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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Alfred Döblin: "Pforzheim kannst Du vom Atlas streichen"



Webmaster
25.02.2008, 15:45
Um 19:45 Uhr setzen die Sirenen ein. Nicht einmal fünf Minuten später tauchen die ersten Flugzeuge der Royal Air Force am Himmel auf. Der Angriff dauert nur eine knappe halbe Stunde.

In dieser Zeit werfen 368 Bomber Spreng- und Brandbomben, Brandkanister und Luftminen mit einem Gewicht von insgesamt 1.575 Tonnen über Pforzheim ab. In den engen Straßen und Gassen entsteht rasch ein gewaltiger Feuersturm. Die Innenstadt Pforzheims wird nahezu komplett zerstört, rund 17.600 Menschen finden am 23. Februar 1945 den Tod.

Pforzheim sei „eines der Zentren deutscher Schmuck- und Uhrenherstellung“ und habe  „wahrscheinlich eine beachtliche Bedeutung erlangt, was die Produktion von Präzisionsinstrumenten angeht“, heißt es in einem Bericht der Royal Air Force. Bereits vorher war Pforzheim auf einer Zielliste der Alliierten Luftkriegsstrategen aufgeführt, wurde jedoch nur mit geringer Priorität versehen. Pforzheims feinmechanische Industrie war seit 1942 zunehmend auf Rüstungsproduktion umgestellt worden; in der Stadt selbst befanden sich neben zwei großen Firmen mehrere kleine Werkstätten. Diese Umstände führten schließlich zu dem Beschluss der Alliierten, die Goldstadt zu bombardieren.

Der Angriff vom 23. Februar war nicht der erste Angriff auf Pforzheim in der Geschichte des Zweiten Weltkriegs. Bereits am 1. April 1944 warfen US-amerikanische Flugzeuge ihre Bomben über der Stadt ab, gefolgt von weiteren Angriffen am Heiligen Abend 1944 und am 21. Januar 1945. Keiner dieser Angriffe war jedoch so verheerend wie der am Abend des 23. Februar.

Aufgrund eines Ausfalls der Löschwasserversorgung ist die Feuerwehr machtlos gegenüber dem Feuersturm, der nach dem Angriff in der Innenstadt wütet. Wer sich nicht rechtzeitig aus der Innenstadt retten kann, hat kaum eine Überlebenschance. Selbst die Luftschutzräume werden zur Todesfalle, da die Flammen den Kellern jeglichen Sauerstoff entziehen. Andere verbrennen oder ertrinken bei dem Versuch, sich in Enz oder Nagold zu retten.

Erst Tage nach dem Angriff zeigt sich das gesamte Ausmaß der Zerstörung. Vorher lässt die enorme Brandhitze ein Betreten der Stadt nicht zu. Ein Überlebender schreibt in seinem Tagebuch: „Kein Haus mehr!...Keine Reichsbank mehr, keine Oberrealschule, kein Gymnasium. [...] Im Wasser schwammen Tote. [...] Das Bohnenberger Schlößchen, unter dem sich ein großer Luftschutzkeller befand, hatte mehrere Volltreffer erhalten. Ein Dutzend Tote lag vor dem Eingang. [...] Die Toten hatten alle Schaum vor dem Mund. Der Luftdruck tötete sie."

Eine Restaurierung schien nach dem Angriff ausgeschlossen, Abriss und Neuaufbau standen an. Der Arzt und Schriftsteller Alfred Döblin schrieb in einem Brief: "Das Tollste ist Pforzheim; vom Erdboden verschwunden, rasiert, komplett kurz und klein geschlagen. Keine Menschenseele mehr vorhanden. Pforzheim kannst Du vom Atlas streichen."

Doch vom Atlas wurde Pforzheim nicht gestrichen. Heute ist kaum noch etwas von der Geschichte des 23. Februar zu sehen, obgleich mehrere Erinnerungsorte an den Tag erinnern. Jedes Jahr findet sich eine große Menschenmenge zur Andacht am Hauptfriedhof ein, in der Innenstadt erinnern Gedenktafeln an die Ereignisse. Auf dem Wallberg wurden 2006 Erinnerungsstelen an den 23. Februar errichtet – auch wenn der Wallberg schon als solcher eine Erinnerungsstätte ist. Ein Großteil des Schutts aus der zerstörten Innenstadt wurde hier aufgeschüttet, wodurch der Berg knapp 40 Meter wuchs. Landläufig ist der Wallberg daher auch als „Monte Scherbelino“ bekannt.

massimo
25.02.2008, 15:45
und furchtbar, wenn man das alles so liest. Dass so etwas nie wieder passieren möge. Danke für den informativen Artikel.

Andrea Semmgau
21.09.2008, 16:26
Die Frage nach der Vorgeschichte bleibt!

Das linke "Bündnis kritik & aktion" hatte vor dem diesjährigen 23. Februar auf recherche-ergebnisse eines Zeitzeugen und verschiedenen historikern zurückgegriffen und folgenden Text hierzu geschrieb. Ich finde es ungeheuerlich das unsere Stadt auf die Vorgeschichte des 23.02.45 versucht auszublenden und nur in nebensätzen erwähnt. Diese schreckliche Ereignis kam nicht aus dem nichts!

"
Pforzheim wurde bereits zu Beginn des Krieges auf Grund seiner Schmuckindustrie schnell auf die Produktion kriegswichtiger Güter wie Zünder, Präzisionsteile, Teile für Kleinwaffen und Uhrwerke umgestellt.
Um die Eingliederung der Stadt in die Rüstungsproduktion zu gewährleisten, sind die Pforzheimer Unternehmen selbst aktiv geworden. Bereits 1940 hatte der Reichsminister für Munition und Bewaffung, der gebürtige Pforzheimer Dr. Fritz Todt, angeregt, die ortsansässige Schmuckindustrie in die Produktion des Flag-Zünders S 30 mit einzubeziehen.

Beinahe jedes Haus hatte eine kleine Werkstatt, in der für die Schmuckindustrie gearbeitet wurde. Am 29.05.1942 fand in Pforzheim ein Treffen unter Leitung des Staatssekretärs Dr. Friedrich Walter Landfried vom Reichswirtschaftsministerium statt, dessen Aufgabe es war, mehr ArbeiterInnen aus dem zivilen Bereich der Rüstungsproduktion zuzuführen. Ende 1944 arbeiteten mind. 10000 ArbeiterInnen für die Rüstungsindustrie.
Die Pforzheimer Industrie war auch maßgeblich an der Entwicklung technologischer Neuerungen wie dem X-Strahl-Verfahren zur besseren Zielerfassung (entwickelt von G. Schaub Apparaturenbaut-GmbH, eingesetzt u. A. in Coventry) beteiligt. In manchen Bereichen der Bordfunkgeräte kamen bis zu 50% der Teile aus Pforzheim. Um die steigende Nachfrage befriedigen zu können, griffen die Pforzheimer Unternehmen auch auf ZwangsarbeiterInnen zurück, wie zwangsdeportierte ArbeiterInnen aus den Vogesen (ab Herbst ‘44), internierte italienische Kriegsgefangene (ab 1943/44) und ZwangsarbeiterInnen aus der Ukraine und Russland. Sogar die Anforderung von KZ-Häftlingen ist bekannt. Auch für die V1 und V2 wurden in Pforzheim Teile gefertigt.
Weiter war die Stadt aus logistischen Gründen ein Ziel für militärische Aktionen. In den Planungen der Nazis kam der Stadt eine wichtige Schlüsselfunktion beim Schienentranport der militärischen Verbände zu. Sollte nämlich die Nord-Süd-Linie im Rheintal ausfallen, so wäre Pforzheim, das auf der Ausweichroute über den Schwarzwald lag und Anschluss an die Ost-West-Linien gewährte, ein wichtiger Umschlagplatz für die Versorgung der südlichen Ostfront und der Westfront.
Ein Angriff auf Pforzheim war daher eine Maßnahme zur Verkürzung des Krieges, sowohl zur Unterbindung des Nachschubs von Soldaten und Waffen an die Fronten, als auch um die Produktion kriegswichtiger Güter zu beeinträchtigen.
Nachdem der Sitz der damals für Pforzheim zuständigen Reichsrüstungsinspektion Straßburg im November 1944 eingenommen worden war, wurden auch Pläne, die die Rüstungsproduktion in Pforzheim betrafen, gefunden. Somit war den Alliierten spätestens ab diesem Zeitpunkt das Ausmaß der Rüstungsproduktion bekannt. Es ist davon auszugehen, dass Pforzheim daraufhin in der Zielliste hochgestuft wurde.

R.Schapke
21.09.2008, 20:12
und schon sind wir wieder an einem Punkt angekommen, wo Mörder "heilig" gesprochen werden

Pforzheim war aber zu der Zeit überhaupt nicht mehr Kriegswichtig, auch wenn das hier manche nicht wahrhaben wollen!

Mal hier ein Zitat des Vorwotes des Buches Code Yellowfin (Ursula Moessner-Heckner) von keinem geringeren als Ex-OB Dr. Joachim Becker:

"....Dass Pforzheim nicht aus militärischer Sicht oder aus kriegswirtschaftlichen Gründen zerstört wurde, dass der Bombenangriff vom 23.Feb. 1945 lediglich dem Zweck diente, eine noch weitgehende intakte Stadt zu zerstören..."

BadnerBube
21.09.2008, 22:11
Die Frage nach der Vorgeschichte bleibt!
...


Irgendwie bekomme ich den Eindruck dass Du es gut findest dass die Engländer meine Großeltern ermordet haben.
Beide hatten übrigens mit der Rüstung überhaupt nichts zu tun.

Marcel
22.09.2008, 00:14
Irgendwie bekomme ich den Eindruck dass Du es gut findest dass die Engländer meine Großeltern ermordet haben.
Beide hatten übrigens mit der Rüstung überhaupt nichts zu tun.
Der Angriff auf die Zivilbevölkerung war natürlich niemals gerechtfertigt. Allerdings haben die Engländer (Russen, Amerikaner...) diesen Krieg nicht begonnen und vor allem England wurde über Jahre massiv durch die Deutschen mit Bomben und Raketen "versorgt". Der Hass auf Deutschland war enorm, was ich gut nachvollziehen kann.
Wie viele Londoner haben ihre Großeltern durch deutsche Bomben verloren?

Das hatte nichts mit Menschlichkeit zu tun, aber die wird im Krieg zuerst begraben. Es galt vielmehr "Auge um Auge, Zahn um Zahn". Und Rache ist ein zutiefst menschliches Gefühl.
Wenn man den Opfern Pforzheims gedenkt, sollte man zumindest auch all den anderen gedenken. Ohne den deutschen Nationalsozialismus hätte es auch die vielen Opfer in Pforzheim nicht gegeben.

Der Kommentar von Andrea Semmgau ist, wie immer, linker Populismus und damit nicht beachtenswert. Pforzheim war zu dieser Zeit nicht mehr wichtig für den Nachschub oder Waffenproduktion von deutschen Truppen. Zumindest nicht in dem Maße, dass ein solch enormer Luftschlag gerechtfertigt wäre. Der Angriff galt der Moral der Zivilbevölkerung, genau wie die Angriffe auf Dresden und Hamburg zu dieser Zeit. Dieselbe Taktik verfolgte das Deutsche Reich mit den ständigen Angriffen mit V2 Raketen auf London. Das wird nie erwähnt wenn sich der rechte Fackelzug jedes Jahr im Februar auf den Weg macht.
Im Zweiten Weltkrieg gabs keine Engel auf keiner Seite, aber man muss eben auch betrachten wer der Eskalator war und das war ganz eindeutig das Deutsche Reich. Und was Kriegsverbrechen und auch (und vor allem) Verbrechen an den Menschen angeht steht das Dritte Reich auch auf einer unrühmlichen Spitzenposition.

bifi
22.09.2008, 07:31
Wundere mich etwas, warum das Thema gerade jetzt hochkommt. Trotzdem ist klar:
Sicherlich gibt es eine Vorgeschichte in Pforzheim. Güter wie Zünder, Präzisionsteile, Teile für Kleinwaffen und Uhrwerke, aber auch Funk- und Vorläufer der Radartechnik wurden gerade in Pforzheim zur wichtigsten Industrieproduktion und waren absolut kriegswichtig. Das einfach zu vergessen ist tatsächlich falsch und kann nur immer wieder gesagt werden!

Allerdings muß man ganz nüchtern feststellen: Wenn es nur um die Beseitigung dieser Industrie gegangen wäre, hätte der Angriff auf Pforzheim schon sehr viel früher erfolgen müssen! Marcel hat da schon recht! Der Angriff galt der Moral der Zivilbevölkerung, genau wie die Angriffe auf Dresden und Hamburg. Natürlich auch die deutschen Angriffe mit V2 Raketen auf London, ja was denn sonst !?

Verbrechen bleiben Verbrechen, egal von welcher Seite, und dazu gehört absolut das Töten überhaupt. Für mich allerdings nicht nur der Zivilbevölkerung, sondern jedes menschliche Individuum hat ein Recht auf Leben! Insoweit ist Krieg insgesamt ein Verbrechen und nicht zu rechtfertigen.

mailerin
22.09.2008, 11:22
In den vorliegenden "historischen" Berichten wird unterschlagen, dass die Generation Männer und Frauen ab 17 bis fast 60 Jahren für den Wehrdienst verpflichtet war. Die Männer waren "eingezogen", die Frauen wurden meist in kleineren Werkstätten an Zünderteilen widerwillig und laienhaft eingesetzt. Die eigentliche Uhren- und Feinmechanik Industrie befand sich aber damals nicht hier, sondern im Schwarzwald, die dann auch diese Teile zu Zündern zusammensetzte. Triberg, Waldkirch und andere hätten demnach das eigentliche Zielgebiet sein müssen
Was jedoch für die Bevölkerung tatsächlich gefährlich schien, war die Kaserne, die als Durchgangsstation Nachschub der Soldaten für die Front lieferte.
Die Kaserne jedoch, blieb unversehrt !!! Sie wurde nach dem Krieg zu einem beliebten Standort für die ehemaligen Feinde, der Amerikaner und Franzosen.
Von ihnen haben viele der Überlebenden tröstlich erfahren können, dass auch sie die Bombardierung von Pforzheim als sinnlos und terroristisch betrachteten.
Die umgebrachten Pforzheimer Bürger waren unsere Grosseltern oder Urgrosseltern und wir werden ihrer jährlich mit Trauer und Respekt gedenken.
Man sollte aber diese Feiern nicht zu politischen Aktionen missbrauchen, dies bleibt die grosse Bitte an die Verantwortlichen.

R.Schapke
22.09.2008, 17:01
Habe mal gerade in Google nachgeschaut, bin dann über Umwege auf diesen Text gestoßen, da ja hier auch schon linksextremistische Texte veröffentlicht werden, kann man auch wie ich finde mal die andere Seite zu Wort kommen lassen:
Flugblatt (http://fhd-pforzheim.de/downloads/britischekriegsverbrecheninpforzheim.pdf)

Marcel
22.09.2008, 17:53
Habe mal gerade in Google nachgeschaut, bin dann über Umwege auf diesen Text gestoßen, da ja hier auch schon linksextremistische Texte veröffentlicht werden, kann man auch wie ich finde mal die andere Seite zu Wort kommen lassen:
Flugblatt (http://fhd-pforzheim.de/downloads/britischekriegsverbrecheninpforzheim.pdf)
Schuld ist also individuell, Pforzheimer Zünder waren niemals kriegswichtig (frag mal die russischen Minenopfer), Deutschland wollte ja nur Polen angreifen und England/Frankreich sind Schuld am Weltkrieg, Terror gegen Zivilisten haben nur Engländer betrieben, die deutsche Luftwaffe hat nur militärische Ziele bombardiert und Deutschland ist eine Operetten-Demokratie.

Das ist so abartig abstrus und absurd, dass es fast wie eine Monthy Python Nummer aussieht dieses Blättchen. Und Herausgeber ist S. Corvaglias Verein, passt prima ins Gesamtbild: England und Frankreich haben den Weltkrieg verschuldet (weil das Deutsche Reich ja "nur" Polen erobern wollte - übrigens durch die Lüge, die Polen hätten zuerst angegriffen) und Deutschland hat sich quasi nur verteidigt (indem man mal eben fast der ganzen Welt den Krieg erklärte).
Alleine die "Endlösung" (hässliches Wort) wäre Grund genug gewesen im Deutschen Reich einzumarschieren um diesen Wahnsinn zu stoppen. Der Krieg begann nur schon vorher dank deutscher "Osterweiterung".

Sind Juden keine "zivilen Opfer"? Die Vernichtung einer ganzen Kulturgemeinschaft mag kein Kriegsverbrechen sein, aber wo ist der Unterschied zum "normalen" Massenmord wie er in den KZ betrieben wurde?
Wie kommt der FHD nur darauf, die Deutschen hätten sich im Krieg wie Lämmer verhalten? Was ist mit den Morden und Kriegsverbrechen, die die Waffen-SS beging? Alleine Ende September 1941 ermordeten sie in Kiew 33.000 Menschen und zwar Zivilisten! Und das in nur 2 Tagen. Zudem erschossen sie gerne mal gefangene Soldaten, die sich bereits ergeben hatten und überfuhren ihre Leichen noch mit Panzern (7. Juni 1944, Normandie, 100 tote kandische Soldaten). Ganz zu schweigen von dem kleinen Örtchen Oradour-sur-Glaine, in dem 642 Zivilisten betsialisch ermordet wurden (davon 207 Kinder):
"Mein linker Arm und meine Haare haben schon gebrannt. Es war ein furchtbarer Schmerz, deshalb musste ich aus der Scheune hinaus […] Dann haben wir uns in der Scheune dahinter versteckt. Da kamen zwei SS-Leute herein. Einer stieg auf eine Leiter und hat das Stroh dort mit Streichhölzern angesteckt […] Wir sind dann aus der brennenden Scheune in die nächste gekrochen. Es gelang uns aber nicht, aus dem Ort hinauszukommen. Wir haben uns dort in Kaninchenställen verborgen. Auch die begannen schließlich zu brennen. Ungefähr um sieben Uhr abends haben wir uns hinausgewagt […] Ich bin dann weitergelaufen in Richtung Friedhof und von dort in die Felder. Sie haben mich nicht entdeckt. Von dort sah ich, dass alle Häuser in Flammen standen. Ganz Oradour brannte.“
[Robert Hebras, Überlebender des Massakers, in einem Interview]

Und dieses Flugblatt behauptet die deutsche Armee benamm sich lammfromm und immer gemäß der Genfer Konvention. Das ist schlicht und ergreifend eine unsägliche Lüge und es widert mich regelrecht an, dass man so eine Lüge ungestraft veröffentlichen darf und damit die Millionen Opfer des Deutschen Reiches verhöhnt.

mailerin
22.09.2008, 18:16
Es ist schwer zu glauben, dass solche menschenverachtende Verbrecher, gleich welcher Nation, wieder in bürgerliche Verhältnisse haben zurückfinden können. Oder rechtfertigte man solche Greuel als Notwehr?
Niemand wird dies je verstehen und verzeihen können. Schuldzuweisungen reissen Wunden auf und es fällt wirklich manchmal schwer zu hoffen, dass die Völker daraus gelernt haben könnten.

R.Schapke
22.09.2008, 18:24
Schon klar, nur dann frage ich mich, warum es dieses Flugblatt immer noch gibt und nicht verboten wurde, wegen Unwahrheiten und falschen Aussagen, wie ja Geschichtsprofessor Marcel nun festgestellt hat???
Wäre ein eine Kleinigkeit für die Geschichtsprofessoren und Zeitzeugen...

M1960
22.09.2008, 18:41
Schon klar, nur dann frage ich mich, warum es dieses Flugblatt immer noch gibt und nicht verboten wurde, wegen Unwahrheiten und falschen Aussagen, wie ja Geschichtsprofessor Marcel nun festgestellt hat???
Wäre ein eine Kleinigkeit für die Geschichtsprofessoren und Zeitzeugen...


dass ein Verbrechen nicht mit einem zuvor begangenen Verbrechen gerechtfertigt werden kann.

Marcel
22.09.2008, 19:52
Schon klar, nur dann frage ich mich, warum es dieses Flugblatt immer noch gibt und nicht verboten wurde, wegen Unwahrheiten und falschen Aussagen, wie ja Geschichtsprofessor Marcel nun festgestellt hat???
Wäre ein eine Kleinigkeit für die Geschichtsprofessoren und Zeitzeugen...
Weil es nicht verboten ist, Opfer zu verhöhnen.
Die "Kleinigkeit" für Zeitzeugen etc. sehen sie anhand anhand des Interviewausschnitts und hunderter Bücher über das Thema. Man muss sie nur lessen (wenn man das kann).

M1960
22.09.2008, 20:08
Weil es nicht verboten ist, Opfer zu verhöhnen.
Die "Kleinigkeit" für Zeitzeugen etc. sehen sie anhand anhand des Interviewausschnitts und hunderter Bücher über das Thema. Man muss sie nur lessen (wenn man das kann).


benutze doch nicht das abgedroschene Vokabular der Politiker. Verhöhnung der Opfer usw.

Opfer ist Opfer! Völlig gleich, wer da wen verhöhnt oder verehrt.
In beiden Fällen hätten die Opfer gern darauf verzichtet, Opfer zu sein.

Was mich wütend macht, wenn Kinder, Säuglinge ud Greise als Täter bezeichnet werden, die man mit ruhigem Gewissen braten durfte.

Völlig gleich, welcher Nationalität sie angehörten.
Es ist einfach widerlich und eine Verhöhnung der gesamten Menscheit, hier in Tätervolk und Opfervolk zu sortieren.

Hatte auch nur ein Baby den Feuertod verdient?

Marcel
22.09.2008, 20:40
benutze doch nicht das abgedroschene Vokabular der Politiker. Verhöhnung der Opfer usw.

Opfer ist Opfer! Völlig gleich, wer da wen verhöhnt oder verehrt.
In beiden Fällen hätten die Opfer gern darauf verzichtet, Opfer zu sein.

Was mich wütend macht, wenn Kinder, Säuglinge ud Greise als Täter bezeichnet werden, die man mit ruhigem Gewissen braten durfte.

Völlig gleich, welcher Nationalität sie angehörten.
Es ist einfach widerlich und eine Verhöhnung der gesamten Menscheit, hier in Tätervolk und Opfervolk zu sortieren.

Hatte auch nur ein Baby den Feuertod verdient?
Natürlich sind die unschuldigen Opfer alle gleich schlimm, aber das Flugblatt stellt das Deutsche Reich als Opfer dar und die Luftwaffe bzw. den gesamten Militärapparat als so gut wie unschuldig. Und das ist nunmal absolut falsch wie ich vorhin ausgeführt hatte.
Dazu wird behauptet England und Frankreich wären allein verantwortlich für den Zweiten Weltkrieg. So einen Unsinn habe ich echt noch nie gelesen.

M1960
22.09.2008, 22:08
Natürlich sind die unschuldigen Opfer alle gleich schlimm, aber das Flugblatt stellt das Deutsche Reich als Opfer dar und die Luftwaffe bzw. den gesamten Militärapparat als so gut wie unschuldig. Und das ist nunmal absolut falsch wie ich vorhin ausgeführt hatte.
Dazu wird behauptet England und Frankreich wären allein verantwortlich für den Zweiten Weltkrieg. So einen Unsinn habe ich echt noch nie gelesen.


Den Opfern war es egal, wer, oder warum sie gebraten wurden. Sie wurden einfach gebarten. Punkt! Die verbranten Kinderleichen nach dem Angriff glühten zwar noch, aber nicht weil sie glühende Nazis waren, sondern, weil sie mit Brandbomben beworfen wurden.

Sollten die Kinder denn für die Verbrechen des Regimes gestraft werden?
Da wurden Leben und Träume von tausenden von Kindern einfach so gegrillt.

Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Auf keiner Seite! Es war ein VERBRECHEN!

bifi
22.09.2008, 22:30
Richtig! Verbrechen bleibt Verbrechen, das würde ich niemals relativieren. Habe ja schon vorher geschrieben: Verbrechen bleiben Verbrechen, egal von welcher Seite, und dazu gehört absolut das Töten überhaupt. Für mich allerdings nicht nur der Zivilbevölkerung, sondern jedes menschliche Individuum hat ein Recht auf Leben! Insoweit ist Krieg insgesamt ein Verbrechen und nicht zu rechtfertigen.

Dieses ist meine Überzeugung. Das genannte Flugblatt mit seinem abenteuerlichen Inhalt von bekannten Urhebern nennt zunächst sicherlich nicht unrichtige direkte Gründe für den englischen Angriff auf Pforzheim, das ist wahr. Es setzt aber daneben historische Wahrheiten zur Kriegsursache und zu deutschen Kriegsgreueln völlig ausser Kraft, ja relativiert deutsche Schandtaten wie Gernika, Rotterdamm, Coventry, Warschau u.a. völlig. Dabei wurden weitere noch grössere Greuel zufällig (??) vergessen, für die als Synonym "Auschwitz" steht, das in seiner unsagbaren Grausamkeit weit alles sonstige überragt. Deshalb sollten wir uns wirklich gar nicht anmassen, unsere Morde mit denen von anderen Ländern verursachte, wozu Pforzheim sicher gehört, aufrechnen zu wollen. Nein, spätestens bei Auschwitz fehlen alle Worte!

Marcel
22.09.2008, 22:46
Den Opfern war es egal, wer, oder warum sie gebraten wurden. Sie wurden einfach gebarten. Punkt! Die verbranten Kinderleichen nach dem Angriff glühten zwar noch, aber nicht weil sie glühende Nazis waren, sondern, weil sie mit Brandbomben beworfen wurden.

Sollten die Kinder denn für die Verbrechen des Regimes gestraft werden?
Da wurden Leben und Träume von tausenden von Kindern einfach so gegrillt.

Dafür gibt es keine Rechtfertigung. Auf keiner Seite! Es war ein VERBRECHEN!
Ich glaube wir reden etwas aneinander vorbei:
Die Angriffe auf Pforzheim, Dresden etc. sind natürlich Verbrechen, aber diese kann ich nicht alleine stehen lassen ohne den Zusammenhang zu erläutern. Den Krieg hat das Dt. Reich begonnen und zahllose zivile Opfer gefordert. Über Jahre wurde ein zermürbender Krieg gegen die englische Bevölkerung geführt. Ich kann das Rachegefühl der englischen Seite sehr gut verstehen. Das rechtfertigt nicht den Mord an Zivilisten, aber ich kann diesen Massenmord nicht ohne Kontext nennen. Es war ein Schlachten von allen Seiten, aber die deutsche Seite hat das Morden begonnen. Und die Morde waren weitaus umfangreicher und erfolgten noch nicht einmal aus Rachegefühlen weil ganze Familien ausgelöscht wurden wie das bei England der Fall war.
Das Flugblatt verbreitet unerträgliches Gedankengut gespickt mit Halbwahrheiten bis hin zu Lügen. Deshalb musste ich mich etwas echauffieren.

Also: Alle Opfer sind zu bedauern, auch Soldaten, denn der ganze Krieg war unsinnig und wurde geführt, weil einzelne Personen unter Größenwahnsinn leideten und fast ein ganzes Volk fiel darauf herein. Und dazu kam noch der unsägliche Massenmord an Juden, Behinderten, Schwulen, politischen Gegnern und wer weiß wer noch alles.

Andrea Semmgau
23.09.2008, 09:10
hier in Pforzheim waren nicht nr greise und kinder!!!!!!!!!!

Noch im April haben deutsche WAHNSINNIGE auf Französische Soldaten geschoßen!

Auch war es nicht ein absktraktes Regime was die verbrechen begangen hat, es war die deutsche Volksgemeinschaft die so gehandelt hat!

Natürlich kann man einem Kind nicht vorwerfen irgendetwas mit den damaligen Verbrechen zu tun gehabt zu haben. Allerdings den Eltern dieser Kinder schon. Es ist Traurig das damals so spät noch so viele Menschen sterben mussten, allerdings waren sie Opfer ihrer selbst oder ihrer Eltern, Lehrer, Nachbarn.

Desweiteren warum wurde am Wallberg die Gedenktafel entfernt und eine gleiche ohne den hinweiß auf die Rüstung wieder gestzt, darüber sollte man sich mal gedanken machen.

Kein Vergeben, Kein Vergessen,
In Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.

bifi
23.09.2008, 09:23
hier in Pforzheim waren nicht nr greise und kinder!!!!!!!!!!

Noch im April haben deutsche WAHNSINNIGE auf Französische Soldaten geschoßen!

Auch war es nicht ein absktraktes Regime was die verbrechen begangen hat, es war die deutsche Volksgemeinschaft die so gehandelt hat!

Natürlich kann man einem Kind nicht vorwerfen irgendetwas mit den damaligen Verbrechen zu tun gehabt zu haben. Allerdings den Eltern dieser Kinder schon. Es ist Traurig das damals so spät noch so viele Menschen sterben mussten, allerdings waren sie Opfer ihrer selbst oder ihrer Eltern, Lehrer, Nachbarn.

Desweiteren warum wurde am Wallberg die Gedenktafel entfernt und eine gleiche ohne den hinweiß auf die Rüstung wieder gestzt, darüber sollte man sich mal gedanken machen.

Kein Vergeben, Kein Vergessen,
In Gedenken an die Opfer des Nationalsozialismus.

Ja, Du hast ja recht! Nur den Opfern einer Wahnsinns-Tat würde ich niemals vorwerfen, daß sie oder ihre Eltern daran selbst Schuld hatten. Mord bleibt Mord, egal von welcher Seite. Und die Auslöschung vieler unschuldiger Pforzheimer (denn sicherlich war dies der Großteil), ja selbst von Menschen die sich in der Nazizeit bereits schuldig gemacht hatten, kann m.E. auch als Folge von noch so unglaublichen deutschen Taten nicht gerechtfertigt werden. Schuld kann man nicht gegeneinander aufwiegen, auch nicht die Tötung vieler Tausender gegen die von Millionen, selbst wenn dies nun wieder sehr, sehr schwer fällt. Vergebung kann es dafür (vielleicht einmal) geben, Vergessen aber nie!

Daß die Pforzheimer Rüstungsindustrie als eine der Angriffsursachen (Pforzheim soll ursprünglich deshalb auf die Angriffsliste gekommen sein, allerdings schon 2 Jahre vorher ) entfernt wurde, ist und bleibt aber ein Skandal!

mailerin
23.09.2008, 10:23
Ja, auf der Tafel sollte tatsächlich stehen: Auch diese unschuldigen Menschen waren Opfer des Nationalsozialismus! (was sie eigentlich theoretisch auch die letzten Jahre vor ihrem Tod schon waren)
Aber sie wussten es nicht. Sie starben im Krieg von Feindeshand. Dies ist nunmal nicht zu leugnen. Ob es die Engländer, Amerikaner oder Angehörige der anderen Nationen waren, ist allerdings für die Überlebenden fast unwesentlich geworden.
Sie haben gelernt mit dem goodwill dieser ehemaligen Feinde unser Land wieder aufzubauen und den Druck der Nazijahre zu vergessen.
Was bleibt, kann und darf nicht Hass sein, sondern eher die heute leider wieder berechtigte Furcht vor einem neuen Weltkrieg.

Andrea Semmgau
23.09.2008, 10:59
Es geht auch nicht darum die verbrechen gegenseitig aufzuwiegen. Ich sehe es allerdings schon so das die Bombenangriffe als folge der deutschen verbrechen gesehen werden müssen und nicht entkontextualisiert(wie hier in Pforzheim) von eben diesen beurteilt werden dürfen.

Für eine würdige Trauer, gegen Geschichtsrevisionismus und deutsche Opferlügen!

BadnerBube
24.09.2008, 00:15
Mit den selben Argumenten könnte man auch alle Moslems ermorden. Immerhin haben ja ein paar davon Flugzeuge in Hochhäuser geflogen, Hotels mit Touristen in die Luft gejagt und Menschen erschossen und mit Bomben getötet.
Also geht von Moslems Gewalt aus, würde man die alle ermorden dann gäbe es wieder mehr Frieden auf der Welt.
Dass dabei mindestens 99,99% anständige Menschen sind von denen gar keine Gewalt ausgeht, im Gegenteil die meist diese Gewalt sogar ablehnen, das ist dann wohl deren Pech, oder ?
Und wenn wir dann schon dabei sind, warum ermorden wir dann nicht alle Menschen ? Dann gibt es gar keinen Krieg mehr. :(

Marcel
24.09.2008, 00:36
Mit den selben Argumenten könnte man auch alle Moslems ermorden. Immerhin haben ja ein paar davon Flugzeuge in Hochhäuser geflogen, Hotels mit Touristen in die Luft gejagt und Menschen erschossen und mit Bomben getötet.
Also geht von Moslems Gewalt aus, würde man die alle ermorden dann gäbe es wieder mehr Frieden auf der Welt.
Dass dabei mindestens 99,99% anständige Menschen sind von denen gar keine Gewalt ausgeht, im Gegenteil die meist diese Gewalt sogar ablehnen, das ist dann wohl deren Pech, oder ?
Und wenn wir dann schon dabei sind, warum ermorden wir dann nicht alle Menschen ? Dann gibt es gar keinen Krieg mehr. :(
Darf ich fragen wie du den Krieg im Irak dann siehst wenn nicht auch als Racheaktion an den Moslems, zumindest wurde er ja unterschwellig so der Bevölkerung verkauft ("Saddam unterstützt Osama" und all solche Dinge)? Immerhin sind schon zwischen 85.000 und 194.000 Zivilisten getötet worden (die Zahlen sind leider sehr ungenau dank dem US Militär und deren Verschleierungstaktik). Manche sprechen im Zeitraum von März 2003 bis April 2007 von bis zu 1.120.000 toten Irakern. Das wären doppelt so viele Menschen wie die Verluste Frankreichs im Zweiten Weltkrieg.
Dabei sind doch 99,99% dieser Moslems unschuldig, nur ein paar wenige Spinner sind doch in Hochhäuser geflogen...
Schon komisch, wie wenig die Menschheit aus ihren Fehlern lernt.

mailerin
24.09.2008, 10:49
Darf ich fragen wie du den Krieg im Irak dann siehst wenn nicht auch als Racheaktion an den Moslems, zumindest wurde er ja unterschwellig so der Bevölkerung verkauft ("Saddam unterstützt Osama" und all solche Dinge)? Immerhin sind schon zwischen 85.000 und 194.000 Zivilisten getötet worden (die Zahlen sind leider sehr ungenau dank dem US Militär und deren Verschleierungstaktik). Manche sprechen im Zeitraum von März 2003 bis April 2007 von bis zu 1.120.000 toten Irakern. Das wären doppelt so viele Menschen wie die Verluste Frankreichs im Zweiten Weltkrieg.
Dabei sind doch 99,99% dieser Moslems unschuldig, nur ein paar wenige Spinner sind doch in Hochhäuser geflogen...
Schon komisch, wie wenig die Menschheit aus ihren Fehlern lernt.

Wie wenig die Menscheit, sprich auch einige deutsche ("Spinner?") Gewalttäter aus dem Geschehenen gelernt hatte, beweist der sogenannte "Deutsche Herbst", der durch brutale Ermordungen ihrer selbstgewählten Feindbilder, im eher kommunistischen Sinne "Gerechtigkeit"?? erkämpfen wollte
Einmal angefangen, konnten sie nicht mehr aufhören, wenn sie auch, heute nachweisbar, zuletzt selbst nicht mehr an diese Urmotivation glaubten.
Warum man mit einem sündhaft teuren Film diese Täterclique nochmals in Erinnerung ruft, kann sich mir nicht erschliessen. :mad:

Marcel
24.09.2008, 11:12
Warum man mit einem sündhaft teuren Film diese Täterclique nochmals in Erinnerung ruft, kann sich mir nicht erschliessen. :mad:
Damit diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät. Es gibt doch auch Filme über sonstige historische Ereignisse wieso dann nicht über dieses? Außerdem wird niemand gezwungen sich den Film anzusehen.

bifi
24.09.2008, 11:22
Damit diese Zeit nicht in Vergessenheit gerät. Es gibt doch auch Filme über sonstige historische Ereignisse wieso dann nicht über dieses? Außerdem wird niemand gezwungen sich den Film anzusehen.

Immerhin war der "Deutsche Herbst" eines der einschneidensten Ereignisse im Nachkriegsdeutschland, zumindet bis 1989. Und in diesem Film werden ja nicht nur die Morde der RAF gezeigt, sondern deren Entwicklung über 10 Jahre bis hin zur skrupellosen Mörderbande, die Deutschland im Atem hielt.

Übrigens: Deutlich über 60% unserer heutigen Jugend können mit der Abkürzung RAF gar nichts anfangen. Allein dieses könnte schon einen eindeutigen Film über diese Zeit rechtfertigen, oder ??!

Detlef von Seggern
24.09.2008, 12:56
Immerhin war der "Deutsche Herbst" eines der einschneidensten Ereignisse im Nachkriegsdeutschland, zumindet bis 1989. Und in diesem Film werden ja nicht nur die Morde der RAF gezeigt, sondern deren Entwicklung über 10 Jahre bis hin zur skrupellosen Mörderbande, die Deutschland im Atem hielt.

Übrigens: Deutlich über 60% unserer heutigen Jugend können mit der Abkürzung RAF gar nichts anfangen. Allein dieses könnte schon einen eindeutigen Film über diese Zeit rechtfertigen, oder ??!

Hier ist man "mal" wieder vom eigendlichen Thema, total abgewichen !

Diese RAF-Terroristen, haben absolut nichts mit der Zerstörung Pforzheims,
durch alliierte Bomberverbände zu tun !

bifi
24.09.2008, 13:25
Hier ist man "mal" wieder vom eigendlichen Thema, total abgewichen !

Diese RAF-Terroristen, haben absolut nichts mit der Zerstörung Pforzheims,
durch alliierte Bomberverbände zu tun !

Natürlich haben Sie recht. Aber meine 2 Vorgänger haben das Thema einfach begonnen.........

Marcel
24.09.2008, 15:19
Bezeichnend, dass eine gewisse Person zu seinem eigenen Flugblatt keine Stellung nimmt :D

mailerin
24.09.2008, 17:04
Natürlich haben Sie recht. Aber meine 2 Vorgänger haben das Thema einfach begonnen.........


.........ich bin Schuld. Dachte ursprüngliches Thema sei abgehandelt.
Das RAF Thema aber leider vom Webmaster noch nicht eröffnet, obwohl der Film schon nahezu bei allen Medien schon "fest im Griff ist".
Wollte einfach Meinungen darüber lesen, zumal Stefan Aust nächste Woche im PZ-Forum auftritt!
Ein wenig zu schnell? ........Entschuldigung!;)

R.Schapke
24.09.2008, 18:32
Bezeichnend, dass eine gewisse Person zu seinem eigenen Flugblatt keine Stellung nimmt :D

Warum sollte er auch, hier gilt ja eh nur die eine Meinung, und andere Autoren wie z.B. Schultze-Rohnhof, James Bacque sind eh nur geistig verwirrt. :)

Frage mich nur, wie diese auf ihre doch sehr detaillierten Ergebnisse kommen, aber ich weiss ja, alles Faschisten und ewig Gestrige!
Ist nur komisch, dass immer mehr Autoren die alleinige Kriegsschuld in Frage stellen und auch mit Fakten untermauern...

Passt aber hier manchen nicht ins politische Weltbild, deshalb schnell mal wieder vergessen:D...

Marcel
24.09.2008, 19:44
Warum sollte er auch, hier gilt ja eh nur die eine Meinung, und andere Autoren wie z.B. Schultze-Rohnhof, James Bacque sind eh nur geistig verwirrt. :)

Frage mich nur, wie diese auf ihre doch sehr detaillierten Ergebnisse kommen, aber ich weiss ja, alles Faschisten und ewig Gestrige!
Ist nur komisch, dass immer mehr Autoren die alleinige Kriegsschuld in Frage stellen und auch mit Fakten untermauern...

Passt aber hier manchen nicht ins politische Weltbild, deshalb schnell mal wieder vergessen:D...
Bitte lesen: http://www.doew.at/thema/thema_alt/rechts/revis/eisenhower.html und nochmal nachdenken welche Quellen man wirklich Ernst nehemn kann.

R.Schapke
24.09.2008, 20:04
Bitte lesen: http://www.doew.at/thema/thema_alt/rechts/revis/eisenhower.html und nochmal nachdenken welche Quellen man wirklich Ernst nehemn kann.

Wie ich schon sagte, was nicht ins Schema passt, wird verleumdet!
Ja ja, die Erde ist eine Scheibe...:)

Marcel
24.09.2008, 20:09
Wie ich schon sagte, was nicht ins Schema passt, wird verleumdet!
Ja ja, die Erde ist eine Scheibe...:)
Ich frage mich allerdings für wen die Erde noch eine Scheibe ist...

bifi
25.09.2008, 08:47
Ich frage mich allerdings für wen die Erde noch eine Scheibe ist...

Kleiner Auszug aus Recherchen zum Thema: "Wer ist Schultz-Rhonhof" ??

Gerd Schultze-Rhonhof hat im Jahr 2007 mit dem Titel: »Deutschland auf Augenhöhe« ein weiteres Buch veröffentlicht. Ähnlich, wie in seinem Erstlingswerk aus dem Jahr 2003, »1939- Der Krieg der viele Väter hatte« knüpft Gerd Schultze-Rhonhof dort wieder an geschichtsrevisionistische und verschwörungstheoretische Thesen über die Hintergründe des zweiten Weltkrieges an. Die NPD-nahe »Deutsche Stimme Verlags GmbH«, in Eigendarstellungen auch als »Das nationale Warenhaus« bekannt, hat das neue Buch von Schultze-Rohnhof bereits in ihr Verlagsprogramm aufgenommen.

Ein viel beschäftigter Referent

Im vergangenen Jahr entfaltete Gerd Schultze-Rohnhof eine durchaus umfangreiche Referententätigkeit. Die Marburger Burschenschaft Germania kündigte Schultze-Rhonhof neben Dr. Scheil und Dr. Post als Redner beim «Marburger Diskurs« am 3. Februar 2007 an. »Auf dem Weg zum zweiten Weltkrieg« nannte die Burschenschaft jenen Diskurs,, in dem geschichtsrevisionistische Thesen verbreitet werden konnten. Gerd Schultze-Rhonhof referierte vor den versammelten Burschenschaftlern der »Germania« zum Thema: »Auslöser und Polenfeldzug«

»Projekte, Strategien, Erfolge" nannte sich dann eine Gesprächsrunde mit Schultze-Rhonhof und Dieter Stein beim 13. Berliner Kolleg vom Institut für Staatspolitik (IfS) am 17. Februar 2007 in Berlin. Die neeonazistische Zeitschrift "Deutsche Geschichte", deren Verleger Gerd Sudholt (»Kontinent Europa Stiftung») bereits wegen Volksverhetzung vorbestraft ist, kündigte für den 24. Februar 2007 in Chemnitz, für den 25. Februar 2007 in Dresden und für den 25. März 2007 im Großraum Hamburg weitere »Zeitgespräche« an.

Unter dem viel sagenden Titel »Wer wollte den Zweiten Weltkrieg?« wurden bei dieser Gelegenheit neben Schultze-Rhonhof auch Dr. Stefan Scheil und Dr. Walter Post als Referenten angekündigt. Die Veranstaltungen wurden laut Eigendarstellungen der Verantwortlichen von »örtlichen und regionalen historisch-politischen Vereinigungen unterstützt«. Das »Seminarzentrum Chemnitz« trat dann in Dresden und Chemnitz als Veranstalter auf.

»Die Jungen Nationaldemokraten« in Sachsen sowie das Internetportal "Nationales Forum Sachsen" warben für die beiden Veranstaltungen auf ihren Internetseiten. In Hamburg wurde das Zeitgespräch hingegen allein und in eigener Regie von der SWG (»Staats- und Wirtschaftspolitische Gesellschaft«) durchgeführt. In Fulda fand am 3. März 2007 die Jahrestagung der »Stimme der Mehrheit« unter dem Titel »Unsere Zukunft wächst aus unseren Wurzeln« statt. Schultze-Rhonhof moderierte als einer der Sprecher dieser Organisation die Veranstaltung.

Am 30. Juni 2007 hielt Schultze-Rhonhof einen Vortrag in der revisionistischen »Gedächtnisstätte Borna», die zum Umfeld des inzwischen verbotenen »Collegium Humanum e.V.« gerechnet wird. Die Einladung zu der Veranstaltung ging auch über einen Briefverteiler der NPD. Militante Neonazis aus dem Spektrum neonazistischer Kameradschaftsgruppen berichteten ebenfalls über ihre Teilnahme: »Zu diesem Vortrag, der einen kritischen Blick auf die Ereignisse vor dem 2. Weltkrieg zum Thema hatte, kamen auch etwa 130 junge nationale Sozialisten aus Leipzig, dem Leipziger Umland und Chemnitz.«


Der "Förderkreis Ostpreußisches Jagdmuseum -- Hans Ludwig Loeffke Gedächtnisvereinigung" lud dann Schultze-Rhonhof zu einer Vortragsveranstaltung am 20. Oktober 2007 in das nahegelegene Lüneburg ein. Die Vortragsveranstaltung musste allerdings auf Grund antifaschistischer Proteste ungefähr eine Woche vor dem Veranstaltungstermin abgesagt werden. Rund ein Dutzend Interessierter wurde über die Absage von Schultze-Rhonhof nicht informiert und fanden sich am Abend der abgesagten Veranstaltung vor verschlossenen Türen wieder. Einen Monat später, am 20. November 2007, referierte der Generalmajor a.D. dann bei der Tübinger Burschenschaft »Arminia Straßburg.«

R.Schapke
26.09.2008, 21:10
Eigentlich sollte nicht Schultze-Rhonhorf Gegenstand der Diskussion sein, sondern sein Buch „1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte“.

Wann und wo Schultze-Rhonhorf bereits u. a. geredet hat, ändert nichts an den Fakten in seinem Buch. Sein gut recherchiertes Buch verdient volle Aufmerksamkeit und ist für jeden eine Bereicherung, der sich für Geschichte interessiert.

Das Buch ist nicht nur in „rechten“ Zirkeln erhältlich. Es kann ganz regulär bei amazon gekauft werden.


Amazon.de: 1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte . Der la.. (http://www.amazon.de/gp/product/3789282294/ref=s9subs_c5_14_img1-rfc_g1-frt_p-3195_g1-3102_g1?pf_rd_m=A3JWKAKR8XB7XF&pf_rd_s=center-1&pf_rd_r=1M1QGF3R1TH36RR4CS9W&pf_rd_t=101&pf_rd_p=218412891&pf_rd_i=301128). (http://www.amazon.de/1939-Krieg-Anlauf-Zweiten-Weltkrieg/dp/3789281174)

Ohne lange auf das Buch einzugehen zitiere ich zwei dort abgedruckte Rezensionen, die für sich sprechen:


Der Wahrheit sehr nahe gekommen,
ist Schultze-Rhonhof mit diesem Buch. Er ist einer der wenigen, die den hierzulande schwierigen Spagat schaffen, die Geschichte, die zu den Weltkriegen führte ohne antideutsche Ressentiments zu erzählen und ohne dabei auch nur ansatzweise ins rechte Eck abzudriften.
Dabei stößt er auf unerwartete Tatsachen und muß feststellen, dass auch der zweite Weltkrieg viele Väter hatte. Dies wird einige sicherlich zunächst überraschen, schliesslich haben wir in der Schule gelernt, dass Deutschland die Hauptschuld am ersten und die Alleinschuld am zweiten Weltkrieg hat.
Viele haben aber (wie ich) diese Theorie sicherlich von sich aus schon in Frage gestellt. Es ist einfach zu offensichtlich, dass z. B.: Frankreich durch seine Niederhaltepolitik (Versailler Vertrag, Ruhrbesetzung, etc.) gegenüber Deutschland den Frieden alles andere als gefördert hat. Auch die Tatsache, dass die Sowjetunion mit Hitler den Hitler-Stalin Pakt unterzeichnete und damit quasi gemeinsam mit Deutschland die Eröffnung des Krieges betrieb, passte nie so recht ins Konzept derer, die Deutschland alle Schuld geben.
Wie Schultze-Rhonhof aber auf sehr objektive und sachliche Weise feststellt, sind die ebengenannten Sachverhalte erst die Spitze des Eisberges. Viele Staaten haben durch fahrlässige Politik den Aufstieg Hitlers und anderer Diktatoren und ihre scheinbaren Erfolge erst möglich gemacht. Dass diese Tatsachen hierzulande weitgehend unbekannt sind, hat unter anderem auch den Grund, dass Deutschland nach den Nürnberger Prozessen verpflichtet wurde, die Geschichtsschreibung der Siegermächte zu übernehmen und zu lehren. Ein anderer Grund ist, dass die Nazizeit oft isoliert vom vorhergehenden Geschehen und den anderen Staaten betrachtet wird, so, als wäre Hitler gleichsam vom Himmel gefallen.
Schultze-Rhonhof bleibt bei allen seinen Recherchen dabei sehr objektiv und bestreitet die Verbrechen Hitlers nicht im geringsten. Wer sich also dafür interessiert, welche Entwicklungen tatsächlich die Weltkriege ermöglichten, dem kann ich dieses Buch nur empfehlen.



Abseits bekannter Pfade!
1939 - Der Krieg, der viele Väter hatte. Ein Buch, dass ich mir - obwohl des happigen Preises - aus reiner Neugier gekauft habe, weil doch die Alleinschuld Deutschlands am 2.WK so sonnenklar scheint, dass man darüber gar nicht mehr zu diskutieren braucht. Was also kann der Autor bieten, das der Alleinschuldthese nicht nur widerspricht, sondern auch den Leser von dessen Nichtigkeit überzeugt?
Vor allem eine andere Sichtweise der Geschehnisse, sehr detaillierte Ausführungen und eine andere Interpretation der Quellen. Was sich im ersten Augenblick nach stupidem Revisionismus anhört, stellt sich beim zweiten Blick als wertvolle -andersartige - Betrachtung der damaligen Zeitgeschehnisse heraus. Der Autor versäumt es nicht, Ursachen und (verhängnisvolle) Wirkungen des 1.WK und des Versailler Vertrages herauszustellen, der erst soviele "Brandherde" in Europa und damit die Vorraussetzung für Hitlers aggressive Außenpolitik geschaffen hat. Im Unterschied zu vielen Büchern verfällt Rhonhof nach der Betrachtung des 1.WKs jedoch nicht in eine einseitige Betrachtung der deutschen Außenpolitik - als gäbe es nur einen Akteur (Deutschland) und lauter Reakteure (die anderen Großmächte) - und schon stellen sich erste "Aha-Erlebnisse" ein. Plötzlich erscheint nicht jede Aktion Hitlers als kriegstreiberisch, nicht jede Aktion der Allierten als Verhinderung eines möglichen Krieges, sondern eher als Zugeständnis an als gerecht angesehene Forderungen. Auch die Aufrüstung der Wehrmacht ergibt - bei Betrachtung der Aufrüstung der anderen Nationen und der schon VORHANDENEN Rüstung - ein anderes Bild, als es uns häufig gemalt wird. Rhonhof beschreibt sehr detailliert die Hintergründe der einzelnen (Gebiets-)Anschlüsse und vor allem die Folgen, die sich daraus für die weitere Politik der Großmächte ergab. So fügt sich nach und nach ein Baustein dem anderen, welches ein neues Gesamtbild der Entstehung des 2. WK malt. Auch widmet Rhonhof den Äußerungen Hitlers, die den 2.WK angeblich ankündigten ein eigenes Kapitel, betrachtet u.a. Zitate aus "Mein Kampf" und der Hossbach-Niederschrift und zeigt, inwiefern sich Hitlers Ziele und Vorstellungen über die Zeit verändert haben und wie die konkreten Aussagen auf die Personen in seiner Umgebung gewirkt haben(die ja nicht um das Kommende wussten wie wir). Und letzten Endes wird die Entstehung des Polnisch-deutschen Krieges und damit des 2.WKs behandelt.
Über das gesamte Buch versteht Rhonhof es, dem Leser eine andere als die bereits bekannte Perspektive über die Entstehung des 2. Weltkrieges zu vermitteln, vor allem, ein Gefühl über die Stimmung und die Ansichten in der damaligen Zeit. Wer vor allem, wie ich damals, nur Wissen aus den Schulbüchern bezog, dem wird dieses Buch sehr viele Denkfehler aufzeigen können. Freilich sollte es nicht als DIE LETZTE Wahrheit über den 2.WK angesehen werden.

bifi
27.09.2008, 07:22
Der neue Faschismus sagt nicht: "Ich bin der Faschismus." Er sagt: "Ich bin der Antifaschismus."
(Ignazio Silone)

Dieser Satz ist der einzige, für den ich Ihnen voll recht geben möchte. Aber sicher andersrum, als Sie dies wohl selbst interpretieren.........

Sicherlich hat der II. Weltkrieg viele Ur-Väter, das ist wohl wahr. Und natürlich hat gerade der I.Weltkrieg mit seinem Versailler Vertrag einen grossen Anteil an der gesamten Entwicklung der 20er und 30er Jahre, allerdings mehr, wie er von der geschickten Nazi - Propaganda dabei mißbraucht wurde. Eines stimmt allerdings schon: Die unglücklichen und unverständlichen Gebietszuordnungen und -Besetzungen enthielten von vornherein ein Konfliktpotential, das beidseitig geschürt wurde und an dessen friedlicher Lösung eigentlich auch keine Seite wirklich interessiert war. Und natürlich paßt die Tatsache, dass die Sowjetunion mit Hitler den Hitler-Stalin Pakt unterzeichnete und damit quasi gemeinsam mit Deutschland die Aufteilung Polens und somit die Eröffnung des Krieges betrieb, nicht ins Konzept einer Alleinschuld Deutschlands. Ja, selbst Chamberlain mit seiner nachgiebigen Haltung in München hat sicher Anteil an der weiteren Entwicklung. Denn die einfache Übernahme des Sudetenlandes mit nachfolgender Annektion der Rest-Tschechei, sie haben Adolf Hitler und seine Kumpane nur in ihrem Übermut bestärkt.

Nur, damit es klar ist: Über das Wort "Alleinschuld" kann man vielleicht für die gesamte geschichtliche Entwicklung ja noch nachdenken, aber da von Deutschland angefangen ist somit alleinschuldig am Krieg selbst allein Deutschland, und zwar mit seinem grundlosen (da "getürktem") Einfall in Polen. Daß "man" sich dabei etwas an der Bündnistreue von Frankreich und England verrechnete, mag ja alles sein. Aber klar war trotzdem, daß mit diesem Einmarsch der Krieg nicht nur mit Polen kommen mußte. Und die weiteren Kriegsaktionen, die von Deutschland ausgingen, können nun wahrhaftig nicht relativiert werden. Holland, Belgien, Frankreich, Dänemark, Norwegen: Sollen diese Besetzungen wirklich selbst mitverschuldet sein ??? Von Griechenland und dann erst recht der Sovjetunion ganz zu schweigen......

Nein: Die grosse und durch nichts entschuld- und relativierbare Schuld Deutschlands am II. Weltkrieg ist für den überwiegenden Großteil aller Historiker völlig unbestritten!! Und das trotz des Hobby - Historikers und Generalmajors a.D. Schultze-Rhonhof. Obwohl dieser selbst angibt, dass er kein wissenschaftliches Buch geschrieben habe, wirft er der deutschen Geschichtswissenschaft vor, im Falle der Analyse der Kriegsschuld mit einem „verengten Tunnelblick“ zu arbeiten. Zudem behauptet er, dass amtliche Quellenbände manipuliert worden seienund die Geschichtswissenschaft gezwungen sei, eine deutsche Alleinschuld am Zweiten Weltkrieg festzuschreiben. Damit gehört er schlicht in die Reihe revisionistischer Literatur zum Kriegsausbruch, mehr nicht. Die Liste, wer ihn da bei uns zu Vorträgen eingeladen hat, spricht Bände........

Marcel
28.09.2008, 00:06
@ R. Schapke: Jeder Doofbatz kann bei amazon eine Rezension schreiben. Hier zwei, die das Buch anders sehen: http://www.amazon.de/review/product/3789282294/ref=cm_cr_dp_hist_1?%5Fencoding=UTF8&filterBy=addOneStar