke für die Empfehlung. Aber der geistige Höhlenmensch sind doch wohl Sie! Ihre Argumente werden immer seichter und billiger. Blöd, ween einem die Belege ausgehen..

Marcel
20.06.2008, 13:42
Marcel,
Sie meinen also, dass gläubige Christen allesamt bekloppte Dösis sind, die die Schöpfung der Welt in 7 Tagen als bare Münze nehmen..
Sicher ist es ihnen entgangen, dass so manches in der Bibel metaphorisch zu betrachten ist. Ansonsten ist diese fade Ausrede einfach billig und dumm.
Selbt mir ist bekannt, dass die Kinder nicht der Storch bringt... Super, gelle?
Danke für die Empfehlung. Aber der geistige Höhlenmensch sind doch wohl Sie! Ihre Argumente werden immer seichter und billiger. Blöd, ween einem die Belege ausgehen..
Welche Teile der Bibel sind denn dann die metaphorischen und welche die wortwörtlichen? Wer entscheidet das? Sind die lustigen Vergewaltigungen auch metaphorisch und wenn ja wofür? Oder die spaßigen Völkermorde?

Die wahren geistigen Höhlenmenschen sind wohl eher die, die seit 2000 Jahren Hass und Angst verbreiten und meherer Millionen Menschen zum Opfer haben. Ich kenne keinen Atheisten der aus atheistischen Gründen gemordet hätte. Aber wenn sie an etwas glauben möchten, das Massenmörder hervorbringt dann ist Ihnen wohl kaum noch zu helfen.

Die Belege dürfen Sie gerne mal nachlesen in meinem letzten Posting. Anscheinend haben Sie das nicht gemacht, so schnell wie Sie antworten konnten. Aber Achtung: Die Sachen sind etwas komplizierter als das einfache Weltbild des Christentums von Himmel, Hölle und Jungfrauengeburten (oder doch vom Storch...wer weiß, wer weiß...).

DennisS
20.06.2008, 14:44
Ich habe hier jetzt nicht alles gelesen aber es gibt kaum was Bekloppteres als sich mit anderen über seinen Glauben zu streiten!

Warum? Weil hier niemals einer den anderen von irgendwas überzeugen wird. Das führt nur zu Beleidigungen und Streitereien.

Gruß Dennis

guri311
20.06.2008, 15:17
Hallo, Marcel,



[...]die katholische Kirche[...]

Wo habe ich etwas pro katholischer Kirche gesagt? "Die Kirche" dürfen Sie gerne angreifen, denn diese ist nicht gleichbedeutend mit "dem Christentum".


Unsere Beweise: Evolution, Entstehung von Materie aus Energie (oder "Nichts" wenn Sie so wollen) und vieles mehr. Vielleicht einfach mal ein paar Bücher darüber lesen?!

Evolution ist streng wissenschaftlich keinesfalls bewiesen. Würde man die Frage nach der Evolution wie einen Kriminalfall kritisch und objektiv ermitteln, müßte die Behauptung der Aufwärtsentwicklung mangels Beweisen ad acta gelegt werden.

Zur Entstehung von Materie aus Energie: Dies widerspricht der Bibel keineswegs, sondern bestätigt sie sogar! "Gott sprach (Energie) und es wurde (Materie, Licht, Leben).


Und nochmal: Evolution hat rein gar NICHTS mit Zufällen zu tun.

Aber ganz klar! Jede Mutation (und darauf baut dieses ganze Gedankengebäude ja auf) ist für sich betrachtet ein reines Zufallsprodukt ohne vorgegebene Zielrichtung. Wo sollte es die auch herhaben? Nun ist aber bekannt, daß Mutationen, bei denen DNA-Ketten verändert oder gar beliebig verlängert werden, praktisch immer zu negativen Effekten führen: Mißbildungen, Lebensunfähigkeit, verkümmerte Gliedmaßen und ähnlich grauenvolle Horrorergebnisse. Auch die Selektion hat als Ergebnis immer eine Verarmung des Genpools zur Folge, da sie nur mit der Isolierung zusammen überhaupt wirksam wird! Ausnahmslos JEDE Tier- oder Pflanzenzucht beweist das eindeutig! Hochgezüchtete Lebewesen sind in der Regel auf irgendeine spezielle Eigenschaft selektiert und auf der anderen Seite immer gleichzeitig anfälliger für Probleme (Krankheiten, Schädlinge, Überlebenskampf, Durchsetzungsfähigkeit, Zeugungsfähigkeit) Von einer echten allgemeinen Aufwärtsentwicklung in der Zucht träumen die Züchter heute noch. Es gibt sich nämlich schlicht nicht.



Woher kommt denn dann Gott? Dann müsste es nochmal etwas komplexeres geben, dass Gott erschaffen hat.

Ach, und weil Sie sich das nicht selbst erklären können, ist das a priori undenkbar? Wäre Gott noch Gott, wenn Sie ihn sich mit Ihrer Logik erklären könnten?

Wenn sie irgendwo auf einen Gegenstand (und sei es nur ein Faustkeil) stoßen, schließen Sie komischerweise ganz selbstverständlich darauf, daß dieser von etwas komplexerem (z.B. einem Menschen) gemacht worden ist. Bezüglich des Menschen darf man diese Logik aber plötzlich nicht mehr anwenden? ;) Das ist sehr inkonsequent.

Sie würden ja selbst dann noch sinnvollerweise auf einen intelligenten Verursacher schließen, wenn sie beim Heimkommen feststellten, daß die Stereoanlage eingeschaltet ist, die sie selbst beim Weggehen ausgeschaltet hätten. Dabei ist die Wahrscheinlichkeit, daß irgendein anderes Ereignis dieses Einschalten verursacht haben könnte, wesentlich höher als ein Dreier oder Vierer im Lotto...

Die logischen Probleme, die sich einer Evolution entgegenstellen, sind viel gößer, als es die meisten Anhänger dieser Lehre zugeben würden.


[...]passen sich einfach nach und nach den Begebenheiten an.[...] Allerdings tun sie das nicht zufällig, sondern rein logisch.

Eine reine Tatsachenbehauptung! SIE sollten mal die Grundprinzipien der Evolution genau studieren. Und die sind nach wie vor: Mutation und Selektion.
Alleine schon die Selektion wird schon von einem riesigen Hindernis ausgebremst: Den mendelschen Erbgesetzen!
Damit eine gänzlich neue Eigenschaft überhaupt bleibend vererbt werden kann, muß sie normalerweise im Genmaterial beider beteiligter Geschlechtspartner vorhanden sein. Zumindest müssen beide DNS-Stränge von der Gesamtzahl der Nukleotide übereinstimmen, um überhaupt zusammenzupassen. Würde aber nun ein Teil der Kette fehlen, oder ein neues hinzukommen, würde die Zuordnung der Kettenglieder beider Seiten nicht mehr stimmen und jede sinnvolle Information wäre ab dieser Stelle dahin!
Es wäre so ähnlich, als würde man bei einer Verschlüsselung, die buchstabenweise erfolgt, unterwegs mal versehentlich einen Buchstaben überspringen oder doppelt lesen: Sofort gäbe es ab dieser Stelle ein völlig sinnloses und undechiffrierbares Kauderwelsch.

Dann die Selektion: Damit sie überhaupt wirksam werden kann, muß der phänotypische (!) Unterschied signifikant sein, denn jede Selektion kann nur durch die Äußerlichkeiten geschehen. Da aber signifikante Änderungen durch Mutationen (und damit können im Sinne der Aufwärtsentwicklung nur solche mit Informationszuwachs gemeint sein) geschehen müssen, müßte eine solche gleichzeitig ziemlich umfangreich, sinnvoll und dann auch noch dominant auftreten - alles gleichzeitig! Dabei ist, wenn man mal die Wahrscheinlichkeiten einer solchen Mutation betrachtet, die nur hundert Kettenglieder ümfassen würde, dieses Ereignis extrem unwahrscheinlich. Sie liegt etwa bei 1:10 hoch 60, das ist eine Zahl, die jeder vernünftige Wissenschaftler sofort als "unmöglich" deklarieren würde.
Selbst wenn man einem solchen Abschnitt 10 Milliarden Jahre Zeit geben würde, sich in jeder Sekunde 10 Milliarden mal beliebig zu verändern, wäre die Wahrscheinlichkeit immer noch geringer als obiges Beispiel! Selbst dann, wenn jeder Fehlversuch sofort ausselektiert werden würde!

Eine DNA jedes beliebigen Lebewesens auf der Erde umfaßt aber mindestens tausende solcher Kettenglieder...


[...]Es wurde nach und nach erforderlich aufrechter zu gehen, da man dadurch bei der Jagd Vorteile hatte, z.B. konnte man weiter sehen und auch schneller laufen.


Auch dies ist eine Annahme, die alles andere als bewiesen ist. Viele vierfüßige Tiere können viel schneller laufen und jagen... Die schönen Bilderreihen, die man in den üblichen Lehrbüchern gezeigt bekommt, entstammen zu fast 100% der Phantasie von Graphikern.
Gerade bei den "Rekonstruktionen" wird sehr viel Phantasie aufgewendet: Woher will man zum Beispiel wissen, ob jemand behaart war, aufrecht oder gebückt gelaufen ist, Augenwülste hatte, wenn nur ein ein kleines Stück eines Unterkieferknochens tatsächlich existiert?

Ist Ihnen schon mal aufgefallen, daß in den populären Medien jeder Fund, jedes neuentdeckte Lebewesen, jede noch so bizarre Überraschung ganz selbstverständlich in das Evolutionsgebäude eingepasst wird? Ist Ihnen auch schon mal aufgefallen, welche Hirnverrenkungen mitunter darauf verwendet werden, anstatt auch mal völlig andere Erklärungen auch nur in Erwägung zu ziehen?

In unserer "modern(d)en" "Wissenschaft" ist "Evolution" eine Denkverpflichtung. Etwas anderes zu denken, ist streng verboten. Wer es trotzdem wagt, wird mundtot gemacht. Die "Evolution" wird wie ein heiliger Gral behandelt, der auf gar keinen Fall in Frage gestellt werden darf.

Dabei wird auch nicht davor zurückgeschreckt, ständig von "Tatsachen" zu reden, wo eigentlich streng wissenschaftlich schon das Wort "Theorie" zu hochgegriffen wäre und "These" der korrekte Begriff wäre.

Das Wort "Beweis" wird inflationär schon bei vagen Überlegungen verwendet, die reine Gedankengebäude ohne tragfähiges Fundament sind.
(Eine streng wissenschaftliche Definition des Beweisbegriffs wird dabei völlig ignoriert oder man definiert sich diesen Begriff so um, daß man plötzlich Dinge als "Beweise" anführen kann, die neutral betrachtet gar keine Beweiskraft haben.)

Dieses Fundament besteht aus dem weiter oben schon erwähnten Zusammenspiel von Erbgutveränderung und Selektion, die beide aber stets mit Informationsverlust verbunden sind. Ein realer Informationsgewinn (also nicht nur einfach Kopie vorhandener Informationen!) ist noch niemals nachgewiesen worden, selbst wenn das gerne beharrlich behauptet wird. Solange aber eine solche reale Aufwärtsentwicklung der Erbinformation durch sinnvollen Informationszuwachs ohne Anleihen bei schon vorhandenem Erbgut nicht aktuell kausal nachgewiesen werden kann, ist das Fundament der Evolution höchst bröckelig. Man nennt das auch "Sand"...

Wenn aber schon dieses Fundament so brüchig ist, ist jedes beliebige darauf aufbauende Gedankengerüst zum Einstürzen verurteilt.


Diese Prozesse lassen sich bei sehr vielen Dingen zurückverfolgen,

Sie werden zurückverfolgt, wie schon oben ausgeführt. Man stellt die archäologischen Funde zwanghaft in diesen Kontext, passe es wie es wolle!


deshalb ist das ganze einfach viel wahrscheinlicher als ein Schöpfer. Außerdem, wie oben gesagt, woher kommt dann dieser Schöpfer?!

Vielleicht ist Ihr und mein Problem ja, nur in vergänglichen Dimensionen denken zu können. Ist es logisch, etwas als unwahrscheinlich zu deklarieren, nur weil man sich dessen Herkunft oder Dasein nicht in den gewohnten Denklinien begreiflich machen kann? Schon in der Physik gibt es allerlei skurrile Welttheorien wie die Stringtheorie oder die Überlegung, es gäbe eine weitere, uns nicht ohne weiteres zugängliche Raumdimension. Schon damit könnte man sogar die Wunder Jesu überraschend einfach erklären ohne dabei unwissenschaftlich werden zu müssen.


Genug Beweisführung fürs erste? Aber bitte auch durchlesen, ich hab mir auch die Mühe gemacht die Bibel zu lesen.

Eine echte Beweisführung sieht anders aus.

Wenn Sie die Bibel nur so lesen, werden Sie Gott dahinter nicht erkennen. Das geschieht frühestens dann, wenn Sie beim Lesen in Ihrem Herzen Ihren Schöpfer darum bitten, Ihnen das Herz zu öffnen.
In der Bibel steht auch geschrieben, daß nur jener Gottes Willen als solchen erkennen kann, wenn er diesen von Herzen tun will.
Bloßes neugieriges Herumstochern aus der Distanz bringt keine Erkenntnis. Das war auch bei mir so.
Nur Gott selbst kann Ihnen durch seinen Heiligen Geist die Erkenntnis öffnen.
Um DEN können Sie ihn jederzeit bitten. Wenn das ehrlich und fürs ganze Leben gemeint ist, wird er Ihnen den auch geben.

Liebe Grüße,

guri311

guri311
20.06.2008, 15:39
Die wahren geistigen Höhlenmenschen sind wohl eher die, die seit 2000 Jahren Hass und Angst verbreiten und meherer Millionen Menschen zum Opfer haben. Ich kenne keinen Atheisten der aus atheistischen Gründen gemordet hätte. Aber wenn sie an etwas glauben möchten, das Massenmörder hervorbringt dann ist Ihnen wohl kaum noch zu helfen.


Aber Sie wissen, daß solche Aussagen den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen!? Sagen Sie sowas mal in Deutschland über die Juden...
Ihre aggressiven Äußerungen hier zeugen deutlich vom "friedfertigen" Charakter des Atheismus'.

Apropos Atheisten, die aus atheistischen Gründen mordeten, oder morden ließen: Lenin, Stalin, Honecker, Mao Tse Tung, die Väter der Französischen Revolution, ...
Die größten Massenmörder der Geschichte waren allesamt Atheisten und Gotteshasser.


Die Sachen sind etwas komplizierter als das einfache Weltbild des Christentums von Himmel, Hölle und Jungfrauengeburten (oder doch vom Storch...wer weiß, wer weiß...).

Wer andere Menschen lächerlichmachen muß, ist selbst der lächerlichste aller Menschen.

Wahre Größe hat der, der seine Mitmenschen höher achtet als sich selbst.

Liebe Grüße,

guri311

Der aus'm Enzkreis
20.06.2008, 16:13
@DenisS

Weil hier niemals einer den anderen von irgendwas überzeugen wird. Das führt nur zu Beleidigungen und Streitereien.

Deshalb habe ich mich auch schon seit einiger Zeit ausgeklinkt. Und mit einem Atheisten über solch ein Thema zu streiten, bringt sowieso nichts.

Drum hab ich mich auch weder mit Honecker noch mit Stalin, Lenin oder gar mit Mao Tse Tung darüber unterhalten.

MfG :) :p :eek:

der vom Meirich
20.06.2008, 16:15
Aber Sie wissen, daß solche Aussagen den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllen!? Sagen Sie sowas mal in Deutschland über die Juden...
Ihre aggressiven Äußerungen hier zeugen deutlich vom "friedfertigen" Charakter des Atheismus'.

Apropos Atheisten, die aus atheistischen Gründen mordeten, oder morden ließen: Lenin, Stalin, Honecker, Mao Tse Tung, die Väter der Französischen Revolution, ...
Die größten Massenmörder der Geschichte waren allesamt Atheisten und Gotteshasser.



Wer andere Menschen lächerlichmachen muß, ist selbst der lächerlichste aller Menschen.

Wahre Größe hat der, der seine Mitmenschen höher achtet als sich selbst.

Liebe Grüße,

guri311
dem ist fast nichts hinzuzufügen.
Marcel dreht sich nur im Kreis. Das Bubilein verstrickt sich in seinen eigenen Spaghettimonstern. Er hat noch nicht begriffen, dass Menschen Verbrechen begehen, dass menschen den Glauben mißbrauchen, um ihre niederen Beweggründe durchzusetzen. Das hat aber nichts mit Glauben zu tun.
Derartige Verhaltensmuster gibt es überall. Bei Moslems, Christen, Scientologen und vor allem Atheisten. Denn denen graust es vor gar nichts.
Marcel erfüllt mit seinen fragwürdigen Äußerungen den Straftatbestand der Volksverhetzung. In Deutschland ist es strafrechtlich untersagt, menschen wegen ihres Glaubens oder ihrer Herkunft zu verunglimpfen.
Aber gerade das tut er. Als intoleranter und verbohrter Atheist.
Ich als Christ lasse ihm seine Meinung. Soll er weiter blind durchs Leben gehen. er ist nur zu bedauern!:)

DennisS
20.06.2008, 16:30
Also ich bin auch nicht gläubig, aber deshalb muss ich niemandem erklären, dass SEIN Glaube Schwachsinn ist, das wäre anmaßend und sonst gar nichts.

Soll jeder das glauben womit er glücklich wird solange er andere damit in Frieden lässt und keinem seinen Glauben "erklären" oder aufdrängen will.

guri311
20.06.2008, 18:15
Hallo, Dennis,


Also ich bin auch nicht gläubig, aber deshalb muss ich niemandem erklären, dass SEIN Glaube Schwachsinn ist, das wäre anmaßend und sonst gar nichts.

Deine Formulierung IST auch anmaßend. :D
Du schreibst nämlich: "... dass SEIN Glaube Schwachsinn ist..."
Korrekt wäre: "...dass ich seinen Glauben für Schwachsinn halte...", denn woher willst Du so sicher wissen, dass gerade Deine Meinung die objektiv einzig richtige ist?

Das sind halt die sehr bedeutungsvollen Feinheiten unserer schönen Sprache...


Soll jeder das glauben womit er glücklich wird solange er andere damit in Frieden lässt und keinem seinen Glauben "erklären" oder aufdrängen will.

Wieso? Warum sollte man Anderen seinen Glauben nicht erklären dürfen (aufdrängen freilich nicht)? Wenn es beim Glauben an Jesus um die Errettung der Menschen von ihren Sünden geht, dann kann es gar nicht nur meine Privatsache sein.

Ich würde ja die Liebe Christi geradezu konterkarieren, wäre es mir egal, wenn ich errettet wäre und alle anderen wären halt verloren.

Deshalb gehört das Bekennen zum Glauben an die Erretterliebe Jesu zwangsläufig dazu, wenn man bewußt gläubig und nicht nur ein Mitläufer ist.

Bei uns in Deutschland macht sich wieder mal eine Atmosphäre der Unfreiheit breit, die sich paradoxerweise auch noch mit dem Kleid der Liberalität schmückt. Das erinnert sehr stark an die Zustände in vielen muslimischen Ländern, wo dem Koran nach jeder zwar auch etwas anderes glauben darf - vorausgesetzt, er hält sich an die islamischen Gesetze und stellt den Islam nicht in Frage.

Also: Glauben ja, aber man darf natürlich auf keinen Fall völlig überzeugt von seiner Glaubensrichtung sein, wenn dies nicht 100%ig mit der Sollmeinung harmoniert.

Sorry, aber wo ist da noch die vielgerühmte Freiheit?

Liebe Grüße,

Gunnar

DennisS
20.06.2008, 18:22
Sorry das war falsch ausgedrückt.
Ich halte keinen Glauben für schwachsinnig, kann aber selbst einfach nichts damit anfangen bzw. selbst daran glauben.


Bei uns in Deutschland macht sich wieder mal eine Atmosphäre der Unfreiheit breit, die sich paradoxerweise auch noch mit dem Kleid der Liberalität schmückt. Das erinnert sehr stark an die Zustände in vielen muslimischen Ländern, wo dem Koran nach jeder zwar auch etwas anderes glauben darf - vorausgesetzt, er hält sich an die islamischen Gesetze und stellt den Islam nicht in Frage.

DAS kann ich überhaupt nicht nachvollziehen.

Ich denke eben, dass der Glauben etwas privates ist und man niemanden mit irgendwelchen Mitteln davon überzeugen muss.

Gruß Dennis

Marcel
21.06.2008, 14:43
Ich zieh mich aus der Diskussion zurück. Da keiner der Diskussionspartner auch nur annähernd ein einziges Buch über Evolution gelesen hat und hier auf wissenschaftlichem "BILD"- Niveau argumentiert macht sich nur lächerlich.

Wer behauptet Stalin, Hitler, ... wären Atheisten gewesen macht sich noch lächerlicher. Bitte mal im Geschichtsbuch nachlesen!

Ihr dürft glauben an was ihr wollt, nur bitte vermeidet nochmal Millionen von Leichen auf euren Wegen wenn es irgendwie geht.
http://www.medienzentrum-hersfeld-rotenburg.de/sansite/1330/Bilder/Juhaeng3.jpghttp://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/full/submission.jpg

Interessierter
23.06.2008, 06:17
Marcel;3414]Ich zieh mich aus der Diskussion zurück. Da keiner der Diskussionspartner auch nur annähernd ein einziges Buch über Evolution gelesen hat und hier auf wissenschaftlichem "BILD"- Niveau argumentiert macht sich nur lächerlich.
"Ich zieh mich aus der Diskussion zurück" - "Gott sei Dank"


Ich kann verstehen, daß ein Mensch zum Atheisten wird, wenn er auf die Erde hinunterschaut. Aber wie jemand den Blick zum Himmel emporrichten und sagen kann, es gäbe keinen Gott,
ist mir unbegreiflich.
Abraham Lincoln, (1809 - 1865 ermordet), 16. Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika


@ an alle "Gläubigen" - hier im Forum:

Es ist absolut sinnlos mit einem Atheisten - über Gott - zu diskutieren!

der vom Meirich
23.06.2008, 09:42
Ich zieh mich aus der Diskussion zurück. Da keiner der Diskussionspartner auch nur annähernd ein einziges Buch über Evolution gelesen hat und hier auf wissenschaftlichem "BILD"- Niveau argumentiert macht sich nur lächerlich.

Wer behauptet Stalin, Hitler, ... wären Atheisten gewesen macht sich noch lächerlicher. Bitte mal im Geschichtsbuch nachlesen!

Ihr dürft glauben an was ihr wollt, nur bitte vermeidet nochmal Millionen von Leichen auf euren Wegen wenn es irgendwie geht.
http://www.medienzentrum-hersfeld-rotenburg.de/sansite/1330/Bilder/Juhaeng3.jpghttp://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/full/submission.jpg

Das erste vernünftige, was Sie tun. Ich beglückwünsche Sie zu Ihrem Rückzug, zu Ihrer Arroganz, zu Ihrer Überheblichkeit und dazu, dass Sie immer wieder versuchen, Halbwahrheiten und Unwahrheiten als Tatsachen zu verkaufen.
Dass Sie den Unterschied von Glauben und menschlichen Verfehlungen immer noch nicht begriffen haben, zeigt nur, welches geistige Niveau Sie pflegen. Atheisten schmücken wohl auch ihren Weg mit Leichen. Geistigen Leichen.
Sie sind ein arroganter Volksverhetzer. Mehr nicht.

Marcel
23.06.2008, 11:41
edit:

hat sich erledigt

der vom Meirich
24.06.2008, 09:40
Das sollten Sie aber schnellstens zurücknehmen, ansonsten muss ich die PZ bitten mir Ihre IP zu verraten.


§187StGB

P.S. Das sollten Sie wirklich tun, ich verstehe wirklich sehr wenig Spaß dabei wenn man mich "öffentlich, in einer Versammlung oder durch Verbreiten von Schriften" beleidigt. Die Folgen sind auch nicht ohne.

Auf Grund Ihrer selbsherrlichen und skrupellosen Art, der jegliches Feingefühl für Recht und Unrecht fehlt, beuge ich mich der Gewaltandrohung und nehme den Volksverhetzer zurück.
Sie sind KEIN arroganter Volksverhetzer.
Sie sind ein armseliges Wesen, das es versteht, mit seinen falschen und unwahren Argumenten in Menschen Aggressionen zu erzeugen und dann nicht so viel Rückrat hat, die Reaktionen zu ertragen.
Über Ihre Vorgehensweise kann sich nun selbst jeder seine Gedanken machen. Sie reduzieren sich selbst auf ein unterirdisches Niveau.
Selbst mit Prügeln auf andere eindreschen und dann laut jammern, wenn einer einen mit einem Grashalm berührt.
Ich frage mich, in wie weit Ihre Illustration in direkter Verbindung mit Ihrer Argumentation nicht den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Sie behaupten, dass alle Christen ihren Weg mit Leichen pflastern. Sie unterstellen, dass alle Christen Mörder sind, die im Namen des Glaubens Blutbäder anrichten... Wie nennt man so etwas? Ich denke, dafür gibt es nur einen Ausdruck. Wer hier vorsichtig sein sollte, sind Sie!
Es kann nun jeder, der die Beträge liest und Ihren Werdegang verfolgt hat, selbst beurteilen, wer oder was Sie sind!

Ostwestfale
24.06.2008, 09:53
Auf Grund Ihrer selbsherrlichen und skrupellosen Art, der jegliches Feingefühl für Recht und Unrecht fehlt, beuge ich mich der Gewaltandrohung und nehme den Volksverhetzer zurück.
Sie sind KEIN arroganter Volksverhetzer.
Sie sind ein armseliges Wesen, das es versteht, mit seinen falschen und unwahren Argumenten in Menschen Aggressionen zu erzeugen und dann nicht so viel Rückrat hat, die Reaktionen zu ertragen.
Über Ihre Vorgehensweise kann sich nun selbst jeder seine Gedanken machen. Sie reduzieren sich selbst auf ein unterirdisches Niveau.
Selbst mit Prügeln auf andere eindreschen und dann laut jammern, wenn einer einen mit einem Grashalm berührt.
Ich frage mich, in wie weit Ihre Illustration in direkter Verbindung mit Ihrer Argumentation nicht den Tatbestand der Volksverhetzung erfüllt. Sie behaupten, dass alle Christen ihren Weg mit Leichen pflastern. Sie unterstellen, dass alle Christen Mörder sind, die im Namen des Glaubens Blutbäder anrichten... Wie nennt man so etwas? Ich denke, dafür gibt es nur einen Ausdruck. Wer hier vorsichtig sein sollte, sind Sie!
Es kann nun jeder, der die Beträge liest und Ihren Werdegang verfolgt hat, selbst beurteilen, wer oder was Sie sind!

denn woanders wird man für den Tatbestand der Gotteslästerung gesteinigt und hier für den Tatbestand der Volksverhetzung eingelocht. Wo ist da der Unterschied.

Marcel bedient sich der gleichen Mittel, wie die, die er so verachtet.

Der aus'm Enzkreis
24.06.2008, 14:51
@der vom Meirich

Selbst mit Prügeln auf andere eindreschen und dann laut jammern, wenn einer einen mit einem Grashalm berührt.

Ja so sind sie, andere Spinner und sonst was heißen, nur weil sie anderer Meinung sind und wenn einer mal Fraktur mit ihnen redet, gleich mit dem Kadi drohen.

Dann noch einem pöbelnden Würstchen, wie "bifi64" beim Stänkern die Stange halten um ihn damit bei seinen Unverschämtheiten noch zu unterstützen, der nun auch noch jammert, dass er beleidigt wird.

Wie User "Silvio Corvaglia" schon richtig in dem Thread: "Gemeinde denkt an übermorgen" analytisch festgestellt hat, war außer heißer Luft, die er abgelassen hat, ansonsten nix konstruktives dabei und ist nur mit Unverschämtheiten anderen gegenüber aufgefallen. Etwas lesenswertes an Beiträgen, hat er hingegen bisher jedoch total vermissen lassen.

Mit solchen Leuten muss ich mich nicht rumstreiten und neben "Spinner", auch noch als "Rechtsradikalen" beschimpfen zu lassen.

Das ist unter meiner Würde. Solche Leute wissen anscheinend noch nicht einmal genau, was rechtsradikal ist, anscheinend in ihren Augen, alles was nicht links ist!

Deshalb habe ich mich entschlossen, auf keine Äußerungen dieser beiden User:" Marcel und bifi64" mehr zu reagieren, besser gesagt, ab sofort zu ignorieren. Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit, ihre Post's gar nicht mehr bei mir ankommen zu lassen, wäre noch besser! Mal schauen!

Habe "diese beiden User" soeben auf die "Ignorier-Liste" gesetzt! Es ist also sinnlos über mich her zu ziehen, es kommt nicht mehr an! Es interessiert mich auch nicht!

MfG :( :mad: :(

bifi
24.06.2008, 16:27
@der vom Meirich

Selbst mit Prügeln auf andere eindreschen und dann laut jammern, wenn einer einen mit einem Grashalm berührt.

Ja so sind sie, andere Spinner und sonst was heißen, nur weil sie anderer Meinung sind und wenn einer mal Fraktur mit ihnen redet, gleich mit dem Kadi drohen.

Dann noch einem pöbelnden Würstchen, wie "bifi64" beim Stänkern die Stange halten um ihn damit bei seinen Unverschämtheiten noch zu unterstützen, der nun auch noch jammert, dass er beleidigt wird.

Wie User "Silvio Corvaglia" schon richtig in dem Thread: "Gemeinde denkt an übermorgen" analytisch festgestellt hat, war außer heißer Luft, die er abgelassen hat, ansonsten nix konstruktives dabei und ist nur mit Unverschämtheiten anderen gegenüber aufgefallen. Etwas lesenswertes an Beiträgen, hat er hingegen bisher jedoch total vermissen lassen.

Mit solchen Leuten muss ich mich nicht rumstreiten und neben "Spinner", auch noch als "Rechtsradikalen" beschimpfen zu lassen.

Das ist unter meiner Würde. Solche Leute wissen anscheinend noch nicht einmal genau, was rechtsradikal ist, anscheinend in ihren Augen, alles was nicht links ist!

Deshalb habe ich mich entschlossen, auf keine Äußerungen dieser beiden User:" Marcel und bifi64" mehr zu reagieren, besser gesagt, ab sofort zu ignorieren. Vielleicht gibt es sogar die Möglichkeit, ihre Post's gar nicht mehr bei mir ankommen zu lassen, wäre noch besser! Mal schauen!

Habe "diese beiden User" soeben auf die "Ignorier-Liste" gesetzt! Es ist also sinnlos über mich her zu ziehen, es kommt nicht mehr an! Es interessiert mich auch nicht!

MfG :( :mad: :(


Danke!!! Begriffen haben Sie aber nichts...

Ostwestfale
24.06.2008, 16:39
Ich glaube, es ist für alle Beteiligten in diesem Forum das Beste, die Beiträge von User bifi64 zu ignorieren.

DennisS
24.06.2008, 16:50
Ich glaube langsam man sollte das ganze Forum ignorieren...

Ostwestfale
24.06.2008, 16:57
Ich glaube langsam man sollte das ganze Forum ignorieren...

Ahh. Ein bisschen tapfer sollten wir schon sein, wenn wir schon aus reinem Masochismus hier sind. :)

bifi
24.06.2008, 17:11
Ich glaube, es ist für alle Beteiligten in diesem Forum das Beste, die Beiträge von User bifi64 zu ignorieren.

Lassen Sie dies mal jeden Leser selbst entscheiden! Denn immer und überall die allwissenden Dauerposter mit bekannter Meinung zu lesen, geht vielen und eben nicht nur mir auch auf den Keks.....:mad::mad::mad:

Interessierter
20.07.2008, 17:24
Wie schon an anderer Stelle (passt hier noch besser her) - nochmal:

Ich wünsche "Allen"



einen schönen und friedvollen Sonntag!



Den Juden (falls es überhaupt welche im Forum gibt) wünsche ich "das selbe" - für ihren Sabbat (Schabbat); und den Muslimen - für ihren "Freitag".




Die Atheisten - hier gibt´s ja einige Prachtexemplare im Forum - mögen (rund um die Uhr) "weiter giften". Für Sie ist ja jeder Tag auszunutzen, denn stündlich kann ihr irdisches Dasein vorbei sein - und "sie können nur noch in der Erde verfaulen" (sinngemäße Aussage eines bekennenden Atheisten im Forum),




Als Christ wünsche ich auch ihnen (den Atheisten) "einen schönen Sonntag".:)

Marcel
20.07.2008, 19:34
Als Christ wünsche ich auch ihnen (den Atheisten) "einen schönen Sonntag".:)

Da die Christen den Sonntag einfach nur umgedeutet haben und zu ihren Zwecken benutzten gehörte dieser Tag ursprünglich den Heiden. Also wünsche lieber ich einen "schönen Sonntag" ;)

der vom Meirich
21.07.2008, 12:52
Ich zieh mich aus der Diskussion zurück. Da keiner der Diskussionspartner auch nur annähernd ein einziges Buch über Evolution gelesen hat und hier auf wissenschaftlichem "BILD"- Niveau argumentiert macht sich nur lächerlich.

Wer behauptet Stalin, Hitler, ... wären Atheisten gewesen macht sich noch lächerlicher. Bitte mal im Geschichtsbuch nachlesen!

Ihr dürft glauben an was ihr wollt, nur bitte vermeidet nochmal Millionen von Leichen auf euren Wegen wenn es irgendwie geht.
http://www.medienzentrum-hersfeld-rotenburg.de/sansite/1330/Bilder/Juhaeng3.jpghttp://www.taz.de/uploads/hp_taz_img/full/submission.jpg
Anscheinend haben Sie eine kleine Bibliothek. Denn Ebenso, wie das von Ihnen erwähnte Spaghettimonster haben Sie diese Bilder in der selben herabwürdigenden Form schon einmal gezeigt. armseelig, wem nichts mehr einfällt, als alte Phrasen zu dreschen..
Leider machen vergangene Drohungen Ihrerseits eine qualitativ zutreffende Kommentierung Ihrer Beiträge unmöglich.
Sind doch gerade Sie es, der mit rechtlichen Schritten droht, wenn ihm die Argumente auf inhaltlich wohl zutreffende Kritiken ausgehen.
Der einzige, der hier mit Unwahrheiten und Effekthascherei "argumentiert", sind doch Sie. Sie pflegen diese Bildzeitungsniveau. Was wohl auch Ihrer geistigen Überzeugung am ehesten entgegen kommt.

Interessierter
27.07.2008, 08:01
Wie schon an anderer Stelle (passt hier noch besser her) - nochmal:

Ich wünsche "Allen"



einen schönen und friedvollen Sonntag!



Den Juden (falls es überhaupt welche im Forum gibt) wünsche ich "das selbe" - für ihren Sabbat (Schabbat); und den Muslimen - für ihren "Freitag".




Die Atheisten - hier gibt´s ja einige Prachtexemplare im Forum - mögen (rund um die Uhr) "weiter giften". Für Sie ist ja jeder Tag auszunutzen, denn stündlich kann ihr irdisches Dasein vorbei sein - und "sie können nur noch in der Erde verfaulen" (sinngemäße Aussage eines bekennenden Atheisten im Forum),




Als Christ wünsche ich auch ihnen (den Atheisten) "einen schönen Sonntag".:)


Wenn es den Atheisten (vielleicht) auch nicht passt - trotzdem wünsche ich erneut:


einen schönen und friedvollen Sonntag!
(besonders auch hier im Forum)


Übrigens - "ohne Sonntag ist jeder Tag ein Werktag"

____________

Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie.
Albert Schweitzer, (1875 - 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph, 1952 Friedensnobelpreis

Marcel
27.07.2008, 11:57
Wenn es den Atheisten (vielleicht) auch nicht passt - trotzdem wünsche ich erneut:


einen schönen und friedvollen Sonntag!
(besonders auch hier im Forum)


Übrigens - "ohne Sonntag ist jeder Tag ein Werktag"

____________


Wenn deine Seele keinen Sonntag hat, dann verdorrt sie.

Albert Schweitzer, (1875 - 1965), deutsch-französischer Arzt, Theologe, Musiker und Kulturphilosoph, 1952 Friedensnobelpreis

Und trotzdem habt ihr diesen freien Tag einem "Heiden" zu verdanken, nämlich Konstantin I, römischer Kaiser. Feiern darf ihn natürlich jeder wie ihm beliebt. Ich für meinen Teil feier nicht sondern geh jetzt erstmal ganz lecker grillen :D

Interessierter
28.07.2008, 06:28
Und trotzdem habt ihr diesen freien Tag einem "Heiden" zu verdanken, nämlich Konstantin I, römischer Kaiser. Feiern darf ihn natürlich jeder wie ihm beliebt. Ich für meinen Teil feier nicht sondern geh jetzt erstmal ganz lecker grillen :D

Bisher hast Du "den Sonntag" doch - den Germanen zugeordnet.:confused:

Übrigens spielt es überhaupt keine Rolle - wer "diesen Ruhetag" (zuerst) eingeführt hat; für Christen hat er jedenfalls seine besondere Bedeutung.

____________________________
Der Mensch ist ein beschränktes Wesen; unsere Beschränkung zu überdenken, ist der Sonntag gewidmet.Johann Wolfgang von Goethe, (1749 - 1832), deutscher Dichter der Klassik, Naturwissenschaftler und Staatsmann

ZahlemannUndSöhne
12.05.2009, 10:27
Eines habe ich in meinem Leben gelernt, der der nicht an was glaubt, der ist sehr einsam und stumpft ab. Wenn es keinen Halt mehr gibt, kein Plazebo das mich hält und stützt, dann wird's gruselig. Ich hatte Zeiten, da hatte ich an nichts geglaubt, es gibt keinen Gott, alles wissenschaftlich erwiesen und und und... Ist das nicht armselig, keinen halt, keinen Wunsch an jemand äussern zu können, nichts wo man sich für erfüllte Wünsche bedanken kann, seine Gesundheit und die der Anderen bekräftigen kann... Und wenn's das Universum ist, aber jeder muss irgendwas haben, an das er sich anlehnen und vertrauen kann. Ich bin kein Fan der Kirche und des Papstes. Wie können 90-jährige Kindern von 16 Jahren sagen, ob oder ob sie nicht die Pille nehmen sollen. Hier gibt es so viel Beispiele... Für mich gibt es Gott, der braucht keine Kirche, der ist bei mir...:):):)

Klaus K.
12.05.2009, 15:04
Ja ja, die Atheisten, sie glauben dass sie nichts glauben, also glauben sie ! :p

P.S. Glaube ich wenigstens. :D

dodi
30.06.2009, 01:00
Ja ja, die Atheisten, sie glauben dass sie nichts glauben, also glauben sie ! :p

P.S. Glaube ich wenigstens. :D


Ich empfehle ihnen das Buch "PFAFFENSPIEGEL" zu lesen, dann kommt etwas
Bewegung ins Forum:D:D

Beauxbell
28.10.2010, 12:08
Eines habe ich in meinem Leben gelernt, der der nicht an was glaubt, der ist sehr einsam und stumpft ab. Wenn es keinen Halt mehr gibt, kein Plazebo das mich hält und stützt, dann wird's gruselig.

Da stimme ich Ihnen voll und ganz zu.
Es geht mir allerdings nicht darum an Gott, Christus oder die Bibel zu glauben, sondern viel mehr sich etwas zu schaffen, an dem man sich stützen kann. Die Kirche (Religion) macht es einem eben einfach, da sie einem "Material" (sogar in Form von Gebäuden) und Ansprechpartner bieten.
Ich habe ein Problem mit der Religion dann, wenn es in Fanatismus umschlägt, und ob das dann bei einem Moslem oder einem Katholiken, (etc) der Fall ist, spielt keine Rolle.
:cool:

Freche
23.09.2011, 13:24
Ich (selbst ehrenamtlich tätig) habe noch keinen Atheisten angetroffen - der schwerkranken, ja sterbenden Menschen die Hand gehalten und sie getröstet hat; hier könnten viele weitere Beispiele angeführt werden.[/FONT][/COLOR]

Da muss ich aber ganz heftig Einspruch erheben. Ich kenne einige überzeugte Atheisten, die sehr viel ehrenamtlich tätig sind. Einer davon hat als Feuerwehrmann schon sehr vielen Menschen das Leben gerettet, ein anderer hilft regelmäßig in der Behindertenwerkstatt aus und nur mal 2 Beispiele zu nennen.

Ich denke Menschlichkeit und soziales Verhalten haben nichts mit Religion, sondern vielmehr mit Ethik und Moral zu tun.

Hasso M
23.09.2011, 16:17
Die Hilfsbereitschaft oder ehrenamtliche Tätigkeit und das Halten von Händen Schwerverletzter bzw. Sterbenden in den letzten Stunden sind zwei ganz verschiedene paar Stiefel.

Gerade bei Sterbenden gibt es Fragen nach dem "Wohin". Und da können gläubige Menschen Antworten geben, Atheisten nicht.

dodi
23.09.2011, 16:46
Die Hilfsbereitschaft oder ehrenamtliche Tätigkeit und das Halten von Händen Schwerverletzter bzw. Sterbenden in den letzten Stunden sind zwei ganz verschiedene paar Stiefel.

Gerade bei Sterbenden gibt es Fragen nach dem "Wohin". Und da können gläubige Menschen Antworten geben, Atheisten nicht.
Ich möchte in meinen letzten Minuten keine Märchenstund. Sorry. Ich habe nach dem Lesen der Kommentare etwas Angst vor Christen bekommen.

Hasso M
23.09.2011, 18:37
Niemand, wirklich niemand wird und will Ihnen Märchen erzählen, sofern Sie das dann in dieser Situation noch "raffen". Wann das letzte Stündlein schlägt und unter welchen Umständen wir zu Tode kommen, das haben wir in wenigen Fällen in der Hand.
Derjenige, der einen Christen und dessen Zuspruch haben möchte, wird bei einem Atheisten an die falsche Person geraten.
Ein Christ jedoch kann einem Atheisten trotzdem bei Bedarf die Hand halten (falls gewünscht), ohne hier auf den Glauben eingehen zu müssen.

Einsteiner
23.09.2011, 20:53
Christ oder Atheist ist doch wirklich egal.

Der Sterbebegleiter mus menschliches Einfühlungsvermögen besitzen und das ist bei diesen beiden Gruppen wahrscheinlich gleich ausgeprägt.

Ich glaube auch dass sich die meisten Atheisten wohl mehr mit Glaubensfragen auseinander gesetzt haben, als mache sogenannten Christen.

Faelchle
23.09.2011, 23:59
Marcel macht als Hardlinern den Atheisten alle Ehre. Was so manche militante Glaubens-
eiferer als Antwort selbstherrlich vom Stapel lassen, ist teilweise von ultra evangelikanischen Gedankengut geprägt, das nicht meinem Christenbild entspricht, wie Achtung des Nächsten, Nächsteliebe, Toleranz, Demut, Dienen und Danken, z. B. Kranke und einsame alte Menschen besuchen usw. Ohne praktischen Nächstenliebe kann ich die Nähe Gottes nicht erkennen und ihn dadurch verherrlichen. Der Glaube ist täglich eine Herausforderung und von Zweifel und durch Anfechtungen durch die Widrigkeiten des Alltags begleitet. Soll mir ja keiner ernsthaft erzählen, dass er keine Angst vor dem Tod hat, ich habe es jedenfalls, doch der Tod hat nicht das letzte Wort.

test
05.11.2011, 10:45
marcel ich stimme mit dir über ein.

las die religiösen ihren modernen ablas handel betreiben, meine ahnen haben nicht den "Apfel gegessen" und meine ahnen haben keinen "Apfel" verkauft

die sollen sich um diesen "Apfel" streiten.

dodi
05.11.2011, 15:12
Die Hilfsbereitschaft oder ehrenamtliche Tätigkeit und das Halten von Händen Schwerverletzter bzw. Sterbenden in den letzten Stunden sind zwei ganz verschiedene paar Stiefel.

Gerade bei Sterbenden gibt es Fragen nach dem "Wohin". Und da können gläubige Menschen Antworten geben, Atheisten nicht.
Sollte in meiner letzten Stunde so ein besonders Gläubiger an meinem Sterbebett stehen, werde ich ihn mit meiner letzten Kraft davon jagen.

guri311
05.11.2011, 19:33
Sollte in meiner letzten Stunde so ein besonders Gläubiger an meinem Sterbebett stehen, werde ich ihn mit meiner letzten Kraft davon jagen.Das glaube ich kaum. Wer wirklich im Sterben liegt, ist sich des Ernstes seiner Lage bewusst. Es gibt berühmte Atheisten und Spötter gegen den Glauben, die kurz vor ihrem Tod die Wahrheit erkannten und voller Scham zum IHM umgekehrt sind.

Wer meint, er könne die Boten Gottes von seinem Sterbebett davonjagen, könnte vor dem Problem stehen, dann von Gott selbst davongejagt zu werden...

Das sind dann nur einfach die Konsequenzen der Weigerung, den Weg der Heiligung für den Erschaffer dieser Welt zu gehen. Warum sollte der Heilige Gott jemanden, der IHN nicht haben will, in SEIN Reich aufnehmen. DANN will Gott auch nicht. Zurecht.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du den guten Weg noch findest (Du ahnst nicht, wie wunderbar dieser Weg ist...).

guri311

dodi
06.11.2011, 18:55
Ihr Denkansatz ist falsch. Ihr Gott kann mich nicht davonjagen. Da gibt es einen ganz simplen Grund. Ich will gar nicht zu ihm, deshalb hat er keine Chance mich davonzujagen. Akzeptieren sie einfach, dass es Menschen gibt, die nicht an etwas wie ihren Gott glauben wollen.

Das glaube ich kaum. Wer wirklich im Sterben liegt, ist sich des Ernstes seiner Lage bewusst. Es gibt berühmte Atheisten und Spötter gegen den Glauben, die kurz vor ihrem Tod die Wahrheit erkannten und voller Scham zum IHM umgekehrt sind.

Wer meint, er könne die Boten Gottes von seinem Sterbebett davonjagen, könnte vor dem Problem stehen, dann von Gott selbst davongejagt zu werden...

Das sind dann nur einfach die Konsequenzen der Weigerung, den Weg der Heiligung für den Erschaffer dieser Welt zu gehen. Warum sollte der Heilige Gott jemanden, der IHN nicht haben will, in SEIN Reich aufnehmen. DANN will Gott auch nicht. Zurecht.

Ich wünsche Dir sehr, dass Du den guten Weg noch findest (Du ahnst nicht, wie wunderbar dieser Weg ist...).

guri311

Faelchle
08.11.2011, 20:48
Das Schüren der Angst vor dem Tod, als Vehicel für den Glauben an Gott zu nutzen, nach dem Motto "ich gehe lieber auf Nummer sicher" halte ich für den falschen Weg. Danken, dienen und teilen, um damit Gott zu verherlichen, ist für mich der Schlüssel christlichen Verhaltens und gelebten Glaubens, alles andere kopflastige Bla Bla ist vollkommen überflüssig.

And1
12.01.2012, 12:58
Ich will jetzt nicht aufmüpfig wirken oder ähnliches - Aber gerade der letzte Abschnitt hat es mir angetan. Ich denke, dass es absolut nichts damit zu tun hat, in Not geradenen Menschen zu helfen, ob man jetzt atheistisch eingestellt ist oder nicht. Es gibt Menschen, die verinnerlichen Nächstenliebe und leben diese und sind keiner Kirche zugehörig. Allein die Tatsache, dass diese Menschen keiner Kirche zugehörig sind, macht aus, dass nur wenig (wenn überhaupt) über sie berichtet wird. Nächstenliebe und auch Sorge um jemanden kann ich als Freiwilliger auch dann ausüben, wenn sie "nur" Nächstenliebe ist, also nicht kirchlich organisiert vs. der "christlichen" Nächstenliebe, die damit nicht besser oder schlechter ist, weil da eben "christliche" davor steht. Letztere wirkt auffälliger, weil eben organisiert...

guri311
12.01.2012, 16:59
Ich denke, dass es absolut nichts damit zu tun hat, in Not geradenen Menschen zu helfen, ob man jetzt atheistisch eingestellt ist oder nicht.
Sicherlich nicht in erster Linie. Aber es ist doch auffällig, dass ein sehr großer Teil aller Hilfsorganisationen von gläubigen Menschen initiiert wurde. Auch sind die Träger sehr vieler Krankenhäuser kirchliche Organisationen.

Es gibt Menschen, die verinnerlichen Nächstenliebe und leben diese und sind keiner Kirche zugehörig. Allein die Tatsache, dass diese Menschen keiner Kirche zugehörig sind, macht aus, dass nur wenig (wenn überhaupt) über sie berichtet wird.

Das mag sein. Aber die Tatsache, dass diese Menschen keiner Kirche angehören, sagt nichts darüber aus, ob sie an Gott glauben oder nicht. Ich selbst zum Beispiel gehöre keiner Kirche an, glaube aber sehr wohl an meinen Himmlischen Vater, der auch der Vater Jesu Christi ist.
Die Bibel ist kein kirchliches Buch. Sie gehört allen Menschen.

Nächstenliebe und auch Sorge um jemanden kann ich als Freiwilliger auch dann ausüben, wenn sie "nur" Nächstenliebe ist, also nicht kirchlich organisiert
Ganz klar. Die Nächstenliebe ist auch nicht DAS ausschließliche Kennzeichen von uns Christen.
Der Kern des Christseins ist das Erlöstsein, das Wissen, dass Jesus meine Sünde auf sich genommen hat, damit ich vor der unfassbaren Heiligkeit des Schöpfers unbeschadet bestehen kann. Es geht beim Christsein keineswegs darum, irgendwelche Gebote zu halten um auf diese Weise vielleicht vor Gott gut dazustehen. Es geht darum, dass es Gott selbst ist, der sich unser angenommen hat und den nötigen Schritt, den wir selbst aus unserer Kraft nicht gehen konnten, für uns gegangen ist.

Und was die Liebe angeht ist neben der Nächstenliebe vielmehr die Feindesliebe DAS Kennzeichen echter Christen. Es gibt aus Gegenden mit Christenverfolgungen immer wieder Berichte von Menschen, denen ihre Peiniger schlimmste Dinge angetan haben (Folter, Mord an Familienmitgliedern, seelische Grausamkeiten...), und die in all diesen Dingen immer noch in der Lage waren und sind, ihren Feinden von Herzen zu vergeben. Ich behaupte, DAS kann man wirklich nur nachhaltig fertigbringen, wenn man Gottes Heiligen Geist hat.

Wie wird denn üblicherweise mit Feinden umgegangen? Man ist von ihnen angewidert, man hasst sie, man meidet sie, man will, dass sie ihrer gerechten Strafe zugeführt werden...

Ich durfte schon selbst erleben, was für eine herrliche Freude es ist, jemandem völlig ohne Groll zu begegnen, der einem nur Übles wollte. Das kann man mit Worten nicht beschreiben.
Das muss man selbst erleben, um die Dimension zu erkennen, die darin verborgen liegt.

Liebe Grüße,

guri311

And1
12.01.2012, 18:10
Letzteres ist sicherlich richtig, hat meines Erachtens aber auch nicht unbedingt mit der Prämisse zu tun, an Gott zu glauben, sondern ist aus der Grundfähigkeit herausgeprägt, verzeihen zu können.
Dies wiederum setzt voraus, ob der Andere überhaupt "verzeihen annehmen" will oder nicht. Groll, Wut... entsteht doch erst daraus, wenn man selbst innerlich bereit ist, zu verzeihen, aber damit allein in der Pampa steht; Groll und Wut ist die Steigerung von Verzweiflung, die letztlich daraus resultiert, dass ein anderer das Verzeihen gar nicht annehmen will, quasi der Teil Verzweiflung, dass der andere es nicht tut. Der andere Teil der Verzweiflung hat sicher damit zu tun, dass Dritte zusätzlich Aktionen starten, die, nunja - sagen wir mal darauf abzielen, zu testen, wie lange es braucht, um den anderen am Boden zu sehen, diese tauchen dann gerne in Hundertschaften auf.., und geben sich darüber hinaus als gottgläubige Christen zu verstehen...
Wie passt das?
Nochmal: jedem Menschen ist das Verzeihen gegeben, vielen Menschen fehlt jedoch der Part Mut das Verzeihen, das der andere geben will, überhaupt anzunehmen...
Die Option wäre, diese Menschen überhaupt zusammenzubringen und zwar so, dass sie sich untereinander austauschen können, im Verhältnis 1:1 OHNE ja aber Laberer oder Unker...
Aus Wut und Groll wird dann Verzweiflung, daraus Hoffnung, daraus Versöhnung...
LG And1

dodi
12.01.2012, 18:23
Dann müssten ja vielen wichtigsten Personen der Geschichte "geistige Reife" fehlen: Einstein, Darwin, George Washington, Kafka, Kant....
Da machst du es dir zu einfach mein alter Freund.

Dann glaub ich lieber an das Fliegende Spaghettimonster, die Religion ist lustiger und man muss nicht dauernd auf sogenannte "Sünden" achten. Wer die Nichtexistenz des Fliegenden Spaghettimonsters leugnet lügt, denn ER war es, der alles erschuf, was wir sehen und fühlen. Außerdem gibt es einen direkten Zusamenhang zwischen der Erderwärmung und der sinkenden Zahl von Piraten auf der Erde.
Oder ich "glaube" an die Teekanne.

Oder einfach an das was ich sehe und nicht was sich jemand anderes mal ausgedacht hat aus wechem Grund auch immer...

Stellen sie sich vor: Ich lege mir einen weißen Mantel um, setze mir ein Käppi auf den Kopf und sage, dass ich Zwiesprache mit Gott halten kann ? Man würde mich sofort in die PLK Hirsau einliefern. Zur Info: Gott muss ein Mann sein. Wäre es eine Frau hätte sie längst gesprochen.

Einsteiner
12.01.2012, 18:55
Die Caritas Legende

Der Begriff „Caritas-Legende“ wurde erstmals von Horst Herrmann in seinem gleichnamigen, 1993 erschienenen Buch verwendet. Damit wird das Problem angesprochen, dass die Kirchen für sich in Anspruch nehmen, mit den von ihnen betriebenen Sozialeinrichtungen der Gesellschaft einen Dienst zu erweisen, während sie tatsächlich diese Dienste zwar organisieren, aber nur zu einem geringen Teil selbst bezahlen.
Die Kirchen bemühen in diesem Zusammenhang [...]
Quelle : http://www.kirchensteuer.de/node/83
Oder auch : "Es ist nicht alles Gold was glänzt."


Nicht nur der Herr Wulff hat an Glaubwürdigkeit eingebüßt.

Pforz_Dieter
02.02.2012, 18:10
Ich glaube an Gott, bin aber mit 18 aus der Kirche ausgetreten, ich finde die Kirche mit ihrer Geschichte nicht wirklich gut.
Dass ich Youporn (http://www.kporno.com) liebe, daran hat sich aber nichts geändert.

zombiekiller
03.02.2012, 19:57
Ich glaube an Gott, bin aber mit 18 aus der Kirche ausgetreten, ich finde die Kirche mit ihrer Geschichte nicht wirklich gut.

Warum ??????????

dodi
04.02.2012, 22:27
Warum ??????????

Wenn man die Geschichte der Kirche in den letzten 200 Jahren bis heute verfolgt und liest wieviel Menschen im Namen der Kirche ermordet wurden, wieviele Frauen und Kinder von Kirchendienern geschändet und mißbraucht wurden, braucht man sich nicht wundern.

Anais
06.02.2012, 00:25
Diese Frau hat sich sehr viel praktisch mit dem Sterben befasst. Und gute Bücher geschrieben.


http://www.youtube.com/watch?v=C_KHpHlsAM4&amp;feature=player_embedded#!

guri311
06.02.2012, 12:45
Wenn man die Geschichte der Kirche in den letzten 200 Jahren bis heute verfolgt und liest wieviel Menschen im Namen der Kirche ermordet wurden, wieviele Frauen und Kinder von Kirchendienern geschändet und mißbraucht wurden, braucht man sich nicht wundern.


Es ist bemerkenswert, wie sehr sich die einseitige antikirchliche Medienhetze schon in die Hirne der Menschen eingebrannt hat...

Wenn man die Missbrauchsfälle in kirchlichen Institutionen prozentual vergleicht mit Kindesmissbrauchsfällen in weltlichen Organisationen, dann stehen die Kirchen trotz aller Empörungsmaschinerie deutlich besser da als viele weltliche Organisationen wie Sportvereine, Tanzschulen, Diskotheken, Kinderheime...

Aber wenn in all den genannten Institutionen Kinder missbraucht werden oder im Namen des Atheismus Menschen in großer Zahl ermordet wurden, kräht kein Hahn danach...

Oder wann gab es zum Beispiel mal mediale Pauschalverurteilung gegen eine der oben genannten Einrichtungen oder gegen die menschenverachtenden Folter- und Mordaktionen erklärter kommunistischer Religionshasser? Es ist doch eher so, dass es den Religionshassern (die sich auch nicht scheuen, gläubige Menschen als "Religioten" zu verunglimpfen; wie tolerant...) anscheinend ganz recht ist, wenn sie irgendwas finden, was sie gegen die von ihnen so verhassten Gläubigen, besonders, wenn diese Christen sind, finden können, was sie dann so groß wie möglich aufbauen, um ihre (sachlich falsche) These von den Gläubigen zu verbreiten und zu begründen, die angeblich viel schlechter und gewaltbereiter seien als nichtgläubige Menschen...

Ich habe solche direkt verleumderischen Propagandaaktionen schon zuhauf beobachtet, sei es im Internet oder in den Massenmedien (in denen man bemerkenswerterweise dem Islam mit endlosem Verständnis begegnet, egal, was in dessen Namen wieder getan wurde...).

Seltsam, dass die verbreitete Hetze gegen gläubige Christen viel leichter greift, als noch so viele statistische Belege für die Realität, die ein ganz anderes Bild zeichnen.

Aber das entspricht genau den Worten Jesu:

Matth.5:
"11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch3 gegen euch reden werden um meinetwillen.
12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren."

Menschlich lässt sich dieses paradoxe Verhalten, ausgerechnet jene zu schmähen und zu beschimpfen, die besonders wenig durch Verbrechen und Untaten auffallen, nicht erklären. Weiß man aber, dass der Widersacher Gottes, der das Denken der Feinde Gottes beeinflusst, Realität ist, dann wird dieses Verhalten schnell erklärlich. Der Widersacher will nämlich nicht, dass Menschen den Himmlischen Vater kennenlernen und lieben. Dafür verstellt er den Menschen auch den Blick für die Realtität, während er Legenden, die das "Bösartige des Christentums" (oder der Kirche) propagieren, sehr eingängig mit angeblichen Tatsachen gebetsmühlenartig untermauert werden.

Dabei lässt man geflissentlich alles Positive weg, während man alles Negative riesig an die Wand projiziert.

Bei den Juden (dem Volk Gottes) hat man es ja auch immer schon so gemacht...

Und niemand merkt, was da läuft.

Freundliche Grüße,

Gunnar

dodi
06.02.2012, 12:58
Es ist bemerkenswert, wie sehr sich die einseitige antikirchliche Medienhetze schon in die Hirne der Menschen eingebrannt hat...

Wenn man die Missbrauchsfälle in kirchlichen Institutionen prozentual vergleicht mit Kindesmissbrauchsfällen in weltlichen Organisationen, dann stehen die Kirchen trotz aller Empörungsmaschinerie deutlich besser da als viele weltliche Organisationen wie Sportvereine, Tanzschulen, Diskotheken, Kinderheime...

Aber wenn in all den genannten Institutionen Kinder missbraucht werden oder im Namen des Atheismus Menschen in großer Zahl ermordet wurden, kräht kein Hahn danach...

Oder wann gab es zum Beispiel mal mediale Pauschalverurteilung gegen eine der oben genannten Einrichtungen oder gegen die menschenverachtenden Folter- und Mordaktionen erklärter kommunistischer Religionshasser? Es ist doch eher so, dass es den Religionshassern (die sich auch nicht scheuen, gläubige Menschen als "Religioten" zu verunglimpfen; wie tolerant...) anscheinend ganz recht ist, wenn sie irgendwas finden, was sie gegen die von ihnen so verhassten Gläubigen, besonders, wenn diese Christen sind, finden können, was sie dann so groß wie möglich aufbauen, um ihre (sachlich falsche) These von den Gläubigen zu verbreiten und zu begründen, die angeblich viel schlechter und gewaltbereiter seien als nichtgläubige Menschen...

Ich habe solche direkt verleumderischen Propagandaaktionen schon zuhauf beobachtet, sei es im Internet oder in den Massenmedien (in denen man bemerkenswerterweise dem Islam mit endlosem Verständnis begegnet, egal, was in dessen Namen wieder getan wurde...).

Seltsam, dass die verbreitete Hetze gegen gläubige Christen viel leichter greift, als noch so viele statistische Belege für die Realität, die ein ganz anderes Bild zeichnen.

Aber das entspricht genau den Worten Jesu:

Matth.5:
"11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch3 gegen euch reden werden um meinetwillen.
12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren."

Menschlich lässt sich dieses paradoxe Verhalten, ausgerechnet jene zu schmähen und zu beschimpfen, die besonders wenig durch Verbrechen und Untaten auffallen, nicht erklären. Weiß man aber, dass der Widersacher Gottes, der das Denken der Feinde Gottes beeinflusst, Realität ist, dann wird dieses Verhalten schnell erklärlich. Der Widersacher will nämlich nicht, dass Menschen den Himmlischen Vater kennenlernen und lieben. Dafür verstellt er den Menschen auch den Blick für die Realtität, während er Legenden, die das "Bösartige des Christentums" (oder der Kirche) propagieren, sehr eingängig mit angeblichen Tatsachen gebetsmühlenartig untermauert werden.

Dabei lässt man geflissentlich alles Positive weg, während man alles Negative riesig an die Wand projiziert.

Bei den Juden (dem Volk Gottes) hat man es ja auch immer schon so gemacht...

Und niemand merkt, was da läuft.

Freundliche Grüße,

Gunnar

Verehrter Gunnar,
Punkt 1:ich habe mit keinem Satz einen gläubigen Menschen beleidigt.Nur wenn ich ihren Beitrag lese, habe ich das Gefühl sie haben im Geschichtsunterricht nicht aufgepasst.
Punkt 2: Sie sagen, dass andere weltliche Institutionen viel mehr Unrecht an den Menschen ausgeübt haben. Mögen sie recht haben, aberr hier frage ich sie, rechtfertigt ein großes Unrecht ein kleineres? Die eine Partei tötet 5000 Menschen, dann darf ich 500 Menschen töten?
Punkt3: Eine Discothek, Sportverein oder Tanzschule mit einer kirchlichen Istitution zu vergleichen finde ich beschämend für die Kirche.

Einsteiner
06.02.2012, 13:46
Es ist bemerkenswert, wie sehr sich die einseitige antikirchliche Medienhetze schon in die Hirne der Menschen eingebrannt hat...
[...]

Freundliche Grüße,

GunnarIch weiß nun wirklich nicht, wo Sie eine Medienhetze gegen die Kirche sehen.
Was die Missbrauchsfälle aangeht, so hat doch die Kirche eine sich selbst aufgeladene Vorbildfunktion und ist m.E. mit weltlichen Einrichtungen überhaupt nicht vergleichbar.
Und deshalb muss die Kurche sich sehr wohl massiver Kritik stellen.

Und Fakt ist nun mal auch, dass die sozialen Einrichtungen wie Kindergärten zwar unter der Trägerschaft der Kirchen stehen, aber geflissentlich verschwiegen wird, dass die Kirchen finanziell wenig beitragen.

In Ihrem sechsten Absatz reden Sie plötzlich von einer Hetze gegen gläubige Christen, dem muss ich vehement widersprechen, es geht nur gegen die Institution Kirche und bestenfalls gegen die kirchengläubigen, die sich als Christen bezeichenen, aber weit vom Christentum entfern sind.
Ich meine die, die glauben es reiche aus, mehr oder weniger regelmäßig einen Gottesdienst zu besuchen und ein Tisch- und Nachtgebet zu sprechen und dann ist man "Christ".
Nein, man muss neben dem Beten auch und in erster Linie christlich handeln, sonst braucht man auch nicht in die Kirche zu rennen und zu beten !

Wenn Sie der Meinung sind, dass eine Hetze gegen die christl. Kirche(n) stattfindet und nur Negatives über sie behauptet wird, dann nennen Sie doch bitte die positiven Seiten der Kirche, statt gegen die Hetzer zu hetzen.
Denn das tun Sie.
Dieser Satz
Aber wenn in all den genannten Institutionen Kinder missbraucht werden oder im Namen des Atheismus Menschen in großer Zahl ermordet wurden, kräht kein Hahn danach...lässt erkennen, wie blind Sie inwischen gegenüber dem wirklichen Christentum geworden sind. Von einem Christenmenschen im eigentlichen Sinn erwarte ich durchaus mehr Toleranz und kein "falsch Zeugnis". Oder können Sie Ihre Behauptung (fettgedruckt) belegen ?

Ich erspare es Ihnen und der Usergemeinde Bibelsprüche zu zitieren die meine Meinung untermauern, die dürfen Sie sebst raussuchen. :)

Danman
06.02.2012, 14:22
Ich würde mich als Agnostiker bezeichnen. Sicherlich wäre es schön und ich würde es nicht ausschließen, dass es vielleicht doch irgendwo irgendwas gibt. Aber als aufgeklärte Person fällt es mir schwer an die Worte aus einem Buch zu glauben, das zu einer Zeit geschrieben wurde, als die Menschen noch ungebildet waren und glaubten die Erde wäre eine Scheibe.

Das neue Testament als moralische Stütze und Lebensratgeber würde ich dagegen akzeptieren, das alte Testament ist mir dagegen zu blutrünstig und primitiv.

guri311
06.02.2012, 14:30
Hallo, Einsteiner,


Ich weiß nun wirklich nicht, wo Sie eine Medienhetze gegen die Kirche sehen.
In der massiven Einseitigkeit, mit der permanent suggeriert, wird, Kindesmissbrauch sei eine spezielle Domäne kirchlicher Institutionen. Ist das so schwer zu verstehen? Diese verlogene Einseitigkeit, auch in den daraus resultierenden Diskussionen springt einem doch förmlich ins Gesicht.


Was die Missbrauchsfälle angeht, so hat doch die Kirche eine sich selbst aufgeladene Vorbildfunktion und ist m.E. mit weltlichen Einrichtungen überhaupt nicht vergleichbar.
Und deshalb muss die Kurche sich sehr wohl massiver Kritik stellen.
Sicherlich. Aber die Medien sind in der Verantwortung, gleiche Maßstäbe anzulegen, denn auch rein weltliche Jugendorganisationen beanspurchen doch für sich, für die Jugendlichen vorbildlich und nützlich zu sein. Es ist eine große Heuchelei der Kirchenhasser, hier so einseitig auf kirchlichen Organisationen herumzuhacken.

Aber Sie selbst gehören vermutlich auch zu jenen, denen es nicht um nachvollziehbare Wahrheit geht, sondern darum, die Kirchen möglichst negativ darzustellen...


Und Fakt ist nun mal auch, dass die sozialen Einrichtungen wie Kindergärten zwar unter der Trägerschaft der Kirchen stehen, aber geflissentlich verschwiegen wird, dass die Kirchen finanziell wenig beitragen.
Und was tut das hier zur Sache?


Wenn Sie der Meinung sind, dass eine Hetze gegen die christl. Kirche(n) stattfindet und nur Negatives über sie behauptet wird, dann nennen Sie doch bitte die positiven Seiten der Kirche, statt gegen die Hetzer zu hetzen.
Altenheime, Krankenhäuser, Kindergärten, Engagement in Entwicklungsländern, (Notfall-)seelsorge, Vesperkirche..... Man könnte noch sehr viele Dinge benennen.

Warum wollen Sie das alles nicht sehen? Passt Ihnen das nicht in Ihr Kirchenhasserweltbild?


Oder können Sie Ihre Behauptung (fettgedruckt) belegen ?
Sie tun mir leid, wenn Sie bis heute nicht wissen, dass Millionen von Toten unter dem Kommunismus eine ganz direkte Folge des dort indoktrinierten Atheismus' sind.
Es gibt Berichte von überlebenden Christen aus kommunistischen Ländern, in denen von abartigster Folter, Erniedrigungen und Morden an Christen die Rede ist. Und das nur weil sie ihrem Glauben nicht zugunsten des atheistischen Kommunismus' abschwören wollten. Aus den Berichten geht sehr deutlich hervor, dass der Atheismus die treibende Kraft der Verbrechen war, weniger der Kommunismus. Während der Folterungen wurde immer sehr deutlich der Glauben der so gepeinigten Menschen in den Dreck getreten, nicht selten im buchstäblichen Sinn (so wurden die Gefangenen zum Beispiel gezwungen auf Kruzifixe zu urinieren und laut ihren Herrn zu verfluchen).

Das ist auch kein Wunder, denn wer davon ausgeht, am Ende dieses Lebens nicht von dem zur Rechenschaft gezogen zu werden, an den sie ja nicht glauben, der hat letztlich höchstens Gründe, seine Untaten vor den Menschen zu verheimlichen, aber nicht unbedingt welche, sie gar nicht erst zu tun. Ohne das Wissen des heiligen, liebenden Gottes wird der Mensch zum Tier ohne Moral.


Ich erspare es Ihnen und der Usergemeinde Bibelsprüche zu zitieren die meine Meinung untermauern, die dürfen Sie sebst raussuchen. :)

Sie verschweigen natürlich auch - wie immer bei solchen Versuchen von Atheisten, den christlichen Glauben zu verleumden - dass solche Bibelstellen erstens höchstens im Alten Testament zu finden sind, also eher auf Juden bezogen gelten würden, und das man die wenigen neutestamentlichen Stellen, die man dazu nehmen könnte, nur dann funktionieren, wenn man sie kräftig aus dem Zusammenhang reißt und bewusst falsch auslegt.

Es führt zu nichts, über dieses Thema mit Menschen wie Ihnen diskutieren zu wollen, da solche Leute gar nicht an objektiver Wahrheit interessiert sind, sondern daran, ihr glaubensfeindliches Weltbild zu betonieren und auszubauen.

Finden Sie es denn zum Beispiel schön, wenn Gläubige von Atheisten häufig als "Religioten" bezeichnet werden?
Irgendein Schreiberling hat diesen Hassbegriff geprägt und er wird von sehr vielen Menschen Ihres Schlages mit Hingabe verwendet, anstatt von "Gläubigen" oder "Religiösen" zu reden.

Letztere Begriffe sind ihnen nämlich viel zu sachlich und zu neutral, ja sogar zu positiv, um das angestrebte Hetzbild der Kirche und der gläubigen Christen damit bestärken zu können.

Freundliche Grüße,

Gunnar

Anais
06.02.2012, 14:32
Es ist bemerkenswert, wie sehr sich die einseitige antikirchliche Medienhetze schon in die Hirne der Menschen eingebrannt hat...

Wenn man die Missbrauchsfälle in kirchlichen Institutionen prozentual vergleicht mit Kindesmissbrauchsfällen in weltlichen Organisationen, dann stehen die Kirchen trotz aller Empörungsmaschinerie deutlich besser da als viele weltliche Organisationen wie Sportvereine, Tanzschulen, Diskotheken, Kinderheime...

Aber wenn in all den genannten Institutionen Kinder missbraucht werden oder im Namen des Atheismus Menschen in großer Zahl ermordet wurden, kräht kein Hahn danach...

Oder wann gab es zum Beispiel mal mediale Pauschalverurteilung gegen eine der oben genannten Einrichtungen oder gegen die menschenverachtenden Folter- und Mordaktionen erklärter kommunistischer Religionshasser? Es ist doch eher so, dass es den Religionshassern (die sich auch nicht scheuen, gläubige Menschen als "Religioten" zu verunglimpfen; wie tolerant...) anscheinend ganz recht ist, wenn sie irgendwas finden, was sie gegen die von ihnen so verhassten Gläubigen, besonders, wenn diese Christen sind, finden können, was sie dann so groß wie möglich aufbauen, um ihre (sachlich falsche) These von den Gläubigen zu verbreiten und zu begründen, die angeblich viel schlechter und gewaltbereiter seien als nichtgläubige Menschen...

Ich habe solche direkt verleumderischen Propagandaaktionen schon zuhauf beobachtet, sei es im Internet oder in den Massenmedien (in denen man bemerkenswerterweise dem Islam mit endlosem Verständnis begegnet, egal, was in dessen Namen wieder getan wurde...).

Seltsam, dass die verbreitete Hetze gegen gläubige Christen viel leichter greift, als noch so viele statistische Belege für die Realität, die ein ganz anderes Bild zeichnen.

Aber das entspricht genau den Worten Jesu:

Matth.5:
"11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch3 gegen euch reden werden um meinetwillen.
12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren."

Menschlich lässt sich dieses paradoxe Verhalten, ausgerechnet jene zu schmähen und zu beschimpfen, die besonders wenig durch Verbrechen und Untaten auffallen, nicht erklären. Weiß man aber, dass der Widersacher Gottes, der das Denken der Feinde Gottes beeinflusst, Realität ist, dann wird dieses Verhalten schnell erklärlich. Der Widersacher will nämlich nicht, dass Menschen den Himmlischen Vater kennenlernen und lieben. Dafür verstellt er den Menschen auch den Blick für die Realtität, während er Legenden, die das "Bösartige des Christentums" (oder der Kirche) propagieren, sehr eingängig mit angeblichen Tatsachen gebetsmühlenartig untermauert werden.

Dabei lässt man geflissentlich alles Positive weg, während man alles Negative riesig an die Wand projiziert.

Bei den Juden (dem Volk Gottes) hat man es ja auch immer schon so gemacht...

Und niemand merkt, was da läuft.

Freundliche Grüße,

Gunnar

Das ist schon eine höchst sonderbare Idee, die Institution Kirche mit Tanzschulen, Diskotheken und Sportvereinen zu vergleichen. Da fehlen ja nur noch Bordelle und Gefängnisse. Das ist auch nicht der Widersacher Gottes, den Sie hier meinen, der da wagt, etwas über eine Institution zu sagen, die von Menschen gemacht wird und zum Teil ebenso verlogen, korrupt und machtgeil ist, wie die meisten anderen Organisationen auch. Wohlgemerkt: zum Teil. Das hat alles oft wenig mit Gott oder Religion zu tun. Und Märtyrer spielen ist auch nicht unbedingt gottgefällig. Gut hinschauen und hinhören, die Wahrheit sagen und auf die einfachen Herzensweisheiten achten, das wäre schon ausreichend, finde ich - hat doch sogar Jesus so gemacht,

guri311
06.02.2012, 14:59
Das ist schon eine höchst sonderbare Idee, die Institution Kirche mit Tanzschulen, Diskotheken und Sportvereinen zu vergleichen.
Nein, ist es nicht. Denn wenn jemand als Atheist von der Nichtexistenz Gottes ausgeht, dann muss er konsequenterweise auch davon ausgehen dass die "spinnerten Frommen" genausolche Menschen sind wie alle Anderen auch. Es wäre also auch aus wissenschaftlicher Sicht ein systematischer Fehler, an Christen andere Vergleichsmaßstäbe anzulegen als an Nichtchristen.

Oder will hier jemand behaupten, die Atheisten, Agnostiker, Nichtchristen oder Humanisten hätten keine ähnlich hohen Ideale, an denen sie sich messen lassen müssten? Wäre es so, dann wäre meine Aussage über die Fehlende Moral "Ungläubiger" absolut richtig. Ist es nicht so, dann muss man beide Seiten mit genau demselben Maßstab messen.

Aber Letzteres kommt ja grundsätzlich nicht infrage, da das ja das kirchenfeindliche Weltbild erschüttern würde...

Freundlicher Gruß,

Gunnar

Danman
06.02.2012, 16:46
Sie tun mir leid, wenn Sie bis heute nicht wissen, dass Millionen von Toten unter dem Kommunismus eine ganz direkte Folge des dort indoktrinierten Atheismus' sind.
Es gibt Berichte von überlebenden Christen aus kommunistischen Ländern, in denen von abartigster Folter, Erniedrigungen und Morden an Christen die Rede ist. Und das nur weil sie ihrem Glauben nicht zugunsten des atheistischen Kommunismus' abschwören wollten. Aus den Berichten geht sehr deutlich hervor, dass der Atheismus die treibende Kraft der Verbrechen war, weniger der Kommunismus.

Das ist definitiv nicht ganz richtig und entspricht der üblichen "Opfer"-Mentalität, die verschiedene Institutitionen gerne versuchen zu vermitteln.

1. Wurden in der Sowjetunion neben den Christen andere Religionen mit der genau gleichen Intensität verfolgt, z.B. Muslime, Buddhisten, Juden etc.

2. War das treibende Argument des Kommunismus nicht die gezielte Vernichtung der Christen, sondern die Abschaffung der Klassengesellschaft war, die neben dem Klerus auch aus dem Adel bestand. Und der wurde nicht minder brutal abgeschlachtet.



Oder will hier jemand behaupten, die Atheisten, Agnostiker, Nichtchristen oder Humanisten hätten keine ähnlich hohen Ideale, an denen sie sich messen lassen müssten? Wäre es so, dann wäre meine Aussage über die Fehlende Moral "Ungläubiger" absolut richtig. Ist es nicht so, dann muss man beide Seiten mit genau demselben Maßstab messen.

Ich bin durchaus schon der Meinung, dass gläubige Menschen durchschnittlich mehr Moral besitzen als Nichtgläubige. Die Bibel gibt diese Moral vor, während der Ungläubige eher durch Gesetze und Menschenverstand eingebremst wird, im Endeffekt aber im Hier und Jetzt lebt und stets versucht das Optimum zu erreichen und das Beste aus seinem Leben zu machen, weil er halt nur eins hat. Ein gutes Beispiel ist hier Indien. Dieses Land ist zum größten Teil immer noch bettelarm. Trotzdem gibt es so gut wie keine öffentliche Gewalt, man kann als Westlicher sicher durch die Straßen gehen. Das hat einzig und allein mit dem Glauben an Karma und Wiedergeburt zu tun. Wären die Menschen dort nicht so stark gläubig, hätten wir dort wohl schon brasilianische Verhältnisse.

Anais
06.02.2012, 17:50
Nein, ist es nicht. Denn wenn jemand als Atheist von der Nichtexistenz Gottes ausgeht, dann muss er konsequenterweise auch davon ausgehen dass die "spinnerten Frommen" genausolche Menschen sind wie alle Anderen auch. Es wäre also auch aus wissenschaftlicher Sicht ein systematischer Fehler, an Christen andere Vergleichsmaßstäbe anzulegen als an Nichtchristen.

Oder will hier jemand behaupten, die Atheisten, Agnostiker, Nichtchristen oder Humanisten hätten keine ähnlich hohen Ideale, an denen sie sich messen lassen müssten? Wäre es so, dann wäre meine Aussage über die Fehlende Moral "Ungläubiger" absolut richtig. Ist es nicht so, dann muss man beide Seiten mit genau demselben Maßstab messen.

Aber Letzteres kommt ja grundsätzlich nicht infrage, da das ja das kirchenfeindliche Weltbild erschüttern würde...

Freundlicher Gruß,

Gunnar

Mir erscheint diese Art der Diskussion etwas unsinnig. Aber die "wissenschaftliche Sicht", die Sie hier fordern, ist nun besonders seltsam. Dann können Sie die Kirche meinetwegen als Firma ansehen, die damit wirbt, Moral, Liebe, Mitgefühl und Wohltaten herzustellen und zu verkaufen. Wenn diese Firma das dann nicht tut, dann müsste sie bankrott gehen. Inhalt und Verpackung stehen in demselben Verhältnis. Schreibt man drauf "Schrauben" und drin ist Pudding, dann kritisiert man anders, als wenn die Schrauben nur ein schlechtes Gewinde haben. Ein Priester, der ein Kind missbraucht, ist mindestens Pudding. Das ist nämlich die Person, die einem gequälten Menschen Hilfe bieten muss. Das ist sein Job. Und er nennt es auch noch Berufung.

Aber wie gesagt, das ist vollkommen unsinnig ;-)

Einsteiner
06.02.2012, 19:42
Hallo, Einsteiner,


In der massiven Einseitigkeit, mit der permanent suggeriert, wird, Kindesmissbrauch sei eine spezielle Domäne kirchlicher Institutionen. Ist das so schwer zu verstehen? Diese verlogene Einseitigkeit, auch in den daraus resultierenden Diskussionen springt einem doch förmlich ins Gesicht. Entschuldigung, das sehe ich etwas anders.
Es ist einfach so, dass jemand der für viele die oberste moralische Instanz darstellen will, sich natürlich auch mit etwas strengeren Maßstäben messen lassen muss. Sie auch Diskussion um BP Wulff.
Was beim Kindsmissbrauch in der kath. Kirche erschwerend hinzu kommt, ist die Tatsache dass die der Kirche bekannten Fälle im schlimmsten Fall - unter Umgehung weltrlicher Gerichte - intern versetzt wurden und so die Möglichkeit erhielten, von der Gemeinde unerkannt, weiter Knaben zu missbrauchen.



Sicherlich. Aber die Medien sind in der Verantwortung, gleiche Maßstäbe anzulegen, denn auch rein weltliche Jugendorganisationen beanspurchen doch für sich, für die Jugendlichen vorbildlich und nützlich zu sein. Es ist eine große Heuchelei der Kirchenhasser, hier so einseitig auf kirchlichen Organisationen herumzuhacken.Für Sie ist die Öffentlichmachung von sexuellen Straftaten also ein herumhacken. Und sonst nichts ? Sie finden es also in Ordnung, dass Pfarrer das dürfen, weil es ja auch (leider) in Sportvereinen u.ä. stattfindet ?
Nein, lieber guri311, das rechtfertigt gar nichts !


Aber Sie selbst gehören vermutlich auch zu jenen, denen es nicht um nachvollziehbare Wahrheit geht, sondern darum, die Kirchen möglichst negativ darzustellen...Sehr "christliche" Argumentation, Sie sind ein Spiegelbild Ihrer Kirche, aber ich verzeihe Ihnen.



Und was tut das hier zur Sache?

Altenheime, Krankenhäuser, Kindergärten, Engagement in Entwicklungsländern, (Notfall-)seelsorge, Vesperkirche..... Man könnte noch sehr viele Dinge benennen.

Warum wollen Sie das alles nicht sehen? Passt Ihnen das nicht in Ihr Kirchenhasserweltbild?Haben Sie auch gelesen, was ich geschrieben habe ? Ich glaube nicht, sonst hätten Sie zumindest den Kindergarten weglassen müssen.
Bevor Sie aber Ihre Kirche weiter über den grünen Klee loben, sollten Sie ein paar Tatsachen zur Kenntnis nehmen :
http://www.google.de/search?q=staatl+zuschüsse+an+kirchen+und+kirchl+in stitutionen&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a (http://www.google.de/search?q=staatl+zusch%C3%BCsse+an+kirchen+und+kirc hl+institutionen&ie=utf-8&oe=utf-8&aq=t&rls=org.mozilla:de:official&client=firefox-a)
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/0,1518,727637,00.html


Sie tun mir leid, wenn Sie bis heute nicht wissen, dass Millionen von Toten unter dem Kommunismus eine ganz direkte Folge des dort indoktrinierten Atheismus' sind.
Es gibt Berichte von überlebenden Christen aus kommunistischen Ländern, in denen von abartigster Folter, Erniedrigungen und Morden an Christen die Rede ist. Und das nur weil sie ihrem Glauben nicht zugunsten des atheistischen Kommunismus' abschwören wollten. Aus den Berichten geht sehr deutlich hervor, dass der Atheismus die treibende Kraft der Verbrechen war, weniger der Kommunismus. Während der Folterungen wurde immer sehr deutlich der Glauben der so gepeinigten Menschen in den Dreck getreten, nicht selten im buchstäblichen Sinn (so wurden die Gefangenen zum Beispiel gezwungen auf Kruzifixe zu urinieren und laut ihren Herrn zu verfluchen). Immerhin tue ich Ihnen leid, das ist schon ein Fortschritt.
Aber lesen Sie einfach was User Danman dazu geschrieben hat, dem ich mich hier anschließe.


Das ist auch kein Wunder, denn wer davon ausgeht, am Ende dieses Lebens nicht von dem zur Rechenschaft gezogen zu werden, an den sie ja nicht glauben, der hat letztlich höchstens Gründe, seine Untaten vor den Menschen zu verheimlichen, aber nicht unbedingt welche, sie gar nicht erst zu tun. Ohne das Wissen des heiligen, liebenden Gottes wird der Mensch zum Tier ohne Moral. Was haben denn dann die gläubigen Priester während ihren Missbräuchen so gedacht ? Der Herr wird mir schon vergeben ?
Also bitte, lassen Sie die Kirche doch im Dorf.




Sie verschweigen natürlich auch - wie immer bei solchen Versuchen von Atheisten, den christlichen Glauben zu verleumden - dass solche Bibelstellen erstens höchstens im Alten Testament zu finden sind, also eher auf Juden bezogen gelten würden, und das man die wenigen neutestamentlichen Stellen, die man dazu nehmen könnte, nur dann funktionieren, wenn man sie kräftig aus dem Zusammenhang reißt und bewusst falsch auslegt.Tun Sie denn anderes ?
Matth.5:
"11 Glückselig seid ihr, wenn sie euch schmähen und verfolgen und alles Böse lügnerisch3 gegen euch reden werden um meinetwillen.
12 Freut euch und jubelt, denn euer Lohn ist groß in den Himmeln; denn ebenso haben sie die Propheten verfolgt, die vor euch waren."
Dan freuen Sie sich doch auch !
Da Sie mir es nicht ersparen wollen, bitte :

So ich von mir selbst zeuge, so ist mein Zeugnis nicht wahr. Johannes 5.31 (http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/johannes/5/#31)

Richtet nicht, auf daß ihr nicht gerichtet werdet.Denn mit welcherlei Gericht ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit welcherlei Maß ihr messet, wird euch gemessen werden.
Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge, und wirst nicht gewahr des Balkens in deinem Auge? 4 Oder wie darfst du sagen zu deinem Bruder: Halt, ich will dir den Splitter aus deinem Auge ziehen, und siehe, ein Balken ist in deinem Auge? 5 Du Heuchler, zieh am ersten den Balken aus deinem Auge; darnach siehe zu, wie du den Splitter aus deines Bruders Auge ziehst! (Markus 4.24) (http://www.bibel-online.net/buch/luther_1912/markus/4/#24)

Ich sage Ihnen auch gerne zu welchen Stellen Ihrer Posting die Zitate passen, wenn Sie das wollen.



Es führt zu nichts, über dieses Thema mit Menschen wie Ihnen diskutieren zu wollen, da solche Leute gar nicht an objektiver Wahrheit interessiert sind, sondern daran, ihr glaubensfeindliches Weltbild zu betonieren und auszubauen.

Finden Sie es denn zum Beispiel schön, wenn Gläubige von Atheisten häufig als "Religioten" bezeichnet werden?
Irgendein Schreiberling hat diesen Hassbegriff geprägt und er wird von sehr vielen Menschen Ihres Schlages mit Hingabe verwendet, anstatt von "Gläubigen" oder "Religiösen" zu reden.

Letztere Begriffe sind ihnen nämlich viel zu sachlich und zu neutral, ja sogar zu positiv, um das angestrebte Hetzbild der Kirche und der gläubigen Christen damit bestärken zu können.

Freundliche Grüße,

GunnarSie wären der erste, der im Besitz einer "objektiven Wahrheit" ist. Und wenn hier einer betoniert, sind Sie das, nämlich IHREN Glauben.

Tut mir leid, aber ich habe diesen Begriff "Religioten" noch nie gehört oder gelesen.
Ich finde ihn verabscheuungswürdig und würde Ihn auch niemals verwenden.

Ich finde es aber immer wieder bedauerlich, wenn jemand "seine" Kirche blind verteidigt und dabei andere Gläubige vor den Kopf stößt.

Schönen Abend noch. :)

Anais
06.02.2012, 20:31
@guri311

Der Begriff religio bezieht sich auf das lateinische Verb religare, was soviel bedeutet wie zurückbinden, anbinden. Also bedeutet Religion im ursprünglichen Sinn etwas wie Rückverbindung.
Ich verstehe das als eine Anbindung des Menschen an etwas mit ihm Zusammenhängendes, als Verbindung unter den Menschen und ein Eingebundensein in etwas Größeres.
Die Kirche dagegen ist eine weltliche Organisation, die sich bei uns auf eine spezielle Religion bezieht, nämlich aufs Christentum, und auch das in unterschiedlicher Weise, um hier nur die beiden grossen christlichen Religionen, die katholische und die evangelische, zu nennen.
Atheismus bedeutet gottlos.
Man kann durchaus ein Kritiker der Kirche sein, und dennoch nicht ohne Religio.
Es gibt da einen schönen Text, der ist gar nicht aus der Bibel und drückt es dennoch sehr schön aus:

Die Liebe ist immer dieselbe,
durch wessen Mund sie auch spricht,
durch wessen Hand sie dich segnet.
Wo immer sie dir begegnet,
erkenne deines Gottes Gesicht.
Die Liebe ist immer dieselbe.

Einen schönen Abend noch.

Faelchle
06.02.2012, 22:21
Ich kann mit diesen verquasten Ideologien nichts anfangen. Diese kopflastigen Analysen sind eher verwirrend, als dass sich sich mit dem Kern des Christseins befassen: Nächstenliebe, dienen, danken, teilen, halte ich für wichtiger wie diese ideologisch angehauchten zusammgegoogelten Gedankenspielereien pro und kontra Kirche. WEnn ich diese Leitlinen beachte, verherrliche ich Gott oder begegne im nächsten Gott. Die Kirche ist nur der Kompass und Richtschnur für den Glauben, wenn ich nicht ehrlich versuche, nach diesen Vorgaben im Alltag zu leben, dann ist das ganze theoretische Gefasel bedeutungslos.

Anais
06.02.2012, 23:40
Ich kann mit diesen verquasten Ideologien nichts anfangen. Diese kopflastigen Analysen sind eher verwirrend, als dass sich sich mit dem Kern des Christseins befassen: Nächstenliebe, dienen, danken, teilen, halte ich für wichtiger wie diese ideologisch angehauchten zusammgegoogelten Gedankenspielereien pro und kontra Kirche. WEnn ich diese Leitlinen beachte, verherrliche ich Gott oder begegne im nächsten Gott. Die Kirche ist nur der Kompass und Richtschnur für den Glauben, wenn ich nicht ehrlich versuche, nach diesen Vorgaben im Alltag zu leben, dann ist das ganze theoretische Gefasel bedeutungslos.

Jawoll. Es liebt sich nur im Internet nicht so gut, es faselt sich einfacher ;-)

dodi
07.02.2012, 11:48
Ich denke wir sollten Gott und Kirche trennen. Hier hat auch noch niemand über Gott gelästert sondern nur über die Kirche, und das zu recht. Die Kirchenvertreter sind zu hauf verlogen, arrogant und überheblich, und dies ist das Problem.

And1
10.02.2012, 19:56
Kirchenvertreter sind in erster Linie auch nur Menschen; das Problem bei diesen Menschen ist, dass diejenigen, die zuerst kommen auch als erstes "bedient" werden, und das so signifikant, dass diesen dann die Luft zum Atmen in der Hinsicht fehlt, dass sie sich schon "ein bezeichnendes Bild" über den gemacht haben, den sie noch gar nicht gehört haben. Hier fehlt Ihnen oft der nötige umfassende Blick. Der wiederum wird Ihnen wahrscheinlich im Studium oder anders wo genommen und das obwohl wir ja entsprechende Vergleiche innerhalb der Bibel finden.
Hier kann zwar mit Fug und Recht behauptet werden, dass das arrogant wirkt - anders haben sie es aber nicht mitbekommen - vielleicht einige wenige, aber eben nicht alle.
Gefährlich wird es, wenn diese Menschen es sich anmaßen, ihr vorab getroffenes Urteil in einer Gruppe kund zu tun - Motto: klar den Typ kenne ich, mir wurde einiges dargeboten und berichtet, die sich dann wiederum anmaßt, dieses Urteil anerkennend zu würdigen und gleichzeitig einer weiteren Gruppe angehört, die sich ob ihres Machterhaltungstriebs nicht jedoch ob ihrer Qualifizierung der Justiz angehörig fühlt... Das ist dann bestenfalls damit zu erklären, dass man eben auch mal was zu sagen haben wollte...

Anais
11.02.2012, 00:15
Kirchenvertreter sind in erster Linie auch nur Menschen; das Problem bei diesen Menschen ist, dass diejenigen, die zuerst kommen auch als erstes "bedient" werden, und das so signifikant, dass diesen dann die Luft zum Atmen in der Hinsicht fehlt, dass sie sich schon "ein bezeichnendes Bild" über den gemacht haben, den sie noch gar nicht gehört haben. Hier fehlt Ihnen oft der nötige umfassende Blick. Der wiederum wird Ihnen wahrscheinlich im Studium oder anders wo genommen und das obwohl wir ja entsprechende Vergleiche innerhalb der Bibel finden.
Hier kann zwar mit Fug und Recht behauptet werden, dass das arrogant wirkt - anders haben sie es aber nicht mitbekommen - vielleicht einige wenige, aber eben nicht alle.
Gefährlich wird es, wenn diese Menschen es sich anmaßen, ihr vorab getroffenes Urteil in einer Gruppe kund zu tun - Motto: klar den Typ kenne ich, mir wurde einiges dargeboten und berichtet, die sich dann wiederum anmaßt, dieses Urteil anerkennend zu würdigen und gleichzeitig einer weiteren Gruppe angehört, die sich ob ihres Machterhaltungstriebs nicht jedoch ob ihrer Qualifizierung der Justiz angehörig fühlt... Das ist dann bestenfalls damit zu erklären, dass man eben auch mal was zu sagen haben wollte...

????????????

r.hold
11.02.2012, 10:27
Nach meiner Überzeugung gibt es sowas wie Atheisten nicht. Ich denke, dass jeder seine eigenen Fehler, Fragen, Nöte oder Bedürfnisse auf etwas Übermenschliches überträgt, ob dieses nun existiert oder nicht.
Ganz klar einen Klick wert ist dieser Finanzratgeber: http://www.festverzinsliche-wertpapiere.biz/

guri311
12.02.2012, 16:13
????????????
Sie haben das treffend auf den Punkt gebracht: Ich habe bei "And1" auch nix verstanden.
:D

And1
12.02.2012, 17:42
Sie haben das treffend auf den Punkt gebracht: Ich habe bei "And1" auch nix verstanden.
:D
Das macht ja nichts...
Bedenket, ich antwortete auf die Aussage von dodi vom 07.02., die da auf Kirchenvertreter an sich abzielte. Hier ist jedoch noch eine Einschränkung von Nöten, weil es eben solche und andere gibt, und die Kirche sich damit nicht unbedingt selbst gut tut, wenn Menschen nur die eine Sorte kennen lernt. Insoweit liegt das Problem auch ein wenig da im Argen, wo etwaige Diskussionen obsolet erscheinen und gerne nur der Blick vor die Kulissen zugelassen wird; - etwas "Glasnost" wäre manchmal ganz nett, etwas mehr Diskussionsfreude sicherlich auch. Das Gehabe "es IST SO, Punkt." kommt nicht mal mehr bei Erziehern gut an...

Butterblume
19.07.2012, 12:33
Jeder glaubt an irgendwas... selbst Wissenschaftler etc. Ich selbst habe schon so viel erlebt und durchgemacht, dass ich schon denke, dass der Glaube, auch wenns nur an die Liebe ist oder eben Gott, Berge versetzen kann.

And1
19.07.2012, 13:05
Ja, das könnte passieren - nur wann???

Butterblume
19.07.2012, 13:48
wenn du vor so einer situation stehst, wirst du es schon merken

And1
19.07.2012, 14:56
habe ich etliche Male, nur gemerkt habe ich noch nichts...

Butterblume
20.07.2012, 11:15
Tja, das empfindet dann wohl jeder anders. Ich glaube zum Beispiel an Schicksal und an das Leben. Und daran, dass es mehr im Leben gibt, als wir sehen und wahrnehmen. An die Kirche direkt glaube ich aber nicht, das ist alles eine riesige Geldscheffelei und allein schon anhand von deren Geschichte... Ich weiß es hört sich nach Öko an, wenn ich sage, dass der Mensch zu viel Schönem fähig ist und dass die Natur so viele Wunder bereithält. Und dieses Gefühl habe ich seit 10 Jahren, dass da einfach mehr ist. Mag es nun wer Gott nennen, Jehova oder Mutter Natur.

And1
20.07.2012, 12:17
Tja, das empfindet dann wohl jeder anders. Ich glaube zum Beispiel an Schicksal und an das Leben. Und daran, dass es mehr im Leben gibt, als wir sehen und wahrnehmen. An die Kirche direkt glaube ich aber nicht, das ist alles eine riesige Geldscheffelei und allein schon anhand von deren Geschichte... Ich weiß es hört sich nach Öko an, wenn ich sage, dass der Mensch zu viel Schönem fähig ist und dass die Natur so viele Wunder bereithält. Und dieses Gefühl habe ich seit 10 Jahren, dass da einfach mehr ist. Mag es nun wer Gott nennen, Jehova oder Mutter Natur.

Ja ich denke ich weiß was Sie meinen: hatte diese Art zu leben auch mal, wenn auch nur kurzfristig, vor zwei... Jahren.
Oft zu Fuß unterwegs gewesen, mal durch den Wald zum Bäcker nach W, gemeinsam Früchte gesammelt und und und...
war schon sehr schön, nur eben - wie alles, was schön ist, zeitlich leider sehr begrenzt... (auf eben das eine Jahr)

Butterblume
20.07.2012, 13:05
es ist sehr schade, dass sie diese sichtweise verloren haben...

And1
20.07.2012, 13:58
Die Sichtweise an sich habe ich nicht verloren, nicht immer sind die Mahlzeiten, die man (essen muss) isst, selbst zubereitet...

Flohrain
03.12.2012, 11:55
Ich denke schon, dass es wichtig ist an etwas zu glauben. Selbst wenn man keiner Weltreligion angehört, glauben viele Menschen an was anderes. Meine Schwester z.B. glaubt auch nicht an Gott, ist aber sehr abergläubisch und hat immer so ein Kleeblatt http://www.lacadena.de/Damen-Schmuck/Charmschmuck/Charms/Gluecksbringer/Kleeblatt-Charm-Anhaenger-aus-Silber-mit-Emaille-von-sOliver::6060.html als Glücksbringer bei sich. Habe auch oft gehört, dass Menschen die ihr ganzes Leben nicht Gott geglaubt haben, kurz vor dem Tod im Krankenhaus doch zu Gott beeten. Ich glaube aber nicht, dass es einen Unterschied macht, wie es nach dem Tod weitergeht, ob man gläubig ist oder nicht. Aber wir werden es alle früher oder später selbst efahren, oder auch nicht :-).

zombiekiller
03.12.2012, 13:00
Gott hat uns dieses Jahr verlassen ! Zuviel Schmerz musste unsere Familie erleiden.
Gott ?

Eulchen
11.12.2012, 17:07
ich bin aus der kirche ausgetreten, aber nicht weil ich ungläubig bin, sondern weil ich der meinung bin, dass ich meinen glauben auch seeehr gut ohne die kirche ausüben kann

jackomo
28.08.2013, 16:44
Das Problem an Religionen ist, dass sie gar nicht wissen oder verstehen was eigentlich wirklich geglaubt wird. Ich lernte auf einem Symposium für Luftraumphänomene in Berlin den wohl interessantesten Menschen kennen, der mir je begegnet ist. Er machte mir klar, dass Religion an sich für jeden Menschen eine Bereicherung wäre, wenn man sie auch verstehen würde. Allerdings müsste man bereit sein neu zu denken. Also wirklich bereit sein neu zu denken.

Im ersten Schritt muss einem klar sein, dass es Gott oder den Teufel an sich nicht gibt. Also nicht als Entität. Er machte mir klar, dass sich diese Wörter aus einer alten Sprache ergeben haben, die zunächst Adjektive waren. So ist Gott abgeleitet von "got", was so viel bedeutet wie etwas erhalten oder bekommen haben. Im Kontext zu einer unbekannten Sphäre. Also dem Denken, wie man es heute versteht. Erkenntnis aus Überlegungen, die aus dem Unterbewusstsein resultieren, wie beispielsweise der 37%-Regel. Der Teufel kommt aus dem gleichen Sprachstamm und ist von "tuifal" abgeleitet, was die Infragestellung und den damit einhergehenden Widerspruch bezeichnet. Wenn man also eine Idee bekommen (got) hat, fragt man sich trotz anfänglicher Klarheit und Überzeugung sofort wieder, ob man auch wirklich an alles gedacht hat. Der gesamte Inhalt der Idee war das "engil", also die Botschaft aus dem Unterbewussten, welche wir immer wieder infrage stellen.

Aus Adjektive wurden Substantive und somit Personen, weil man den damalig primitiven Menschen unter Kontrolle bringen und halten wollte. Das sind aber nicht die einzigen Begriffe, die falsch betrachtet werden. Nehmt den "Propheten". Das ist ein sehr altes Wort für einen Menschen, der viele Geschichten berichten konnte, weil er meist unterwegs war. Er hatte etwas von einem anderen Ort vermittelt (wahr gesagt, ehrlich berichtet), wie man es heute von Korrespondenten erwartet. Mehr ist nicht dahinter. Klar, diese Menschen waren nicht nur gebildet, sondern konnten wie wir heute im Rahmen ihrer Erfahrung antizipieren, also intellektuell hochrechnen. Einige waren so begabt, dass ihre Prognosen häufig stimmten und diese hohes Ansehen genossen. Es umgab sie eine Magie, weil die ungebildeten Menschen das einfach nicht verstehen konnten. Der damals bekannteste Mensch was Issar, der zum wissenschaftlichen oder politischen Wissen auch viele Philosophien kannte, weil er vornehmlich Interesse daran hatte und den nahen Osten bereiste.

Es würde hier zu weit führen aufzuzeigen wie sich die Sprache seit dem 8. Jahrhundert wandelte und welche Begriffe heute alle falsch dargestellt sind, weil man seine Religion immer mehr perfektionieren wollte. Nehmen wir als Beispiel noch die Spiritualität und die Esoterik. Spiritualität verknüpft man heute stets mit Religion. Doch in Wahrheit ist sie nichts weiter als der Oberbegriff allen Denkens. Es fehlt stets das einleitende Adjektiv. Wenn man von Spiritualität spricht, wäre damit die Summe all dessen gemeint, was man als Software der Existenz bezeichnen könnte. All das, was nicht wirklich greifbar ist. Im Gegensatz zur Hardware. Also die äußere Welt, die uns umgibt und als Gesamtheit Exoterik heißt. Ihr Gegenpart ist die Esoterik. Also die Gesamtheit der innerlichen Welt. Nicht, worüber man sich lustig machen kann. Es sei den man sei mental eingeschränkt und kann es nicht anders erfassen als es durch infantiles Gelächter von sich zu weisen. Es ist schließlich eine enorme Ganzheitlichkeit, die nicht so einfach erfasst und begriffen werden kann. Was natürlich nicht möglich ist, wenn man sich damit erst gar nicht befasst. Mitunter, weil man sich geschickt von der Möglichkeit der Erkenntnis hat abbringen lassen um anderen zu dienen.

Das nimmt zwar den Religionen den Wind aus den Segeln, aber beraubt niemanden um religiöse Spiritualität. Schließlich ist der Ort des Bewusstseins nicht geklärt und bedarf objektiver Erforschung. Aber auch einfacher Nutzung wie Meditation oder Yoga um in der äußeren Welt zu bestehen. Wichtig ist, dass man es stets ernsthaft betrachtet und sich niemals von Ansichten leiten lässt, die nicht nachvollziehbar sind. Schließlich werden wir von mannigfaltigen Ereignissen umgeben. Da wäre es nicht nur falsch, sondern völlig unvernünftig sie zu ignorieren. Und tut man es doch, hat man nicht das Recht andere durch Hirngespinste in seine Welt der Faulheit oder gar Machtbesessenheit zu ziehen, indem man es trivial als Religion abtut.

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Nachtrag:

Ich selbst bezeichne mich als Eklektiker. Das sind jene, die sich aus allen Philosophien die vernünftigsten Teile ziehen und adaptieren. Denn alles was im Leben zählt ist Vernunft. Und die Fähigkeit zur Selbstdisziplin.

And1
29.08.2013, 10:57
Das Problem an Religionen ist, dass sie gar nicht wissen oder verstehen was eigentlich wirklich geglaubt wird. Ich lernte auf einem Symposium für Luftraumphänomene in Berlin den wohl interessantesten Menschen kennen, der mir je begegnet ist. Er machte mir klar, dass Religion an sich für jeden Menschen eine Bereicherung wäre, wenn man sie auch verstehen würde. Allerdings müsste man bereit sein neu zu denken. Also wirklich bereit sein neu zu denken.

"Übersetzt" man das Wort "Religion", stellt man fest, dass es aus dem lateinischen "religio" abgeleitet wird; das soviel wie "Ehrfurcht" (...) bedeutet... (Erst) die christliche Theologie deutet daraus "Zurückbindung an Gott" (lat. "religare" = zurückbinden). Das Wort Religion an sich und ohne theologische Deutung kann als "Weltbild, Weltanschauung" definiert werden. Wie diese auszusehen hat, "gottgefällig" z. B.wurde im Nachhinein hinzugefügt oder "angereichert", wenn Sie das so wollen. Und hier ging es tatsächlich um Macht und Machterhalt. Insoweit kann die Unterscheidung (und Prägung der Begriffe) zwischen "Himmel, Hölle, Engelscharen und Fegefeuer, Gott und Teufel" genauso dem Machterhalt zugeschrieben werden, wie die Begriffe "Eingehen in das Paradies plus 'Horden' von Jungfrauen" in einer anderen bekannten Religion. Anders ausgedrückt (wäre) das damalige Tun (das Heraufbeschwören von Ängsten, um diese Ängste oft zu Lasten Dritter (nämlich der nicht gelehrten, schriftkundigen Bevölkerung) gnadenlos auszunutzen, nach heutigen Gesichtspunkten kriminelles Handeln. (Weitere Zusammenhänge aufzuzählen, würde hier den Rahmen sprengen...) Letzteres bezieht sich heute eben auch auf einige, nicht alle Oberen/Gelehrten einer anderen bekannten Religion und kann auch 1:1 übertragen werden. (Auch einige Psychologen / Gutachter und deren Mitstreiter "verdienen" so ihren Lebensunterhalt, aber das ist eine andere Geschichte, auf alle Fälle aber auch kriminell)...

"Christ, christlich sein"... für das Wort an sich gibt es keine Definition; es wird abgeleitet von der (fiktiven oder tatsächlichen) Person "Jesus Christus", bzw. von den Überlieferungen und Lehren dieser Person. Im Grunde genommen entspricht dessen Handeln der Definition von "gut". Die Problematik war auch seinerzeit schon, das es Gelehrte gab, die sich nicht scheuten, noch von den Ärmsten das letzte Hemd zu fordern. Ich könnte mir vorstellen, dass ihnen gegenüber dieses Tun mit "Gottgefälligkeit" umschrieben wurde. Evtl. sollten Hinweise auf "das Böse" (also Hölle, ewige Verdammnis...) Fragen und / oder Weigerungen der Menschen verhindern...

Meine persönliche Meinung dazu ist, dass man nicht einer Kirche / Religion angehören muss, um z. B. zumindest zu versuchen, in Not geratene Menschen (gleich welchen Alters, welcher Rasse...) zu helfen. Für mich ist das meine Religion / meine Weltanschauung. Ich bin weiter der Meinung, dass Demagogen, die in einer solchen Umgebung dem Helfenden unlautere Absichten unterstellen und so weit gehen, dass sie bei Dritten Ängste schüren und damit diese wiederrum gegen eine hilfsbereite Person aufhetzen und zur Falschaussage nötigen, dringend der Therapie zugeführt gehören...

"Mut ist: etwas zu beweisen, was angeblich nie statt gefunden hat" - so oder so ähnlich klingt es gerade von Seiten einer christlichen Hilfsorganisation (ich meine Caritas?). Meine persönliche Erfahrung ist jedoch, dass es oft einige - bestimmt nicht alle "christlich" geführten Organisationen sind, die "Wein predigen, aber Wasser verteilen"...

Ich persönlich halte es für ein normales / menschliches Verhalten, auch mal nachts bei Minusgraden und wildfremden Menschen unter einem Fahrzeug zu liegen und dafür zu sorgen, dass diese zumindest noch bis nach Hause kommen...
Dazu muss ich keiner Kirche angehören...

Einsteiner
29.08.2013, 12:54
Dazu muss ich keiner Kirche angehören... Sag' ich doch schon lange.
Aber dazu gehört eben sich große Gedanken um dieses Thema zu machen.
Das ist den meisten zu anstrengend, oder sie sind schlicht intelektuell übrfordert weshalb sie lieber in die Kirche gehen und sich vom Pfarrer berieseln lassen.
Jawohl berieseln, denn eine richtige (Gardienen)Predigt habe ich noch nie von der Kanzel gehört. Ich meine sie muss ja nicht einer Publikumsbeschimpfung gleichen, nur hin und wieder die Leviten lesen würde den ein-, oder anderen aus seiner sozialen Lethargie reißen.

And1
29.08.2013, 14:20
Sag' ich doch schon lange.
Aber dazu gehört eben sich große Gedanken um dieses Thema zu machen.
Das ist den meisten zu anstrengend, oder sie sind schlicht intelektuell übrfordert weshalb sie lieber in die Kirche gehen und sich vom Pfarrer berieseln lassen.
Jawohl berieseln, denn eine richtige (Gardienen)Predigt habe ich noch nie von der Kanzel gehört. Ich meine sie muss ja nicht einer Publikumsbeschimpfung gleichen, nur hin und wieder die Leviten lesen würde den ein-, oder anderen aus seiner sozialen Lethargie reißen.

Also braucht es wieder andere, die "den ein oder anderen" aus der "sozialen Lethargie" reißen?
Oder ein Genehmigungsverfahren?
Über das dann ein "Wissender" entscheidet und damit die "Unwissenden" ggf. für "dumm" verkaufen kann?
Auch in der Hinsicht, dass dieser dann die "rote Linie" (um einen Bezug zum aktuellen Geschehen zu setzen...) erneut überschreiten und bei Dritten Ängste erzeugen und schüren kann (bzw. Mundtot machen kann) und zwar so überzeugend, dass diese dem Demagogen noch den Arsch retten?
"Herr Lehrer ich weiß was..." (?)

Hatten wir das nicht schon (mindestens) einmal?
Wollen wir das noch ein weiteres Mal?

Ich denke, wir brauchen keinen Levitenleser (das Gesagte ist spätestens mit dem Ende der Vorstellung "Schall und Rauch"), sondern einfach mal den Mut, sich an die eigene Nase zu fassen. Gelingt uns das, haben Demagogen und ihre Helfer einen schweren Stand.

Diejenigen, die andere "spiegeln" wollen, und dazu einen Arsch voll Helferlein benötigen, die sie oft noch mit Unwarheiten "anfüttern" müssen, haben noch nicht begriffen, dass sie das aus dem Grund tun, weil sie schon lange ihr eigenes Spiegelbild nicht mehr ertragen können...

Einsteiner
29.08.2013, 16:25
Ich denke, wir brauchen keinen Levitenleser (das Gesagte ist spätestens mit dem Ende der Vorstellung "Schall und Rauch"), sondern einfach mal den Mut, sich an die eigene Nase zu fassen. Gelingt uns das, haben Demagogen und ihre Helfer einen schweren Stand. Aber genau dafür braucht es einen Levitenleser, so jedenfalls meine Meinung.
Denn die Menschen aus Ihrer sozialen Lethargie zu reißen heißt doch nichts anderes als ihnen einen Spiegel vorzuhalten und sie zu ermutigen den eigenen Gedankenapparat einzuschalten und ihnen zu zeigen, dass eine Verhaltensänderung vielleicht etwas Mühe kostet, aber nicht schmerzhaft ist, ja nicht einmal unbedingt an den eigenen Geldbeutel geht.

Dass die Kirche davon nicht voller wird, steht auf einen anderem Blatt, aber sie würde auf jeden Fall ihren eigenen Ansprüchen gerechter.

And1
29.08.2013, 17:33
Aber genau dafür braucht es einen Levitenleser, so jedenfalls meine Meinung.
Denn die Menschen aus Ihrer sozialen Lethargie zu reißen heißt doch nichts anderes als ihnen einen Spiegel vorzuhalten und sie zu ermutigen den eigenen Gedankenapparat einzuschalten und ihnen zu zeigen, dass eine Verhaltensänderung vielleicht etwas Mühe kostet, aber nicht schmerzhaft ist, ja nicht einmal unbedingt an den eigenen Geldbeutel geht.

Dass die Kirche davon nicht voller wird, steht auf einen anderem Blatt, aber sie würde auf jeden Fall ihren eigenen Ansprüchen gerechter.

Also so etwas wie "Schützenhilfe"..? Besteht dabei nicht die Gefahr, dass dieser bald die Rolle des "Vorkauers" inne hat und gerade das Gegenteil von dem erreicht wird, was als Ziel gelten soll? (Z. B. das Einschalten des eigenen Gedankenapparates?) Satt, sauber und sediert hört sich nun einmal besser zu...

Einsteiner
29.08.2013, 17:56
Also so etwas wie "Schützenhilfe"..? Besteht dabei nicht die Gefahr, dass dieser bald die Rolle des "Vorkauers" inne hat und gerade das Gegenteil von dem erreicht wird, was als Ziel gelten soll? (Z. B. das Einschalten des eigenen Gedankenapparates?) Satt, sauber und sediert hört sich nun einmal besser zu...Ich glaube nicht, dass man bei einer solchen Art 'Predigt' noch satt, sauber und sediert zuhören kann.
Aber klar doch, in jeder Suppe lässt sich ein Haar finden, man muss es nur hineinfallen lassen. ;-)

And1
29.08.2013, 18:49
Ich glaube nicht, dass man bei einer solchen Art 'Predigt' noch satt, sauber und sediert zuhören kann.
Aber klar doch, in jeder Suppe lässt sich ein Haar finden, man muss es nur hineinfallen lassen. ;-)

Ich suche keine Haare in der Suppe... Machen Sie doch mal einen Vorschlag, wie eine solche 'Predigt' aussehen könnte..!
Und mal ganz ehrlich: was würden Sie mit (um nicht zu sagen "gegen") Menschen unternehmen, die während dieser Predigt eben tatsächlich auf Durchzug schalten (als äquivalent zu "satt, sauber und sediert")?

Einsteiner
29.08.2013, 20:05
Ich suche keine Haare in der Suppe... Machen Sie doch mal einen Vorschlag, wie eine solche 'Predigt' aussehen könnte..!
Und mal ganz ehrlich: was würden Sie mit (um nicht zu sagen "gegen") Menschen unternehmen, die während dieser Predigt eben tatsächlich auf Durchzug schalten (als äquivalent zu "satt, sauber und sediert")?Sehen Sie, Sie haben nicht richtig verstanden was ich will. Ist aber auch schwierig mit ein paar Zeilen hier im Forum zu erklären.
Die die da weiterschlafen sollen dies tun dürfen, aber die paar, die man mit so etwas erreicht erweisen sich, sobald sie verstanden haben was und wie es gemeint ist und tatsächlich Ihr Verhalten ändern, als Multiplikatoren. Es genügt eben leider nicht sich über die Schlechtigkeit der Menschheit zu beklagen und bei der nächsten Gelegenheit 'vom Laster gefallene' Zigaretten zu kaufen, oder die Handwerkerrechnung 'am Fiskus vorbei' zu bezahlen.
Je mehr das begreifen und anderen vor-leben, desto mehr ändert sich diese Gesellschaft wieder zum Positiven im Sinne von moralisch ethisch besseren (nicht perfekten).
Denn selbstverständlich versteht ein Investmentbanker unter einer positiven Entwicklung etwas anderes. Für den wäre eine solche Entwicklung eher negativ zu bewerten, behaupte ich mal.

And1
30.08.2013, 12:41
Sehen Sie, Sie haben nicht richtig verstanden was ich will. Ist aber auch schwierig mit ein paar Zeilen hier im Forum zu erklären.
Die die da weiterschlafen sollen dies tun dürfen, aber die paar, die man mit so etwas erreicht erweisen sich, sobald sie verstanden haben was und wie es gemeint ist und tatsächlich Ihr Verhalten ändern, als Multiplikatoren. Es genügt eben leider nicht sich über die Schlechtigkeit der Menschheit zu beklagen und bei der nächsten Gelegenheit 'vom Laster gefallene' Zigaretten zu kaufen, oder die Handwerkerrechnung 'am Fiskus vorbei' zu bezahlen.
Je mehr das begreifen und anderen vor-leben, desto mehr ändert sich diese Gesellschaft wieder zum Positiven im Sinne von moralisch ethisch besseren (nicht perfekten).
Denn selbstverständlich versteht ein Investmentbanker unter einer positiven Entwicklung etwas anderes. Für den wäre eine solche Entwicklung eher negativ zu bewerten, behaupte ich mal.

Ich will wirklich keine Haare in die Suppe werfen, aber letztlich bleibt doch die Frage ob das Weiterschlafen nicht schon aus einer Art Resignation entstanden ist, Motto: "ändern kann ich sowieso nichts"...
Eine Handwerkerrechnung am Fiskus vorbei zu zahlen, und sich hinterher noch wegen Schlechterfüllung beschweren wollen, da wurde jetzt ja ein Riegel vorgeschoben... (Wieviele Jahre eigentlich ist das Thema "Schwarzarbeit" bekannt?)
Allerdings denke ich nicht, dass die Schwarzarbeit deswegen massiv gegen "0" geht...
Der Hebel müsste an der Frage angesetzt werden, die da lautet "Wieso gibt es Schwarzarbeit?". Auf den Investmentbanker übertragen: "Wieso gibt es riskante Hedge-Fonds" (...)

Haben Sie gestern mal Nachrichten gehört?
Wieder einmal Thema war die Armutsgrenze... Demnach ist in Deutschland JEDER als Arm zu bezeichnen, der ein Nettoeinkommen von 870,-- € unterschreitet. Jetzt könnte man die Haare in der Suppe darin vermuten, dass es heißt: "Ja, dass sind die Leute die faul sind und waren, die es in der Schule zu nix gebracht haben, die im Betrieb nur am Motzen waren und sich dadurch ihre schnelle Entlassung selber zuzuschreiben haben, etc., etc." Gehen Sie mal zum Arbeitsamt und versuchen dort mal die wahren Gründe für Ihre schnelle Entlassung durchzusprechen - es will keiner hören, Schuld ist immer der AN..." (Faulheit, Lernunwilligkeit, Überforderung, recht gute Zeugnisse anderer AG sind "selbst geschrieben", sind so die Schlagworte, die den wahren Sachverhalt ersetzen sollen... Der wahre Sachverhalt könnte z. B. Mobbing sein, dass "ständige Motzen, durch das sich der AN quasi selbst entlassen hat", könnte erfunden sein). Ein psychologischer Test kommt, wenn überhaupt, erst Jahre später und stellt sich dann oft noch als getürkt raus... Ein weiterer psychologischer Test wird angefordert...
Zwischendurch vergehen Jahre, in denen sich der AN nicht so richtig wehren kann, da er sich mit irgendwelchen Jobs durchschlägt, meist in der Kategorie "Zum Sterben zu viel, zum Leben zu wenig..." Jobs eben, die seinen (durch mutwillige Falschaussagen dargestellten) eingeschränktem Intellekt entsprechen. (Irgendwie hat man ja noch immer Interesse daran, die "guten Zeugnisse" von anderen AG als "selbstgeschrieben" / verfälscht zu entlarven, um sich von dem Verdacht der "vorsätzlichen Falschaussage" zu entledigen). Um von Schadenersatzansprüchen verschont zu bleiben, etc.
Was ich ausdrücken will, ist, dass manche Armut nicht unbedingt selbst entstanden ist...
Und, das sie manchmal über Jahre hinweg dauert liebend gern in Kauf genommen wird...
(Angeschlagen wehrt es sich schlechter... :cool:, gell...)

Hier mache ich einen Break, es würde Seiten füllen, wie die Story weitergeht...

Die Armutgrenze war Thema und auch die Interpretation der allg. Meinung, das dass ein AN selbst verschuldet hat...

Nun, ich denke, es dürfte reichen, auch hier das Wieso zu klären, WIESO gbt es Armut in Deutschland?
WIESO gibt es Investmentbanker? Wieso gibt es vorsätzliche Falschaussagen? Wieso gibt es Schwarzarbeit? (da war doch mal etwas mit dem "vollkommenen Markt...")

Warum also gibt es Schwarzarbeit? Vielleicht auch, weil es Armut in Deutschland gibt!? Vielleicht auch, weil durch "vorsätzliche Falschaussagen" und eine Justiz, die nicht wahr haben will, (und damit auch indirekt die Armut verschuldet), dass es tatsächlich das Thema "vorsätzliche Falschaussage" gibt UND nicht immer Faulheit, Motzerei, ein Hang zur Gewalttätigkeit etc... der Schlüssel zur Armut, zum schnellen Jobverlust des AN sein muss... (Als AN kommt es schon mal vor, dass ein Staatsanwalt mutmaßt - dass sie selbst alles daran gesetzt haben, ihren Job zu verlieren, um z. B. um Unterhaltszahlungen herum zu kommen, andersrum zu denken ist meist nicht vorgesehen... SIE müssen ruhig bleiben UND sich diesen Scheiß anhören...)

Ich denke, dass es sich lohnt zunächst nach eigentlichen Gründen zu forschen (WARUM gibt es das alles?) Und dann zur Bekämpfung a) der tatsächlichen Gründe zu schreiten, damit b) die Armut in D bekämpft werden kann (Rehabilitierung und zumindest Sanktion gegen Verursacher - z. B. die Kosten der Rehabilitierung plus die entgangenen Einkommen gehen zu Lasten von...), um c) die Einkommen so zu verteilen, dass der Mensch es gar nicht mehr nötig hat, auf Schwarzarbeit zurückgreifen zu müssen... WER es dann doch noch macht und auffällig wird, für den gibt es dann eben Sanktionen (und ggf. schärfere Sanktionen für die, die eigentlich die Taschen schon voll haben, aber alles dafür tun (einschließlich Steuerhinterziehung), um sie noch voller zu bekommen. Bisher war es ja eher so (mangelnder Wille am genauen Hinsehen), dass man bei den "Stützen der Gesellschaft" eher "genauer weggesehen" hat; sicher auch in Erwartung einer kleinen Gegenleistung... :cool:

Nein, ich denke, dass wirklich erst einmal die Gründe des Handelns freigelegt werden sollten, bevor man die (meist wirklich kleinen Fische) "ergreift". Das anfangs benannte Urteil war ein Signal, trotzdem gilt es, ohne die rosa Brille die Wurzel des Übels zu betrachten. Und ich meine DIESE sollte richtig betrachtet werden, sie birgt sicherlich einige "nette" Überraschungen...

Einsteiner
30.08.2013, 16:47
@ And1

Da bin ich mit Ihnen weitgehend einig und das Haar schenke ich Ihnen, an dem Sie mich jetzt laufend aufzuhängen versuchen. ;-)

Gründe, Ursachen suchen und offenlegen, gerne.
Nutzt aber, wie Sie selbst wissen werden, nix, nix und nochmal nix, solange die Mehrheit unserer Mitbürger Ihren Verstand nicht gebrauchen will, solange die sich einlullen lassen von Schlagzeilen wie : "Es geht aufwärts in D", oder "Die Wirtschaft in D brummt wie nie", "Der Konsum steigt", und das Größte "Das Wachstum setzt sich fort".

Es gibt in D keine Kultur des hinterfragens von Meldungen und sonstigen Nachrichten, besonders wenn dann als Urheber noch eine Universität gilt, bei der in einem Forschungsprojekt, oder einer Studie etwas festgestellt hat.
Bei vielen reicht es aber schon aus, wenn ihr Lieblingspolitiker wieder einmal etwas zum Besten gibt und sei es der größte Schwachsinn.

Und genau das können weder Sie noch ich ändern, wobei ja auch noch zu bedenken wäre, ob man nicht selbst vielleicht schief liegen könnte, oder die moralisch-ethischen Erwartungen an den Mitmenschen nicht doch zu hoch angesetzt sind, obwohl man sie nach eigenem Maßstab ziemlich weit unten aufgehängt hat.

Auch Ihre Erfahrungen mit der BA kann ich weitestgehend teilen und wäre ich noch einfacher Facharbeiter gewesen, hätte ich womöglich auch mal einen Schreibtisch eingenordet, aber meine Berater waren humaner und haben mir gleich gesagt, dass es meine Aufgabe wäre einen neuenJob zu suchen, sie hätten nichts für mich. Als ob man allen AL unterstellt sie wären faule Säcke die dich's mit dem üppigen Arbeitslosengeld wohlergehen ließen, nach eventuellen Krankheiten wird da garnicht gefragt.
Was mir stark auffiel bei meinen letzten Teminen dort war, dass immer mehr Vermittler mit Migrationshintergrund eingestellt wurden und einige von deren Klienten Verständigungsprobleme hatten.
Gut, Schwamm drüber, ist vorbei, werde ich auch nicht mehr erleben.

Auch ich mache hier erstmal Schluss sonst ufert die Schreiberei zu weit aus.

And1
01.09.2013, 18:20
Zitat von Einsteiner: Als ob man allen AL unterstellt sie wären faule Säcke die dich's mit dem üppigen Arbeitslosengeld wohlergehen ließen, nach eventuellen Krankheiten wird da garnicht gefragt..."

Auch die BA macht nur ihren Job. Und auch die BA verlässt sich hin und wieder auf Schilderungen Dritter. Das mit dem "faulen Säcken" können auch andere ganz gut; vor allem die, die in Lohn und Brot stehen. Das eigentliche Thema ist tatsächlich auch mal hinter die Kulissen zu schauen.
Letzteres empfiehlt sich dann, wenn man mitbekommt, dass irgendwer über irgendwen irgendwas verbreitet, und dann, wenn man in dieser Hinsicht einen etwas anderen Anspruch hat...

Wenn es in D keine Kultur des Hinterfragens gibt, muss man sie eben langsam ins Leben rufen. Zwar mag es anstrengend und unbequem sein, aber einfach und ruhig haben wir es noch früh genug "in der Kiste"... break

Zitat von Einsteiner: Auch Ihre Erfahrungen mit der BA kann ich weitestgehend teilen und wäre ich noch einfacher Facharbeiter gewesen, hätte ich womöglich auch mal einen Schreibtisch eingenordet, aber meine Berater waren humaner und haben mir gleich gesagt, dass es meine Aufgabe wäre einen neuenJob zu suchen, sie hätten nichts für mich.

War nicht nur die BA...

Julyane
23.12.2013, 11:06
Christ oder Atheist, brauchen wir Religion und Kirche wirklich - das war die Kernfrage. Meiner Meinung nach braucht jeder eine gewisse Spiritualität (http://www.questico.de/tarot-kartenlegen/) im Leben. Das kann eine christlich orientierte Religion sein oder jede andere Glaubensrichtung oder auch das, was unter dem Sammelbegriff Esoterik zu finden ist. Und im Übrigen: Atheist zu sein, heißt für mich nicht, jeglicher Spiritualität abzuschwören.

dodi
24.12.2013, 03:14
Christ oder Atheist, brauchen wir Religion und Kirche wirklich - das war die Kernfrage. Meiner Meinung nach braucht jeder eine gewisse Spiritualität (http://www.questico.de/tarot-kartenlegen/) im Leben. Das kann eine christlich orientierte Religion sein oder jede andere Glaubensrichtung oder auch das, was unter dem Sammelbegriff Esoterik zu finden ist. Und im Übrigen: Atheist zu sein, heißt für mich nicht, jeglicher Spiritualität abzuschwören.

In Ihrem 2. Satz schreiben Sie, dass jeder Mensch eine gewisse Spiritualität braucht. Wieso unterstellen Sie so etwas anderen Menschen? Ich würde nie auf die Idee kommen, jeder müßte irgend etwas von meiner Einstellung haben. Glauben Sie was sie wollen, aber lassen sie anderen Menschen die freie Wahl,ob sie an irgend etwas glauben wollen oder nicht. Ich bin weg davon und es geht mir blendend. Ich habe Grimms Märchen gelesen und da glaube ich auch nicht daran.

Julyane
24.12.2013, 08:38
Ich wollte niemandem auf die Füße treten. Ich schreibe in dem von Ihnen zitierten und kritisierten Satz ausdrücklich "meiner Meinung nach...". Es liegt mir fern, anderen Menschen zu unterstellen, sie wären meiner Meinung oder zu glauben, andere müssten meiner Einstellung folgen. Natürlich lasse ich anderen Menschen die freie Wahl, selbst zu entscheiden, alles andere wäre doch auch gar nicht möglich. Das muss doch jeder für sich selbst entscheiden.

Edeltraud
17.02.2014, 12:00
Ich muss mal Julyane Schützenhilfe geben. Sie hat klar und deutlich ihre ganz persönliche Meinung dargelegt, die ich im Übrigen teile. Niemand braucht sich bevormundet zu fühlen, man kann ja immer noch eine andere Meinung vertreten. Das ist doch kein Problem.