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Moritz Homann
24.02.2008, 23:31
Rund 17.000 Menschen fanden durch den Bombenangriff der Royal Air Force am 23. Februar 1945 den Tod. Auch in diesem Jahr erinnerten sich die Menschen wieder gemeinsam an das schreckliche Ereignis.

Wie sieht es bei Ihnen aus? Haben Sie persönlichen Bezug zum 23. Februar 1945?

massimo
24.02.2008, 23:39
Wenn die wüssten, die Rechten, wie bedauernswert sie sind. :p

philly
25.02.2008, 22:16
Ich kann mir leider nicht mal wirklich vorstellen, wie schlimm es sein muss wenn man Leute kennt (vor allem Familienangehörige), die beim Bombenangriff ums Leben gekommen sind. Wie Augenstein und auch der Botschafter in dem Video sagen fangen wir schon an zu "vergessen" und wissen das gar nicht mehr zu schätzen, wie glücklich wir sein können, in einer so relativ friedvollen (zumindest in Europa) Zeit zu leben.

massimo
25.02.2008, 22:20
Wie wär's denn, wenn wir endlich mal nach vorne schauten. Immer dieses zurückblicken ödet mich langsam an. Wer immer nur zurückschaut ist nicht in der Lage die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

philly
25.02.2008, 22:27
Naja, schwierig. Auch wenns jetz inzwischen schon 63 (wenn ich richtig gerechnet habe ;) ) Jahre her ist, wars doch ein sehr einschneidendes Ereignis, vor allem für die, die das noch miterlebt haben...wenn man sich da Zeitzeugenberichte ansieht, haben die nicht selten Tränen in den Augen - egal, wie lang das jetzt her ist.

Außerdem hilft es, die Ereignisse ins Bewusstsein zu rufen. Viele wissen ja gar nicht, was am 23. Februar überhaupt war bzw. haben so eine grobe Vorstellung davon. Und die marschieren dann in ein paar jahren beim nächsten österreich-export wieder munter mit.

MartinK
06.03.2008, 13:07
Meine Großeltern sind dabei gestorben.
Allerdings mache ich den Engländern heute deswegen keine Vorwürfe, weil die heute noch lebenden waren damals nicht dabei.
Ärgern tut mich nur dass sie dem der das Kommando angeführt hat ein Denkmal gesetzt haben.

hilson
11.03.2008, 14:38
Wie wär's denn, wenn wir endlich mal nach vorne schauten. Immer dieses zurückblicken ödet mich langsam an. Wer immer nur zurückschaut ist nicht in der Lage die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Das eine schließt das Andere doch nicht aus. Nur wer die Vergangenheit kennt, weiss das Erreichte zu schätzen. Man meckert und jammert viel "bei uns in Pforze". Wenn ich mir dann aber gelegentlich die Erzählungen meiner Eltern und Grosseltern in Erinnerung rufe, kommen mir unsere aktuellen gesellschaftlichen Sorgen und Nöte wieder weitaus geringer vor.

Ich betrachte das eher als Ansporn, um aus Fehlern zu lernen.

Lehninger
12.05.2008, 22:34
Es muss immer wieder daran erinnert werden, was am 23. Februar 1945 Fürchterliches passiert ist.

Aus der Geschichte lernen, heißt auch, dass sich Menschen dagegen auflehnen, wenn politisch "legalisierter" Mord passiert. Wie wichtig die ständige Erinnerung ist, beweisen die Kurzzeitgedächtnisse der Herren Fischer, Schröder und Scharping, denen es nicht schnell genug ging, dass Belgrad von der Nato bombardiert wurde.

Es kann nicht häufig genug daran erinnert werden, dass die Bombardierung von Zivilbevölkerungen ein "Kriegsverbrechen" ist. Der Leserbrief in der PZ von einem FDP-Politiker hat das sehr deutlich zum Ausdruck gebracht.

Alle, die einen Bombenangriff auf die Zivilbevölkerung als "normale" Kriegshandlung abtun sind m.E. zu weit vom Geschehen entfernt. Ich empfehle jedem, diesen Text zu lesen, der von Vera Brittain einer Brittin in 1943 verfasst wurde. U.a. schreibt sie - zwei Jahre vor Pforzheim:

"5. Hamburg - Die Zerstörung von Hamburg in der Zeit vom 24. Juli bis zum 2. August 1943, ähnlich der späteren Zerstörung von Berlin, mag unsere Stärke, den Krieg zu gewinnen, aufzeigen. Sie zeigt aber auch unwiderlegbar und transparent, in welchen moralischen Abgrund unsere geistige Einstellung gerutscht ist.
Mit acht schweren Luftangriffen innerhalb von acht Tagen und Nächten wurden 10.000 Tonen Brand- und Explosionsbomben in die Stadt mit 1.800.000 Einwohnern geworfen. Rund 15 Quadratkilometer bzw. 77% der bebauten Fläche (Daily Telegraph am 20. September 1943) wurden zerstört. Kaum einer, das wird behauptet, entkam dem stark bevölkerten Gebiet, in welchem die Alliierten einen meilenweiten Bombenteppich mit Brand- und Explosionsbomben gelegt hatten. Mindestens 20.000 kamen in Bunkern ums Leben, Daily Mail am 9. Oktober 1943. Ein RAF-Befehlshaber musste eingestehen (Daily Telegraph am 20. September 1943), dass diese Angriffe hauptsächlich Geschäfts- und Wohnhäuser der bebauten Gebiete zerstört hätten.
Aufnahmen nach den Angriffen zeigten, dass von den 4.000 Hektar bebauter Fläche 1.700 zerstört waren, während von 3.400 Hektar weniger stark bebauter Flächen ebenfalls 1.900 Hektar total zerstört wurden. (Daily Telegraph, 6. August 1943). Ein RAF-Offizier, der über Hamburg geflogen war, sagte:

"Die Bezeichnung Luftangriff ist nicht länger aussagekräftig genug, um das zu beschreiben, was passiert ist. Mein Eindruck aufgrund von zwei der sechs Angriffe innerhalb von 72 Stunden ist die reine Verwüstung. Im Vergleich dazu sind die gegnerischen Angriffe auf London ein Kinderspiel. Was gegen Hamburg ausgeführt wird, das kann wiederholt werden gegen alle ausgewählten Ziele. Hamburg war das erste Ziel, mit dem wir uns beschäftigt haben." (Daily Telegraph, 29. August 1943)... Der gesamte Text -> hier (http://145.253.206.229/angriff1945/pages/pforzheim_sturm_texte_19450223_page_004_dt.htm)

Badenser
17.05.2009, 12:27
Wie wär's denn, wenn wir endlich mal nach vorne schauten. Immer dieses zurückblicken ödet mich langsam an. Wer immer nur zurückschaut ist nicht in der Lage die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.


Nur wer die Vergangenheit kennt kann die Zukunft meistern.

Wie soll man sonst aus Fehlern lernen????

rox_i
21.05.2009, 15:04
Als Spätgeborener ist mir der 23. Februar 1945 nur aus Erzählungen bekannt. Was mich stört, ist der Aufmarsch der Neonazis am Wartberg. Hier werden die Opfer verhöhnt von Menschen, die im Geiste der Verbrecher handeln, die den Zweiten Weltkrieg und damit auch das Leid der Menschen in Pforzheim ausgelöst haben. Die Stadtverwaltung müsste meiner Ansicht nach noch mehr tun, um diesem heil- und sinnlosen Treiben ein Ende zu setzen. Nebenbei würde dann auch wohl in der Innenstadt keine Antifa-Demonstration mehr nötig sein.


Ich war auch auf dem Wartberg und ich bin sicherlich nicht rechts:cool:.
Kann man nicht einfach den Opfern eines Bombenangriffs gedenken ohne gleich einen politischen Hintergedanken zu haben?

Zeckenzüchter
15.09.2009, 09:15
Wenn die wüssten, die Rechten, wie bedauernswert sie sind. :p

Warum ist jemand zu bedauern der um 17.000 Menschen Trauert ?? bzw an sie Gedenkt, es ist Wohl eher Traurig das man diese Themen in die analen der Geschichte verschwinden lässt...

Brezelking
16.09.2009, 10:07
Zumal wir aller Opfer des Krieges gedenken sollte,und nicht wie die Versammlung auf dem Wartberg,nur der eigenen Opfer.

Bienlein
17.09.2009, 11:31
Zumal wir aller Opfer des Krieges gedenken sollte,und nicht wie die Versammlung auf dem Wartberg,nur der eigenen Opfer.



Meine REDE !!!

Einsteiner
17.09.2009, 13:34
Zum 23. Februar habe ich keinen persönlichen Bezug, wohl aber zum 2ten Weltkrieg und seinen Folgen. Was den 23. Februar somit einschließt.

Ich stelle fest :
Der nach dem Ende des letzten Krieges geäußerte Wunsch und Versprechen der meisten Deutschen : "Nie wieder Krieg !" hielt nict einmal 50 Jahre.

Und seither nehmen die Opferzahlen wieder immer mehr zu und ein Ende ist leider nicht abzusehen.

Bienlein
17.09.2009, 13:53
Zum 23. Februar habe ich keinen persönlichen Bezug, wohl aber zum 2ten Weltkrieg und seinen Folgen. Was den 23. Februar somit einschließt.

Ich stelle fest :
Der nach dem Ende des letzten Krieges geäußerte Wunsch und Versprechen der meisten Deutschen : "Nie wieder Krieg !" hielt nict einmal 50 Jahre.

Und seither nehmen die Opferzahlen wieder immer mehr zu und ein Ende ist leider nicht abzusehen.



Ja ganz Interessant und das ganze Läuft dann unter dem Begriff " Kampfeinsatz " , sowas von Lächerlich...anstatt auszusprechen was ist.....Krieg

Einsteiner
17.09.2009, 14:02
Damit keine Unklarheiten aufkommen: Für mich ist das ein Kriegseinsatz in Afghanistan !

Da können unsere Politiker noch so schöne verbale Eiertänze aufführen.

Bienlein
17.09.2009, 14:05
Damit keine Unklarheiten aufkommen: Für mich ist das ein Kriegseinsatz in Afghanistan !

Da können unsere Politiker noch so schöne verbale Eiertänze aufführen.




Für mich auch, aber die breite Masse sieht darin eben einen Kampfeinsatz, oder Friedenseinsatz oder sonstwas...
Finde es zum Kotzen das unsere Politiker nicht Klartext sprechen können.....

mailerin
19.09.2009, 21:36
Die unter den Trümmern liegenden Toten des 23. Februar 1945, waren meist der elende Rest einer einstmals Generationen umgreifenden Bevölkerung, die in 4 Kriegsjahren durch tote Soldaten und den an Flakgeschützen verpflichtenden jungen Leuten ausgezehrt worden waren.
Sehr viele davon sind nicht mehr zurückgekommen zu den inzwischen Alten und Kranken, zu ihren durch Bombenangriffe und beginnender Hungersnot meist mittellos gewordenen Verwandten.

Junge Menschen in Soldatenkleidung heute in ein Land zu schicken, deren Menschen und Sprache ihnen absolut fremd sind, scheint mir eine politische Entgleisung sondersgleichen zu sein.
Hier könnte einmal, mit Rücksicht auf unsere so oft zitierte belastete Vergangenheit, derlei "Friedensaktionen" unseren nachkommenden jungen Menschen nicht länger zugemutet werden dürfen.

Planet2
04.10.2009, 09:29
Ja ganz Interessant und das ganze Läuft dann unter dem Begriff " Kampfeinsatz " , sowas von Lächerlich...anstatt auszusprechen was ist.....Krieg
WO SIND DIESE DEUTSCHEN ?:mad:

Hasso M
04.10.2009, 15:00
Natürlich sind das Kriegseinsätze, nichts anderes. aber der Staat braucht ja dafür einen anderen Begriff, sonst wäre das dem Volk ja nicht vermittelbar.

Und die jungen Menschen, die von diesen Kampfeinsätzen zurückkehren, wie können diese das Gesehene und Geschehene verkraften?

Und da stimme ich mit den Linken überein: Raus aus Afghanistan.

Und meine persönlicher Bezug zum 23. Februar?
Da hatte mein Großvater Geburtstag.

Rudi
27.01.2013, 08:43
Es braucht keinen persönlichen Bezug, um gegen Nazis zu sein. Allein das Wissen, was die Nazis angerichtet haben, muß alle Menschen, nicht nur die Pforzheimer, dazu bewegen, diese Gruppierungen und ihre Aktionen abzulehnen und abzuwehren.

mailerin
27.01.2013, 09:44
Der Nationalsozialismus ist mit dem Tode Hitlers weitgehend erloschen. Was sich danach als "Rechtes Gedankengut" formierte ist heute als demokratische Partei noch immer anerkannt. Dies ist auch wohl der EINZIGE Grund, weshalb man diese Fackelträger nicht schon längst aus der Stadt vertreiben konnte.
Mit den Aufrufen "gegen rechte Gewalt" sollte man daher eher den Verfassungsschutz bemühen; ein Gedenktag mit so vielen Kriegstoten eignet sich hierzu NICHT!

zombiekiller
27.01.2013, 09:48
Die Fachelmänchen vom Wartberg sind nur Schatten der Vergangenheit.
Nur durch Nichtbeachten kann man Sie strafen.

engel
28.01.2013, 17:07
Wie wär's denn, wenn wir endlich mal nach vorne schauten. Immer dieses zurückblicken ödet mich langsam an. Wer immer nur zurückschaut ist nicht in der Lage die Herausforderungen der Zukunft zu meistern.

Wer die Vergangenheit nicht kennt macht eventuell bereits in der Vergangenheit Vorgekommene Fehler Fehler, profitiert nicht von den daraus gemachten Erfahrungen.
Wer Fortschritt richtig beurteilen will, muß das Gewesene kennen.
Der Spruch "alles schon mal dagewesen" ist vielfach durchaus richtig.
Was da vielfach als revolutionär Neues hervorgehoben wird war oft schon da.
Den Blick nur nach vorne richten, eventuell noch mit Tunneldenken, ohne unfassendes Wissen
halte ich nicht für gut.
Wieviel Wissen von Früher ist verloren gegangen? Wo die Wissenschaft erst heute dahinter kommt und neu entdeckt. Bei der Beurteilung dieser Leistungen: Was für Mittel standen damals zur Verfügung und was für heute? Was wäre wohl wenn dieses Wissen nicht verloren, sondern kontinuierlich mit dem Stand der Technik weiter entwickelt worden wäre?
Nicht alles "Alte" war schlecht, nicht alles Neue ist gut, kann man natürlich auch umgedreht sagen (ala halb voll/halb leer.) Um daas Beurteilen zu können muß man aber über Beides Bescheid wissen.
Dies ist allgemein gesehen, nicht speziell Fall bezogen.

Immer wieder das Geschehen im Zweiten Weltkrieg aufrühren ödet mich allerdings auch an. Ich habe damals noch nicht gelebt. Allerdings wie das mit der Verantwortung des gesamten Volkes war, darüber kann man unterschiedlicher Meinung sein! Was Wiederstand und in welcher Form bedeutete, was möglich war usw.
Ich bin kein Nazi aber ich erlaube mir manchmal National zu Denken.

Ja ich habe einen Bezug zum damaligen Bombenangriff, druch Erzählungen von Verwandten die den Angriff nicht außerhalb sondern als Betroffene in der Stadt miterleben mußten und nur teilweise im Bunker Platz fanden.
Ich habe hier an anderer Stelle auch schon darüber geschrieben.
Da wollte ich auch einen Eindruck vermitteln wie das so von Betroffenen empfunden wurde. Auch mit der Rechtmäßigkeit, wie der Angriff teilweise durchgeführt wurde.

Ich habe überhaupt kein Poblem mit dem Fackelaufmarsch am Wartberg, solange nicht Parolen von damals gebrüllt werden und von den Teilnehmern keine Gewalt/Ungesetzlichkeit ausgeht.
Weniger Beachtung schenken, wäre vierlleicht vernichtender als so viel Aufhebens machen.

Jeder Einstellung, egal ob extrem Links oder Rechts sollte offen rein demokratisch begegnet werden.
Keiner hat das Recht eine in demokratischem, gestezlichem Rahmen ablaufende Veranstaltung zu stören. Oder ist das Demokratie, alles was nicht der eigenen Meinung entspricht soll verboten werden?

Jeder hat das Recht auf freie Meinung. In Medien sollte über alles neutral und wahrheitsgemäß berichtet werden damit die Allgemeinheit sich eine reale Meinung bilden kann. -Und nicht wie Wahlvieh (Ausspruch von Politikern übers Volk/Wähler) nur den "Leithammeln" nachlaufend und nachäffend. Persönliche Ansichten/ Ideologien von Journalisten gehören in Kommentare. Hier ist Niemand bestimmtes gemeint! Nicht Rechts, noch Links, noch in der Mitte oder sonst wie denkend und handelnd.

Jede Initiative ist ok, hier gegen rechts, nur stellt sich mir die Frage welche Mittel sind ok?

Alles gleich verbieten wollen weil es dem eigenen Denken nicht genehm ist?
Alle müssen in einer Gesellschaft die gleiche Einstellung haben wie man selber? Weil nur die eigene Einstellung richtig ist?
Man sagt ja auch manches wächst im Verborgenen stärker als in der Öffentlichkeit.
Ist es mit der gesellschaftspolitischen Problembewältigung nicht so wie vielfach im der Medizin,
die Symptome werden behandelt nicht die Ursachen?
Ist es vielleicht so, daß das umfassende Denken verloren gegangen ist?
Daß man nur noch in eingeschränkten rein ziehlorientierten Bahnen denkt/denken kann?
Werden nicht viel zu viele Dinge nur nach Statistiken beurteilt?
Wie war das nochmal mit den Zahlen die für die FDP prognostiziert wurden? Welchen Wert hatten diese Prognosen? Bin kein FDPler
Zeigt sich nicht bei Vielem, was nach der Theorie prima funktionieren müsste, in der Praxis funktioniertes nicht? Man hat Faktoren vergessen zu berücksichtigen oder falsch eingeschätzt?

Sollte man nicht wieder mehr Wert auf praktische Intelligenz und Erfahrung legen als auf rein theoretisches anstudiertes Wissen?
(Hab schon so manche erlebt die allgemein "knall dumm" erschienen aber auf einem speziellen Gebiet absolute Spitze waren)
Ist so was wie mit den "Negerlein" wirklich so wichtig, außer für die welche damit Geld machen?
Ist es wirklich so wichtig ob man nun z.B. bei der Energieversorgung heutzutage von Kernenergie oder Atomenergie spricht? Weiß doch eigentlich jeder um was es geht und das ist wichtig? Was für einen Sinn hat so was? Vielleicht muß man in der Zukunft zwischen Kernspaltung und Kernfusion unterscheiden, weil die Kernfusion wieder mehr in die Öffentlichkeit rückt? Vielleicht 2020?
Ist das mit Brüderle wirklich so schlimm? Das können meiner Meinung nach nur Frauen entscheiden!
Soll das mit den Belästigungen nicht anschließend über den Zeitraum von einem Jahr gegangen sein ( laut Chefredakteur)?
Entschuldigung, darf ich als Mann/Täter nicht von einer Frau erwarten, wenn sie etwas als sexistisch unangenehm empfindet,daß sie mich darauf gleich hinweist? Wenn man sich belästigt fühlt sagt man das doch sofort oder bei nächster Gelegenheit und wenn es nicht aufhört versucht man dem aus dem Weg zu gehen? Geht es da vielleicht nicht eher um Auflagen, immer abwarten bis die Zeit günstig ist zum Geld machen oder jemand der nicht genehm ist fertig zu machen?
Ist es nicht so, daß die Schreiberin erklärt hat Sie hätte das zu diesem Zeitpunkt nicht darum geschrieben weil sie sich sexistisch beleidigt gefühlt hätte sondern wollte auf etwas anderes hinweisen? (singemäß) Text weiß ich nicht mehr genau und auch nicht wo ich die persönliche Stellungnahme gelesen habe.
Wird dieses geschilderte Verhalten jetzt nicht von Anderen zum Zwecke des persönlichen Vorteils "aufgebauscht" um von eigentlichen Problemen und eventuell auch eigenen "Mängeln" abzulenken?
So jetzt hör ich aber auf, mir ist mal wieder der "Kragen" geplatzt.
Habe in letzter Zeit auch hier wieder gelesen.

Jetzt muß ich aber doch noch eine Frage stellen. Wie ist das mit den H4 Empfängern und Arbeitslosen?
Wie Viele unser arbeitenden Gesellschaft leben sehr gut davon, daß es so viele H4 Empfänger und Arbeitslose gibt, verdienen daran?
Was würden diese Leute machen wenn es keine H4, Arbeitslose mehr gäbe? Das wäre wie wenn man den Ast absägt auf dem man sitzt?
Die H4 Empfänger verbrauchen Ihr Geld vollkommen in Deutschland und es kommt dadurch wieder der Wirtschaft zu gute? Ich nehme mal an da hat keiner mal 99€ übers Wochenende um zum Party-machen nach Malle zu fliegen, oder zum Schuhe kaufen nach Mailand?
Ich bin kein H4 Empfänger und auch kein Arbeitsloser und finde das Verhalten mancher "H4ler" die darauf "reisen" und eigentlich in keiner Notlage sind durchaus nicht in Ordnung

Es liegt mir natürlich fern irgend jemanden schulmeistern zu wollen, oder vorschreiben zu wollen, was richtig und falsch ist.
Ich wollte Fragen aufwerfen, wo ich denke man sollte etwas ändern.
Meine Gerundeinstellung:
Jeder darf denken was er will. Wenn jemand meint ich denke falsch kann er versuchen mich davon zu überzeugen, aber was ich für richtig oder falsch halte entscheide ich! Dieses Recht steht allen zu, ob Generaldirektor oder Putzfrau, ob Politiker oder "Hilfsschüler"

mailerin
29.01.2013, 09:54
@ Engel
Ihr Artikel müsste es "schaffen" unter Ihrer Identität in allen öffentlichen Medien abgedruckt zu werden.

Vielleicht wird es dann noch möglich sein, den Gedenktag zum Bombenangriff des 23. Februar 1945 wieder werden zu lassen was er ist: eine Trauerkundgebung für die vielen, durch ein unmenschliches Terrorsystem (das es heute in dieser Form in Deutschland nicht mehr gibt) ermordeten ca. 17000 Toten.

Henlenrose
21.03.2013, 14:43
Ich kann mir leider nicht mal wirklich vorstellen, wie schlimm es sein muss wenn man Leute kennt (vor allem Familienangehörige), die beim Bombenangriff ums Leben gekommen sind. Wie Augenstein und auch der Botschafter in dem Video sagen fangen wir schon an zu "vergessen" und wissen das gar nicht mehr zu schätzen, wie glücklich wir sein können, in einer so relativ friedvollen (zumindest in Europa) Zeit zu leben.

mailerin
22.03.2013, 08:58
Man kann von jungen Menschen nicht erwarten, Scheußlichkeiten zu vergessen, deren Ausmaß in der heutigen Zeit kaum mehr zu begreifen sind. Es kann jedoch auch viele Jahre nach einem solchen Geschehen zumindest der Respekt vor den umgekommenen Pforzheimer Bürgern erwartet werden. Deren Be- oder Verurteilung sollte man den vielen noch in unserer Stadt lebenden Zeitzeugen und nicht dem Trend willkürlich ausgesuchter Nachkriegs "Historiker" überlassen.